Doppelausstellung mit spitzer Feder im Kunstbonbon

Nach der Sommerpause geht es in dem kleinen, aber feinen Kunstbonbon
(Chemnitzer Str. 11) in Dortmund mit einer erfrischend boshaften und
„spitzfedrigen“ Ausstellung unter dem Titel „Nur nicht
persönlich werden!“ (Zeichnungen, Malerei und Literarisches von
Volker Krieger und Peter Bucker) vom 03.08.2019 bis zum 07.09.2019
weiter.

Ungewohnt ist, dass
zwei Männer ausstellen und dass es eher „unbunt“ wird. Es werden
hier überwiegend Zeichnungen gezeigt. Für seine Bilder,
Zeichnungen, Grafiken und Illustrationen (etwa Plakate für das
Mikrofestival, Buchcover oder Motive für Kampagnen) ist vor allem
Peter Bucker bekannt. Mit dem Namen Volker Krieger verbindet man eher
Filmisches (Beteiligungen mit experimentellen und satirischen
Kurzfilmen, Videoclips über Kunstausstellungen u.a.).

Nun entwickelte sich
wieder seine literarische und zeichnerische Ader als Ausdrucksform.
Seit 2015 sehr intensiv in „Selbstgesprächen“, die ihren
lyrischen Niederschlag zu Nachtzeiten als „Facebook-Elegien“.
Seit 2018 wurde sein zeichnerisches Talent wieder neu belebt. Mit
schwarzem Fineliner entstanden in Hochformat (13 x 15 cm) intensive
Selbstporträts. Sie stellen stark reduzierte minimalisierte
Köpfe/Gesichter dar, die eine Haltung und eigenen Charakter
ausdrücken.

Volker Krieger und Peter Bucker zeigen ihre Arbeiten im Kunstbonbon.
Volker Krieger und Peter Bucker zeigen ihre Arbeiten im Kunstbonbon.

Von Peter Bucker werden unter anderem Federzeichnungen aus der reihe „Wicht-Ich“ zu sehen sein. Der Künstler nimmt sich die „Leute von heute“ ironisch – humorvoll mit einem feinen Federstrich vor. Mal fein schraffiert, mal etwas ruppig ausgeführt. Außerdem sind auch Werke der Serie „ego“ auf Wellpappe zu sehen. Sie sind mit Hilfe von Tusche, Acryl und Pigment entstanden und Bucker nennt sie einen „kalligrafischen Ausflug ins innere Zentrum deiner selbst“.

Die Kunst kann zudem
jeweils in kleiner Buchform gekauft werden.

Die Vernissage
findet am Samstag, den 03.08.2019 um 15.00 Uhr im Kunstbonbon
(Chemnitzer Str. 11) in Dortmund statt. Worte: Peter Bucker und
Volker Krieger




Humorvolle Illustrationen von Mathias Schubert im Kunstbonbon

Das kleine, aber
feine Kunstbonbon in der Chemnitzer Strasse 11 zeigt vom 11.05.2019
bis zum 15.06.2019 unter dem Titel „Gin +Tonic+andere
Zusammenhänge“ weniger bekannte Papierarbeiten wie Zeichnungen und
Illustrationen mit Chinatusche oder Aquarell des hiesigen Künstlers
Mathias Schubert. Er ist unter anderem auch durch seine Bühnenbilder
und seine mitarbeite bei der Revue „Der Trainer muss weg“
bekannt.

Bei dem Künstler denken die meisten Menschen eher an großformatige Bilder mit aus Pigment und Bindemitteln entstandenen Landschaften, schrundige Berge, waldreiche Inseln und mehr.

Er lässt immer viel
Platz für Assoziationen und in seinen Werken ist so gut wie nie
etwas Figürliches zu entdecken und seine Malerei vermittelt das
Gefühl von viel Abstand zu dem, was man zu sehen glaubt.

