„Das kleine Tusch-Orchester“ – Leise Striche und laute Töne

Zeichnungen von Jan Golebiowski, Lotte Wagner und Ari Plikat im Kunstbonbon

Am 27.05.2023 um 15 Uhr wird es ein wenig lauter vor dem Kunstbonbon! Zur Vernissage der 65. Ausstellung hat einer der Künstler, nämlich Jan Golebiowski (Hornist bei den Dortmunder Philharmonikern), ein paar Kollegen eingeladen, die um ca. 15 Uhr ein wenig musizieren. Da sie danach aber noch arbeiten müssen, sollten Interessierte nicht zu spät kommen, denn es wird nur ein kurzer Auftritt sein.



Wie man dem Ausstellungstitel entnehmen kann, ist das Thema „Musik“.

Jan Golebiowski zeichnet schon lange und zwar oft direkt mitten im Orchester während der Pausen zwischen seinen Einsätzen. Da entstehen dann herrliche Karikaturen, die die momentane Situation betreffen oder auf das zu spielende Stück bezogen sind. Um diese Zeichnungen zu genießen braucht man keine musikalische Vorbildung, aber vielleicht kann man mit einer solchen noch viel mehr Facetten in den Bildern entdecken.

Details sind ja bekanntermaßen die Spezialität von Lotte Wagner und sicherlich gibt es auch bei ihr kaum eine Illustration, die man mit einem Blick erfassen kann und es findet sich auch beim fünften Angucken immer noch eine neue witzige Kleinigkeit. Da auch sie sehr musikaffin ist, können wir uns auf wundersame Instrumente und ungewöhnliche Musikanten freuen. Im Vorfeld gab es bereits einen Blick auf eine herrliche „Gurkentruppe“, die eine ausführliche Betrachtung wert ist und einige Schwarzweißzeichnungen, die umgehend das Kopfkino aktivieren.

Ari Plikat wirft eher einen Blick auf die Musikkonsumenten oder Leute, die „auch mal Musik machen wollen“ und wie könnte es anders sein – es wird lustig! Und sicherlich auch mal kritisch, denn es wäre nicht Ari Plikat, wenn die Menschheit ungeschoren davon kommt,  aber lachen muss man doch (vielleicht sogar über sich selber…), wenn da jemand mit einem Ghettoblaster, aus dem Vogelgezwitscher kommt durch die Gegend läuft. Offen bleibt, ob das in der Stadt passiert und sich der Mensch nach Vogelgesang sehnt oder ob es in der Natur stattfindet und das Wesen es einfach nicht mehr gewohnt ist, sich ohne künstliche Beschallung fortzubewegen….aber vielleicht ist auch einfach das Gerät defekt und er hat es als Vogelhäuschen zur Verfügung gestellt?

Die Besucher bekommen also eine schöne Auswahl bester Illustration gezeigt und werden gut unterhalten, denn alle drei Künstler:innen werden am 27.05.2023 ab 15 Uhr anwesend sein.

Die Ausstellung endet am 24.06.2023 und danach geht das Kunstbonbon in die alljährliche „Kunstpause“ bis zum 29.07.2023.




Malerische Fluchten von Barbara Giesbert

Barbara Giesberts Herangehensweise an ein Bild ist immer schon „Einfach anfangen und gucken, was es werden möchte“, aber bei der jetzt gezeigte Bildreihe könnte man es schon fast „intuitives Malen“ nennen, denn es war eine Art Therapie, mit der sie in den ersten Corona-Zeiten ihre Sehnsucht nach Reisen und Meer verarbeitete. Plötzlich konnte man nirgendwo mehr hin! Auch von der Familie und Freunden musste/sollte man Abstand halten….was blieb da noch? Das Atelier! Anders als manche Künstler:innen hatte Barbara Giesbert keine Blockade, sondern ihre Kreativität blühte stetig auf und sie malte ihre Eindrücke aus fernen Ländern, die sie nicht besuchen konnte. Die Stimmungen und Anblicke, an die sie sich erinnerte, die Farben, die ihr hier zu Hause fehlten, das Meer, die Berge, die Landschaften…alles fand seinen Platz auf den Leinwänden.



