Bildreich-modernes Ballett auf höchstem Niveau

Im Dortmunder Opernhaus gastierte am 16. und 17. Mai 2024 das renommierte Schweizer „Béjart Ballet“ aus Lausanne. Diese Compagnie wurde 1987 von Maurice Béjart (1927-2007) gegründet und erfreut Ballettfreunde weltweit mit ihren sensationellen Inszenierungen. Béjart gilt als Erneuerer des neoklassischen Balletts. Ars tremonia durfte am 16. Mai 2024 dabei sein.

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Frankreich – mein Sehnsuchtsort

FJH Schneider war ein Dortmunder Künstler mit teilweise französischen Wurzeln, der Zeit seines Lebens malte und Kunst lehrte. Selbst im Krieg führte er stets ein Skizzenbuch mit sich und fertigte berührende und erschreckende Zeichnungen dessen an, was er um sich herum wahrnahm. Nach dem Krieg studierte er zunächst 1946/47 in Hamburg an der Hochschule für bildende Künste und von 1947 bis 1952 an der Kunstakademie Karlsruhe. Trotz vieler traumatischer Erlebnisse fand Schneider in seiner späteren Kunst zu einer bemerkenswert lebendigen Farbigkeit. Viele seiner Werke entstanden in seinen französischen Ateliers und wurden unter anderem in renommierten Pariser Galerien ausgestellt.

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Das Drama von Sevilla – Eine zwiespältige Legende

Ko-Produktion der Ruhrfestspiele mit dem Fußballmuseum als Gastspiel in Dortmund

Das legendär genannte Halbfinale zwischen Deutschland und Frankreich 1982 bei der Fußball-WM in Sevilla jährt sich am 8. Juli zum 40. Mal. Aus Anlass des Jubiläums hat nun Manuel Neukirchner, Direktor des Deutschen Fußballmuseums in Dortmund, ein Buch geschrieben. „Die Nacht von Sevilla, Fußballdrama in fünf Akten“. Sein für die Bühne konzipierter Text hatte am 14. Mai Premiere bei den Ruhrfestspielen, die Inszenierung mit Peter Lohmeyer und Toni Schuhmacher gastierte am 16. Mai vor vollbesetztem Haus im Dortmunder Schauspiel, eine spannend in Szene gesetzte Lesung, ein durchaus unterhaltsamer, inspirierender, in mancher Hinsicht aber auch zwiespältiger Abend.

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Kreative-experimentelle Verbindung von Fotografien und Smartphone

Im lichtdurchfluteten Raum der städtischen Galerie Torhaus Rombergpark präsentiert der Maler und Fotograf Klaus Pfeiffer vom 12. Mai 2024 bis zum 2. Juni 2024 siebzehn seiner neuen Werke, die in den letzten drei Jahren entstanden sind. Die Ausstellung trägt den Titel „Aus der Bilderflut – Kunst mit dem iPhone“. Pfeiffer, Mitglied im Westfälischen Künstlerbund Dortmund, hat Germanistik, Philosophie, visuelle Kommunikation und Ästhetik studiert.

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Noa Wildschut verzaubert das Dortmunder Konzerthaus

Am 13. Mai bot die Geigerin Noa Wildschut im Dortmunder Konzerthaus einen Kammermusikabend der Extraklasse dar. Gemeinsam mit Pablo Barragán an der Klarinette und Frank Dupree am Klavier präsentierte sie ein leidenschaftliches und facettenreiches Programm, das folkloristische Musik aus dem Balkan sowie jüdische Melodien in den Mittelpunkt stellte. Werke von Béla Bartók, Paul Ben-Haim, Claude Vivier, Ernest Bloch und Paul Schönfeld boten den Rahmen für diesen musikalischen Höhenflug.

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Dritte Orte feiern

Vom 24. bis zum 26. Mai 2024 laden die DRITTEN ORTE DORTMUND zu vielen kleinen Kultur-Events im ganzen Stadtgebiet ein. DRITTE ORTE DORTMUND – das ist ein Netzwerk freier Begegnungs- und Kulturorte: einladende Orte für Begegnung und Kommunikation in der Nachbarschaft, lebendige Orte für interdisziplinären und interkulturellen Austausch, großzügige Orte zum Teilen von Wissen und Ressourcen, bunte Orte, die Kunst, Kultur und Teilhabe mehr Sichtbarkeit in der Stadtgesellschaft verleihen.

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Rheingold oder in jedem Anfang liegt schon das Ende

In der Spielzeit 23/24 war es soweit. Als dritte Aufführung des Ringzyklus kam am 09. Mai 2024 Wagners „Rheingold“ in der Oper Dortmund zu Gehör. Normalerweise ist „Rheingold“ ja der Beginn des Zyklus, der „Vorabend“. Regisseur Peter Konwitschny würfelte die Reihenfolge aber durcheinander und so erlebten die BesucherInnen nach der „Walküre“ und „Siegfried“ erst jetzt das „Rheingold“.

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Rezensionen und Berichte über Dortmunder Kunst und Kultur