Schlagwort-Archive: Irina Simmes

Im weißen Rössl – Mit guter Laune an den Wolfgangsee

Dass es sich bei der Premiere um die Operette „Im weißen Rössl“ handeln musste, daran ließ Bühnenbilder Toto keine Zweifel aufkommen. In seinem Alpenpanorama war ein riesiger weißer Pferdekopf zu sehen, auch links und rechts der Bühne hatten zwei Schimmel neben den obligatorischen Kühen das Landidyll vervollständigt. Ansonsten sah es so aus, als ob das Hotel „Im weißen Rössl“ direkt in den Berg gebaut wurde samt schiefer Terrasse. Der Ort war bereitet, es konnte also zur Premiere am 18. Januar 2020 losgehen.

Zur Geschichte der Operette: „Im weißen Rössel“ hatte ursprünglich 1930 Premiere. Das Lustspiel von Hans Müller und Erik Charell spielt eigentlich im Jahre 1900, deshalb taucht auch die Figur des Kaisers Franz-Joseph auf. Die Musik stammt von Ralph Benatzky mit weiteren musikalischen Einlagen unter anderem von Robert Stolz.

Ein wenig Slapstick gehört dazu. Piccolo (Thomas Stilitis) trägt die Teller, Josepha (Irina Simmes) hofft, dass nichts zu Bruch geht, Leopold ((Mathias Störmer) hofft auf Josepha. ©Anke Sundermeier, Stage Picture
Ein wenig Slapstick gehört dazu. Piccolo (Thomas Stilitis) trägt die Teller, Josepha (Irina Simmes) hofft, dass nichts zu Bruch geht, Leopold ((Mathias Störmer) hofft auf Josepha. ©Anke Sundermeier, Stage Picture

Der Inhalt der Handlung: Zahlkellner Leopold liebt die „Rössl-Wirtin“ Josepha, die aber wiederum in ihren Stammgast Otto Siedler aus Berlin verliebt ist. Der ist Rechtsanwalt und führt einen Rechtsstreite gegen den Fabrikanten Giesecke, der mit seiner Tochter Ottilie ebenfalls im „weißen Rössl“ absteigt. Kompliziert wird es, als Sigismund Sülzheimer, der Sohn von Gieseckes Konkurrenten auftaucht. Im Schlepptau hat er Professor Hinzelmann und seine Tochter Klärchen. Zum Verdruss von Josepha verliebt sich Siedler in Ottilie, während Sigismund und Klärchen ein Paar werden. Obwohl Josepha Leopold zunächst entlässt, erkennt sie zum Schluss, dass nur er sie wirklich liebt.

Bis zum Happy End für die drei Paare brennt die Operette ein Feuerwerk an bekannten Melodien ab: „Im weißen Rößl am Wolfgangsee“, „Was kann der Sigismund dafür, daß er so schön ist?“, „Im Salzkammergut, da kann man gut lustig sein“, „Es muß was Wunderbares sein“oder „Die ganze Welt ist himmelblau“. Das sind alles Lieder, die so bekannt geworden sind, dass sogar diejenigen sie kennen, die mit Operette nichts am Hut haben. Die Operette war in ihrer Ursprungszeit 1930 sehr jazzig unterwegs, weil Jazz das moderne Ding damals war. Es ist Matthias Grimminger und Henning Hagedorn zu verdanken, dass wir die Rekonstruktion der Originalfassung zu hören bekamen. Doch musikalisch wurde noch mehr geboten, denn Regisseur Thomas Enzinger ließ Kathi (Johanna Schoppa) ein paar Zeilen rappen. So wurde die neue moderne Musik in die Inszenierung eingewoben.