Das Kunstbonbon zeigt humorvolle und liebevoll-ironische Illustrationen von Mathias Schubert. (Grafik: © Mathias Schubert)
Das Kunstbonbon zeigt humorvolle und liebevoll-ironische Illustrationen von Mathias Schubert. (Grafik: © Mathias Schubert)

In dieser
Ausstellung liegt der Schwerpunkt aber auf weniger bekannte,
humorvoll und liebevoll-ironischen Illustrationen, mit denen sich
Schubert den Erdbewohnern in verschiedenen Zusammenhängen auf
dieser.

Luftig und zart
bringt der Künstler kleinformatig mit Chinatusche oder Aquarell zum
Beispiel ältere Herren auf das Rennrad, sinniert über
unausweichliche Zusammenhänge wie „Gin und Tonic“, „Pferd und
Reiter“, „Mann und Maus“, oder zeichnet aus Acryl und Bleistift
mehr oder weniger unglückliche Vögel. Seine mit der Pipette
„gemalten“ Tänzer wirken fast archaisch und sprühen nicht
gerade vor Lebensfreude, sondern versuchen eher nachdenklich und
angestrengt, ihre Aufgabe zu erfüllen.

Die Werke von
Schubert erzeugen jedoch beim Betrachter nie ein hämisches Grinsen,
sondern vor allem ein liebevolles und mitfühlendes Lächeln.

Es steckt viel
selbstironisches Wiedererkennen der eigenen Schachstellen dahinter.

Darüber hinaus gibt
es nicht nur Bilder in dieser Ausstellung, sondern Schubert hat auch
ein paar wunderbare kleine Bücher mitgebracht. Außerdem gibt es
etwas musikalisch für die Ohren. Der Künstler macht nämlich auch
Musik mit „Salon 4b“ und ist Mitglied im „Sergej Gorlukowitsch
Sextett“.

(Die Tonträger sind
ebenfalls käuflich zu erwerben).

Die Vernissage
findet am 11.05.2019 um 15:00 Uhr im Kunstbonbon mit einleitenden
humorvollen Worten vom Mathias Schubert statt.

Der Eintritt ist wie
immer frei!




Kunstwerke als Schnäppchen im Kunstbonbon

Das kleine aber
feine Kunstbonbon in der Chemnitzer Straße 11 in Dortmund wird vom
30.03.2019 bis zum 04.05.2019 mit der Gemeinschaftsausstellung „unter
100 Euro – Kunst Total“ zu einem Ort für „Schnäppchenjäger“.

Fünfzehn Künstler
aus dem Ruhrgebiet haben den Wunsch, der „Kunst als Luxusgut“
etwas entgegen zu setzten.

Kunst muss nicht teuer sein - das beweist die Galerie "das Kunstbonbon".
Kunst muss nicht teuer sein – das beweist die Galerie „das Kunstbonbon“.

Sie bieten für
diesen Zeitraum ihre wertvollen Arbeiten im Stil der Billigketten
präsentiert für unter 100,- Euro zum Verkauf an.

Die Idee dahinter
ist, dass allen interessierten Menschen Kunst zu erschwinglichen
Preisen angeboten werden soll. Das hat nichts mit dem „Wert“
ihrer Werke an sich zu tun.

Gleichzeitig soll
natürlich auch die Diskussion über unser Konsumverhalten angeregt
werden.

Dass die
teilnehmenden Künstler über eine gehörige Portion Humor und Ironie
verfügen, beweisen die geplanten Sonderaktionen „20 % AUF
alles“ (das Angebot ist an diesem Tag 20 % teurer als an den
übrigen Tagen) oder „Kauf 2 – zahl 3!“. Aber keine Angst,
keiner der Künstler wird darauf bestehen, dass der Kunde zu
„Aktionspreisen“ kauft. Stets gültig sind die gut sichtbaren
Preise an den Werken, niemals höher als 100,- Euro (versprochen!).

Entstandene Lücken
werden mit Originalen „aus dem Lager“ aufgefüllt. Es gibt also
immer wieder etwas Neues zu entdecken.

Die „Neueröffnung“ (= Vernissage) von „>100 – KUNST
TOTAL“ findet am 30.03.2019 um 15:00 Uhr im Kunstbonbon statt.

