Wasser und finnische Mythologie

Taru Mäntynen (links) und Erika Schäfer entführen die Besucher in die nordische Welt.
Taru Mäntynen (links) und Erika Schäfer entführen die Besucher in die nordische Welt.

Vom 20. November bis zum 11. Dezember 2016 zeigt die städtische Galerie im Torhaus Rombergpark die Ausstellung „Eis, Wasser, Mythen“ von Taru Mäntynen und Erika Schäfer. Neben großformatigen Fotografien werden Skulpturen aus Bronze ausgestellt. Das Torhaus entführt die Besucher in die raue nordische Welt voller Eis und fremden Mythen.

Eigentlich wäre der Termin im Torhaus für die Künstlerin Erika Schäfer alleine bestimmt, aber sie hat sich entschlossen, ihre Künstlerfreundin Taru Mäntynen mitzubringen. Das ist auf jeden Fall eine gute Entscheidung gewesen, so bilden die teilweise archaisch ausschauenden Skulpturen von Mäntynen einen Kontrast zu den Fotografien von Schäfer. Insgesamt gibt die Ausstellungen einen künstlerischen Einblick in den finnischen Winter.

„Eis ist nicht nur ein Ärgernis“, erklärt Schäfer ihre Faszination zum gefrorenen Element Wasser und den nordischen Winter. „Ich möchte zeigen, wie schön Wasser im gefrorenen Zustand ist“. Dieses Ziel ist ihr gelungen. Von filigranen Eisstrukturen bis hin zu massiven Formationen reicht die Bandbreite ihrer Eisbilder, aber auch majestätisches Wasser stellt die Künstlerin in den Mittelpunkt ihrer Arbeiten. Die Fotografien stammen zwar überwiegend aus Finnland, Schweden und Grönland, aber auch in Deutschland kann man Eisformationen bewundern.

Die Motive der Skulpturen von Mäntynen entstammen meist der finnischen Sagenwelt, der sogenannten „Kalevala“ wie beispielsweise beim „Mondteerer“. Hier handelt es sich um eine Geschichte über eine Hexe, die den Mond anmalt. Mäntynen thematisiert gerne Tiermenschen wie den „Wolfsmensch“ oder auch archaisch wirkende Krieger.

Mäntynen hat sich intensiv mit dem Bronzeguss auseinandergesetzt und sie gießt ihre Werke sogar selber. „Damit habe ich die Kontrolle über meine Arbeit und kann sie in jeder Phase steuern“, begründet die Künstlerin diesen Schritt.

Die Öffnungszeiten der Galerie Torhaus Rombergpark sind

dienstags bis samstags 14 bis 18 Uhr

sonntags und feiertags 10 bis 18 Uhr

Eintritt frei!

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