Alle Beiträge von Michael Lemken

Isata Kanneh-Mason – Emotionen in c-moll

Am 31. Januar 2023 präsentierte die Pianistin Isata Kanneh-Mason, eine der jungen Wilden, bezaubernde Klaviermusik im Konzerthaus. Romantik von Mendelssohn-Bartholdy, spätromantisches von Ernst von Dohnányi und ein modernes Stück der jamaikanischen Komponistin Eleanor Alberga.

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artscenico – Der Klang der Stille am Hauptfriedhof

Im winterlichen Ambiente präsentierte die Theatergruppe artscenico ihren dritten Teil der „Creatures“-Reihe unter dem Titel „Sound of silence“. Am 29.01.23 begaben sich die Künstlerinnen und Künstlermit den Zuschauenden auf eine kleine künstlerische Tour über den Dortmunder Hauptfriedhof.

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Zeitinsel, Jazz und Pop – das Konzerthaus im Februar

Im Februar tut sich einiges im Konzerthaus Dortmund. Ganz zu Beginn steht die Zeitinsel zu Ehren der russische Komponisten Sofia Gubaidulina. Fünf Veranstaltungen vom 03. Bis 05. Februar sorgen für ein intensives Kennenlernen ihrer Musik.

Auch für Jazz-Freunde gibt es zwei Konzerte: So spielt das Glenn Miller Orchestra am 13.02.23 und Lady Blackbird tritt am 24.02.23 auf. Das Konzert von Lady Blackbird ist leider ausverkauft, es gibt aber eine Warteliste.

Im Bereich Pop&Folk tritt Carminho am 10. Februar auf. Die Sängerin versetzt mit ihrem Fado das Konzerthaus nach Portugal. Am 28. Februar steht das Konzerthaus im Bann der Ukulele. Was alles in dem kleinen Instrument steckt zeigt „The Ukulele Orchestra of Great Britain“.

Selbstverständlich steht die klassische Musik mit Kammermusik und Orchesterkonzerten weiter im Fokus. Am 25. Februar zeigen die „Jungen Wilden“ einen „Sternstundenmarathon“. Der Blick auf das Programm verspricht einen abwechslungsreichen Abend.

Mehr https://www.konzerthaus-dortmund.de/de/programm/

Das Februar-Programm im Roto-Theater

Kleyboldt singt Knef

Samstag 04.02.23 19.30 Uhr

Mit Barbara Kleyboldt- Gesang, Niclas Floer Piano

Regie: Rüdiger Trappmann, Bühnenbild: Kornelius Wilkens

Nach inzwischen 8 Chanson- Programmen u.a. Brecht, Friedrich Holländer, Andre Heller, Udo Jürgens wollen wir die Reihe der Chanson Abende mit Hildegard Knef fortsetzen mit einem Querschnitt durch bekannte und weniger bekannte Lieder. Hildegard Knef hatte 1986 ihr letztes Konzert in Hamburg. Bekannt wurde sie bereits in der Nachkriegszeit mit ihrem ersten großen Filmerfolg 1946 in Wolfgang Staudes „Die Mörder sind unter uns“, nicht zu vergessen der Film „Die Sünderin“, ein Skandal in der spießigen und prüden Adenauerzeit und nicht zuletzt ihrer Hollywood und Broadway Karriere. 1962 beginnt dann ihre Karriere als Chanson Sängerin, die sie ebenso berühmt machte wie ihre Karriere als Schauspielerin. In vielen ihrer Lieder spiegelt sich ihre Lebensgeschichte wider.
VVK 21,-€ / 13,-€ AK 23,-€ / 14,-€

Der neue Loriot Abend

Sonntag 05.02.23 18.00 Uhr

Mit dem Ensemble des Roto Theater

Wenn man über seine Sketche lacht, lacht man immer auch über sich selbst. Das ist das Geniale an Loriot: Er spiegelt den Normalbürger so charmant in seinem Lebensalltag, ohne ihn jemals herabzusetzen. Immer ist ein Augenzwinkern und Schmunzeln dabei. Neben aller Komik ist immer Politik und Gesellschaftskritik dabei. Der neue Loriot Abend wird gespielt mit SchauspielerInnen, die die Zuschauer schon aus dem alten Loriot Abend kennen und mit neuen Gesichtern. Das Toto-Theater lädt Sie ein: in den „Kosakenzipfel“, zu einem „Konzertbesuch“, einem gemütlichen „Fernsehabend“ und vielen anderen Geschichten.

