Leicht, luftig, locker, Lehár

Lucian Krasznec als Graf René von Luxemburg als Karnevalskönig der Narren. (Foto: © Thomas M. Jauk / Stage Picture)
Lucian Krasznec als Graf René von Luxemburg als Karnevalskönig der Narren. (Foto: © Thomas M. Jauk / Stage Picture)

Bekömmlich wie ein Wiener Kaiserschmarrn präsentierte Regisseur Thomas Enzinger Lehárs Operette „Der Graf von Luxemburg“ bei der Premiere am 11. Januar 2014. Enzinger baute viele kleine komische Elemente in seine Inszenierung ein, wobei der Höhepunkt der Auftritt von Johanna Schoppa als Gräfin Stasa Kokozow war. Sie brachte mit ihrem Lied „Alles mit Ruhe genießen“ den Opernsaal zum mitsingen. Leicht, luftig, locker, Lehár weiterlesen

Einblicke zeigt Ankäufe des Jahres 2013

Zu sehen im Torhaus Rombergpark vom 12. Januar bis 02. Februar 2014: Dorothe Kröger, Feuerball, 2012.
Zu sehen im Torhaus Rombergpark vom 12. Januar bis 02. Februar 2014: Dorothe Kröger, Feuerball, 2012.

Das Kulturbüro Dortmund kauft seit fast 60 Jahren Werke heimischer Künstlerinnen und Künstler an. Eine große Auswahl der Einkäufe von 2013 zeigt die städtische Galerie im Torhaus Rombergpark vom 12. Januar bis zum 02. Februar 2014 unter dem Titel „Einblicke“. Einblicke zeigt Ankäufe des Jahres 2013 weiterlesen

Böse, böser, Geierabend!

Da schauen Sie nach den Boots-Flüchtingen vor Lampedusa. (Murat Kayı, Roman Henri Marczewski, Sandra Schmidt und Franziska Mense-Moritz). (Foto: © StandOut.de)
Da schauen Sie nach den Boots-Flüchtingen vor Lampedusa. (Murat Kayı, Roman Henri Marczewski, Sandra Schmitz und Franziska Mense-Moritz). (Foto: © StandOut.de)

Tiefschwarz und voller Ohrfeigen für die sogenannten „Gutmenschen“: das ist der Geierabend 2014, der am 09. Januar im Industriemuseum Zeche Zollern Premiere hatte. Die bunte Mischung zwischen karnevalistischen sowie den kabarettistischen Stücken sorgten für einen gelungenen Abend. Alte Bekannte wie „Die Zwei vonne Südtribüne“ oder „Joachim Schlendersack“ aus dem sauerländischen Schnöttentropp waren wieder dabei, neu im Geierabend Ensemble ist Murat Kayı. Geleitet wurde das Programm vom „Steiger“ Martin Kaysh. Böse, böser, Geierabend! weiterlesen

Buntes Programm im Dietrich-Keuning-Haus

Hans Söllner kommt am 28. März 2014 ins Dietrich-Keuning-Haus. (Foto: © www.ogasawara.ch)
Hans Söllner kommt am 28. März 2014 ins Dietrich-Keuning-Haus. (Foto: © www.ogasawara.ch)

Ab heute ist das neue Halbjahres – Programm des Dietrich-Keuning-Hauses in einer Auflage von 5000 Stück für das interessierte Publikum erhältlich. Helga Kranz, die Leiterin des DKH, stellte das breit gefächerte Programm vor. Buntes Programm im Dietrich-Keuning-Haus weiterlesen

Artothek zeigt Afropressionismus

Die Künstlerin Hadijah Nassanga zeigt Bilder aus ihrem Herkunftsland Uganda mit einer expressionistischen Note.
Die Künstlerin Hadijah Nassanga zeigt Bilder aus ihrem Herkunftsland Uganda mit einer expressionistischen Note.

Vom 07. Januar bis zum 18. Februar 2014 zeigt die Artothek der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund Arbeiten von Hadijah Nassanga unter dem Titel „Die Stimmen Bagandas“. Die aus Uganda stammende Künstlerin wurde stark von Emil Nolde beeinflusst, so dass aus dem Expressionismus sowie den Farben und Themen Afrikas eine Art Afropressionismus entstanden ist. Artothek zeigt Afropressionismus weiterlesen

Großer Traum einer kleinen Milbe

Nicht nur ein Buch: Die kleine Milbe kommt mit CD und Lupe.
Nicht nur ein Buch: Die kleine Milbe kommt mit CD und Lupe.