Enzingers Inszenierung in Kombination mit Totos Bühnenbild über auch leise Kritik an dem Massentourismus, der schon vor über 100 Jahren am Wolfgangsee Einzug hielt. Dampferschiffsladungen von Touristen drängen sich ins kleine Hotel, sehr zum Missfallen der beiden Kellner Leopold und Piccolo. Selbstverständlich gibt es auch Reibereien zwischen dem Berliner Grantler Giesecke (sehr gut von Steffen Schortie Scheumann dargestellt) und dem Einheimischen. Wobei alles in allem überwiegt die gute Laune. Man spürt, dass das Ensemble von den Sängern auf der Bühne und die Musiker im Orchestergraben Lust haben und das überträgt sich auf die Besucher. So kann Leopold (gesungen vom Österreicher Matthias Störmer) die Besucher animieren, feierlich einige Zeilen einer österreichischen Hymne zu Ehren des Kaisers zu singen. Auch aktuelle und lokale Bezüge wurden gerne eingearbeitet. So weiß Leopold den begriffsstutzigen Piccolo mit „Kommst du etwa aus Gelsenkirchen?“ zurecht. Kaiser Franz-Josef (Hannes Brock) antwortet auf das Stichwort „Rücktritt“: Er müsse nicht so handeln wie Harry und Megan.

Wie schon erwähnt, alle auf der Bühne hatten sehr viel Spaß. So ist es schwer, jemanden hervorzuheben. Mathias Störmer hatte sicherlich die Hauptrolle, doch auch Irina Simmes (Josepha), Guilia Montaneri (Ottilie), Fritz Steinbacher (Dr. Siedler), Morgan Moody (Sigismund), Karin Müller (Klärchen), Hannes Brock (Kaiser Franz Josef II) und Steffen Schorty Scheumann) sangen und spielten sich ins Herz des Publikums. Auch die kleinen Tanzeinlagen waren spektakulär.

Wer also Lust hat, den ursprünglichen Flair des „weißen Rössls“ wieder zu erleben, sollte unbedingt eine Karte für die nächste Vorstellung kaufen. Er oder sie wird nicht enttäuscht sein.

Neverland – Junge Oper mit behutsamer Adaption von Wagners Lohengrin

Im Rahmen des Wagner-Kosmos der Oper Dortmund mit der Premiere von „Lohengrin“ startete die Junge Oper schon vorher ( Premiere 26.10.2019) mit „Neverland“ einer speziellen Adaption der Romantischen Oper (auch) für Jugendliche ab 12 Jahre.

Frei nach Richard Wagners (1813 – 1883) Lohengrin entstand dieses Werk in der Fassung von Francesco Damiani und Alvaro Schoeck. Musikalisch sensibel begleitet wurde die Aufführung von einer kleineren Gruppe von Bläsern und Streichern der Dortmunder Philharmoniker unter der Leitung von Satomi Nishi.

Mit Fritz Steinbacher (Lohengrin), Irina Simmes (Elsa), Hyona Kim (Ortrud) und Mandla Mndebele (Friedrich) hatte man starke Stimmen mit an Bord. Sie konnten hier ihr vielseitiges Können unter Beweis stellen. Ob mit Stimme oder Gestik, alle zeigten vollen Einsatz und konnten überzeugen.

Wie bringt man jungen Menschen den komplexen Stoff mit seinem mythologischen und historischem Hintergrund sowie die Musik dieses ambivalenten Komponisten näher? Wie einen Einstieg und ersten Zugang schaffen?

Dramatik auf der Bühne bei Neverland: Irina Simmes (Elsa), Fritz Steinbacher (Lohengrin), Hyona Kim (Ortrud). Foto: © Theater Dortmund
Dramatik auf der Bühne bei Neverland: Irina Simmes (Elsa), Fritz Steinbacher (Lohengrin), Hyona Kim (Ortrud). Foto: © Theater Dortmund

Die Inszenierung versucht dies durch die hauptsächliche Konzentration auf das große Frageverbot im Lohengrin: „Nie sollst du mich befragen…“. Ist es aus heutiger Sicht klug, in einer Beziehung (nicht nur) als Frau seine Zweifel zu äußern? Sind Geheimnisse nicht Gift für eine Beziehung?