Da Auslandsreisen nicht möglich waren und später die Sehnsucht nach Meer nur im Inland gestillt werden konnte, begab sich Barbara Giesbert dann in den heimischen Garten und die umliegenden Wälder und entdeckte dort die vielfältige Schönheit der Birken für sich. Dadurch inspiriert, entstand eine Serie mit Birkenbildern und -Collagen, in denen die Künstlerin mit Fotos, Teilen von Birkenrinde, Blättern, Zweiglein, Papier und Farbe experimentierte.

Die Ausstellung im Kunstbonbon in der Chemnitzer Straße 11 zeigt aus Platzgründen nur einen Teil der damals entstandenen Werke, aber auch die Auswahl lässt den Betrachter erahnen, welche Sehnsüchte Barbara Giesbert damals antrieben und mit welcher Neugier sie sich der Erkundung der Birken widmete.

Und so gibt es recht unterschiedliche Werke zu sehen: auf der einen Seite die intensiven Farben der „Sehnsuchtsbilder“, aber auch die reduzierte Farbpalette der Birken, die jedoch durch interessante Strukturen und Kontraste zum genaueren Hinsehen anregen.

„Barken, Birken, Borkum – Hauptsache raus!“
Vernissage: 22.04.2023 um 15 Uhr
Ausstellung vom 22.04. bis 20.05.2023




„Das Tier in mir“ – oder die Kunst der Prokrastination!

Gemeinschaftsausstellung 2023 im kunstbonbon vom 18.03.2023 bis 15.04.2023



Bei der diesjährigen Themenausstellung im Kunstbonbon geht es um das Problem des Aufschiebens von Erledigungen, das wohl viele kennen.  Das sogenannte Prokrastinieren. Prokrastination ist das wiederholte Aufschieben von Aufgaben, die erledigt werden müssen, obwohl man weiß, dass das Aufschieben negative Konsequenzen haben kann. Prokrastination kann verschiedene Gründe haben, wie z.B. Angst vor Versagen oder Fehlern, Unsicherheit, fehlende Motivation, Langeweile oder Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen. Was kann man/frau dagegen tun?

Flyer zur Ausstellung "Das Tier in mir" (Foto: (c) kunstbonbon)
Flyer zur Ausstellung „Das Tier in mir“ (Foto: (c) kunstbonbon)

Tierische Methapern für Prokrastination gibt es zuhauf. Beispielsweise, dass man eine „faule Sau“ sei oder vielleicht lieber wie eine Katze stundenlang auf dem Sofa liegt, statt endlich das zu tun, was man sollte. Andere genießen lieber die Geselligkeit einer Herde, statt sich allein an den Schreibtisch zu setzen und die Steuererklärung zu machen oder turnen wie ein Äffchen durch die Gegend im Bemühen, nicht an die staubige Wohnung zu denken oder man hockt eulenartig vor einem Buch und kriegt nicht mit wie die Zeit verstreicht.

Egal, ob die Künstler*innen sich nun überlegt haben, welches Tier in ihnen schlummert und sie von banalen Erledigungen abhält, oder ob sie eine typische Situation darstellen, in der sie unweigerlich prokrastinieren, es gab keine Einschränkungen bzgl. der Darstellungsweise oder Größe, es musste auch kein neues Werk sein…alles war erlaubt für die Ausstellung.

 Und so sehen wir die ganze Bandbreite der bildenden Kunst: Malerei, Fotografie, Zeichnung, Illustration, Skulptur, Objekt und Collage in allen Größen, Formen, Materialien und Farben.

Fragen zu den Exponaten werden die (hoffentlich zahlreich erscheinenden) ausstellenden Künster*innen gern persönlich beantworten.

Die Ausstellung ist bis zum 15.04.2023 zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen (di 13-18, fr 15-18, sa 12-15 Uhr)

Teilnehmende Künstler*innen:

Wibke Brandes, Michaela Düllberg, Sabine Held, Ilse Hilpert, Thomas Hugo, Gudrun Kattke, Claudia König, Ingrid Lacher, Hendrik Müller, Ari Plikat, Günter Rückert, Almut Rybarsch-Tarry, Karin Schmidt, Claudia Terlunen, Lotte Wagner, Michael Wienand




Kunst von FJH Schneider – „Das Leben ist so bunt, wie man es malt“

Ein neues „erstes Mal“ im Kunstbonbon! Es gibt Werke eines bereits am 17.06.2000 verstorbenen Künstlers zu sehen, der am 10.03.2023 seinen 100sten Geburtstag feiern würde.



