Neuer Glanz für alte Schätze im Kunstbonbon

Die kleine Galerie Kunstbonbon in der Chemnitzer Str. 11 in Dortmund zeigt vom 10.02. bis 10.03.2018 ihre neue Ausstellung „Der Fisch, der sich nicht allein über die Straße traute“. Schräg wie dieser Titel klingt auch der Name der Künstlerin: Petra Komorowski aka Frollein Fritz. Diese hat sich schon seit längerer Zeit dem Upcyclinggedanken verschrieben. Gegenstände aus vergangenen Jahrzehnten, die auf Flohmärkten zum Verkauf angeboten werden oder dem Sperrmüll landen, werden von ihr fantasievoll und mutig kombiniert und erhalten so neuen Glanz.

Fische von Frollein Fritz zu sehen im Kunstbonbon. (Foto: © Kunstbonbon)
Fische von Frollein Fritz zu sehen im Kunstbonbon. (Foto: © Kunstbonbon)

So wird der geliebte Teddybär aus Kindertagen mit Hilfe eines Lampenschirmchens aus Pergament „erleuchtet“, oder alte rustikale Stehleuchten und Dielenschränkchen überarbeitet. Ob Tapeten- oder Stoffreste, Kissen, Spielzeug, Lampenschirme , Ziergegenstände und anderes werden von ihr in Collagen und Objekten kombiniert.

Die Künstlerin findet seltene Stoffe „zur Verarbeitung“ bei Resterampen. Außerdem hat sie auch ihre „geheimen Quellen“ .

Und um das alles für die Gäste verständlicher zu machen, wird es bei der Vernissage auch eine Art „live act“ geben: „Erichphone Mannstein & Frollein Fritz“ geben eine einführende Darbietung (Text & Geräusche).

Die Vernissage findet am 10.02.2018 um 15:00 Uhr im Kunstbonbon statt.

Die Ausstellung dauert bis zum 10.03.2018 und ist di 13-18, fr 15 – 20 und sa 12 – 15 Uhr zu sehen.

Der Eintritt ist wie immer frei.




Ingrid Lacher – Kontrastreiche Naturimpressionen im Kunstbonbon

Das Kunstbonbon in der Chemnitzer Str. 11 in Dortmund zeigt unter dem Titel „Klatschnass und Knochentrocken“ vom 06.01.2018 bis zu 03.02.2018 in ihrer kleinen, aber feinen Örtlichkeit Bilder, Fotografien und Objekte der Designerin Ingrid Lacher.

Die 1962 in Rhaden geborene Künstlerin hat an der Fachhochschule in Dortmund erfolgreich (Foto-) Design studiert. Seit 1989 ist sie freiberuflich tätig.

Inspiration findet sie hauptsächlich in der Natur, dessen Schönheit und Bedeutung sie als Lebensgrundlage in jeder Form in ihrer neuen Ausstellung verdeutlicht.

Kontrastreich zeigt Ingrid Lacher in ihren Werken die Folgen von „zu viel Wasser“ bei Überschwemmungen mit effektvollen Spiegelungen, aber auch die und Fotos von ausgetrockneten Landschaften.

Mit ihren Objekten fügt sie auch noch eine weitere Kontrast-Ebene hinzu. So wenn etwa feine abgestorbene Blätter auf raues altes Leinen ihrer Großmutter. Der große Kontrast zwischen dem filigran leicht goldig schimmernden Blattfragmenten und starken, rauen Leinen veranschaulicht dessen Schönheit nur um so mehr.

Außerdem sammelt Ingrid Lacher auch Pflanzenteile und „macht sie ein“. Das „Einmachen“ hatte für unsere Eltern und Großeltern als Vorratshaltung gerade im Winter einen hohen Stellenwert. Die Objekte sind ein sichtbares Zeichen für die Bedeutung von Pflanzen und Natur für das Klima, sondern auch als wichtiger Teil der Nahrungskette.

"Ruhrglasdiestel" von Ingrid Lacher (Foto: © Ingrid Lacher)
„Ruhrglasdiestel“ von Ingrid Lacher (Foto: © Ingrid Lacher)

Einen ganz besonderen Blick auf die Schönheit der Natur und ihren Wert als Lebensgrundlage bietet dieses Ausstellung den Besuchern.

Die Vernissage im Kunstbonbon ist am 06. Januar 2018 um 15:00 Uhr.

Öffnungszeiten: Dienstags 13:00 bis 18:00 Uhr, freitags 15:00 bis 20:00 Uhr und samstags von 12:00 bis 15:00 Uhr.




Bunter Teller 2017- Inspiration für Weihnachtsgeschenke im Kunstbonbon

Alle Jahre wieder findet im Kunstbonbon in der Chemnitzer Straße (Dortmund) unter dem Motto „Bunter Teller 2017“ eine Art Weihnachtsmarkt der Kunst im kleinen Rahmen statt.

