Ein gern gesehener Gast beim Small Beast

Nach den begeisternden Auftritten wurde die vielseitige Sängerin, Malerin und Bühnenschauspielerin Little Annie (eigentlich Anne Bandez oder auch unter dem Pseudonym Annie Anxiety bekannt) aus New York nun am 2. November 2013 als Special Guest von ihrem Live-Pianisten Paul Wallfisch ins Studio eingeladen.

Am 26. Oktober 2012 war sie zusammen mit Baby Dee zwei Jahre nach Eröffnung des Musik-Clubs „Small Beast“ von Paul Wallfisch zum letzten Mal zu Gast im Studio des Dortmunder Schauspiels.

In den 1970er Jahren noch Frontfrau der Punkband „Annie and the Asexuals“ machte sie sich schnell durch ihre Live-Auftritte in den 80iger Jahren einen Namen. Eine wichtige Rolle spielte sie durch ihre Beiträge zu zahlreichen Avantgarde-Musikern wie zum Beispiel Rock-Musiker Kid Congo Powers, die Punk-Band Crass und die Elektonik Band Coil.

Mit Paul Wallfisch brachte sie 2008 das Album „When Good Things Happen to Bad Pianos“ LP (Durtro Jnana) und 2010 „Genderful“ LP (Southern Records) heraus. Sie entwickelte ihren eigenen Stil mit einer Mischung von Soul, Jazz und „Dark Cabaret“.

Das Publikum bekam eine Kostprobe von ihrer starken rauen, aber gleichzeitig zerbrechlich wirkenden Stimme und ausdrucksstarken Performance. Little Annie bringt nicht nur ihre besondere Stimme, schon vergleichen mit Grace Jones oder Amy Winehouse, sondern setzt auch gekonnt sowohl ihren ganzen Körper als auch Accessoires wie Schal oder Glitzerstock ein. Mit einer enormen Präsenz auf der Bühne wirkt sie stark und doch verletzlich.

Neben Paul Wallfisch am Piano stand ihr Paul Watson mit der Trompete unaufdringlich, aber auch kraftvoll zur Seite.

 

Zu hören gab es Songs aus „Genderful“ wie zum Beispiel der „Because You’re Gone Song“ oder „Zexy Zen Zage“ oder aus „When Good Things Happen to Bad Piano“ beispielsweise „If You Go Away“ oder „Song For You“. Klasse auch die Interpretation von Tina Turners „Private Dancer“. Als stimmungsvollen Ausklang des Abends bot Little Annie eine einfühlsame Interpretation des melancholischen „Smile“ von Charles Chaplin.

 

Ein Abend, der den Zuschauern wohl noch nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.




Small beast wurde zum petite chipie

Mit unterschiedlicher musikalischer Qualität startete das "Small Beast" in die neue Spielzeit.
Mit unterschiedlicher musikalischer Qualität startete das „Small Beast“ in die neue Spielzeit.

Am 18. November startete Paul Wallfisch wieder mit seinem Musikprogramm „Small Beast“ in die neue Spielzeit. Eingeladen hatte er Kitty Solaris aus Berlin und Mélanie Pain, die als eine der Sängerinnen von „Nouvelle Vague“ bekannt geworden ist, aber seit einiger Zeit auf Solopfaden wandert.

 

Wie gewohnt startete Paul an diesem Abend mit seinem Soloset. Nach seinem Ausflug nach Abu Dhabi und der Zusammenarbeit mit „Ministry of Wolves“, dem neuen Projekt, das die Musik für das kommende Theaterstück „Republik der Wölfe“ produziert, schien Paul ein wenig unkonzentriert. Zu hören beispielsweise bei „Into my arms“ von Nick Cave, positiv dagegen die neuen Sachen, auf die man im nächsten Jahr gespannt sein kann. Von daher braucht man nicht zu fürchten, dass Paul seine Energie verliert.

