Amiko Li (China/USA) präsentiert seine erste Ausstellung in Deutschland im Künstlerhaus Dortmund

Amiko Li, der international renommierte Künstler aus China und den USA, zeigt im Künstlerhaus Dortmund seine erste Ausstellung in Deutschland. Die Ausstellung mit dem Titel „Soft Target“ bietet eine eindrucksvolle Auseinandersetzung mit dem Konzept des „weichen Ziels“.

Ein „Soft Target“ bezeichnet Personen, Objekte oder Orte, die besonders anfällig für Angriffe sind, da sie weniger geschützt oder gesichert sind. Amiko Li untersucht in seiner Ausstellung, was etwas oder jemanden besonders verletzlich macht. Ist es echte Zuwendung, persönliche Geschichten, alltägliche Sprache oder Aufrichtigkeit?

In seiner Ausstellung präsentiert Amiko Li unter anderem Fotos von chinesischen Arbeitsmigranten, die in Italien für renommierte Modelabels arbeiten. Ein weiteres zentrales Thema ist das des „armen Künstlers“. Amiko Li lebt selbst von Residenz zu Residenz, was ihm zwar zahlreiche Einblicke ermöglicht, aber keine finanziellen Reichtümer bietet.

Ein Raum der Ausstellung ist mit Federn gestaltet, wobei sich Li mit der japanischen Fabel „Tsuru no Ongaeshi“ (鶴の恩返し) beschäftigt. In dieser Geschichte hilft ein Kranich einem armen Mann, indem er ihm durch das Weben von wunderschönen Stoffen aus seinen Federn zu Wohlstand verhilft.

Neben den Fotos zeigt Amiko Li auch mehrere Videos, die in verschiedenen Räumen des Künstlerhauses Dortmund präsentiert werden. Besonders beeindruckend ist, wie Amiko Li seine Ausstellung in Rekordzeit fertiggestellt hat und zahlreiche Räume des Künstlerhauses bespielt.

Amiko Li: „Soft Target“ Einzelausstellung 19. Juli – 30. Juli

Eröffnung: Freitag, 19. Juli, um 18 Uhr

Artist Talk mit Kuratorin Ara Qiu: Samstag, 27. Juli, um 16 Uhr

Tänzerisch auf den Spuren von Pablo Picasso

Das JugendTanzTheater des Ballett Dortmund, unter der Choreografie von Justo Moret, feierte am 3. Juli 2024 im hiesigen Opernhaus seine Premiere mit dem neuen Projekt „Picasso“, einer Stückentwicklung im Rahmen des Projektes PlayOn!. In Kooperation mit der Akademie für Theater und Digitalität erhielt der Tanz eine zusätzliche digitale Dimension durch eindrucksvolle Leinwandprojektionen. Die eigens für die Produktion von Tommy Finke, langjähriger musikalischer Leiter im Schauspiel, komponierte Musik sorgte für ein eindringliches Erlebnis.

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Modern Times: Stummfilmerlebnis mit Live-Orchesterbegleitung

Bereits im Jahr 2018 konnte das Publikum in Dortmund ein Stummfilmkonzert zu Charlie Chaplins Meisterwerk „Modern Times“ genießen. Am 2. Juli 2024 bot sich erneut die Gelegenheit, dieses besondere Erlebnis eines pantomimisch ausdrucksstarken Stummfilms mit der passenden Live-Orchestermusik im Dortmunder Konzerthaus zu erleben.

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Ahoi, die Piraten von Penzance kommen

Mit dem partizipativen Projekt „Die Piraten von Penzance“ bewies die Junge Oper Dortmund am 30. Juni 2024, dass Oper ein riesiger Spaß sein und auch junges Publikum begeistern kann. Gilbert (Librettist) und Sullivan (Komponist) waren Ende des 19. Jahrhunderts im britischen Empire und in den USA berühmt für ihre komischen Opern, die geschickt Kritik am britischen Klassensystem übten. Sie prägten den britischen Humor nachhaltig. In Dortmund wurden die Arien auf Englisch gesungen, die Dialoge jedoch von Regisseur Alexander Becker ins Deutsche übertragen. Gilbert und Sullivans Gesellschaftskritik und Themen sind oft spezifisch für die britische Kultur und Politik des 19. Jahrhunderts. Das macht sie für ein heutiges internationales Publikum manchmal weniger zugänglich.

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Messa di Gloria als stimmgewaltiges Konzerterlebnis

Giacomo Puccini (1858-1924) ist vor allem für seine ausdrucksstarken und melodramatischen Opern bekannt. Doch als Abschlussprojekt seines Studiums komponierte er die „Messa a quattro voci“, heute besser bekannt als „Messa di Gloria“, für Orchester und Chor (SATB) sowie solistische Tenor- und Baritonstimmen. Diese stand am 30. Juni 2024 im Konzerthaus Dortmund im Mittelpunkt einer beeindruckenden Aufführung. Der Philharmonische Chor, unter der Leitung von Granville Walker, bildete das stimmgewaltige Fundament, sensibel begleitet von den Dortmunder Philharmonikern, ebenfalls unter Walkers Dirigat.

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Seniorentanztheater: Eine Bestandsaufnahme des Lebens

Seit über 13 Spielzeiten ist das Seniorentanztheater ein fester Bestandteil des Ballett Dortmund und sorgt mit seinen speziellen Choreografien für Aufmerksamkeit. Dabei sind die 17 Seniorinnen in der Mehrzahl. Die beiden Männer (Manfred Bechstein und Jürgen Huber) spielen jedoch ebenfalls eine wichtige Rolle im Gesamtgefüge.

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Musikalische Reise nach Italien: Ein Abend voller Klangfarben

Beim dritten Konzert der Reihe „Wiener Klassik“ drehte sich am 24. Juni 2024 im Dortmunder Konzerthaus alles um die Musik und weniger um Amore, Pizza oder Gelato. Italien, das Land der Sehnsucht in den 1950er und 1960er Jahren der Bundesrepublik, war auch für viele Ruhrgebietsbewohner ein beliebtes Urlaubsziel. Diese Urlaubsstimmung verbreiteten die Dortmunder Philharmoniker unter der Leitung von Noam Aviel auf vielfältige Weise – zumindest musikalisch.

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Dortmunder Literaturkalender: Vielfalt und Kreativität im Fokus

Der gedruckte Veranstaltungskalender liegt zur Mitnahme im Literaturhaus Dortmund (Neuer Graben 78) und in der Stadt- und Landesbibliothek (Max-von-der-Grün-Platz 1-3) aus. Interessierte können ihn auch telefonisch anfordern (0231 50-16584 oder -27692). Das vollständige Programm gibt es online unter www.dortmund.de/foerderung-literatur.

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Nicola Schubert schlüpft in die Rollen von Täterinnen und Opfern der NS-Zeit

In „Arrest“ geht es um die Rolle von Frauen im Nationalsozialismus: Die Steinwache Dortmund bietet die Kulisse für die Geschichte von Widerstandskämpferinnen und einer Gestapo-Mitarbeiterin. Am 29. Juni ist die ergreifende Inszenierung erstmalig zu sehen.

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Rezensionen und Berichte über Dortmunder Kunst und Kultur

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