Weihnachtsmärchen 2018: Cinderella als wildes Mädchen

Am 15. November 2018 feiert das Weihnachtsmärchen der Spielzeit 18/19 seine Premiere: Cinderella. Vielen bekannt durch den Zeichentrickfilm von Walt Disney aus dem Jahre 1950, aber hierzulande kennen es die meisten unter dem Namen „Aschenputtel“ der Gebrüder Grimm. Auch wenn das Märchen uralt und in vielen Gegenden der Welt in der einen oder anderen Variante bekannt ist: Die Basis des Stückes ist die Version von Charles Perrault aus dem Jahre 1697.

Zurück in der alten Heimat. Nach zwei Jahren, in denen das Weihnachtsmärchen des Kinder- und Jugendtheaters (KJT) – wegen der Renovierung des Schauspielhauses – im eigenen Haus aufgeführt werden musste, sind alle Beteiligten froh, wieder zurück zu kommen. „Es war für uns schon sehr anstrengend“, erzählte Andreas Gruhn, der Leiter des KJT, denn das Ensemble musste wegen der geringeren Zuschauerplätze die Stücke häufiger aufführen.

Die Geschichte von Aschenputtel ist hinlänglich bekannt. Neben dem bekannten Märchen der Gebrüder Grimm und dem erwähnten Zeichentrickfilm von Disney gab es noch in den 70er Jahren die tschechische Version „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Hier agiert Aschenbrödel/Cinderella schon etwas selbstbewusster. Auch in der Bearbeitung von Gruhn sind die beiden Hauptfiguren Cinderella und der Prinz moderner gezeichnet. Cinderella ist ein „typisches junges Mädchen“ und der Prinz hat auch mit inneren Konflikten zu kämpfen.

Das Ensemble von "Cinderella". (Foto: © Birgit Hupfeld)
Das Ensemble von „Cinderella“. (Foto: © Birgit Hupfeld)

Gruhn hat sich bewusst gegen die deutsche, durchaus brutale Version entschieden. Es gibt also keine abgehakten Füße oder ähnliches. Es wird die leichte französische Version aufgeführt mit viel Musik und Choreografien. Die Kleidung lässt auf die Barockzeit (Anfang des 18. Jahrhunderts) schließen. Die Musik orientiert sich an höfischen Tänzen und französischen Volksliedern.

Neun Schauspielerinnen und Schauspieler bevölkern die Bühne, darunter zwei Gäste Talisa Lara, die zwei Jahre lang Ensemblemitglied im KJT war. Hinzu kommt Harald Schwaiger, ehemaliges Ensemblemitglied des Schauspielhauses unter Michael Gruner. Dazu stehen noch drei Statisten auf der Bühne.

Am 13.11.2018 gibt es von 15 bis 18 Uhr eine Lehrerfortbildung mit anschließendem Besuch der Hauptprobe. Die Teilnahme an der Lehrerfortbildung ist kostenlos. Erforderlich ist aber eine Anmeldung an die Theaterpädagogin Erika Schmidt-Sulaimon: eschmidt@theaterdo.de

Von den 23.000 zur Verfügung stehenden Karten sind schon über 19.500 verkauft. Es gibt noch Karten für den:

15.11. um 19 Uhr

02.12. um 15 und 17 Uhr

06.12. um 17 Uhr

11.12. um 15 Uhr

16.12. um 15 und 17 Uhr

18.12. um 17 Uhr

23.12. um 11 Uhr

25.12. um 15 Uhr

16.12. um 11 Uhr

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