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Künstlerische Reise durch „Landschaft, Wind und Meer“

In der neuen Ausstellung vom 22.02.2020 bis zum 28.03.2020 im kleinen aber feinen „Kunstbonbon“ in der Chemnitzer Str. 11 (Dortmund) geht es um „Landschaft, Wind und Meer“.

Die beiden Künstlerinnen Michaela Düllberg und Claudia König präsentieren zu diesem Thema Skulpturen und Malerei. Claudia König ist durch ihre feingliedrigen aber kraftvollen Skulpturen bekannt. Die Skulpturen stellen sich symbolisch mutig „gegen den Wind“, wie wir es oft genug tun müssen. Aber auch das schöne Gefühl, die Naturkräfte zu spüren, wird künstlerisch angesprochen. Etwas Rückenwind können wir gut gebrauchen. Ebenfalls viel Selbstbewusstsein, uns den „Stürmen des Lebens“ entgegen zu stellen. Andererseits steckt auch eine Portion Respekt vor der Gewalt der Natur darin.

Michaela Düllberg und Claudia König stellen ab dem 22.02.20 im "Kunstbonbon" aus.
Michaela Düllberg und Claudia König stellen ab dem 22.02.20 im „Kunstbonbon“ aus.

Die Bilder von Michaela Düllberg wecken Emotionen und Sehnsüchte. Träume und Sehnsüchte spielen eine große Rolle in der Kunst. Bei den neuen Werken von Claudia König geht es um innere Heimat, Wünsche , Träume und den Lebensweg.

Ihre nostalgischen „Badegäste“ sind Erinnerungen an eine vergangenen Zeit, wo die Frauen und Männer noch getrennt badeten, und alle Personen „tugendhaft“ mit längerer Badekleidung von einem „Badekarren“ ins Wasser gestiegen sind. Trotzdem wohl gut, dass diese Zeiten vorbei sind.

Begeben Sie sich auf eine spannende Reise durch Landschaft, Wind und Meer.

Die Vernissage findet am 22.02.2020 um 15:00 Uhr im Kunstbonbon statt.

Worte: Karin Schmidt.

Öffnungszeiten: Dienstag, 13-18 Uhr , Freitag, 15-20 Uhr, Samstag, 12-15 Uhr.

Informationen unter www.kunstbonbon.de

Kunstbonbon als „Weltrettungsapotheke“

Dreizehn Künstlerinnen und Künstler (elf Frauen und zwei Männer) funktionieren mit einer Gruppenausstellung vom 17.03. bis 14.04.2018 die kleine aber feine Dortmunder Galerie Kunstbonbon in eine Weltrettungsapotheke um.

Der Grundgedanke für die Ausstellung: Die Welt ist krank! Ist sie noch zu retten? Und wenn ja – wie? Damit haben sich die Künstler auseinander gesetzt. Es gab nur zwei Vorgaben: Es musste in irgendeiner Form ein kleines Stuhlprobenröhrchen verarbeitet oder abgebildet werden und das Format für die Wandarbeiten sollte 40 x 40 cm betragen. Objekte und Skulpturen durften abweichende Maße haben.

Bei einem Pressegespräch vorab zeigte sich eine beachtliche künstlerische Kreativität und Fantasie der Beteiligten, die den Finger mit Witz und Esprit auf die gesellschaftlichen Wunden legten.

Welches Mittel wohl die Künstlerinnen und der Künstler zur Weltrettung empfehlen? Finden Sie es im Kunstbonbon heraus.
Welches Mittel wohl die Künstlerinnen und der Künstler zur Weltrettung empfehlen? Finden Sie es im Kunstbonbon heraus.

Eine auch optisch eindrucksvolle Idee hatte der Künstler Hendrik Müller mit seinen verschließbaren Einweckgläsern, in die er verschieden gefärbte Gelatine gefüllt hat, um darin symbolhaft kleine Figuren (zum Beispiel Tiere) zu konservieren. Weltleiden wie die Vermüllung der Weltmeere durch Plastik, die ungleiche Verteilung von Armut und Reichtum und anderes werden künstlerisch bearbeitet. Ob da ein Rettungsring oder eine Injektion mit „Heilerde“ helfen? Lassen sie sich überraschen! Eine zum Nachdenken anregende Ausstellung mit hoffentlich positiven „Nebenwirkungen“.

