Menschen und Tiere im Mittelpunkt

Das Bild von Susanne Schütz zeigt kein Fabelwesen, sondern symbolisiert eine bockige Frau.
Das Bild von Susanne Schütz zeigt kein Fabelwesen, sondern symbolisiert eine bockige Frau.

Vom 27. März bis zum 19. April 2015 präsentiert die Galerie Dieter Fischer im Depot Dortmund die erste Einzelausstellung der Depot-Künstlerin Susanne Schütz. Neben ihren Öl- und Acrylbilder zeigt sie auch noch vier Plastiken. Die Vernissage ist am 27. März von 19 bis 21 Uhr.

„Ich lade in meinen Kopf ein“, erklärt Susanne Schütz und ergänzt, „es ist eine intime und persönliche Ausstellung.“ Ihre Bilder zeigen teils Alltagsszenen, teils haben die Bilder eine allegorische oder symbolische Bedeutung. Eine Wand ist Tier- und Menschenkindern gewidmet.

Die alten Meister bewundert Susanne Schütz. „Darüber hinaus bin ich Fan vom Symbolismus und vom Fin de siècle“, erklärt sie. Beides waren Kunstrichtungen, die zwischen 1880 und 1910 ihren Höhepunkt hatten.

In manchen Bildern finden sich Elemente wieder, die durchaus im Fantasy-Genre spielen könnten. So zeigt ein Bild eine Frau mit einem Bockshorn. Doch es steht nicht für eine Fantasy-Figur, sondern für eine Visualisierung des Begriffes „bockig“.

Ihre Bilder sind in unterschiedlichen Formaten. Ebenfalls eine bewusste Entscheidung der Künstlerin. „Ich spiele mit den Formaten.“

Neben den Bildern und den Plastiken bespielt Susanne Schütz den gesamten Ausstellungsraum. Dazu gehört ein Blumenarrangement, wie es niederländische Meister als Motiv für ihre Bilder benutzt haben sowie der Herzschlag der Künstlerin als akustische Begleitung.

Galerie Dieter Fischer

Immermannstraße 29

44147 Dortmund

Geöffnet Mittwoch, Freitag und Sonntag 12 bis 18 Uhr.

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