VVK 18,- € / 10,- € AK 19,- € / 11,- €

Theodor Fontane

Samstag 11.02.23 19.30 Uhr

mit Barbara Kleyboldt und Rüdiger Trappmann

Berühmt wurde Theodor Fontane durch seine Romane, an erster Stelle Effi Briest, aber auch durch Balladen wie die Brücke am Tay, John Maynard und Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland. Seine Lebensgeschichte, Ausschnitte aus seinem Roman Effi Briest sowie seine Balladen stehen im Mittelpunkt des Abends. Barbara Kleyboldt schlüpft als Ich-Erzählerin in die Rolle Fontanes, Rüdiger Trappmann in die des Erzählers seiner Biographie.
VVK 18,- € / 10,- € AK 19,- € / 11,- €

Annette von Droste- Hülshoff

Sonntag 12.02.23 18.00 Uhr

 mit Barbara Kleyboldt- Rezitation

Sie wurde am 10.1. 1797 auf Burg Hülshoff in der Nähe von Münster als Spross einer westfälischen Adelsfamilie geboren. In einer von Männern dominierten Gesellschaft fiel sie durch Rebellion und Aufmüpfigkeit unangenehm auf. Sie war eine der größten Naturdichterinnen des 19. Jahrhunderts. Barbara Kleyboldt erzählt aus dem Leben der Dichterin und rezitiert ihre berühmtesten Gedichte u.a. Der Knabe im Moor, Hirtenfeuer, durchwachte Nacht.
VVK 18,- € / 10,- € AK 19,- € / 11,- €

Tierisches Vergnügen

Samstag 18.02.23 19.30 Uhr

Eine szenische Revue und Rezetaionsabend mit dem Ensemble des Roto Theater

Regie: Rüdiger Trappmann

Bühnenbild Kornelius Wilkens

Mit

Ingrid Artmann Barion

Evelyn Glenz

Barbara Kleyboldt

Kasten Mewes

Christopher Reher

Regina Schumachers

Uschi Prosenc

Man nehme Gedichte von Wilhelm Busch, Erich Kästner, Joachim Ringelnatz, Christian Morgenstern, Frank Wedekind und viele andere, schüttle sie kräftig durcheinander, stelle sie gegeneinander, übereinander und nebeneinander, lasse sie tönen wie Orgelpfeifen, eine Symphonie der neuen Art, lustig, nachdenklich, frivol und nachhaltig. Da begegnen sich ein Kästner und ein Wedekind in einem völlig neuen Zusammenhang, da fragt ein Morgenstern an und ein Ringelnatz antwortet. Ein literarischer Abend der neugierig macht und …. es kann und darf gelacht werden.
VVK 18,- € / 10,- € AK 19,- € / 11,- €

Goethe in Italien

Sonntag 19.02.23 18.00 Uhr

mit Barbara Kleyboldt u. Rüdiger Trappmann Schauspiel und Rezitation

In einer Nacht- und Nebelaktion floh Goethe am 3. September 1786 nach Italien. Wir unternehmen an diesem Abend mit Goethe eine Reise durch sein Italien: Venedig, Rom, Neapel und Sizilien sind die Stationen.
VVK 18,- € / 10,- € AK 19,- € / 11,- €

Heinz Erhardt

Samstag 25.02.23 19.30 Uhr

mit Barbara Kleyboldt und Rüdiger Trappmann

Seit 12 Jahren regelmäßig auf der Bühne des Roto Theaters. Das ist die Erfolgsbilanz eines Abends, der Heinz Erhardt von seiner komischen, aber auch melancholischen Seite zeigt. Durch ihre Schauspielkunst und Verwandlungsfähigkeit lässt Barbara Kleyboldt die Worte Heinz Erhardts in völlig neuer Interpretation lebendig werden. Rüdiger Trappmann erzählt seine Lebensgeschichte.
VVK 18,- € / 10,- € AK 19,- € / 11,- €

Berliner Chansons der goldenen Zwanziger

Sonntag 26.02.23 18:00 Uhr

Barbara Kleyboldt – Gesang

Niclas Floer – Piano

Rüdiger Trappmann – Regie

Dieser musikalische Abend widmet sich den goldenen 20er Jahren im Herzen von Berlin, besonders der hohen Schaffenskraft des begnadeten Komponisten Friedrich Holländer. Friedrich Holländer, geboren am 18.10. 1896 in London, geboren als Zirkuskind, sein Vater war Dirigent einer Musikkapelle im Zirkus Barum@Baily. Die Familie kam um die Jahrhundertwende nach Berlin. In den 20er Jahren stieg er als „Hauskomponist“ in das berühmte Berline Kabarett „Schall und Rauch“ von Max Reimann in der Berliner Friedrichstraße ein. Hier lernte er seine spätere Frau Blandine Ebinger kennen, mit der er 1933 sein eigenes Kabarett das Berliner Tingel Tangel gründete. Mit dem Lied “Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ aus dem Film „Der blaue Engel“ machte er sich und Marlene Dietrich weltberühmt. Aber nicht nur das: Für seine Frau Blandine Ebinger schrieb er die berühmten Berliner Lieder: „Lieder Eines armen Mädchens“. 1933 musste er vor den Nazis nach Amerika fliehen.
VVK 21,-€ / 13,-€ AK 23,-€ / 14,-€

