Theaterpartisanen auf Identitätssuche

Auf der Suche nach Identität: Mia Katharina Reiss, Helena Demantowsky, Max Kurth, Esther Wegelin und Finnja Loddenkemper. (Foto: ©Birgit Hupfeld)
Auf der Suche nach Identität: Mia Katharina Reiss, Helena Demantowsky, Max Kurth, Esther Wegelin und Finnja Loddenkemper. (Foto: ©Birgit Hupfeld)

Am 13. März 2015 findet die Premiere vom neuen Stück „Identity“ des Jugendclubs des Schauspielhauses der „Theaterpartisanen“ statt. Die Fragen nach der eigenen Identität stellt sich besonders in der Pubertät. Zum ersten Mal haben die Partisanen einen „externen“ Regisseur: Thorsten Bihegue, den Gastdramaturgen am Dortmunder Schauspielhaus.

Am Anfang stand die Schreibwerkstatt. Mit den Texten, die die Jugendlichen mit der Theaterpädagogin Sarah Jasinszczak erarbeitet haben, ging es sechs Wochen lang in die szenische Umsetzung. Doch auch hier hat Regisseur Bihegue mit den acht Jugendlichen weiter an den Texten gearbeitet. „Es wird ein performatives Stück, das auch direkte Ansprache an das Publikum beinhaltet“, erzählt Bihegue. Die Texte stammen aus unterschiedlichen Quellen und die Besucher erleben eine Form von Collage. „Wir begeben uns in alle Abgründe der Literatur“, so Bihegue.

Das Stück spielt auf einem Flughafen. Ein Ort, wo viele Identitäten aufeinander treffen, um dann wieder zu verschwinden. Sieben Charaktere sind zu sehen, der achte ist eine Clownsfigur. Der Clown hat keine Identität, dafür hat er im Stück viele Freiheiten. Er symbolisiert vielleicht das Metaphysische, denn ob die Szene real war oder nur in seinem Kopf existiert, weiß niemand.

Der Clown konfrontiert auch die anderen Theaterpartisanen mit dem Tod. Wie geht man mit dem Thema um? Lässt man es zu oder wehrt man sich dagegen?

Musik gibt es auch: Neben Liedern von Blumfeld und der Berliner Band „Mutter“ ist Jazz, Pop und minimalistische Housemusik zu hören.

Wie gefällt den Jugendlichen die Arbeit mit Thorsten Bihegue? „Er ist direkter und konkreter von dem, was er von Schauspielern und Texten erwartet“, so Maximilian Kurth, einer der Theaterpartisanen.

Neben der Premiere am 13. März wird das Stück am 14. März sowie am 17. und 29. April 2015 aufgeführt.

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