Die Natur als Kraftquelle

Der Kunstraum im Langen August zeigt ab dem 19. Januar 2019 Arbeiten von Eva Zimnoch unter dem Titel „Kraft-Orte“. Ihre Bilder sind zwar stark abstrahiert, lassen aber noch figurative Elemente erkennen.

Eine Abtei in Duisburg, das Emsland oder Spanien. Auch wenn die Werke sehr stark von der Abtsraktion geprägt sind, durch die vorhandenen figurativen Elemente ist ein Wiedererkennungswert gegeben. So erkennt der Betrachter bei genauem Hinsehen Kapitelle der Abtei oder das Schilf in den Moorgebieten im Emsland. Ebenso haben die Gemälde, die von Spanien inspiriert sind, andere Farbgebungen als das eher dunkle schwarze Moor.

Zimnoch ist erst spät zur Malerei gekommen, seit 2011 arbeitet sie als bildende Künstlerin und seit 2018 Mitglied im Bundesverband bildender Künstler Westfalen e.V. Als Kind hatte gerne genäht. „Ich wollte Modedesign studieren“, so die Künstlerin. Seit 2007 nahm sie Unterricht bei verschiedenen Dozenten und belegte Malereikurse.

Eva Zimnoch zeigt ihre Arbeiten im Kunstraum im "Langen August".
Eva Zimnoch zeigt ihre Arbeiten im Kunstraum im „Langen August“.

Ihre Malerei ist mehr oder weniger abstrakt. Immer wieder gibt es Elemente wie Ziegel oder Pflanzen, die fast gegenständlich abgebildet werden in einer sehr abstrahieren Landschaft. Es gefällt der Künstlerin nicht, „wenn die Bilder so abstrakt werden, dass der Betrachter keinen Bezug herstellen kann“. Das malen nur aus der Lust an der Farbe ist nicht ihr Ding. Ihre Inspirationsquelle ist die Natur, was sich auch in ihren Bildern widerspiegelt. „Ich suche nach dem Schönen, nach dem, was mir gut tut“, erklärt Zimnoch.

Der Kunstraum in der Braunschweiger Straße 22 ist geöffnet von Dienstag bis Freitag von 15 – 19 Uhr.

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