Milben, Motten und Kellerasseln sind eigentlich nicht die beliebtesten Zeitgenossen. Sie werden in der Regel als Ungeziefer wahrgenommen. Es ist Désirée von Delft zu verdanken, dass sie in einem Kinderbuch diese Tiere in Mittelpunkt ihres Buches „Die kleine Milbe Mirabelle“ gestellt hat. Von Delft ist seit 2011 Mitglied des Ensembles des Kinder und Jugendtheater Dortmund. Zu dem Buch gehört eine CD. Musik und Liedtexte zu dem Kinderbuch stammen von Nicolas Krüger und die Illustrationen von Julia Reindell. Großer Traum einer kleinen Milbe weiterlesen

Erfolgstitel aus der silbernen Operettenära

Ars tremonia im Interview mit Regisseur Thomas Enzinger.
Ars tremonia im Interview mit Regisseur Thomas Enzinger.

Arme Pariser Künstler, reiche Russen. Dennoch: „Der Graf von Luxemburg“ spielt nicht in der Jetztzeit. Die Pariser Bohème in der Zeit der Jahrhundertwende hat anscheinend mehrere Librettisten und Komponisten fasziniert. So auch Robert Bodanzky und Alfred Maria Willner. Die Musik der Operette schrieb kein geringerer als Franz Lehár, die Uraufführung war 1909. Die Operette hat am 11. Januar 2014 im Opernhaus Premiere. Ars tremonia war bei der öffentlichen Probe. Erfolgstitel aus der silbernen Operettenära weiterlesen

Im Dreivierteltakt ins neue Jahr

Standen beim Neujahrskonzert 2013 noch der nahe Abschied von Jac van Steen und Spanien im Mittelpunkt, wählte der neue Generalmusikdirektor Gabriel Feltz und die Dortmunder Philharmoniker Wien mit Walzern oder Polkas von Johann Strauß Jr., sowie die Operetten von Franz Lehár für 2014 als thematischen Hintergrund aus. Die festliche, in dunkelrot gehaltene Dekoration aus der Operettengala konnte in der Dortmunder Oper gleich wieder Verwendung finden. Im Dreivierteltakt ins neue Jahr weiterlesen

Bizarre Morde im Künstlermilieu

Mit Ehemann Friedemann Grenz beschäftigt sich Gabriella Wollenhaupt mit Verbrechen im Künstlermillieu. (Foto: © Grafit-Verlag)
Mit Ehemann Friedemann Grenz beschäftigt sich Gabriella Wollenhaupt mit Verbrechen im Künstlermillieu. (Foto: © Grafit-Verlag)

Die Redakteurin und Kriminalschriftstellerin Gabriella Wollenhaupt, über viele Jahre mit ihren Romanen um die Dortmunder Journalistin mit kriminalistischen Gespür und viel Ironie Maria Grappa bekannt geworden. In den letzten Jahren hat sie zusammen mit ihrem Ehemann, den Literaturwissenschaftler Friedemann Grenz zwei spannende und informative historische Romane „Leichentuch und Lumpengeld“ sowie „Blutiger Sommer“ herausgegeben. Mit „Schöner Schlaf“hat das Duo nun ihren ersten zeitgenössischen Kriminalroman geschrieben. Bizarre Morde im Künstlermilieu weiterlesen

Eine Sammelausstellung zur Winterzeit

Ein Flügelwesen von Almut Rybarsch-Tarry. Zu sehen in der Galerie "der kunstbetrieb".
Ein Flügelwesen von Almut Rybarsch-Tarry. Zu sehen in der Galerie „der kunstbetrieb“.

Die Galerie „der kunstbetrieb“ in der Gneisenaustraße 30 hat im Galeriearchiv gekramt und aus dieser Sammlung eine kleine Ausstellung gezaubert. Unter dem Titel „Mitten im kalten Winter“ zeigen Thomas Paul, Paola Manzur, Mathes Schweinberger, Anne Jannick, Artur A. Wojtczak, Almut Rybarsch-Tarry, Sylvia Reuße, M. T. Ghorbanali und Anke Droste. Die Ausstellung umfasst Bilder, Zeichnungen und Skulpturen. Eine Sammelausstellung zur Winterzeit weiterlesen

Rezensionen und Berichte über Dortmunder Kunst und Kultur