Am Samstag, den 17.03.2018 findet die Vernissage der Weltrettungsapotheke um 15:00 Uhr im Kunstbonbon statt. Dort werden als kleine Performance neben „Heiltränken“ auch diverse süße Mittel zur Bekämpfung von allerlei Leiden und zur Steigerung des Wohlbefindens angeboten werden und am Ende für alle Besucher auch kleine „Trostpflaster“ verteilt.

Ebenfalls anwesend sein wird Uta Rotermund, die zu diesem Anlass ihre bekannten „Rosa Brillen“ zum Verkauf anbietet. Der Erlös geht an „Medica Mondiale“ und Frau Rotermund wird mit einigen Worten die Aufgabe und Arbeit dieser Organisation erklären.

Als Apotheker mit weißen Kittel anwesend sein werden neben der Inhaberin des Kunstbonbons Karin Schmidt die Beteiligten Marc Bühren, Marlies Blauth, Michaela Düllberg, Ilse Hilpert, Gudrun Kattke, Claudia König, Bettina Köppeler, Ingrid Lacher, Hendrik Müller, Virginia Novarin, Katja Struck und Petra Ultsch.

Die Öffnungszeiten: Dienstag: 13:00 bis 18:00, Freitag: 15:00 bis 20:00 Uhr und Samstag: 12.00 bis 15:00 Uhr

Der Eintritt ist wie immer frei.

Weitere Infos unter www.kunstbonbon.de

Ende der Sommerpause im Kunstbonbon

[fruitful_alert type=“alert-success“]Wer hat Angst vor dem bösen Wolf? „Rotkäppchen“ von Michaela Düllberg. (Foto: © Kunstbonbon)[/fruitful_alert]

Die Sommerpause im kleinen aber feinen „Kunstbonbon“ ist schon früh beendet. Es werden dort vom 05.08.2017 bis zum 08.09.2017 Malereien, Grafiken und Collagen der 1963 in Frankenberg (Hessen) geborenen Künstlerin Michaela Düllberg zu sehen sein. Erst relativ spät, im Alter von 50 Jahren, machte sie mit ihrer künstlerischen Arbeit ernst und erhielt ihr Diplom in Malerei und Grafik von der IBKK Bochum.

Ein volles Atelier mit Mischtechniken in den Bildern, Materialcollagen, Objektkästen und Druckgrafiken mit verschiedenen Zutaten bezeugen ihre Experimentierfreude und Fleiß. In der Ausstellung im Kunstbonbon geht es um die künstlerische Auseinandersetzung mit Veränderung und Entwicklung von Sichtweisen, Stimmungen im eigenen Leben, sowie den Einflüsse von Außen durch eine sich rasant verändernden Umwelt.

In ihren abstrakten wie figürlichen Werken finden sich immer wieder Frauen, Fische und Hunde als Hauptmotive. Kreuze, Ringe, Punkte und Kreise begleite ihre Arbeiten und leuchte in Signalfarben aus ihnen heraus. Die Künstlerin schafft mit dieser Bildsprache ihre Stimmungen und Lebenssituation auf ihre ganz eigene Art zu erforschen. Je älter die Personen auf den Bildern sind, um so weniger ist die Situation klar zu erkennen, in der sie sich befinden. Als Betrachter entdeckt man immer mehr Details und hat viel Raum für eigenen Emotionen und Interpretationen.

Auf ihren Bildern sind die Köpfe der Personen oft überdimensional vergrößert dargestellt.

Interessant zu sehen ist eine veränderte Sichtweise bei dem Ausstellungsbild „Rotkäppchen“. Hier ist der „böse Wolf“ klein vor dem „großen Rotkäppchen“ zu sehen.

Die Vernissage findet im Kunstbonbon (Chemnitzer Str. 11, 44139 Dortmund) am Samstag, den 05.08.2017 um 15:00 Uhr statt.

Öffnungszeiten: Dienstags 13:00 bis 18:00 Uhr, freitags 15:00 bis 20:00 Uhr und samstags von 12:00 bis 15.00 Uhr.