Lohengrin trägt ein Geheimnis mit sich herum, das er seiner Liebe Elsa, die sich nichts mehr als eine ungetrübte Zweisamkeit und eheliches Lebensglück wünscht, nicht offenbaren darf. Sein Lebenskonstrukt gerät sonst aus den Fugen. Ortrud und Friedrich sehen die Beziehung skeptisch, haben aber auch ihre eigenen Geheimnisse. Ist Lohengrin etwa eine Schwindler und Betrüger? Sie helfen Elsa, sich durch selbständiges Denken von ihren romantischen Träumen zu befreien und die Frage nach seinem Geheimnis (Name und Art) zu stellen. Es muss tragisch enden.

Die Grals-Mythologie, der historische Hintergrund und andere Begebenheiten aus dem Original-Lohengrin werden eher symbolhaft angedeutet.

Eine besondere Eindringlichkeit der Aufführung lag in der Nähe des Publikums zum Geschehen in der Jungen Oper. Diese wurde von zwei Seiten bestuhlt. In der Mitte ein mit Kunstrasen umrahmter Graben. Die Delegation der Bläser saß auf Stühlen am Rand, die Streicher mitten im Graben. Auch Lohengrin lag zunächst auf einem Liegestuhl im Graben. Ein Symbol für seine eingeschlossene „geheimnisvolle Welt“.

Der Schwan, der im Lohengrin eine wichtige mythische Rolle spielt, taucht symbolhaft an der Seite einer Holzbank, und am Schluss als künstlicher Schwanenkopf in der Hand des Friedrich auf. Der Brautschleier wurde dramaturgisch geschickt vielfältig als Symbol genutzt.

Die Adaption folgt sowohl musikalisch wie textlich dem Original in drei Akten und bietet so einen Einstieg in das monumentale Werk von Wagner mit einer heutigen Perspektive. Das durchkomponierte Musikdrama bietet so einiges an Facetten. Das Vorspiel am Anfang vermittelt mit seinen leisen sphärischen Streicherklängen die Aura des Grals. Später wechselt die musikalische Stimmung je nach Handlung von dramatisch bis romantisch.

Die Motive „Nie sollst du mich befragen…“ und „Treulich gefreit…“ (Symbol für die Hochzeitsträume) ziehen sich ähnlich einem roter Faden durch die Musik.

Da der gesungene deutsche Text nicht übertitelt wurde, konnte man diesen trotz klarem Gesang nicht genau verfolgen.

Es ist durchaus ratsam, sich vorher doch genauer mit dem Original-Lohengrin und allen Hintergründen zu befassen.Vielleicht sollte es eine Anregung gerade für die Jugendlichen sein, sich damit auseinander zu setzen. Das Publikum war jedenfalls von der Leistung der Akteure angetan.

Informationen zu weiteren Aufführungsterminen erhalten Sie wie immer unter www.theaterdo.de oder Tel.: 0231/ 50 27 222.

Junge Oper Dortmund entführt in fantastische Welt

Der Titel „Wo die wilden Kerle wohnen“ war am Sonntag, den 16.06.2019 Programm in der Oper Dortmund. Die Junge Oper lud zur fantastischen Oper gleichen Namens von Oliver Knussen und dem Libretto von Maurice Sendak (Deutsch von Claus H. Henneberg). Das gleichnamige Kinderbuch stammt aus dem Jahr 1963.

Die Geschichte handelt von dem Jungen Max, gesungen von Irina Simmes, der am liebsten herumtollen und spielen will. Was gibt es da Dümmeres, als dass die ganze Verwandtschaft zu Besuch kommt und er immer wieder zur Ruhe ermahnt wird. Nach einem Wolfsgeheul wird er letztendlich von seiner Mutter ohne Abendessen ins Bett geschickt wird. Max flüchtet sich in eine Fantasiewelt, in der sein Stoffaffe zum Leben erweckt wird und seine Verwandten zu tierischen Spielgefährten werden. Als es ihm dann aber mit den Wilden Kerlen zu bunt wird, schickt er sie ebenfalls ohne Essen schlafen, und beschließt selbst diese Welt zu verlassen…

Musikalisch begleitet wurde das Geschehen von den Dortmunder Philharmonikern unter der professionellen Leitung des ersten Kapellmeisters Philipp Armbruster. Die Opernmusik war passend zur Handlung sehr dramatisch und dissonant. Komponist Oliver Knussen (*1952) hat die Story mit leuchtenden Klangfarben ausgeschmückt. Manchmal ging der Gesang in eine Art Sprechgesang über.

