Ars tremonia

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Rückmeldungen aus Robotermund

„Wir sind die Roboter“, sagen bereits Kraftwerk in den 70er Jahren und die Robotertechnik scheint ja immer weiter voranzuschreiten. Rolf Dennemann hat nach seinem „Rosinenblues“ mit „Feed back“ ein Stück auf die Bühne des Theaters im Depot gebracht, das Tanz und Schauspiel miteinander verbindet. Ars tremonia war in der Vorstellung am Sonntag.   „Feedback“. Das […]

Feedback der besonderen Art

Der berühmte Mann im Ohr spielt eine wichtige Rolle im Tanz- und Theaterabend „Feedback“ nach einer Kreation von Rolf Dennemann. Die Premiere ist am 09. Mai um 20 Uhr im Theater in Depot.   Worum geht es? Einerseits geht es um die Frage, ob wir eigentlich noch alles begreifen können, weil die Informationsflut so riesig […]

Ein Chronist des Jedermann

Zufall? Nachdem Ars tremonia kurz zuvor den Roman „Menschenfischer“ von Markus Veith rezensiert hat (Rezension hier), geht es mit seinem Bühnenstück über Wilhelm Busch weiter. Eines muss man Veith lassen, als er mit seinem Wilhelm-Busch-Programm „Ein jeder Narr tut, was er will“ am 13. April 2014 die Bühne im Depot betrat, erleben die Zuschauer eine […]

Mit dem Baron ein Tänzchen wagen?

Am Sonntag, den 06. April startete das Rahmenprogramm des 5. Afro Ruhr Festivals mit einer außergewöhnlichen Tanzdarbietung im Theater im Depot. Koffi Kôkô und Kettly Noël, beide Tänzer und Choreografen sind Repräsentanten der modernen afrikanischen Tanzszene, zeigten „Un tango avec le Baron“. Europa, Afrika und Voodoo trafen sich. Die Inszenierung wurde live durch den Kölner […]

Der Blues des Lebens

Jetzt sind die armen Rosinen Schuld. In Brot gebacken und mit Käse als Aufschnitt sorgen sie bei Rolf Dennemann regelmäßig für Albträume. Doch Dennemann wäre nicht Dennemann, wenn er aus seinen Albträumen nicht noch etwas Produktives machen würde: Er verarbeitet sie literarisch und liest sie dem geneigten Publikum vor. Aber Rolf Dennemann ist nicht alleine […]

Durch Rosinenbrot zum Blues

Wenn Rolf Dennemann Rosinenbrot mit Käse isst, dann bekommt er Albträume, so sagt er. Ob es die Rache der Rosinen sind? Wer weiß. Jedenfalls verarbeitet er seine Albträume zusammen mit den Gitarristen Thomas Erkelenz und Gregor Hengesbach zum „Rosinenblues“, der am 29. und 30. März über die Bühne des Theater im Depots geht.   Der […]

Mit Fado in den Untergang

Das Opern-Libretto „Zusammenstoss“ von Kurt Schwitters scheint besonders für Jugend- und Schülertheatergruppen einen besonderen Reiz auszuüben. Am 21. März fand im Theater im Depot die Premiere von „Peng!“ statt, ein Stück, dass sich an Schwitters‘ Libretto anlehnte. Getanzt, gesungen und gespielt wurde es von Teilnehmern der Theaterwerkstatt Westfalenkolleg. Mit dabei waren: Elikem Anyigba, Suzan Demir, […]

In jedem Ende steckt auch ein neuer Anfang

Das Tanztheater im Dortmunder Depot zeigte mit ihrem neuen Stück „Alles auf Ende Anfang“ einen Appell zur Neuorientierung: Auch wenn das Leben wie ein verworrener Knäuel aussieht. Ein neuer Anfang ist möglich. Ars tremonia besuchte die zweite Vorstellung am 16. Februar.   Eine leere Bühne, ein einsames angestrahltes Knäuel. Wo ist der Anfang, wo das […]

Ist Sisyphos glücklich?

Normalerweise ist die Figur aus der griechischen Mythologie zu bedauern: Ständig muss Sisyphos einen Stein einen Berghang hochrollen. Kurz vor dem Ziel entgleitet der Stein dem armen Kerl und er muss von neuem anfangen. Daher leitet sich der Begriff Sisyphusarbeit ab, eine sich ständig wiederholende; doch sinnlose Arbeit. Das Theater im Depot präsentierte am 08. […]

Eine schwierige Vater-Sohn Beziehung

Beim Leseabend „Vater.Sohn.Mann.“ im Dortmunder Theater im Depot am 13. Oktober 2013 beleuchteten der Erzähler André Wülfing als Schriftsteller Thomas Mann und der Künstler Michael Em Walter als dessen Sohn Klaus Mann deren schwierige und ambivalente Beziehung.