Interessante Reise durch die Vielfalt der Bierkultur

Weinproben dürften ja in Deutschland sowie darüber hinaus bei Liebhabern bekannt sein. Mit seine „Events Hautnah“ bietet die lokalmanufaktur (Restaurant) im Dortmunder Rathaus in regelmäßigen Abständen seit 2014 bei angebotenen „Biertastings“ wunderbare Einblicke in die Vielfalt und spannende Geschichten hinter der neuen deutschen Bierkultur.

Diese werden auch auf Anfrage für Gruppen ab 10 Personen (55,00 € / pro Person) durchgeführt.

Die festen Angebotstermine haben Schwerpunktthemen wie zum Beispiel am 12.07.2018 „Craft Beer“ (6 Craft Beer und 6 Gabelbissen).

Als Craft Beer werden im Allgemeinen Biere verstanden, die handwerklich von unabhängigen Brauereien erzeugt wurden. Ihr Ursprung liegt in den vereinigten Staaten. Dieses Tasting ist jedoch schon ausverkauft. Es lohnt sich also, sich rechtzeitig für das Thema „Zwischen Wonne und Wahn!“ nach der Sommerpause am 13.09.2018 um 18.30 Uhr anzumelden, um irre Brauereikreationen kennen zu lernen.

Mit 35 Sorten allein auf der Karte verfügt die lokalmanufaktur im Dortmunder Rathaus über eines der größten Auswahlangebote an Bieren in unserer Stadt. Erst kürzlich wurden zwei weitere Mitarbeiterinnen , darunter Jana Laschat, als „Bier-Botschafterinnen“ zertifiziert.

Bei einem Medien-Preview im Vorfeld des nächsten Tastings am 12. Juli war Ars tremonia am 09.07.2018 mit dabei und bekam einen kleinen Überblick über die Qualität und Geschmacksvielfalt der „moderne Bierkreationen“ in unserem Land.

Mit unterschiedlichen westfälischen Leckereien als Grundlage für den Magen und einem Stövchen des in der Welt beliebten Hövels-Bier dazu ging es los. Dominik Schön (Betriebsleiter und Bier-Sommelier) erklärte, dass man stolz und froh sei, exklusiv das naturtrübe „helle Bier“ der Mikro-Brauerei Finne aus Münster anbieten zu können.

Die Bio Craft Beer Brauerei gibt es erst seit drei Jahren. Sie stellt insgesamt bis 1000 Hektoliter pro Jahr Kreativbiere und saisonale Spezialitäten aus besten Biozutaten her. Zu probieren gab es natürlich auch leckeres Weizenbier mit dem typischen leichten Bananen-Geschmack.

Interessant war, die Technik des „Bier-stachelns“ live erleben zu dürfen. Ein mit Feuer erhitzter Stab wird dabei in das dunkle, dem irischen „Guinness“ ähnlichem herben, etwas bitteren Bier getaucht, sodass der Restzucker karamellisiert. Es findet so eine erstaunliche Geschmacksveränderung statt. Das Bier wird durch den Prozess vollmundiger und süffiger. Jeder darf selber entscheiden, was er lieber mag.

Bier-Sommelier Dominik Schön präsentiert die Späzialität Eisbockbier.
Bier-Sommelier Dominik Schön präsentiert die Späzialität Eisbockbier.

Ein hohe Promillezahl und einen Geschmack nach Lakritze waren kennzeichnend für das Eisbockbier. Zwei Tage lang gefriert es dabei bei niedrigen Temperaturen (- 10 bis -12 Grad Celsius). Die beim Auftauen in einem hohen runden Glaskolben dann aufgefangene Flüssigkeit hat einen erhöhten Alkoholgehalt (bis 21,6 %) und das so gewonnenen Eisbockbier erinnert dann schon fast an Likör oder Magenbitter.

Wichtig ist, so Dominik Schön, dass das Reinheitsgebot absolut eingehalten wird. Bei den vielen Bierkreationen, egal ob beim Indian Pale Ale (Craft Beer) oder den anderen, werden nur natürliche Bioprodukte verwendet. Der unterschiedliche Geschmack entsteht alleine durch Hopfenaromen oder eben speziellen technischen Verfahren.

Eine interessante Reise durch die Vielfalt der modernen Bierkultur. Passend zu jedem Essen und für jede Geschmacks-Präferenz gibt da ein großes Angebot.

Infos gibt es bei der

localmanufactur
Friedensplatz 1
www.lokalmanufaktur.de
info@lokalmanufaktur.de

Print Friendly, PDF & Email
WP Facebook Auto Publish Powered By : XYZScripts.com