Archiv des Asso-Verlages beim Fritz-Hüser-Institut

Das Verlagsarchiv hat eine würdige Heimat gefunden.  (v.l.n.r.) Ernst Gerlach (assoverlag), Hanneliese Palm (Fritz-Hüser-Institut) und Heinrich Peuckmann (Autor).
Das Verlagsarchiv hat eine würdige Heimat gefunden. (v.l.n.r.) Ernst Gerlach (assoverlag), Hanneliese Palm (Fritz-Hüser-Institut) und Heinrich Peuckmann (Autor).

Es waren 12 große Umzugskisten. Voll mit Manuskripten, Korrespondenz, Verlagsanzeigen, Plakaten und Büchern. Das Archiv des Asso-Verlages hat seine Heimat im Dortmudner Fritz-Hüser-Institut gefunden.

Das ist nicht verwunderlich, denn das Institut beschäftigt sich mit der Kultur und Literatur der Arbeitswelt und der Asso-Verlag hatte einen Schwerpunkt in der literarischen und künstlerischen Darstellung des Arbeitsleben von Bergleuten, Stahlarbeitern und anderen Werktätigen. Mit Unterstützung des Asso-Verlag Autors Heinrich Peuckmann kommt nun zusammen, was zusammen gehört.

Der Asso-Verlag wurde 1970 von Annemarie Stern und Anneliese Althoff gegründet und 2005 an den ehemaligen Mülheimer Stadtdirektor und Vorstandsvorsitzenden der NRW.BANK, Ernst Gerlach, verkauft.

„Wir geben zwar mit Wehmut unsere Vergangenheit ab“, so Gerlach, „ich bin sicher, dass wir sie in gute Hände geben.“ Der assoverlag unter neuem Label wird auch seiner Geschichte weiter treu bleiben. „Wir wollen die Arbeitswelt in neuer Form darstellen“; so Gerlach. Das ist auch nötig, denn die Arbeitswelt hat sich seit der Kohle- und Stahlzeit im Ruhrgebiet stark verändert.

Peuckmann kam durch Zufall zu dem Oberhausener Verlag. „Jemand hat mir einen Tip gegeben und die Damen vom Asso-Verlag waren bei meiner Veranstaltung dabei. Sie haben jungen Autoren eine Chance gegeben.“ Auch beim neuen assoverlag (ohne Bindestrich) ist Peuckmann als Autor dabei.

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