Achtung: Aktion gilt nur bis zum 04.05.2019

Der Eintritt ist wie immer frei.




Stadtgesichter als kleinformatig-humorvolle Kunst

In der Zeit vom
16.02.2019 bis zum 23.03.2019 zeigt das Kunstbonbon in der
Chemnitzer Str. 11 in Dortmund unter dem Titel „Stadtgesichter“
kleinformatige Illustrationen von der Bochumer Künstlerin Wibke
Brandes. Schon in ihrer Schulzeit entwickelte Brandes ihr Interesse
an kleinen verfremdeten Illustrationen von Menschen in verschiedenen
Situationen, in unbeobachteten Momenten, aber ohne böse Absicht
einer Bloßstellung. Die Künstlerin hat an der Königlichen Akademie
der Schönen Künste in Antwerpen (Belgien) ihr Diplom für Grafik
Design, Schwerpunkt Illustration, erworben und arbeitet seit 1997 als
freischaffende Illustratorin für verschieden Verlage in den
Niederlanden, Belgien, Deutschland und Österreich.

Sie bietet aber
außerdem Workshops für Erwachsene zum Thema Comicfiguren, Zeichnen
und freies künstlerisches Arbeiten für verschiedene Institutionen
sowie im eigenen Atelier (Atelierhaus Gruppe Elf Bochum e.V.) an und
leitet seit 2004 Kunstprojekte an Grundschulen (z,B. Im Rahmen von
Kultur und Schule NRW).

Brandes hat einen
liebevollen Blick mit Augenzwinkern auf den muffigen Nachbarn, die
freundliche Dame an der Kassenschlange vor uns, oder etwa den
Arbeitskollegen, der gerade schwer über ein Problem brütet. Es sind
die Momente, wo wir uns unbeobachtet fühlen . Hinter jeder Gesicht
steht eine persönliche Biografie und Geschichte. Als Gegenpol zu all
dem Dunklen inm der Welt möchte sie die Menschen zum Schmunzeln
bringen.

Verschiedene "Stadtgesichter" von Wibke Brandes sind in der Galerie "Kunstbonbon" zu sehen. (Foto: © Wibke Brandes/Kunstbonbon)
Verschiedene „Stadtgesichter“ von Wibke Brandes sind in der Galerie „Kunstbonbon“ zu sehen. (Foto: © Wibke Brandes/Kunstbonbon)

Dabei ist es egal,
ob sie ihre Arbeiten vielfarbig und collagenartig auf Leinwand und
Holz oder zurückhaltender mit Stiften und Markern auf Papier eher
einfarbig gestaltet.

Zu sehen (und
erwerben) ist außerdem eine kleine Auswahl an Miniaturen mit
animalischen Porträts.

Die Vernissage der
Ausstellung „Stadtgesichter“ findet am 16.02.2019 im Kunstbonbon
um 16:00 Uhr statt.

Einführende Worte
gibt es von „Chefin de Hauses“ Karin Schmidt .

Öffnungszeiten: Di
13-18, FR 15-20 und SA 12-15 Uhr.

Weitere
Informationen unter www.kunstbonbon.de




Makulatur mit Eva-Maria Deutschewitz im Kunstbonbon

Nur
wenige werden noch wissen, was das Wort „Makulatur“ eigentlich
bedeutet. Es ist „Altpapier“ oder wiederverwendetes Papier. Auch
die künstlerische Facebookseite von Eva-Marie Deutschewitz trägt
den Namen „Makulatur?“. Die Künstlerin zeigt im Kunstbonbon
Allerdings ist es relativ wertvolles Altpapier, das sie für ihre
Arbeiten verwendet: Uralte Medizinbücher, alte Werbebroschüren und
Modezeitschriften oder Postkarten aus vergangenen Jahrzehnten. Aus
diesen Schätzen reißt oder schneidet sie die Einzelteile für ihre
Werke.

