Erinnerungsfilm mit dokumentarischen Anstrich

Zeigten sich erfreut über den neuen Sammlungszugwinn (v.l.n.r.) Dr. Barbara Könches (Kunststiftung NRW), Stephanie Seidel (Kuratorin, Kunststiftung NRW), Azin Feizabadi (Filmemacher), Daniela Ihrig (Projektleiterin Museum Ostwall) und Prof. Dr. Kurt Wettengl (Direktor Museum Ostwall). (Foto: © Anja Cord)
Zeigten sich erfreut über den neuen Sammlungszugwinn (v.l.n.r.) Dr. Barbara Könches (Kunststiftung NRW), Stephanie Seidel (Kuratorin, Kunststiftung NRW), Azin Feizabadi (Filmemacher), Daniela Ihrig (Projektleiterin Museum Ostwall) und Prof. Dr. Kurt Wettengl (Direktor Museum Ostwall). (Foto: © Anja Cord)

Die Kunststiftung NRW bringt zu ihrem 25jährigen Bestehen 25 Künstlerinnen und Künstler mit 25 Museen zusammen, um die kulturelle Bedeutung der Museen herauszuarbeiten. In Dortmund präsentiert der deutsch-iranische Künstler Azin Feizabadi im Museum Ostwall seinen Film Cryptomnesia“.

In seinem Film „Cryptomnesia“ verknüpft der Filmemacher Feizabadi die Erinnerungen an seine Flucht mit seiner Mutterbaus dem Iran mit der Geschichte Dortmund. Die Hauptfigur wird zum Stadtpatron Reinoldus, doch brechen immer wieder Erinnerungen an die lange Reise durch Europa auf. Der Film stellt die Frage nach der Wahrhaftigkeit unserer Erinnerungen. Wie archivieren wir sie? So erzählte Feizabadi über eines seiner Erinnerungen, die seiner Meinung nach in Österreich spielen musste. Doch die Erinnerungen haben ihn getäuscht, er war nie in Österreich.

Das Kunststiftung hat bewusst keine Künstler aus NRW genommen, um anderen Künstler Einblicke in das Land zu gestatten und auch andere Auffassungen von Kunst unjd Kultur zuzulassen.

Der 73minütige Film wird vom 07. bis zum 21. September 2014 in der Dauerausstellung des Museums Ostwall zu sehen sein und wird dann in die Sammlung aufgenommen.

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