Retrospektive einer Künstlerin und Galeristin

Gerda Türke gemalt von ihrem Sohn Franco Camue.
Gerda Türke gemalt von ihrem Sohn Franco Camue.

Mit dem Tod von Gerda Türke im Jahre 2012 verlor Dortmund nicht nur eine Galeristin, eine engagierte Friedensaktivistin, sondern auch eine sehr vielfältige Künstlerin. Die Galerie Dieter Fischer im Depot zeigt vom 01. August bis zum 07. September 2014 eine kleine Auswahl ihrer Werke. Franco Camue, Gerda Türkes Sohn und der Künstler Hanfried Brenner haben die Ausstellung kuratiert.

 

„Es ist nur ein Bruchteil der Werke meine Mutter zu sehen“, erklärte Camue und verwies auf den geringen Platz in der Galerie. „Es ist nicht einfach, aus den Konvoluten eine repräsentative Auswahl zu treffen.“ Zusammen mit Brenner hat er sich daran gemacht, die Arbeiten seiner Mutter in Themenblöcke aufzuteilen. „Begonnen hat sie schon in den 60er Jahren mit Zeichnungen, aber richtig los ging es in den 80ern“, so Camue.

 

Die rund 50 gezeigten Bilder lassen sich in verschiedene Themen aufteilen: Informelle Werke, freie Aquarelle, Thema Friedensmarsch, Rostbilder und naturalistische Zeichnungen, darunter auch Aktzeichnungen. „Aktzeichnungen hat sie sehr gemocht“, erzählte Camue.

 

Ein besonderes Werk hängt ebenfalls in der Ausstellung. Franco Camue hat seine Mutter ein kleines Denkmal gesetzt, indem er sie in typischer Weise gemalt hat. Lesend vor ihrer riesigen Wand aus Kunstbüchern. „Sie war eine leidenschaftliche Galeristin und eine leidenschaftliche Künstlerin“, so Brenner.

 

Die Vernissage ist am 01. August von 19 bis 21 Uhr.

Gerda Türke – Galeristin und Künstlerin

vom 01. August bis zum 07. September

 

Galerie Dieter Fischer

Depot Dortmund

Immermannstraße 29

44147 Dortmund

 

Öffnungszeiten Sonntag und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr.

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