Gruppenausstellung im Speicher100 für die argentinische Künstlerin Cecilia

Der Speicher100 in der Speicherstraße 100 ist ein kreativer Ort im Dortmunder Hafen. Passend zu den Corona-Zeiten zeigen die dort ansässigen Künstlerinnen und Künstler Kostproben ihrer Kunst. Mit dabei die argentinische Weltenbummlerin Cecilia Rosalen.

Die Künstlerin Cecilia Rosalen interessiert sich für die kleinen Dinge des Lebens. Zeichnungen von Spinnen und Insekten bevölkern ihren Ausstellungsplatz. Daneben arbeitet sie mit Keramik. Ihre Töpfe haben eine besondere Eigenschaft: Die Pflanzen in ihren Arbeiten haben eine Art symbiotische Gemeinschaft mit dem Topf.

Für Cecilia ist es das erste Mal, dass sie in Deutschland ist. Sie ist seit September 2019 im Land. Die Künstlerin bereiste schon die USA sowie weitere Länder in Südamerika. Darüber hinaus war sie in China, Thailand und Australien. Ihr nächstes Reiseziel wäre Schweden. Es bleibt zu hoffen, dass Corona ihr keinen Strich durch die Rechnung macht.

Der Kulturort Speicher100 zeigt aktuell nicht nur von außen Kunst, sondern auch drinnen eine spannende Gruppenausstellung. Foto: © Jannis Kötting)
Der Kulturort Speicher100 zeigt aktuell nicht nur von außen Kunst, sondern auch drinnen eine spannende Gruppenausstellung. Foto: © Jannis Kötting)

Ein spannendes Projekt verfolgt der Fotograf Marco Wittkowski. Er dokumentiert in den kommenden zehn Jahren die Entwicklung des Dortmunder Hafens. Im Hafen gibt es einige Projekte der Stadt, die das Hafenviertel aufwerten wollen wie beispielsweise die Akademie für Theater und Digitalität. Die Angst der Bewohner ist natürlich, dass eine Gentrifizierung wie beim Phoenix-See droht.

Stefan Malecki zeigt den Wahnsinn der Werbeprospekte. Er sammelte alle Prospekte, die in einem Jahr in einem Haushalt in Köln anfallen. Der mehrere kiloschwere Stapel macht deutlich, welche Energie, Zeit und Arbeit in diese Prospekte gesteckt werden. Die Frage bleibt, welchen Nutzen haben die Dinge, die überwiegend in der Altpapiertonne entsorgt werden.

Die Künstlerin Celeste Martinó präsentiert neben einem Portrait Illustrationen für Kinderbücher. Der Stil ihrer Werke ist unterschiedlich, denn „Ich versuche eine Ästhetik zu finden, die dem Projekt entspricht“. Daher sind realistische, aber auch fantastische Arbeiten zu sehen. Eines beschäftigt sich mit der spanischen Stadt San Sebastian, die früher für ihren Walfang berühmt war.

Zusäzlich zur Kunst stellt sich der Verein „Grenzenlose Wärme – Refugee Relief Work e.V“ vor und präsentiert seine Arbeit in Griechenland anhand einer Fotoserie.

Neben den erwähnten Künstlerinnen und Künstlern sind noch weitere in der Gruppenausstellung zu sehen: Christoph Kibe, Steffen Meister, Stefan Malecki, Marco Wittkowski, Cecilia Rosalen, Celeste Martinó, Lucas Bölter, André Silva, Denis Klatt, Tobias Jeckenburger, Nicolai Prillwitz, Hannes Schlachter, Stefan Lüdemann, Lilian Mühlenkamp, Jens Hülsmann, Jannis Kötting, Christian Bahr sowie Sebastian Heinz (Grenzenlose Wärme – Refugee Relief Work e.V.).

Am 26.09. 2020 wurde die Ausstellung virtuell eröffnet und ein Live-Stream auf Youtube veröffentlicht. Den Live-Stream kann man sich unter https://www.youtube.com/watch?v=VRE9MSq2NsA ansehen. Auf der Internetseite von Speicher100 (https://speicher100.org/) wird der Stream in Kürze in einer neuen, bearbeiteten Version zu sehen sein.

Wer das ganze aber „im wahren Leben“ sehen möchte, der kann eine private Führung unter post@speicher100.de verabreden.

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