Archiv der Kategorie: Darstellende Kunst

Tänzerisch auf den Spuren von Pablo Picasso

Das JugendTanzTheater des Ballett Dortmund, unter der Choreografie von Justo Moret, feierte am 3. Juli 2024 im hiesigen Opernhaus seine Premiere mit dem neuen Projekt „Picasso“, einer Stückentwicklung im Rahmen des Projektes PlayOn!. In Kooperation mit der Akademie für Theater und Digitalität erhielt der Tanz eine zusätzliche digitale Dimension durch eindrucksvolle Leinwandprojektionen. Die eigens für die Produktion von Tommy Finke, langjähriger musikalischer Leiter im Schauspiel, komponierte Musik sorgte für ein eindringliches Erlebnis.

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Ahoi, die Piraten von Penzance kommen

Mit dem partizipativen Projekt „Die Piraten von Penzance“ bewies die Junge Oper Dortmund am 30. Juni 2024, dass Oper ein riesiger Spaß sein und auch junges Publikum begeistern kann. Gilbert (Librettist) und Sullivan (Komponist) waren Ende des 19. Jahrhunderts im britischen Empire und in den USA berühmt für ihre komischen Opern, die geschickt Kritik am britischen Klassensystem übten. Sie prägten den britischen Humor nachhaltig. In Dortmund wurden die Arien auf Englisch gesungen, die Dialoge jedoch von Regisseur Alexander Becker ins Deutsche übertragen. Gilbert und Sullivans Gesellschaftskritik und Themen sind oft spezifisch für die britische Kultur und Politik des 19. Jahrhunderts. Das macht sie für ein heutiges internationales Publikum manchmal weniger zugänglich.

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Seniorentanztheater: Eine Bestandsaufnahme des Lebens

Seit über 13 Spielzeiten ist das Seniorentanztheater ein fester Bestandteil des Ballett Dortmund und sorgt mit seinen speziellen Choreografien für Aufmerksamkeit. Dabei sind die 17 Seniorinnen in der Mehrzahl. Die beiden Männer (Manfred Bechstein und Jürgen Huber) spielen jedoch ebenfalls eine wichtige Rolle im Gesamtgefüge.

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Nicola Schubert schlüpft in die Rollen von Täterinnen und Opfern der NS-Zeit

In „Arrest“ geht es um die Rolle von Frauen im Nationalsozialismus: Die Steinwache Dortmund bietet die Kulisse für die Geschichte von Widerstandskämpferinnen und einer Gestapo-Mitarbeiterin. Am 29. Juni ist die ergreifende Inszenierung erstmalig zu sehen.

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„Sonny Boys“: Ein Meisterwerk der Boulevard-Komödie mit Tiefgang

„Sonny Boys“ ist eine Boulevard-Komödie mit ernsten Zwischentönen, die besonders von der Chemie der Hauptdarsteller lebt. Hans-Peter Krüger und Heinz-Peter Lengkeit hatten bei der Premiere des Stückes am 21. Juni 2024 reichlich davon und sorgten im Fletch Bizzel für Begeisterung.

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Wenn Türen zugehen

Wenn eine Tür zugeht, öffnet sich eine andere – so sagt man. Doch stimmt das wirklich? Kann es nicht sein, dass manche Türen sich nie wieder öffnen? In „Tür auf, Tür zu“, dargeboten vom ensemble 17 unter der Regie von Barbara Müller, wird deutlich, dass es für bestimmte Personen schon ein Wunder (deus ex machina in der Theatersprache) braucht, um wieder dazuzugehören.

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Ein Ungewöhnlicher Abend: Normal gibt’s schon präsentierte „Lange Rede – kurzes Gesicht“

Mit „Lange Rede – kurzes Gesicht“ bot das Theater im Depot einem ungewöhnlichen Ensemble zwei Tage Raum auf der Bühne. Am 7. und 8. Juni 2024 präsentierte „Normal gibt’s schon“ einen musikalischen und literarischen Abend.

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