Da
sie gern seriell arbeitet finden sich bestimmte Themengruppen immer
wieder. Ob sie nun die Rolle der Frau in den 50er/60er-Jahren mit
einem durchaus kritischen Augenzwinkern betrachtet und dabei auch
gleich noch den Beginn der Konsumgesellschaft mit einbaut oder sich
mit dem Inneren des menschlichen Körpers beschäftigt und ziemlich
schwarzhumorig einige Zutaten beisteuert: die „Heile Welt“ der
Magazine und des darin gezeigten Lifestyles der jeweiligen Epoche
wird von der Künstlerin immer wieder in Frage gestellt.

Durch ihre Collagen gewährt Eva-Maria Deutschewitz einen interessanten Einblick auf das Frauenbild der 50er und 60er Jahre.
Durch ihre Collagen gewährt Eva-Maria Deutschewitz einen interessanten Einblick auf das Frauenbild der 50er und 60er Jahre.

Genauso
verfährt sie mit der Tierwelt und drückt in einer Serie namens
„Party Animals – wenn Tiere feiern“ z.B. einem Feldhamster eine
bestickte Einkaufstasche voller Flaschen in die Pfötchen.

Einige
dieser Serien von Eva-Marie Deutschewitz werden ab 05.01.2019 im
Kunstbonbon zu sehen sein. Aber nicht nur die Originalcollagen,
sondern auch große Drucke der Werke auf Leinwand oder Kissenbezügen
sowie Postkarten sind präsent und können natürlich auch gern
erworben werden.

Bei
der Vernissage am 05.01.2019 um 15 Uhr wird Holger Krüssmann noch
mit einigen Worten etwas zur Künstlerin und ihrem Werk sagen und
anschließend ist Eva-Marie Deutschwitz sicherlich gern bereit mit
den Besuchern über ihre Arbeit zu reden.

Die
Ausstellung dauert bis zum 09.02.2019 und ist di 13-18, fr 15-20 und
sa 12-15 Uhr zu sehen.

Der Eintritt ist wie immer frei.




Die „Nur nichts Neues“! – Ausstellung im Kunstbonbon

Unter dem Motto „Nur
nichts Neues!“ zeigt Karin Schmidt in ihrer kleinen aber feinen
Galerie Kunstbonbon in der Chemnitzer Straße 11 ihre alljährliche
„Krempelkunst“.

Eigentlich wollte
sie ja dieses Mal überwiegend ungewöhnliche großformatige Bilder
zeigen. Der Hitzewelle im Sommer geschuldet malte sie aber lieber in
ihrem Atelier auf 10 x 10 kleinen Leinwänden, Frühstücksbrettchen
und Mini-Zetteln. Später sind dann noch einige Bilder und Collagen
dazu gekommen.

An den Wänden
werden wieder etliche witzig-hintersinnige „Morgenseiten“ sowie
einige Materialcollagen an den Wänden hängen.

Es finden aber auch
neuere Krempel-Objekte den Weg in die Regale. Getreu dem Motto der
Ausstellung ist außer den Skizzenbüchern nichts neu gekauft. Es
wurde gebraucht geschenkt, interessante „Kunststücke“ gefunden
oder existierten seit Jahren im Fundus und fügten sich in das
Gesamtkonzept ein.

Darunter Schätze
wie eine wieder entdeckte Tüte mit künstlichen Blättern, eine
uralte Holzschindel (von einem alten brandenburgischen Hof),
getrocknete Blätter einer Palme, ein vor langer Zeit mal erworbener
Mikrofaser-Putzmops, sogar ein geschenktes Riesengebiss und noch
vieles mehr.

Die Galeristin Karin Schmidt zeigt eigene Arbeiten in ihrem Kunstbonbon.
Die Galeristin Karin Schmidt zeigt eigene Arbeiten in ihrem Kunstbonbon.

Hier wird versucht,
sich mit den Auswirkungen der täglichen (negativen) Nachrichten aus
den Medien, die Beobachtungen der Umwelt und der darin lebenden
Menschen künstlerisch auseinander zu setzen und in eine vereinfachte
Bildsprache umzusetzen.

