Was macht das Internet mit Menschen?

Mit dem Stück „Stille in feindseligen Intervallen“ analysiert die Theaterkollektiv „artscenico“ die Welt des Internets. Vereinsamung, Fake News, Verschwörungstheorien, Aggressivität sind die Folgen und das Volk ist mittendrin. Mastermind Rolf Dennemann präsentierte mit drei Schauspielern ein sehr poetisches Stück. Ein Premierenbericht vom 28.09.18 im Theater im Depot. Das Volk ist nackt. Mit nackten Oberkörper und […]
Per Glasfaser von Dortmund nach Berlin – hinein in die Parallelwelt

Parallelwelten spielten in der Sciencefiction immer schon eine große Rolle. Jetzt erobert das Thema auch die Bühne des Theaters. Zusammen mit dem Berliner Ensemble kreierte das Schauspielhaus Dortmund eine doppelte Welturaufführung: Das Stück „Die Parallelwelt“ wurde gleichzeitig in Dortmund und Berlin aufgeführt. Es war nicht nur eine schauspielerische Meisterleistung beider Ensembles, sondern auch eine logistische […]
Politisch, aber mit Ästhetik – das Theaterfestival Favoriten 2018
18 Produktionen präsentiert das Theaterfestival Favoriten 2018 vom 06. bis 16. September 2018. Das künstlerische Zentrum ist das Theater im Depot, doch auch weitere Orte in der Nordstadt werden bespielt. So etwa das Dietrich-Keuning-Haus oder der Rekorder in der Gneisenaustraße. Auch im Union Gewerbehof, der Alten Schmiede in Huckarde oder in der Zeche Friedlicher Nachbar […]
Sonderbare Rehe auf dem Hauptfriedhof

Der Dortmunder Hauptfriedhof gehört zu einer der eindrucksvollsten Grünanlagen Dortmunds und größten Friedhöfen Deutschlands, wenn man der Wikipedia Glauben schenken mag. Hier war der Schauplatz von „Rehe auf der Lichtung“ von artscenico. Rolf Dennemann, der Kopf von artscenico und sein Team schufen eine sogenannte Stationen-Performance zum Thema Altern. Nach zehn Jahren kehrte Dennemann auf den […]
Musik aus Videospielen im Konzerthaus

Die Computermusik ist die jüngere Schwester der Filmmusik. Beide schaffen eine Bild-Ton-Beziehung. Aber während der Film in der Regel nach 90 Minuten vorbei ist, kann ein Spiel über 100 Stunden dauern. Eine ziemliche Herausforderung für einen Komponisten. War in den 80er Jahren noch die Technik das Limit, so wurden die Produktionen nach und nach umfangreicher […]
Täglich Brot – ein Stück über Arbeit

Die Theaterwerkstatt am Theater im Depot präsentiert am 15.06.18 ihre Premiere „täglich brot“ um 20 Uhr im Theater im Depot. Dabei geht es nicht um den religiösen Begriff as dem „Vater unser“, sondern um die Arbeit, den Broterwerb. Das Stück von Gesine Danckwart wird mit eigenem Material (Statistiken und anderen) ergänzt. Es scheint in dieser […]
Klangvokal 2018 – Renaissancemusik aus Spanien und England

Am 09. Juni 2018 gab es ein Wiedersehen mit dem Ensemble „The Tallis Scholars“ unter der Leitung von Peter Philipps . Bereits 2015 spielten sie im Rahmen von „Klangvokal“ in der Propsteikirche. Vor drei Jahren erklang eine Mischung aus Komponisten der Renaissance und dem estnischen Komponisten Arvo Pärt. 2018 erklang Musik aus Spanien und Großbritannien. […]
Klangvokal 2018 – Ungewöhnliche und reizvolle Klangkombination

Englisch-schottischer Folk und traditionelle indische Musik in einem Konzert? Das klingt zunächst wie Fish & Chips mit Chicken Masala. Doch James Yorkston, Jon Thorne und Suhail Yusuf Khan machten am 07. Juni das domicil zum Schauplatz einer gelungenen musikalischen Melange. Gitarre, Kontrabass und Sarangi bilden einen spannenden musikalischen Raum, der die Sinne erweitert. Die Lieder […]
Motive für den Kunstkalender gesucht

Auch in diesem Jahr bewerben sich wieder 48 heimische Künstlerinnen und Künstler mit jeweils zwei Arbeiten um die Aufnahme in den Dortmunder Kunstkalender „Grafik aus Dortmund“. Bevor eine Jury die Auswahl für die zwölf Kalenderblätter des Jahres 2019 trifft, sind alle eingereichten Werke vom 8. Juni bis 1. Juli 2018 im Foyer des Dortmunder U […]
Klangvokal 2018 – Weltpremiere im Orchesterzentrum

Am 01. Juni 2018 stand eine öffentliche Weltpremiere auf dem Programm: Claudio Monteverdis „L‘Arianna“. Jetzt werden Sie sich fragen: Die Oper wurde doch schon 1608 uraufgeführt. Ja, aber wesentliche Teile waren verschollen, wie es leider mit vielen Opern von Monteverdi ergangen ist. Claudio Cavani, der Leiter der Gruppe „La Venexiana“ hat die fehlenden Teile rekonstruiert. […]