Eine Herausforderung für Musiker und Sänger.

Das Bühnenbild bot auf zwei Ebenen Einblick in das herrschaftliche Esszimmer mit röhrendem Hirsch als Bild im Hintergrund und darüber das Kinderzimmer von Max. Beide Zimmer waren durch eine Treppe verbunden.. Außer des Lichts vom Kronleuchter war die Bühne ziemlich im Dunklen gehalten. Das erzeugte eine leicht unheimliche spannende Stimmung.

Max (Irina Simmes) erlebt einige Abenteuer mit den wilden Kerlen. (Foto: © Theater Dortmund)
Max (Irina Simmes) erlebt einige Abenteuer mit den wilden Kerlen. (Foto: © Theater Dortmund)

Nach der Verwandlung von Mama/Tzippie (Hyona Kim), Onkel/Bart- und Ziegenkerl (Fritz Steinbacher, Onkel/Hornkerl (Mandla Mndebele), Großmutter/Hahnkerl (Ian Sidden und Vater/Bullenkerl (Denis Velev) wurde nicht mehr auf deutsch, sondern in einer „tierischen“ Fantasie-Sprache gesprochen.

Man muss es so sagen, da ging es zwischenzeitlich wirklich „wild“ her. Den beteiligten Sängerinnen und Sängern merkte man den Sing- und Spielspaß beim Austoben deutlich an. Als kleiner Affenbegleiter hatte das für dieses Rolle ausgewählte Kind sichtlich auch seine Freude.

Dass es sich um ein herrschaftliches Haus handelt, merkte man nicht nur an den Kostümen, sondern auch daran, dass eine Haushälterin und ein Diener mit von der Partie waren.

Apropos Kostüme: Tatjana Ivschina hat wieder einmal viel Fantasie bei den Tier-Masken bewiesen.

Eine fantasievolle Oper mit einer am Ende wichtigen Erkenntnis (nicht nur) für den Jungen Max.

Operette im Spannungsfeld von Liebe und fremder Kultur

Regisseur Thomas Enzinger konnte sich schon mehrfach seinen Ruf als Spezialist für das Genre Operette in Dortmund unter Beweis stellen. Nach seinen Erfolgen mit „Roxy und das Wunderteam“ oder „Die Blume von Hawaii“ hatte am 12.01.2019 seine neueste Inszenierung der romantischen Operette „Land des Lächelns“ von Franz Lehár (Libretto Ludwig Herzer und Fritz Löhner-Beda) im hiesigen Opernhaus Premiere. Musikalisch begleitet wurde die Aufführung sensibel von der Dortmunder Philharmoniker unter der souveränen Leitung von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz.

Musikalisch anspruchsvoll ambitioniert, wollte der der Komponist zu seiner Zeit den bisherigen Rahmen der als „seichte Unterhaltung“ verschrienen Operette sprengen und ihr unter anderem durch Elemente der Oper Tiefe und als Kunstgattung Geltung zu verschaffen. Enzingers Inszenierung besticht nicht nur durch eine opulente Bühnen-Ausgestaltung und schonen farbenfrohen Kostümen, die sinnbildlich für die damalige Zeit stehen. Eine zugefügte tänzerische Ebene verlieh den Emotionen der handelnden Protagonisten eine weitere verstärkende Dimension.

Die Handlungskonflikte bieten sich dafür gut an. Nicht nur bei der Ouvertüre wurde getanzt – übrigens eine sehr nette Idee – sondern ebenfalls während der Zwischenmusiken wurde die Dramatik des Liebespaares tänzerisch dargestellt.

