„Fell & Fashion“ – ?Delight? Your Darling

Die diesjährige Gemeinschaftsausstellung im Kunstbonbon beschäftigt sich mit dem Thema „Hundeboutique/Hundesalon“ und als weitere Auflage kam hinzu, dass die teilnehmenden Künstler:innen sich ein Pseudonym zulegen sollten. Damit erhielten sie sozusagen die Freiheit, auch einmal etwas ganz Untypisches zu schaffen, das sie vielleicht unter ihrem „richtigen“ Namen nicht ausstellen würden. Es wird also doppelt spannend: was werden wir zu sehen kriegen und wie werden die Künstler:innen heißen?

Ob und wer sein Pseudonym preisgibt, das wird offen bleiben. Zur Inspiration erhielten alle einen Link zu der Seite einer Hundeboutique aus Österreich, die die abgefahrensten und seltsamsten Dinge im Angebot hat. So zum Beispiel Abendgarderobe, Pyjamas, Schmuck und erschütternd teure Pflegeprodukte für Hunde.


In der Einladung wurde zwar gesagt, dass nichts albern oder verrückt genug sein kann und die Teilnehmer:innen sich einfach austoben sollten, aber es ist anzunehmen, dass unter den eingehenden Exponaten auch bitterböse und ironische Auslegungen des Themas sein werden, denn beim Nachdenken darüber kann man nicht übersehen, dass hier eigentlich mal wieder der Mensch im Fokus steht, den angebliche Tierliebe gelegentlich in die gefährliche Nähe von Tierquälerei treibt. Da es weder bei der Größe, noch beim künstlerischen Genre irgendwelche
Einschränkungen gab, können wir uns sicherlich auf eine abwechslungsreiche Ausstellung freuen, die vielleicht Malerei, Zeichnungen oder Illustrationen, Fotokunst, Collagen, Objekte und/oder Skulpturen zeigen wird.


Einige Pseudonyme versprechen internationale Kunst, denn es haben sich u.A. „Cognolina Rossi“, „Pompue de Pompiere“, „Hettie Bones“, „Dr. Knipoog“, „Herr u/o Frau Chen“ und Josy Aruko von „gassi robot“ aus Japan angemeldet.
Die Betreiberin der Hundeboutique – Wilma Whimper – kündigt auch erfreut an, dass es bei der Vernissage Gitarrenmusik von Udo Herbst (kein Pseudonym!) geben wird. Wer also bei musikalischer Begleitung die Werke der geheimnisvollen Künstler:innen sehen möchte und vielleicht erraten, wer hinter dem jeweiligen Pseudonym steckt, der
kann das ab dem 20.04.2024 um 15 Uhr tun. Spätere Besuche ohne Musik sind bis zum 18.05.2024 zu den üblichen Öffnungszeiten möglich.

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