FJH Schneider war Dortmunder mit teils französischen Wurzeln, lehrte Kunst und hat Zeit seines Lebens gemalt. Sogar im Krieg war ein Skizzenbüchlein immer dabei und es entstanden berührende und erschreckende Zeichnungen dessen, was er um sich herum wahrnahm.

Nach dem Krieg studierte er zunächst 1946/47 in Hamburg an der Hochschule für bildende Künste und von 1947 bis 1952 an der Kunstakademie Karlsruhe. Trotz vieler traumatischer Erlebnisse fand FJH Schneider in seiner späteren Kunst zu einer enorm lebendigen Farbigkeit.

Der Flyer zur Ausstellung über FJH Schneider im Kunstbonbon.
Der Flyer zur Ausstellung über FJH Schneider im Kunstbonbon.

Viele seiner Werke entstanden in seinem französischen Atelier und wurden unter anderem in renommierten Pariser Galerien ausgestellt. In Dortmund gab es im Jahr 2003 in der Gedenkstätte Steinwache die Ausstellung „Deutsche Schicksalslinien“ mit 120 Skizzen und Zeichnungen von FJH Schneider und im Jahr 2006 waren viele seiner Arbeiten in der Artothek der Stadt- und Landesbibliothek in Dortmund zu sehen.

Aus dem riesigen Fundus wurden nur die Themen „Menschen“ und „Stillleben“ gewählt, da die Räume des Kunstbonbons für ein breiteres Spektrum seines Schaffens einfach nicht ausreichend sind. Verwaltet und gepflegt wird die Werksammlung des Künstlers von seinem jüngsten Sohn, dem Schauspieler Raphael Schneider, der für die Ausstellungsvorbereitungen eigens von Berlin nach Dortmund kam und der bei der Vernissage (und Finissage, die am 10.03. zum 100sten Geburtstag von FJH Schneider stattfinden wird) sicherlich gern Näheres zu den einzelnen Exponaten sagen wird.

Wir können uns freuen auf farbenfrohe Bilder, die Menschen aller Hautfarben und Kulturkreise darstellen und auf Stillleben, die u.A. auch die reichhaltige Sammlung von allerlei Gefäßen zeigen, die der Künstler besaß und die er mit Früchten und Pflanzen arrangierte.

Neben den farbprallen Malereien werden auch Skizzen und Tuschezeichnungen zu sehen sein, die klar machen mit wie wenigen Strichen der Künstler eine Szene festhalten und dabei die Stimmung des Augenblicks transportieren konnte.

Die Betrachtenden werden erfahren, dass auch furchtbare Erlebnisse so weit verarbeitet werden können bis der Blick auf die Schönheiten des Lebens und der Welt wieder klar ist. Dass das Leben wieder genossen werden muss und die schönen Momente im gemalten Bild für sich und die Nachwelt festgehalten werden können.

Vernissage: 11.02.2023 um 15 Uhr / Finissage: 10.03.2023 um 18 Uhr




Malerische Feststellungen von Michaela Düllberg

Michaela Düllberg beschäftigt sich in diesen Bildern mit dem Leben, das wir führen. Sie hinterfragt, ob wir mit dem, was wir erreicht haben, zufrieden sind. Ob es (und wenn ja, welche) unerfüllte Sehnsüchte gibt, die wir in all den Jahrzehnten unseres Lebens mit uns tragen. Oder zeigt Schwachstellen auf, die wir viel zu lange hinnehmen mussten.



Es geht um Ideale, Träume, Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit, Verletzbarkeit und Verletzungen, aber auch um Mut zur Veränderung, um Risikobereitschaft, Empathie und Gemeinschaftssinn.

Das die Bilder überwiegend Mädchen und Frauen zeigen, resultiert daraus, dass Michaela Düllberg halt eine Frau ist und gut die weibliche Sicht dieser Situationen nachvollziehen kann. Und wenn wir die Ausstellung „feministisch“ oder „emanzipatorisch“ bezeichnen, dann können sich alle Menschen jeden Geschlechts, jeder Ethnie, jeder Religion mit angesprochen fühlen, denn die Definitionen beinhalten ja weit mehr, als im alltäglichen Denken und im herkömmlichen Sprachgebrauch vermuten lassen.

