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30 Jahre Internationales Frauenfilmfestival

Mehr als 50 Veranstaltungen präsentiert das Internationale Frauenfilmfestival 2017.

[fruitful_alert type=“alert-success“]Mehr als 50 Veranstaltungen präsentiert das Internationale Frauenfilmfestival 2017. Es hoffen auf viele Besucher (v.l.n.r.) Uwe Samulewicz (Sparkasse Dortmund) Bürgermeisterin Birgit Jörder und Festivalleiterin Silke J. Räbiger.[/fruitful_alert] Kaum zu glauben! Das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund/Köln findet nun schon zum dreißigsten Mal statt. In der Woche vom 4. bis zum 9. April 2017 werden an drei […]

Naomi Kawase gewinnt den RWE Filmpreis 2015

Beim Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln wurde der poetische Film STILL THE WATER (Futatsume no mado) von Naomi Kawase mit dem 6. RWE Filmpreis ausgezeichnet. Die Jury des Internationalen Spielfilmwettbewerbs wurde von Kawases Arbeit überzeugt: „Naomi Kawases Film zeigt eine herausragende Leistung. Sie erforscht die Stärke und Brüchigkeit des Lebens: Erste Liebe, Beziehungen zwischen Jugendlichen […]

Berührende Abschiednahme

Mit „Frailer“ wurde am Sonntag, dem 19. April 2015 der letzte Beitrag für den Regiewettbewerb in der Schauburg gezeigt. Der niederländische Film von Mijke de Jong ist ein Zwischending zwischen Fiktion und Dokumentarfilm über das Abschiednehmen von einer Todkranken. Um den Inhalt richtig zu verstehen, muss man die Vorgeschichte kennen. „Frailer“ – im Original „Brozer“ […]

Beziehungskomödie „all-inklusive“

Einen Beitrag für mehr Toleranz und Offenheit lieferte die Regisseurin Jasmilla Žbanić mit ihrer Komödie „Love Island“ mit ihren Beitragsfilm für den Regiewettbewerb beim Internationalem Frauenfestival 2015. Grebo (Ermin Bravo) und seine hochschwangere Frau Liliane (Ariane Labed) verbringen ihren Urlaub. Die Idylle wird jedoch gestört, als die verführerische Flora (Ada Condeescu) auftaucht. Grebo fühlt sich […]

Mutter-Sohn Konflikt in einer Macho-Kultur

Im Spielfilm „Pelo Malo (Bad Hair)“ aus dem Jahr 2013, eine Koproduktion von Venezuela, Peru, Argentinien und Deutschland, gibt die Regisseurin Mariana Rondón Einblicke in eine noch stark von „Machismo“ geprägten geprägten südamerikanischen Gesellschaft in Venezuelas Hauptstadt Caracas. Die Zuschauer erleben ein von Homophobie, Gewalt und Armut bestimmtes Umfeld einer riesigen Plattenbausiedlung. Die arbeitslos gewordene […]

Geisterfilm ohne Geister

Schon vor zwei Jahren hat die polnische Regisseurin Małgorzata Szumowska mit dem Film „In the name of…“ den Regiepreis des Internationalen Frauenfilmfestivals gewonnen. 2015 nimmt sie mit der schwarzen Komödie „Body“ teil und zeigt, dass Filme mit herrlich skurrilen Personen nicht nur aus Frankreich kommen. Die Geschichte von Body: Ein (namenloser) Staatsanwalt, der überwiegend bei […]

Leben in Zeiten der Revolution

In „Red Rose“, dem Beitragsfilm der iranischen Regisseurin Sepideh Farsi, verknüpft die Proteste gegen die Wahl im Iran 2009 mit einem Kammerspiel zwischen einer jungen Aktivistin und einem älteren desillusionierte Mann, der auf dem Weg ist, den Iran zu verlassen. Die Figuren in Farsis Film bleiben meiner Meinung nach fremd. Sei es der ausreisewillige Herr […]

Auf der Suche nach Würde

Der kolumbianische Beitrag „Ella“ beim Regiewettbewerb des Internationalen Frauenfilmfestivals 2015 in Dortmund von Libia Stella Gómez zeigt ein ungeschminktes Bild der Welt in Bogota in Kolumbien. Beim Ansehen des Filmes wird einem deutlich, dass wir hier mit unserem Sozialsystem durchaus im Komfort leben, angesichts der Situation der Protagonisten. Das Baby hat Fieber und soll im […]

Der ewige Kreislauf

Der zweite Beitrag im Rennen um den RWE Filmpreis war die japanische Produktion „Still The Water“ von der renommierten Regisseurin Naomi Kawase. Im Gegensatz zu „Eden“ ist „Still The Water“ ein poetisch-philosophischer ruhigerer Spielfilm um den Kreislauf von Leben, Tod und Energie. Wunderschöne Naturaufnahmen und eine sich Zeit nehmende Kameraführung mit sensiblen Nahaufnahmen kennzeichnen diesen […]

Sex, Koks und Techno

Der erste Film, der in diesem Jahr ins Rennen um den mit 15.000 Euro dotierten RWE Filmpreis des Internationalen Frauenfilmfestivals in Dortmund ging, war eine französische Produktion aus dem Jahr 2014 der Regisseurin Mia Hansen-Løve. „Eden“ taucht ein in die Zeit Anfang der 90er Jahre, als die elektronische Musik in Frankreich einen ganz besonderen Boom […]