Randale in der Produzentengalerie 42

Bis zum 27. September 2020 zeigt die Produzentengalerie 42 in der Arneckestraße 42 siebzehn Kunstwerke zum Thema „Randale“. Doch damit ist nicht die rohe Gewalt gemeint, sondern die Gefühlswelten, die beim künstlerischen Schaffensprozess entstehen.

Laut Wikipedia bezeichnet Randale „heftigen und lautstarken Protest“ sowie „Ausschreitungen“. Doch den Künstlerinnen und Künstlern in der Ausstellung „Randale“ geht es um die Randale im Kopf eines Künstlers, der an einem Werk arbeitet. Hier ist die kreative Kraft gemeint, die für Randale im Kopf sorgt. Auch unfertige Kunstwerke und mutwillig zerrissene Arbeiten sind zu sehen.

Wenige Werke thematisieren direkt Gewalt. Im Schaufenster der Galerei hängt eine Art haut, die von Pflastersteinen getroffen wird und blutet, auf der anderen Seite ist ein Hochzeitskleid zu sehen, aus dem ein Monster hervorkommt, vielleicht eine Assoziation zu „Alien“.

(v.l.n.r.) Claudia Terlunen, Marika Bergmann und Michaela Düllberg sowie weitere Künstlerinnen und Künstler präsentieren "Randale" in der Produzentengalerie 42.
(v.l.n.r.) Claudia Terlunen, Marika Bergmann und Michaela Düllberg sowie weitere Künstlerinnen und Künstler präsentieren „Randale“ in der Produzentengalerie 42.

Die Arbeiten innerhalb der Galerie sind Abbilder von Schaffensprozessen unterschiedlicher Art, es gibt eine Vielzahl von kleineren Arbeiten, die für 15 € erworben werden können. Folgende Künstlerinnen zeigen ihre Werke: Ulla Kallert, Claudia Terlunen, Barbara Gisbert, Marika Bergmann, Petra Eick, Wendy Wendrikat, Annelie Sonntag, Hartmut Willutzki, Rosa fehr von Ilten, Claudia Karweick und Michaela Düllberg.

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