World Press Photo 2018 – Ausstellung im Kulturort Depot

Auch in diesem Jahr zeichnet die World Press Photo Foundation in diesem renommierten internationalem Wettbewerb die besten Pressefotografien in verschieden Kategorien aus. Eingereicht wurden 73.044 Fotos des Jahres 2017 von 4.548 Fotografen aus 125 Ländern. Ausgewählt als Sieger wurden von einer kompetenten Jury letztendlich 41 Fotografien aus 21 Nationen.

Zum siebten Mal werden über 150 großformatige Fotos vom 09.06.2018 bis zum 01.07.2018 im Kulturort Depot (Mittelhalle) in der Immermannstraße 29 in Dortmund ausgestellt.

Wie Clara Vlaun (World Press Photo Foundation) beim Pressetermin erklärte, als neue Kategorie „Environment“ (Umwelt) hinzu gekommen. Es gibt viele spektakuläre Aufnahmen aus den Bereichen Sport, Natur, Umweltzerstörung, Portraits, gesellschaftlichen Konflikten und langfristige Projekte (Fotoreportagen).

In einer Wanderausstellung werden die preisgekrönten Fotos in der ganzen Welt gezeigt und erreichen so sehr viele Besucher. Es gibt zu der Ausstellung wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Führungen für Schulen und anderen Gruppen,, Kinofilm, Vorträgen.

Der Eintritt kostet normal 6,- €/ 4,- € erm. Für das Rahmenprogramm (Schulen) gibt es ein spezielle Begleitheft als Leitlinie. Die Führungen kosten pro Schüler 3,50 €

Dieses Begleitmaterial und nähere Informationen erhalten Sie unter der

Telefonnummer 0213-900 809 oder per E-mail unter depot@depotdortmund.de

Es lohnt sich etwas Zeit mit zu bringen, um sich die ausdrucksstarken Fotografie genau zu betrachten und die Geschichten dahinter zu erkennen.

Denn es geht hier um verborgene Wahrhaftigkeit, die in besonderen Momenten festgehalten wurden. Da die Fotografien teilweise auch schonungslos Gewalt darstellt, wird diese Ausstellung für Jugendliche erst ab 14 Jahre von der Foundation empfohlen. Als kleiner Eindruck seien hier nur wenige Beispiele genannt.

Den 1. Preis Einzelfotografie in der Kategorie „Harte Fakten“ mit eindrucksvollen Fotografien aus dem Krisengebiet Venezuela erhielt Ronaldo Schemidt (Agence France-Presse). Die Betrachter sehen in Flammen stehende Demonstranten gegen den Präsidenten Maduro in Venezuela im Konflikt mit der Bereitschaftspolizei.

Die Ausstellung zeigt sehr gefühlvolle, aber auch dramatische Bilder aus aller Welt. (v.l.n.r.) Claudia Schenke (Depot Dortmund), Wolfgang Bödeker (DEW21) und Carla Vlaun (World Press Foto Foundation).
Die Ausstellung zeigt sehr gefühlvolle, aber auch dramatische Bilder aus aller Welt. (v.l.n.r.) Claudia Schenke (Depot Dortmund), Wolfgang Bödeker (DEW21) und Carla Vlaun (World Press Foto Foundation).

In der Kategorie Natur mit dem 2. Preis Einzelfotografie und dem 3. Preis Fotoserie wurde zum Beispiel der deutsche Fotograf Thomas P. Peschak (National Gegographic) ausgezeichnet. Sein Foto von Felsenpinguinen auf den Marion Inseln im südlichen indischen Ozean und die Fotoserie auf den Galapagosinseln zeigen sensibel die Auswirkungen der Umwelteinflüsse und gleichzeitig die Schönheit der Natur.

Die Fotografin Anna Boyiazis (USA) wird für ihrer auf Sansibar aufgenommenen Fotoserie in der Kategorie „Menschen“ mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Sie zeigt Frauen und Wasser und deren Bedeutung als Symbol für Leben.

Die vielen qualitativ hochwertigen eindrucksvollen Pressefotografien haben es verdient, auch in ganz NRW und darüber hinaus beachtet zu werden. Das findet auch Claudia Schenk von der Geschäftsführung im Depot.

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