Café International im Theater im Depot

Kennen Sie das Spiel„Café International“? Dort muss man Personen unterschiedlicher Nationalität und in ausgewogener Geschlechter-Verhältnis an einen Tisch setzen. Rolf Dennemann und artscenico haben mit „Zuflucht /Time Lines“ verschiedene Charaktere ins Café gesetzt, als etwas dramatisches passiert und die Zeit stehen bleibt. Ein Premierenbericht vom 24.11.18 aus dem Theater im Depot.

Das Thema lautet„Heimat“. Was erinnert die Darsteller auf der Bühne an ihre Heimat, aus der sie aus unterschiedlichen Gründen nach Deutschland gekommen sind. Ein Syrer, eine Griechin, eine Polin und zwei Menschen aus Venezuela. Was auffällt, ist schon eine gewisse Form von Dankbarkeit an Deutschland, dass das Land es ihnen ermöglicht hat, ihr künstlerisches Leben zu entwickeln.

 Ismael Monages und Anna Hauke im Gespräch. (Foto © Guntram Walter)
Ismael Monages und Anna Hauke im Gespräch. (Foto © Guntram Walter)

Der größte Teil des Stückes bestand aus der Vorstellung der Darsteller inklusive Kindheitsfotos. Es war sehr spannend zu erfahren, wie die Kindheit der Protagonisten verlief und auch die Fotos brachten Einblicke in das Leben als Kind in Venezuela oder Griechenland.

Was auffallend ist: Es geht sehr viel um Gerüche, Gerüche aus der Kindheit. Wie roch das Meer, die ersten Süßigkeiten. Vor allem das Wasser hat es den meisten angetan, bis auf Rezan Kanat, der die Wüste liebt.

Mit dabei waren Ismael Monagas (Venezuela), Cynthia Scholz (Venezuela), Anna Hauke (Polen), Rezan Kanat (Syrien) und Photini Meletiadis (Griechenland).

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