Sicherlich wäre es interessant, diesen Bildsituationen Exponate gegenüber zu stellen, die von Menschen mit anderem Geschlecht oder anderer Kulturkreise geschaffen wurden, aber dazu reicht der Platz im Kunstbonbon leider nicht aus.

Und so sind die Besucher eingeladen, sich beim Betrachten der – teilweise rätselhaften und traumartig anmutenden – Werke eigenen Deutungen hinzugeben, zu erforschen, ob da unwillkürlich eine Verbundenheit, Mitgefühl oder andere emotionale Effekte auftauchen.

Wir freuen uns über interessierte Gäste und weisen vorsorglich darauf hin, dass in den Innenräumen des Kunstbonbons das Tragen einer Maske nötig ist, weil die Räumlichkeiten sehr beengt sind. Nach der Vernissage ist die Ausstellung zu den üblichen Öffnungszeiten (di 13-18, fr 15-18, sa 12-15 Uhr) bis zum 04.02.2023 zu sehen.

„Wir sind gar nicht so“ – Malerische Feststellungen von Michaela Düllberg

Vernissage am 07.01.2023 um 15 Uhr

Ausstellung vom 07.01. bis 04.02.2023




„Ich ging in die Wälder“ – Malerei und Zeichnungen von Sabine Held

Sabine Held geht schon jahrelang „in die Wälder“ und findet dort Ruhe und Inspiration. Im Frühling, Sommer und Herbst beherrschen die Farben und Geräusche das Erleben und im Winter zeigen sich im veränderten Licht die wunderbaren Strukturen des Geästs in klaren Linien.



So ist ihre Malerei nicht nur die Wiedergabe der Farben, sondern auch der Stimmungen und Geräusche, die man bei einem Aufenthalt in der Natur wahrnimmt. Da schichten sich im Frühling die Töne des plätschernden Baches auf das zarte Grün des ersten Laubs, die Vogelstimmen können vielleicht als kleine Farbinseln irgendwo auftauchen. Im Sommer dann das satte Grün in vielfältigen Nuancen und das Rauschen der voll belaubten Bäume, das Rascheln am Boden, das durch Insekten oder kleine Tiere verursacht wird, Rufe von Vögeln, die ihre Jungen warnen, vielleicht auch Gewitterwolken, die plötzlich eine völlig andere Beleuchtung erzeugen, es gibt so viele verschiedene Eindrücke, die verarbeitet und nebeneinander oder übereinander dargestellt werden wollen. Im Herbst verändert sich nicht nur die Farbpalette, sondern auch das Geräusch beim Gehen durch den Wald und das Auge nimmt unzählige Veränderungen wahr. Die Aktivitäten der Tiere sind auf Bevorratung ausgerichtet und so sieht man nicht nur die Menge an Früchten und Pilzen, die darauf warten eingesammelt zu werden, sondern auch Vögel und Eichhörnchen, die hektisch stochern und buddeln. Auch diese Stimmung wird nachvollziehbar durch Farbimpressionen dargestellt. Im Winter kehrt dann Ruhe ein: die Bäume stehen in grafischer Klarheit beieinander und das Licht zeigt ständig, dass sie keineswegs lediglich braune Gerüste sind, sondern eine Vielfalt an Farbnuancierungen aufweisen, die sich jeden Moment ändern kann.

Aber die Künstlerin erlebt nicht nur den Wald, sondern hat sich auch dem Farbspiel der Berge gewidmet und lässt in einigen Arbeiten ihre Gedanken zum Umwelt- und Klimaschutz einfließen. In manchen Bergmotiven sind aufgeklebte Fäden zu sehen, die Gletscher markieren (man könnte diese Fäden abknibbeln und so das Gletscherschmelzen nachvollziehen) und so die Formen und Farben der Bergwelt noch betonen. Weitere Bilder spielen mit dem wechselnden Licht, das den Linien der Berge immer andere Färbungen gibt und so unterschiedliche Stimmungen hervorruft.