Nicht zuletzt die
Eindrücke, durch das Internet auf die Menschen einprallen,
verstärken oft ein Gefühl des Unverständnisse, Überforderung und
Unwohlsein.

Da kann es schon
hilfreich sein, möglichst den Humor nicht zu verlieren.

Die Vernissage
findet am Samstag, den 20.10.2018 um 15:00 Uhr im Kunstbonbon statt.

Die Ausstellung
dauert bis zum 13.11.2018 und ist zu folgenden Öffnungszeiten zu
sehen:

di 13-18, fr 15-20,
sa 12-15 Uhr

Der Eintritt ist wie
immer frei.




Kunstbonbon zeigt 3D-Installationen von Marc Bühren

Im kleinen aber feinen Kunstbonbon in der Chemnitzer Str. 11 in Dortmund sind vom Samstag, den 08.09.2018 bis zum 06.10.2018 die neuen 3D-Installationen des Dortmunder Künstlers Marc Bühren (Jahrgang 1974) unter dem Titel „Leidenschaft + Wahnsinn“ zu sehen. Es ist die zweite Ausstellung von Bühren im Kunstbonbon.

Ein wichtige Thema für den Künstler war schon lange die kritische künstlerische Auseinandersetzung mit unserem Umgang mit der Umwelt und miteinander. Obwohl ein Anhänger der Naturwissenschaften und eher ein rational denkender Mensch, treibt ihn in seiner neuen Ausstellung die Beobachtung der Religion und deren Wirkung auf uns Menschen um. Wie er sagt, erachtet er die Kirchengemeinden durchaus als wichtige Institutionen in einer Zeit, die von einem zunehmenden Werteverfall gekennzeichnet ist.

Der Titel verweist jedoch auch auf andere gebiete im menschlichen Dasein. Es stellen sich zum Beispiel die Frage, wo das eine endet und das andere anfängt. Sind die Grenzen fließend und wann verliert man das essentielle große Ganze aus den Augen.

Detail einer Arbeit von marc Bühren, die ab dem 08. September im Kunstbonbon zu sehen ist.
Detail einer Arbeit von marc Bühren, die ab dem 08. September im Kunstbonbon zu sehen ist.

Seine 3D-Installationen zeichnen sich unter anderem durch durch Wiederholung ein und des selben Motivs (etwa Christus am Kreuz) aus. Einmal angeordnet wie ein weißes, eher altmodischen Spitzendeckchen,das normalerweise Möbel vor Kratzern schützt (oder sie verdeckt?)… die alltägliche Wiederholung sinnfreier, nicht hinterfragter Rituale? Darauf ein schwarzes Kreuz mit dem selben Motiv, allerdings ist Jesus jetzt doppelköpfig als ein mögliches Zeichen für Doppelmoral.

Dann gibt es auch einen filigranen Flügel, der aus dem Objektrahmen ragt. Viel Raum für Assoziationen und zum Nachdenken. Wem wurden dieser Flügel entrissen? Wer oder was ist jetzt flugunfähig mit nur einem Flügel und seiner Freiheit und Gesundheit beraubt?…

Der fleißige Marc Bühren, dessen Werke auch bis zum 28.10.2018 im Gustav-Lübcke-Museum in Hamm bei der Ausstellung „Hier und Jetzt“ zu sehen sind, wird im Januar in der Hagenring Galerie in Hagen, im April/Mai in der Artothek Dortmund und im weiteren Verlauf des Jahres auch noch im Kunstverein Unna und im Dortmunder Torhaus Einzelausstellungen haben.

Bei der Vernissage im Kunstbonbon am 08.09.2018 um 15:00 Uhr wird der Künstler über seine Arbeit erzählen und für anstehende Fragen offen sein.

Die Ausstellung dauert bis zum 06.10.2018 und ist dienstags 13-18, freitags 15-20 und samstag 12-15 Uhr zu sehen.

Der Eintritt ist wie immer frei.




