Das Internet als Bilderfalle – Internationales Frauenfilmfestival

Das Internationale Frauenfilmfestival ist nicht nur eine Präsentationsfläche für Filme von Frauen, sondern dient auch der Schaffung von Netzwerken. So gehören zur Jury des Internationalen Spielfilmwettbewerbs beispielsweise Edima Otoukon aus Nigeria, die sich mit ihrer „Ladima Stiftung“ für die Förderung von Frauen in der nigerianischen Filmindustrie einsetzt. Das Jurymitglied Sheri Hagen möchte die Sichtbarkeit von Schwarzen in der deutschen Filmwelt vor und hinter der Kamera verbessern.

Regisseurin Eef Hilgers fragt nach den Grenzen im Internet. (Foto: © Anja Cord)
Dortmund Eröffnungspressekonferenz Internationales Frauenfilmfestival Dortmund/Köln 2019 im Dortmunder Rathaus. Eef Hilgers, eine niederländische Regisseurin zeigt ihren Dokumentarfilm Shame/Fame. (Foto: © Anja Cord)

Daneben gibt es ein Schulprogramm, das sich mit dem Thema Internet auseinandersetzt. Passend zum Motto, denn im Internet gibt es besonders viel Täuschung und Maskerade. Ars tremonia hat ein kurzes Interview mit der Regisseurin Eef Hilgers geführt, die ihren Film „Shame/Fame“ zeigt.

Ars tremonia: Können Sie sich kurz vorstellen?

Eef Hilgers: Ich arbeite seit sieben Jahren im Dokumentarfilmbereich. Vor allem Dokumentationen über Jugendliche. Vor sieben Jahren habe ich mein Studium beendet. Mit den Jugenddokumentationen beschäftige ich mich mit dem Verhältnis von Jugendlichen und dem Internet. Darüber hinaus mache ich Kinderfernsehen, aber alles dokumentarisch.

Ars tremonia: Worüber handelt ihr Film Shame/Fame?

Eef Hilgers: Es geht darum wie wir eigentlich mit dem Internet umgehen. Wie wir das Internet nutzen, um zu lachen, weil Menschen dumme Dinge tun. Aber auch, wo die Grenze liegt, bei der es kein Problem ist, darüber zu lachen und wann wird es unpassend. Die Grenze ist im Internet ein wenig verschoben. Ich will herausfinden, wo diese Grenze im Internet liegt.

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