Ob es nun die teilweise eher abstrakte Malerei ist oder die Hell-Dunkel-Kontraste der Zeichnungen von Sabine Held – das Wohltuende eines Aufenthalts in der Natur ist immer zu spüren. Er klärt die Gedanken, sensibilisiert den Menschen für die Schönheit und die „Wunder“ der Natur und macht uns bewusst, dass wir hier eigentlich seit 300.000 Jahren nur Gast sind und ein Gast hat sich zu benehmen, sonst fliegt er raus.

Wer die ganz persönlichen Naturerlebnisse von Sabine Held im Kunstbonbon betrachten möchte, der kann das auch nach der Vernissage am 29.10.2022 noch zu den üblichen Öffnungszeiten (di 13-18,fr 15-18, sa 12-15Uhr) bis zum 26.11.2022 tun.




Der kurze Moment vor dem Einschlafen

Das Kunstbonbon in Dortmund (Chemnitzer Str. 11) zeigt in seinen Räumlichkeiten vom 06.08.2022 bis 10.09.2022 unter dem Titel „Vom Liegen und Lieben“ in einer neuen Ausstellung verschiedene Bilder von Virginia Novarin.

Virginia Novarin stellt im Kunstbonbon aus.
Virginia Novarin stellt im Kunstbonbon aus.

Die Künstlerin beschäftigt sich bei diesem Projekt mit dem spannenden kurzen Augenblick vor dem Einschlafen. Nachdem sie sich und ein paar Mitmenschen gefragt hatte, was sie vor diesem Moment empfunden haben. Gibt es spezielle Rituale und Umstände, die diesen besonders schön machen?

Mit den Erzählungen, Fragen und Antworten im Hinterkopf verarbeitete Novarin das Thema künstlerisch in ihren diversen Bildern.

Macht es einen Unterschied, ob man alleine schläft, entspannt lesend in ein Buch versinkt, oder welche Rolle spielen schöne Düfte, Geräusche wie Meeresrauschen, Erinnerungen und vieles mehr.

Auf einem Bild liegt zum Beispiel ein Mensch in sich versunken, nachdenklich oder schlafend auf einer sommerlich anmutenden, geblümten Decke. Da möchte man als betrachtende Person gern seinen Platz einnehmen.

Eine Ausstellung, die sicherlich zum innehalten, hinein-versenken und zu eigenen Assoziationen anregt.

Ab dem 06.08.2022 um 15 Uhr beginnt die Ausstellung im Kunstbonbon.

Interessierte und neugierige Gäste werden dort mit Freude erwartet.

Zu den Öffnungszeiten (dienstags 13-18, freitags 15-18 und samstags 12-15 Uhr) können die Werke von Virginia Novarin natürlich nicht nur betrachtet, sondern natürlich auch käuflich erworben werden.




Künstlerische Auseinandersetzung mit der Kindheit

Unter dem Motto „Auch ich war einst ein Kind“ stellen sich zwölf KünstlerInnen in der Gemeinschaftsausstellung 2022 im Dortmunder Kunstbonbon (Chemnitzer Str. 11) vom 14.05.2022 bis 25.06.2022 ihren persönlichen Erlebnissen und Stimmungen aus der Vergangenheit.

In verschiedenster Form drücken sie sich durch Malerei, Illustration, Fotografie, Skulpturen, Objekte sowie Installationen aus. Die Gastkünstlerinnen des Kunstbonbons sind in vielen Kunstrichtungen unterwegs. Da alle beteiligten Personen im Alter zwischen 50 und 70 Jahren sind, decken sie verschiedene Kindheitserlebniswelten ab. Sicher kommen auch bei den BesucherInnen verschiedene Gefühle und Erinnerungen hoch. Da gibt es einigen Gesprächsstoff.

Die Arbeit "Küche" von Ingrid Lacher. (Foto: © Ingrid Lacher)
Die Arbeit „Küche“ von Ingrid Lacher. (Foto: © Ingrid Lacher)

Teilnehmende KünstlerInnen: Michaela Düllenberg, Ilse Hilpert, Markus Jöhring, Claudia König, Ingrid Lacher, Hendrik Müller, Ari Plikat, Almut Rybarsch-Tarry, Karin Schmidt, Gine Selle, Lotte Wagner sowie Michael Wienand.

Die Vernissage findet im Kunstbonbon am 14.05.2022 u m 15:00 Uhr statt.