Kunstbonbon-Ausstellung zeigt facettenreiche „Büdchenkultur“

Sie gehören zum Ruhrgebiet und bilden für viele Menschen hier einen kommunikativen Treffpunkt. Die kleinen Büdchen, Kioske und Trinkhallen von nebenan. Auch die Eckkneipen, Tante-Emma-Läden Schrebergärten und „Klümpchenbuden“ gehören noch dazu. Eckkneipen und Tante-Emma-Läden haben es schwer, sich im Angesicht von diversen Event-Angeboten und riesigen Einkaufszentren und Billig-Discountern am Leben zu erhalten.

Passend zum „2. Tag der Trinkhallen“ am 25.08.2018 zeigt das kleine, aber feine Kunstbonbon in der Chemnitzer Str. 11 in Dortmund, selbst ein ehemaliger Kiosk, vom 04.08.2018 bis zum 01.09.2018 unter dem Titel „Anne Bude“ 3-D-Bildobjekte des hiesigen Bühnenbildners und Szenografen Michael Wienand.

Seine Werke, die schon immer das Leben im Ruhrgebiet zum Thema haben, sind bunt bunt und voller Lebensfreude verfasst. Der Künstler setzt diesen charmanten „Orten des Ruhrgebiets“ so nicht nur eine Art Denkmal, sondern zeigt mit einem liebevollen Blick auch deren Bedeutung für die Region und deren Charakter.

Kioskidylle von Michael Wienand (Foto: © Michael Wienand/kunstbonbon)
Kioskidylle von Michael Wienand (Foto: © Michael Wienand/kunstbonbon)

Dabei begnügt er sich nicht bloß mit der Abbildung alter Trinkhallen, sondern zeigt auch deren unterschiedlichen Erscheinungsformen. Das Spektrum reicht von freistehenden Kiosken, Mauerkiosken bis hin zu dem Büdchen, dass in einer Lücke zwischen zwei Häusern geklemmt platziert wurde.

Dem Ruhrgebiet wird der Imagefaktor als Industriekultur mit Fördertürmen und renovierten Industrieruinen alleine nicht gerecht. Ihm ist es wichtig, mit seinen Bildobjekten, dem alten grauverqualmten Ruhrpott-Image auch die bunten Facetten mit Schrebergarten-Folklore, Pils, Korn, Currywurst, Fußball und „Büdchenkultur“ darzustellen.

Die Vernissage findet am Samstag, den 04. August 2018 um 15:00 Uhr im Kunstbonbon statt.

Die Ausstellung ist bis zum 01.09.2018 dienstags von 13:00 bis 18:00 Uhr und freitags von 15:00 bis 20:00 Uhr zu sehen. Ausnahme: Samstag, 25.08.2018 am „Tag der Trinkhallen“ (15:00 bis 22.00 Uhr)




Künstlerische Beobachtungen von Günter Rückert im Kunstbonbon

Die kleine aber feine Galerie Kunstbonbon in der Chemnitzer Str. 11 zeigt vom 21.04.2018 bis zum 19.05.2018 unter dem Titel „Schräg hinten ist gerade vorn“ (der Name ist Programm) Zeichnungen und Malerei (Aquarell und Acryl auf Holz und Leinwand) von dem in unserer Stadt bekannten Künstler Günter Rückert.

"Die Salamijacke" von Günter Rückert. Zu sehen in der Galerie "Das Kunstbonbon".
„Die Salamijacke“ von Günter Rückert. Zu sehen in der Galerie „Das Kunstbonbon“.

Dieses Allround-Talent ist vielen auch noch als Mitbegründer des legendären Rocktheater Nachtschicht und vor allem auch als Regisseur des Geierabends in guter Erinnerung. Er besitzt die seltene Gabe, auch völlig alltäglichen Situationen etwas Skurriles abzugewinnen. Mit seiner genauen Beobachtungsgabe setzt er sich künstlerisch mit den Widrigkeiten des alltäglichen Lebens und gesellschaftlichen Problemen humorvoll und „augenzwinkernd“ verständnisvoll auseinander. Sich in deprimierendem Fatalismus zurückzuziehen, ist nicht sein Ding.

