Archiv der Kategorie: Darstellende Kunst

Einmal in der Woche abends Hausarrest für Männer?

In dem aktuellen Stück „Reset. A night without men“ von Studio Trafique geht es um die revolutionäre Idee, alle Männer für eine Nacht in der Woche von den Straßen zu verbannen. Inszeniert von Björn Gabriel als eine Art Newsredaktion eines TV-Studios sezierte das Schauspielensemble den Vorschlag der fiktiven feministischen Partei FAM. Ars tremonia war am 25. November 2022 im Theater im Depot dabei.

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Gott des Gemetzels mit viel Witz und Sarkasmus

Was tun, wenn ein geplantes Stück im Schauspiel Dortmund wegen einer Krankheit des Regisseurs nicht auf aufgeführt werden kann? Zum Glück erklärte sich die Regisseurin Anna Tenti bereit, in kürzester Zeit mit vier Schauspieler*innen des hiesigen Ensembles und allen sonst noch notwendigen Helfern eine der bekanntesten Wohnzimmerschlachten auf die Bühne zu bringen. Am 26.11.2022 hatte „Der Gott des Gemetzels“ (von Yasmina Reza) seine Premiere im Schauspielhaus.

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Humorvoll-absurdes Theater ums „Über Leben“

Im Studio des Schauspiel Dortmund hatte am 25.11.2022 das Stück „ÜBER LEBEN“ (von Annalena und Konstantin Küspert) unter der Regie von Ruven Bircks seine Premiere. Dem Regisseur interessieren hier die Wendepunkte, Grenzerfahrungen durch verschiedene Krisen und was dann mit der Gesellschaft passiert. Die wichtige frage stellt sich. Wie wird die Menschheit erinnert und oder überdauert werden?

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Alice im Wunderland – Ein fast psychodelisches Weihnachtsmärchen

Am 11. November feierte das KJT Weihnachtsmärchen 2023 von Andreas Gruhn seine Premiere … und der „Märchenonkel“, der fantastische Geschichten auf die Bühne bringt, hat wohl wieder einen Weihnachtshit gelandet. Das Publikum war begeistert und spielte geradezu mit, denn bei Fragen auf der Bühne/im Stück, wo man denn nun müsse, kam die Antwort prompt von den jungen Zuschauern.

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Das Dschungelbuch, ein aus dem Ruder gelaufener Workshop, der nun auf die Bühne kommt …

Kein Schockmoment oder -momente. Ein Jungendworkshop, gegen Coronapandemie veranstalteten die Kulturbrigaden für Kinder und Jugendliche einen Workshop aus dem sich geradezu natürlich das neue und am 18. November im Fletch Bizzel uraufgeführte Schauspiel Das Dschungelbuch, entwickelte …

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La Juive – Wenn Hass auf eine Minderheit zur Katastrophe führt

Opernpremiere mit Hindernissen. Eigentlich sollte die Premiere von „La Juive“ am 06. November 2022 schon um 18 Uhr beginnen, doch nachdem ein Sänger kurzfristig erkrankt war, musste sein Ersatz Denis Velev aus Paris nach Dortmund kommen. Die Autofahrt schaffte er in guter Zeit, so dass er 19:15 Uhr in Dortmund ankam und die Oper um 19:45 Uhr anfangen konnte. Nach so viel Aufregung konnten sich die Zuschauer*innen auf die Musik und die ebenso aufregende Oper „La Juive“ konzentrieren.  

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Hosenrolle – Mit Pseudonym oder ohne

Früher war es für eine Autorin absolut notwendig, ein männliches Pseudonym zu haben, um überhaupt veröffentlicht zu werden.  Doch ist das heute immer noch so? Was bedeutet das? Das Kollektiv Sepidar Theater versucht in seinem Stück „Hosenrolle“ die Frage auszugreifen: Soll die Autorin als weibliche Figur präsent sein, sich hinter einem männlichen Namen verstecken oder dieses Mittel sogar als Ermächtigung sehen? Die Performance hatte am 28.Oktober 2022 Premiere.

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