Das Fletch Bizzel im Februar

Bekannt ist Lioba Albus hauptsächlich als Mia Mittelkötter aus dem Sauerland, aber Lioba kann auch anders, nämlich amüsante Romane schreiben! Und ihren neusten Roman „Zusammen ist man weniger gemein“ stellt sie dem Dortmunder Publikum am nächsten Freitag, den 3. Februar um 20 Uhr im Theater Fletch Bizzel vor.

Zuvor kehrt Emscherblut aus der Winterpause zurück und eröffnet den Monat am 1. mit ihrer „Mittwoch-Special-Improshow“.

Und am Samstag, den 4. Februar startet wieder der Kartenvorverkauf für das Comedy-Festival RuhrHOCHdeutsch.

Ab dem 21. Juni kann wieder im Spiegelzelt gelacht werden. Das volle Programm gibt es auf https://ruhrhochdeutsch.de/

Als Vorgeschmack füllen am Samstagabend die beiden Komödianten Fischer & Jung die Reihen des Theatersaals. Ihr Comedy-Theater-Programm „Innen 20, außen ranzig“ verspricht allen Mittvierzigern und deren Angehörigen einen ordentlichen Angriff auf die Lachmuskeln.

An Sonntag, den 5. Februar beginnen die Jungen Kulturbrigaden die Spielzeit 2023 mit ihrer zeitgenössischen neon-schrillen Version des „Dschungelbuch“s. Spannung und Spaß für alle ab 8 Jahren garantiert.

Weitere Veranstaltungen: TURBO PROP THEATER – “Die Schmuddels feiern Karneval“ und Fletch Bizzel in Koproduktion mit dem Yeni Sahne Theater – Batman/ Türkei – „Lysis-Structure“

www.fletch-bizzel.de

Der Februar im Theater im Depot

Studierende des Masterstudiengangs Szenische Forschung zeigen ein ganzes Wochenende lang (03./04./05.02.) ihre aktuellen Arbeiten. Das Programm EXPERIMENTAL TOPPINGS ist dabei jeden Tag anders und abwechslungsreich: Zu sehen sind unter anderem eine persönliche Verabschiedung der Kirche, eine partizipative Stadtperformance, eine lückenhafte Lesung zu „Romeo und Julia“ und eine performative Videoarbeit zu Tagebau. Und am Samstagabend ist im Theatersaal Rollschuhdisco für alle angesagt.

Die neue Premiere von vier.D ist nichts für schwache Nerven: FEMALE SPLATTER heißt das Stück, das sich mit den Konventionen des Horrorgenres auseinandersetzt – aus weiblicher Sicht, deshalb der Untertitel: Eine Produktion von Frauen*. Dabei zeigen Pia Wagner, Sandra Wickenburg, Cordula Hein und Birgit Götz, wie Tanz, Performance und Sprechtheater auf der Bühne zusammengehen. (Premiere 11.02., weitere Vorstellung 12.02.)

Ende Februar gibt es dann das Queere Theater Kollektiv zu sehen. Das Stück trägt den poetischen Titel Tanz der Krähen, und es erzählt von Robyn, Sammi und Cael, die eine queere Geistergeschichte erleben (Premiere 24.02., weitere Vorstellung 25.02.). Darin geht es auch um magische Self-Care-Praktiken, die eine Verbindung zur Natur und dem eigenen Körper herstellen …

SUPERRAUM präsentiert „Ein Blick in Dortmunder Kunst“

Die Dortmunder*innen können wieder „Ein Blick in die Dortmunder Kunst“ bekommen: Die Ausstellung der Kunst-Ankäufe aus dem Jahr 2022 ist noch bis zum 11. Februar im SUPERRAUM (Brückstr. 64) zu sehen. Das Kulturbüro präsentiert dort 37 Neuerwerbungen von 31 Künstler*innen – und damit auch die Kreativität, Vielfalt und unbändige Schaffenskraft der heimischen Kunstszene. Der Eintritt ist frei.

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