ARTe Kunstmesse Dortmund: Ein neues Forum für Zeitgenössische Kunst und Klassische Moderne

Vom 8. bis 10. November 2024 wird die ARTe Kunstmesse erstmals in Dortmund veranstaltet. Auf einer Ausstellungsfläche von 1.800 qm in Halle 1 der Messe Dortmund präsentieren über 70 Galerien und Künstler*innen ihre Werke. Die Messe will in Dortmund eine neue Plattform für Zeitgenössische Kunst und Klassische Moderne schaffen.
„My Body is My Castle“ – Eine Performance über Selbstakzeptanz und Körperbild

Der weibliche Körper stand bei der Performance „My Body is My Castle“ im Mittelpunkt. Seit ewigen Zeiten fasziniert er und ebenso lange versuchen andere, sich seiner zu bemächtigen. Am 2. November 2024 brachten 20 Performerinnen im Fritz-Henßler-Haus ihre Perspektiven auf den weiblichen Körper zum Ausdruck.
Was werden wir vermissen – „Goodbye / Farewell“

Die Klimakatastrophe hängt wie ein Damoklesschwert über unseren Köpfen. Was werden wir vermissen? Wovon müssen wir Abschied nehmen? In der Performance „Goodbye / Farewell“ suchten am 1. November 2024 im Theater im Depot Antje Velsinger und das Kollektiv new trouble gemeinsam mit dem Publikum nach Antworten. Diese kamen direkt von den Zuschauenden und wurden zu einem Teil des Stücks.
Kooperation statt Rivalität – Infinity Kiss

Dieser Artikel ist jedoch kein wissenschaftlicher Beitrag über Evolutionsbiologie, sondern soll als Grundlage für das Verständnis des Tanztheaterstücks Infinity Kiss dienen, das auf den Theorien von Lynn Margulis basiert. Die Aufführung fand am 26. Oktober 2024 im Theater im Depot statt.
Das LesArt.Festival „denkt!“

Kultveranstaltungen wie Lesungen im Stadion, das KindergartenBuchTheaterfestival, die Gala oder neue Entdeckungen und spannende Diskussionen versprechen vielseitigen Literaturspaß beim Festival LesArt im November. Egal ob Bestseller oder Neuentdeckungen, gestandene Literaturprofis wie Susanne Fröhlich und Moritz Rinke oder aufstrebende Talente – die 25. Ausgabe des Literaturfestivals bietet unter dem Titel „denkt!“ vom 8. bis zum 16. November für jedes Alter ein facettenreiches Programm.
Lara Croft mit Existenzfragen

Das Queere Theater Kollektiv präsentierte am 25. Oktober 2024 im Theater Fletch Bizzel seine neue Produktion „Subterranean Deception – A Digital Dread“. Bereits 2023 zeigte das Kollektiv mit „Tanz der Krähen“ im Theater im Depot ein Stück, das dem Horror- bzw. Grusel-Genre zugeordnet werden sollte. Auch „Subterranean Deception – A Digital Dread“ wurde als „audiovisuelle Horror-Performance“ angekündigt.
Kammerkonzert an einem außergewöhnlichen Ort

Die Kokerei Hansa ist ein Architektur- und Industriedenkmal in Huckarde, das unter anderem für Kunst- und Kulturveranstaltungen genutzt wird. Bereits in der vergangenen Spielzeit fand ein Kammerkonzert in der Kompressorenhalle statt, und am 24. Oktober 2024 diente das Salzlager als Konzertort.
Ungewöhnliche Perspektiven: „Vs. Frühwerk“ im Künstlerhaus Dortmund

Bis zum 1. Dezember 2024 präsentiert das Künstlerhaus Dortmund eine außergewöhnliche Ausstellung. Unter dem Titel „Vs. Frühwerk“ wird eine aktuelle Arbeit einem Frühwerk gegenübergestellt. Diese Ausstellung bietet einen faszinierenden Einblick in die künstlerische Entwicklung über die Zeit hinweg. Sie zeigt nicht nur den Reifeprozess der Künstler*innen, sondern auch, wie sich Themen, Techniken und der persönliche Ausdruck verändert haben.
„Klein sein und bleiben!“ – Eine Neuinterpretation von Walsers Klassiker durch das „Pour Ensemble“

Das inklusive „Pour Ensemble“ präsentierte am 12.10.24 im Theater im Depot das Stück „Klein sein und bleiben!“, basierend auf dem Roman „Jakob von Gunten“ von Robert Walser. Das „Pour Ensemble“ überzeugte mit einer eindrucksvollen Mischung aus Schauspiel, Musik und Choreografie und bot eine frische, inklusive Perspektive auf das bekannte Werk.
Spanisches Temperament mit Al Ayre Español

Italien, Frankreich, Deutschland oder England: Bekannte Länder auf der Landkarte des Barocks. Aber Spanien? Das Ensemble Al Ayre Español zeigte uns am 11. Oktober 2024 im Reinoldihaus im Rahmen des Festivals Klangvokal, wie bereichernd das musikalische Erbe Spaniens im 17. Jahrhundert war. Bereits 2015 war das Ensemble in der Marienkirche zu hören gewesen.
