Getanzte amerikanische Popkultur

Andy Warhol oder Jimmy Hendrix – Ikonen der amerikanischen Popkultur wurde beim Gastspiel „Absoluut America“ von Introdans am 09. Juni 2016 tänzerisch oder musikalisch gehuldigt. Die Choreografinnen Karole Armitage, Lucinda Childs, Jennifer Muller und Choreograf Robert Battle zeigen jeweils einen komplett verschiedenen Stil.

Das Stück „Dance“ (Lucinda Childs) bekam eine multimediale Dimension. Auf einer Leinwand wurde das Original von 1979 eingespielt und die Tänzerinnen und Tänzer agierten daneben live und synchronisierten die Choreografie. So verschmolzen Film und Livetanz zu einem einzigen Werk.

Danach wurde in „Warhol“ (Karole Armitage) das Leben des berühmten Künstlers vertanzt. Die Kostüme waren poppiger als die weißen in „Dance“. Warhol war als Figur auf der Bühne tänzerisch zugegen und auch der Anschlag auf ihn wurde thematisiert.

Nach der Pause kam es in „Three“ von Robert Battle zum „Hahnenkampf“ zwischen drei Männern. Durch schnelle, kraftvolle Bewegungen stachelten sie sich zu immer waghalsigeren Figuren auf.

Punkig wurde es dann bei „GoGo Ballerina“ von Jennifer Muller. Ein kleiner Seitenhieb auf den Künstler Jeff Koons erlaubte sich Muller, als eine Tänzerin mit unzähligen Ballons in den Haaren die Bühne betrat. Neben kleinen Pas de deux wurde das Stück im laufe der Zeit immer intensiver beim Tanz, auch hierbei vergaß man nicht, sich ein wenig auf die Schippe zu nehmen.

Als Umbaupause wurde zwischen dem ersten und dritten Stück ein kurzer Film gezeigt. Beide drehten sich um die Choreografin Childs.

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