Wer noch Weihnachtsgeschenke sucht, kann sich im Kunstbonbon inspirieren lassen.
Wer noch Weihnachtsgeschenke sucht, kann sich im Kunstbonbon inspirieren lassen.

Es gibt hier vom 25.11.2017 bis zum 29.11.2017 die Gelegenheit, sich ohne Gedränge und in Ruhe für ein Weihnachtsgeschenk für die Lieben inspirieren zu lassen. Sie können dort ausgefallene Geschenke finden und kaufen.

In diese Jahr beteiligen sich sogar zwölf hiesige Künstler an dieser Ausstellung.

Die Bandbreite reicht von seltenen Gedichtbänden und Miniaturbilder von Marlies Blauth, skurrilen Objekten von Frollein Fritz, ausgefallenen Schmuck, Leuchtpudding und Taschenbilder von Katja Struck oder Krempelkunst) (Engel, Karten , Objekte , Zeichnungen) von Karin Schmidt. Das ist natürlich noch lange nicht alles. Im Angebot sind auch Skulpturen, Kalender, Windlichter, Panoramafotos und vieles mehr. Es lohnt sich, viel Zeit zum stöbern (und kaufen) zu nehmen.

Die Vernissage ist am Samstag, den 25.November 2017 um 15::00 Uhr im Kunstbonbon.

Die Ausstellung ist bis zum 29. November 2017, dienstags von 13:00 bis !8:00 Uhr, freitags von 15:00 bis 20:00 Uhr und samstags von 12:00 bis 15:00 Uhr zu sehen.

Der Eintritt ist wie immer frei.

 




Landschaftsbilder von Marlies Blauth im Kunstbonbon

Das Kunstbonbon in der Chemnitzer Straße zeigt vom 21.10.2017 bis 18.11.2017 die Ausstellung „Nicht nur Grün“ mit Landschaftsbildern der in Dortmund geborenen Künstlerin Marlies Blauth. Sie hat nicht nur das Talent, sich in malerisch auszudrücken, sondern zudem ist fähig, mit ihrer Lyrik Bilder vor unseren Augen entstehen zu lassen. Egal, ob sie sich an Geräusche, Gerüche oder Gegenden erinnert. Blauth lässt die Menschen mit ihrer eigenen Bildsprache daran teilhaben.

Die Farbe grün spielt bei ihren Landschaftsbildern zwar eine Rolle, steht aber nicht im Vordergrund. Es ist, wie sie sagt, eher ein „Hauch von Grün“, der über ihren Landschaften liegt. Sie mischt das Grün oft mit anderen Farben, damit es nicht dominiert und zu flächig wirkt. Der Eindruck der Räumlichkeit ist der Künstlerin wichtig.

Ihre Bilder lassen die Betrachter die Landschaften scheinbar wie durch Schlieren bei einem fahrenden Zugfenster sehen. Als Halt für die Augen bietet sie oft einen Horizont an, der die Betrachtung ein wenig lenkt.

Beispiel einer Arbeit von Marlies Blauth - zu sehen im Kunstbonbon. (Foto: © Marlies Blauth)
Beispiel einer Arbeit von Marlies Blauth – zu sehen im Kunstbonbon. (Foto: © Marlies Blauth)

Die Vernissage ist am Samstag, den 21.10.2017 um 15:00 Uhr im Kunstbonbon, Chemnitzer Str. 11. Die Künstlerin ist anwesend und wird außerdem ihren neuesten Lyrikband „Dornröschenhaus“ vorstellen.

Öffnungszeiten : di 13-18, fr 15-20 und sa 12-15 Uhr

Der Eintritt ist wie immer frei.




Zweites Leben für „wertlose“ Materialien

[fruitful_alert type=“alert-success“]Flyer zur Ausstellung von Karin Schmidt. (Foto:© Kunstbonbon)[/fruitful_alert]

In dem kleinen, aber feinem Kunstbonbon (Chemnitzer Straße 11) ist vom 16.09.2017 bis zum 13.10.2017 die Ausstellung „Material“ von der Dortmunder Recyclingkünstlerin Karin Schmidt zu sehen. Es ist eine Auswahl von Objekten, Collagen und Bildern.

Verschiedenen Materialien, die oft als unbrauchbar oder wertlos angesehen werden, gibt die Künstlerin durch buntes Bemalen oder andere fantasievolle Nutzungen ein „zweites Leben“ und stellt sie in ihren besonderen Fokus.

So werden etwa Verpackungsformen von Kaffeemaschinen zur Grundlage zur Schaffung der „Schönheitskönigin“ genommen. Aus verschiedenen Materialien werden von ihr auch Fabelwesen ähnlich dem bayerische „Wolpertinger“ (Mischwesen aus Ente, Hase und Hirsch).