Das Kunstbonbon nimmt zudem an den „Offenen Ateliers 2022“ teil und ist am Samstag, den 18.06 von 15-20 Uhr und am Sonntag, den 19.06. von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Ansonsten kann die Ausstellung bis zum 25.06.2022 zu den üblichen Öffnungszeiten (di 13.18, fr 15-18, sa 12-15 Uhr) besucht werden.

Infos unter www.kunstbonbon.de




Abstrakte Malerei im Kunstbonbon

Unter dem Titel „Ensō – oder die andere Sicht der Dinge“ zeigt das Kunstbonbon in der Chemnitzer Str. 11 in Dortmund vom 02.04.2022 bis zum 07.05.2022 abstrakte Werke des Schweizer Künstlers Urs Taverner. Seine arbeiten waren schon schon in anderen Städten Deutschlands, aber auch in Frankreich oder den USA zu sehen.

Es geht hier nicht darum, einen Titel vorgesetzt zu bekommen, und die Frage beantwortet zu wissen: „Was will uns der Künstler sagen?“

Farben, Strukturen, Schichten und Formen wollen den betrachtenden ins Auge gehen und ihn ansprechen sowie zu eigenen Gedankengängen und neue Blickwinkel führen.

Bei der Philosophie „Ensō“ geht es nicht nur um die Konzentration auf das Schaffen oder das Ziel, das Bewusstsein frei zu machen von störenden Einflüssen, sondern auch um die wichtige Erkenntnis, das gerade die Fehlbarkeit ein wichtiger Bestandteil unserer Existenz ist. Das Streben nach Perfektion ist durchaus nicht so erstrebenswert, wie viele von uns glauben. Der Flyer zur Ausstellung zeigt schon, den „zweiseitigen“ Blickwinkel.

Urs Taverner wird am bei der Ausstellungseröffnung am Samstag, den 02.04.2022 (15 Uhr) interessierten Besuchern weitergehende Informationen und Einblicke zu seinen Werken geben.

Danach sind die Arbeiten des Künstlers während der gewohnten Öffnungszeiten

(di 13-18, fr 15-18, sa 12-15 Uhr) bis zum 07.05.2022 im Kunstbonbon zu sehen.




Wieder ein „Bunter Teller“ im Kunstbonbon

Auch in diesem Jahr findet im Kunstbonbon (Chemnitzerstr. 11) in Dortmund wieder der vorweihnachtliche „Bunter Teller“ vom 04.12.2021 bis 21.12.2021 statt. Wenn Menschen noch eine kreative Idee für den Weihnachtsgeschenke-Einkauf brauchen, ist dort für jeden Geschmack etwas Passendes dabei.

Kunstvolle Kleinigkeiten, wie Postkarten, Zeichnungen, Illustrationen, Bücher, Kalender, bemaltes Porzellan, Bilder, Objekte, Skulpturen, Fotografien, Schmuck und mehr. Die Objekte sind für 1,50 Euro aufwärts erhältlich. Wer sich nicht in die volle Innenstadt begeben will oder online einkaufen möchte, ist im Kunstbonbon richtig. Er findet hier sicherlich ein ausgefallenes oder einzigartiges Geschenk für seine Lieben.

Finden Sie passende Weihnachtsgeschenke im Kunstbonbon.
Finden Sie passende Weihnachtsgeschenke im Kunstbonbon.

Beteiligte Künstler sind: Michaela Düllberg, Markus Jöhring, Claudia König, Ingrid Lacher, Hendrik Müller, Viginia Novarin, Ari Plikat, Almut Rybarsch-Tarry, Karin Schmidt, Lotte Wagner sowie Michael Wienand.

Die Eröffnung findet ab 15:00 Uhr am 04.12.2021 statt.

Öffnungszeiten: dienstags von 13 bis 18, freitags 15–18 und samstags von 12 bis 15 Uhr. Am 12.12.2021 ist vom 15 bis 18 Uhr ebenfalls geöffnet.

Es gibt außerdem wieder die „Grabbelkiste“ mit Überraschungspaketen (ein wenig wie „Schrottwichteln“ – man weiß nie was drin ist) für 2,50 Euro.

Das Geld geht dann als Spende an den Kinderhospizdienst „Löwenzahn“.

Im Kunstbonbon gilt die 2G-Regelung und Maskenpflicht. Bitte die entsprechenden Nachweise vor Eintritt bereithalten.