 

Danach kam Kitty Solaris mit ihrem Indie-Pop/Indie-Rock. War sie nervös? War es die ungewohnte Lokation, war es die Tatsache, dass sie nur mit Gitarre auf die Bühne, bzw. Theke kam? Ich weiß es nicht, jedenfalls gehörte ihr Auftritt zu den missglückten in der Small Beast-Reihe: Sie verspielte sich etwas zu oft und ihre Manierismen sorgten mit der Zeit für Lacher im Publikum.

Dabei waren die schnelleren Stücke und der Song „We stop the dance“ mit freundlicher Unterstützung von Schauspieler Oscar Musinowski noch die Highlights des Konzertes.

 

Nach der Pause wurde es Zeit für Mélanie Pain. Als Trio mit einem Gitarristen/Keyboarder und Schlagzeuger spielte sie Set mit französischen und englischen Songs. Und das Set rockte und groovte vom ersten Takt an. So verwandelte Pain das Small Beast in ein „petite chipie“. Dabei vermochte Pain mit ihrer Stimme variieren: Von leichten, süßen Chansons bis zu knallhart rockigen Stücken zeigte sie ihre Vielfalt. Ihre beiden Mitmusiker standen ihr in nichts nach und so wurde es ein gelungener Abend, der erst nach vier Zugaben um 2 Uhr seinen Ausklang fand.

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Tanzt die Planeten

David Jach (links) und Beatamines werden mit den Dortmunder Philharmonikern Gustav Holsts "Die Planeten" tanzen lassen. (Foto: wurde uns von den Dortmunder Philharmonikern zur Verfügung gestellt)
David Jach (links) und Beatamines werden mit den Dortmunder Philharmonikern Gustav Holsts „Die Planeten“ kreisen lassen. (Foto: wurde uns von den Dortmunder Philharmonikern zur Verfügung gestellt / Photograf leider unbekannt)

Etwas Besonderes erwarten die Zuhörer beim 1. Konzert für Junge Leute am 04. November um 19 Uhr im Konzerthaus. Unter dem Titel „Groove Symphony“ werden die Dortmunder Philharmoniker Zuwachs bekommen von den Elektromusikern Beatamines & David Jach. Zusammen werden sie „Die Planeten“ von Gustav Holst in einer spannenden Bearbeitung aufführen.

Es könnte eine spannende Symbiose werden, denn Gustav Holst Werk „Die Planeten“ treffen auf Elektromusiker treffen auf Philharmoniker. Wie geht es aus? Vermutlich wissen die Protagonisten es selbst nicht so genau, denn es ist eine absolute Premiere für beide Seiten.

 

„Beatamines und David Jach“ sind beide Elektromusiker, die aber auch als DJs arbeiten. Für das Projekt werden die beiden aber hauptsächlich als Elektromusiker in Erscheinung treten“, so Barbara Volkwein von den Dortmunder Philharmonikern, die die Konzeption gemacht hat. Auch für Phillipp Armbruster, dem Dirigenten des Abends, ein völlig neues Gefühl. Ob sich die beiden Musiker seinem Taktstock fügen wie die Philharmoniker, das wird sich noch herausstellen.

 

Wie wird das Konzert ablaufen? „Im Prinzip sind die beiden Musiker so etwas wie Solisten in einem Konzert“, erklärte Armbruster. Das Orchester wird alleine zu hören sein, dann gibt es Teile, in denen Beatamines und David Jach ihre Remixe in den Vordergrund stellen und es wird gemeinsame Teile geben, wo alle zusammen spielen. Noch wird alles arrangiert und geprobt.

 

Da das Konzert für junge Leute gedacht ist, dauert es rund eine Stunde, das heißt, um 20 Uhr ist Schluss. Ob es noch eine Zugabe gibt, bleibt abzuwarten.

 

Normalerweise machen Beatamines und David Jach eigentlich House-Musik. Ihr Set wird am 04. November sehr minimalistisch sein, aber dennoch tanzbar. So wird erwartetet, dass die Zuhörer im Konzerthaus nicht lange auf ihren Sitzen bleiben. Aufstehen und tanzen ist durchaus erlaubt.