Vor zwei Jahren konnte man sich von Rückerts Bildern über die Nordstadt in der städtischen Galerie Torhaus Rombergpark überzeugen.

Bei der Vernissage um 15:00 Uhr am 21.04.2018 dürfen sich die Besucherinnen und Besucher zudem auf den Saxophonisten Wim Wollner freuen. Er wird dem Künstler dann musikalisch zur Seite stehen. Wir dürfen gespannt sein, was uns da erwartet.

Die Ausstellung ist bis zum 19.05.2018 dienstags (13 – 18 Uhr), freitags (15 -20 Uhr) und samstags (12 – 15 Uhr) zu sehen.




Kunstbonbon als „Weltrettungsapotheke“

Dreizehn Künstlerinnen und Künstler (elf Frauen und zwei Männer) funktionieren mit einer Gruppenausstellung vom 17.03. bis 14.04.2018 die kleine aber feine Dortmunder Galerie Kunstbonbon in eine Weltrettungsapotheke um.

Der Grundgedanke für die Ausstellung: Die Welt ist krank! Ist sie noch zu retten? Und wenn ja – wie? Damit haben sich die Künstler auseinander gesetzt. Es gab nur zwei Vorgaben: Es musste in irgendeiner Form ein kleines Stuhlprobenröhrchen verarbeitet oder abgebildet werden und das Format für die Wandarbeiten sollte 40 x 40 cm betragen. Objekte und Skulpturen durften abweichende Maße haben.

Bei einem Pressegespräch vorab zeigte sich eine beachtliche künstlerische Kreativität und Fantasie der Beteiligten, die den Finger mit Witz und Esprit auf die gesellschaftlichen Wunden legten.

Welches Mittel wohl die Künstlerinnen und der Künstler zur Weltrettung empfehlen? Finden Sie es im Kunstbonbon heraus.
Welches Mittel wohl die Künstlerinnen und der Künstler zur Weltrettung empfehlen? Finden Sie es im Kunstbonbon heraus.

Eine auch optisch eindrucksvolle Idee hatte der Künstler Hendrik Müller mit seinen verschließbaren Einweckgläsern, in die er verschieden gefärbte Gelatine gefüllt hat, um darin symbolhaft kleine Figuren (zum Beispiel Tiere) zu konservieren. Weltleiden wie die Vermüllung der Weltmeere durch Plastik, die ungleiche Verteilung von Armut und Reichtum und anderes werden künstlerisch bearbeitet. Ob da ein Rettungsring oder eine Injektion mit „Heilerde“ helfen? Lassen sie sich überraschen! Eine zum Nachdenken anregende Ausstellung mit hoffentlich positiven „Nebenwirkungen“.

Am Samstag, den 17.03.2018 findet die Vernissage der Weltrettungsapotheke um 15:00 Uhr im Kunstbonbon statt. Dort werden als kleine Performance neben „Heiltränken“ auch diverse süße Mittel zur Bekämpfung von allerlei Leiden und zur Steigerung des Wohlbefindens angeboten werden und am Ende für alle Besucher auch kleine „Trostpflaster“ verteilt.

Ebenfalls anwesend sein wird Uta Rotermund, die zu diesem Anlass ihre bekannten „Rosa Brillen“ zum Verkauf anbietet. Der Erlös geht an „Medica Mondiale“ und Frau Rotermund wird mit einigen Worten die Aufgabe und Arbeit dieser Organisation erklären.

Als Apotheker mit weißen Kittel anwesend sein werden neben der Inhaberin des Kunstbonbons Karin Schmidt die Beteiligten Marc Bühren, Marlies Blauth, Michaela Düllberg, Ilse Hilpert, Gudrun Kattke, Claudia König, Bettina Köppeler, Ingrid Lacher, Hendrik Müller, Virginia Novarin, Katja Struck und Petra Ultsch.

Die Öffnungszeiten: Dienstag: 13:00 bis 18:00, Freitag: 15:00 bis 20:00 Uhr und Samstag: 12.00 bis 15:00 Uhr

Der Eintritt ist wie immer frei.

Weitere Infos unter www.kunstbonbon.de