Die selbstbewusste Grafen-Tochter und Witwe Lisa ist ein begehrter Mittelpunkt der Wiener Highsociety. Verehrt vor allem von dem Dragonerleutnant Graf Gustav von Pottenstein (genannt Gustl), ihrem besten Freund. Sie verliebt sich aber in den exotischen und zurückhaltend charmanten chinesischen Prinzen Sou-Chong. Wohl gerade wegen seiner geheimnisvollen, für sie anziehenden und fremden Art. Auch er ist von ihr angetan, wird aber als Ministerpräsident in sein Heimatland zurück beordert. Hals über Kopf folgt ihm Lisa und heiratet ihn. Doch die Liebe wird durch die unterschiedlichen Kulturen und Lebensentwürfe dieser beiden Persönlichkeiten auf eine harte Probe gestellt. Als Sou-Chong sich letztendlich durch die Verantwortung der ihm verliehenen „Gelben Jacke“ der Tradition unterwirft, vier Mandschu-Mädchen zu heiraten, eskaliert die Situation. Lisa ist zutiefst enttäuscht und will von Heimweh geplagt, China mit Hilfe von Gustl verlassen. Am Ende gibt es nicht nur für Sou-Chong, sondern auch für seine Schwester Mi kein Happy End…

Erste Zweifel werden bei Lisa in China bemerkbar. Martin Piskorski (Prinz Sou-Choung) und Irina Simmes (Lisa).
(Foto © Oper Dortmund)
Erste Zweifel werden bei Lisa in China bemerkbar. Martin Piskorski (Prinz Sou-Choung) und Irina Simmes (Lisa).
(Foto © Oper Dortmund)

Für die beiden Haupt-Protagonisten Lisa und Prinz Sou-Chong konnten mit Irina Simmes und Martin Piskorski zwei hochkarätige Sänger*innen mit klaren Stimmen und sensibler, aber nicht zu kitschiger Interpretationen der romantisch, oft melancholischen Arien gewonnen werden.

Ein Höhepunkt war sicherlich die starke Darbietung der bekanntesten Arie „Dein ist mein ganzes Herz“ von Tenor Piskorski.

Fritz Steinbacher, ein alter Bekannte hier im Opernhaus, füllte seine Rolle des Graf Gustl wie schon so oft mit viel Sinn für Humor aus. Ihm zur Seite stand als kongeniale PartnerinAnna Sohn als die in ihn verliebte Mi. Eine der lustigsten Szenen ist die, als Gustl Mi mit der als geschenk für Lisa vorgesehenen Sacher-Torte „füttert“.

Humor bringt auch seine resolute Tante, die Exzellenz Hardegg, wunderbar dargestellt von Johanna Schoppa , in die Inszenierung.

In weiteren Nebenrollen wussten Georg Kirketerp als Lisas Vater Graf Ferdinand Lichtenfels und und Hiroyuki Inoue als Sou-Chongs gestrenger Onkel Tschang zu gefallen.

Diese Inszenierung bringt die trotz starker Gefühle der beiden Protagonisten die Unvereinbarkeit ihrer persönlichen Lebensentwürfe und die mangelnde Fähigkeit zu einem Kompromiss über die fremden Kulturen hinweg mit der ganze emotionale Palette von Liebe und Sehnsucht, sowie Neugier und Verzweiflung mit dem desillusionierendem Ende verdeutlicht. Das alte konfuzianische Weltbild hatte bis zur Kulturrevolution von Mao bestand. Bei all den negativen Folgen und den vielen Toten hatte die Kulturrevolution wenige Lichtblicke. Dazu gehörte die Frauenemanzipation: Danach wurden auch die Frauen in China freier, denn so Mao „die Frauen können die Hälfte des Himmels tragen.“

Weitere Aufführungstermine und Infos gibt es wie immer unter www.theaterdo.de oder Tel. 0231 5027222.