Michael Jaspert – Alte Technik mit neuer Technologie

Makrofotografie und Radierungen präsentiert der Dortmunder Künstler Michael Jaspert unter dem Titel „Augenblicke“ in der Galerie im Depot. Die Ausstellung läuft vom 05. bis zum 29. September 2019 in der Reihe „Depot stellt vor“.

Die großen Makrofotografien von Jaspert schärfen den Blick ins Kleine, das uns umgibt, was wir aber kaum wahrnehmen. Die Schönheit der Libellen und Spinnen in den farbigen Bildern wird uns erst bewusst gemacht, wenn wir nah drauf schauen. Plötzlich sieht eine vertraute Spinne aus, wie aus einer anderen Welt. Für Jaspert ist es faszinierend „wie Spinnen ihre acht Beine und Augen koordinieren.“ Die Motive findet er meistens in seinem Garten.

Michael Jaspert bei seinen beiden Radierungen, die auf Fotos aus der Werkstatt von Geigenbauer Bley beruhen.
Michael Jaspert bei seinen beiden Radierungen, die auf Fotos aus der Werkstatt von Geigenbauer Bley beruhen.

Neben den Makrofotografien zeigt Michael Jaspert auch wieder seine Radierungen. Hier verknüpft er die alte Technik des Kupferstiches mit fotografischen Methoden. Fototechnik und Tiefdruck ersetzen die Nadel. Bei den Radierungen gehört neben der Natur auch Orte der Technik wie beispielsweise ein Umspannwerk zu seinen Motiven. Zwei neue Arbeiten entstanden in der Werkstatt des Geigenbauers Bley. Hier setzte Michael Jaspert die Werkstatt eindrucksvoll als Radierung um. Alle Radierungen erscheinen in einer Auflage von maximal zehn Stück.

Ganz am Anfang des Raumes steht eine Arbeit von Michael Jaspert bestehend aus 625 unterschiedlich hohen Buchenholzklötzchen. Der Betrachter sieht von oben eine Spinne. Es besteht die Möglichkeit, einzelne Klötzchen käuflich zu erwerben.

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