Fredenbaumpark im Mittelpunkt von „Heimat Dortmund“

Neben dem Romberg- und Westfalenpark ist jetzt auch dem Fredenbaumpark ein Heft gewidmet. (v.l.n.r.) Günter Spranke, Hermann Josef Bausch, Klaus Winter, Adolf Miksch und Stefan Mühlhofer.
Neben dem Romberg- und Westfalenpark ist jetzt auch dem Fredenbaumpark ein Heft gewidmet. (v.l.n.r.) Günter Spranke, Hermann Josef Bausch, Klaus Winter, Adolf Miksch und Stefan Mühlhofer.

Wer heute den Fredenbaumpark betritt, der kann sich kaum vorstellen, was sich in der Vergangenheit dort abspielte. Der Lunapark, eine Art Vorläufer von Parks wie Fantasialand, und der Saalbau war ein Anziehungspunkt für die Dortmunder, bis der Zweite Weltkrieg alles in Schutt und Asche bombte. Die neue Ausgabe von „Heimat Dortmund“ widmet sich der Geschichte des Fredenbaums.

Zu Beginn war der Fredenbaum eine Grenze. Hier stand ein Schlagbaum, der den Frieden für die Stadt sichern sollte, eben der „Fredenbaum“. Aus dem städtischen Wald wurde allmählich ein Freizeitgebiet für die immer industrialisierte Stadt. Der „Lunapark“ enstand. Wie wissen möchte, wie der Lunapark damals aussah, kann das Modell im Museum für Kunst und Kulturgeschichte bewundern.

Doch auch andere Aktivitäten gab es im Fredenbaum, wie das Heft aufzeigt. Es gab Bürgerschützen, Ballonfahrer und sogar eine Radrennbahn.

Der Saalbau war nicht nur der Treffpunkt für kulturelle Veranstaltungen, sondern auch die Arbeiterbewegung machte den Ort zu einem Sammelpunkt ihrer politischen Arbeit.

Das Heft ist für fünf Euro im Buchhandel und im Stadtarchiv Dortmund erhältlich.

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