Besonders gerne nutzt Schmidt ihre Lieblingsmaterialien wie Knochen und Geweihe. Die im Alltag anfallenden Verpackungen wie Eierkartondeckel oder kleine Kuchenpäppchen werden genutzt und als Broschen verarbeitet oder bunt bemalt. Auch Maschendraht oder gefundene Holzstücke finden bei ihr künstlerische Verwendung.

Eine Ausstellung als Wertschätzung der in unserer Wegwerfgesellschaft oft nicht beachteten Materialien und ein Statement für eine kreative Wiederverwendung.

Die Vernissage im Kunstbonbon ist am 16.9.2017 um 15:00 Uhr.

Der Eintritt ist wie immer frei.

Öffnungszeiten: Dienstag: 13:00 bis 18:00 Uhr, Freitag: 15:00 bis 20:00 Uhr,

sowie Samstag: 12.00 bis 15:00 Uhr.




Ende der Sommerpause im Kunstbonbon

[fruitful_alert type=“alert-success“]Wer hat Angst vor dem bösen Wolf? „Rotkäppchen“ von Michaela Düllberg. (Foto: © Kunstbonbon)[/fruitful_alert]

Die Sommerpause im kleinen aber feinen „Kunstbonbon“ ist schon früh beendet. Es werden dort vom 05.08.2017 bis zum 08.09.2017 Malereien, Grafiken und Collagen der 1963 in Frankenberg (Hessen) geborenen Künstlerin Michaela Düllberg zu sehen sein. Erst relativ spät, im Alter von 50 Jahren, machte sie mit ihrer künstlerischen Arbeit ernst und erhielt ihr Diplom in Malerei und Grafik von der IBKK Bochum.

Ein volles Atelier mit Mischtechniken in den Bildern, Materialcollagen, Objektkästen und Druckgrafiken mit verschiedenen Zutaten bezeugen ihre Experimentierfreude und Fleiß. In der Ausstellung im Kunstbonbon geht es um die künstlerische Auseinandersetzung mit Veränderung und Entwicklung von Sichtweisen, Stimmungen im eigenen Leben, sowie den Einflüsse von Außen durch eine sich rasant verändernden Umwelt.

In ihren abstrakten wie figürlichen Werken finden sich immer wieder Frauen, Fische und Hunde als Hauptmotive. Kreuze, Ringe, Punkte und Kreise begleite ihre Arbeiten und leuchte in Signalfarben aus ihnen heraus. Die Künstlerin schafft mit dieser Bildsprache ihre Stimmungen und Lebenssituation auf ihre ganz eigene Art zu erforschen. Je älter die Personen auf den Bildern sind, um so weniger ist die Situation klar zu erkennen, in der sie sich befinden. Als Betrachter entdeckt man immer mehr Details und hat viel Raum für eigenen Emotionen und Interpretationen.

Auf ihren Bildern sind die Köpfe der Personen oft überdimensional vergrößert dargestellt.

Interessant zu sehen ist eine veränderte Sichtweise bei dem Ausstellungsbild „Rotkäppchen“. Hier ist der „böse Wolf“ klein vor dem „großen Rotkäppchen“ zu sehen.

Die Vernissage findet im Kunstbonbon (Chemnitzer Str. 11, 44139 Dortmund) am Samstag, den 05.08.2017 um 15:00 Uhr statt.

Öffnungszeiten: Dienstags 13:00 bis 18:00 Uhr, freitags 15:00 bis 20:00 Uhr und samstags von 12:00 bis 15.00 Uhr.




Die Schönheit des Unperfekten

Eine kleine Zusammenstellung von Werken von Virginia Novarin. (Foto: © Kunstbonbon)

Das Kunstbonbon in der Chemnitzer Str. 11 zeigt vom 18.02.2017 bis zum 25.03.2017 unter dem Titel „Einmal Universum bitte!“ eine Auswahl großformatige Bilder, Grafiken und Köpfe aus Papiermaché sowie Schmuckstücken der gebürtigen Argentinierin Virginia Novarin.

Ihre Werke sind gekennzeichnet von südamerikanischer Farbfreude und sie entsprechen nicht den Konventionen. Sie wenden sich ab von genormten Ideal für Schönheit und richteen den Blick auf die selbstbewusste Darstellung der individuellen Fähigkeiten und Vorzüge. In ihren Werken spielen Frauen eine Hauptrolle. Sie sind selbstbewusst und ruhen zumeist in ihrem „eigenen Universum“. Die Plastiken sind allesamt „Charakterköpfe“, die trotz vermeintlicher Makel wie eine große Nase oder seltsame Augen Stolz und Zufriedenheit ausdrücken. Der Schmuck der Künstlerin ist ebenfalls nicht „perfekt“ sonder eher rau und uneben. Die Schönheit des „Unperfekten“ wird zudem durch eine Komposition mehrerer unterschiedlicher Metallsorten wieder gespiegelt.

Die Vernissage findet am 18.02.2017 ab 15.00 Uhr im Kunstbonbon statt.