 

Der Verkauf der Veranstaltung lässt sich sehr gut an, es gibt nur noch Restkarten. Wer bei diesem Ereignis dabei sein möchte, sollte sich sputen. Karten gibt es unter 0231 50 27222.




Geschwisterpaar begeisterten im Konzerthaus

Das erste Wiener Klassik Konzert am 14. Oktober 2013 begann mit Ludwig van Beethovens (1770 – 1827) Ouvertüre zu Collins Trauerspiel „Coriolan“ op. 62 (1807). Teile der Dortmunder Philharmoniker wurden von Giuliano Betta, seines Zeichens erster Kapellmeister am Theater Basel, mit Charme und Temperament dirigiert. Das Geschwisterpaar Felicitas und Constantin Schiffer zeigten ein beachtliches Können auf ihren Instrumenten.

Inspiriert wurde das Stück vom Drama von Heinrich Joseph Edler von Collin: Eine Mutter und ihre Tochter bewahren die Stadt Rom vor einem Racheakt des verbannten Sohnes und Ehegatten. Beethoven gab dem Thema mit seinen Improvisationen eine musikalische feste Form. Dabei wechselt sich eine leisere Leitmelodie mit den lauteren aufbrausenden Klängen der Bläser und Streicher und Pauken ab, bis die Ouvertüre ein furioses Ende findet.

 

Danach folgte mit dem Konzert für Klavier, Violine und Orchester G-Dur op. 17 (1804) von Johann Nepomuk Hummel (17 -1837) eine Mischung von Sinfonie und Instrumentalkonzert. Dabei ist die Besetzung mit Violine und Klavier als Solo-Instrumenten äußerst selten. Für beide Instrumente konnten ein hochbegabtes Geschwisterpaar aus Lübeck gewonnen werden. Felicitas Schiffer (16 Jahre) spielte einfühlsam im Hintergrund die Violine, ihr Bruder Constantin Schiffer (14 Jahre) virtuos am Klavier.

Das der Klaviervirtuose Hummel ein Schüler von Wolfgang Amadeus Mozart war, ist unverkennbar herauszuhören. Hier dominierten Mozart musikalische Harmonien. Im ersten Satz dominierte zuerst das Klavier, dann übernimmt die Geige mit starker Präsenz. Beide Instrumente werden wirkungsvoll miteinander und dem Orchester kombiniert. Sie warfen sich sozusagen die Bälle zu. Der zweite Satz zeigt ein Thema, das etwas an die Musik von Haydn erinnert. Es folgen interessante musikalische Variationen für Oboe, Cello und Hörner. Einen heiteren Abschluss bildete im dritten Satz das finale Rondo im 6/8 Takt.

 

Ohne eine Zugabe kamen die jugendlichen „Wunderkinder“ nicht von der Konzertbühne. Sie spielten Beethovens Violinsonate Nr. 1 in D-Dur.

 

Nach der Pause folgte die Sinfonie Nr. 1 C-Dur op.21 (1799-1800) von Ludwig van Beethoven.

Ungewöhnlich und mutig für ein Erstlingswerk beginnt die Sinfonie gleich mit einer Überraschung: dissonante Akkorde ertönen. Diese werden natürlich aufgelöst, lassen den Zuhörer aber über das weitere Werk im Unklaren und die eigentliche Grundtonart C-Dur gerät dadurch etwas in den Hintergrund, und andere Tonarten werden festgeschrieben.

Nicht nur der mutige und provokante Beginn dieser ersten Sinfonie Beethovens ist hervorragend und beachtlich, auch das temporeiche Menuett des dritten Satzes. Es ist eigentlich ein Scherzo und weit davon entfernt, ein höfischer Tanz zu sein, was ein Menuett eigentlich entsprach. Vielleicht zeigte Beethoven so schon um 1800 seine Abneigung gegen höfische Etikette.

 

Dieser erste „Wiener-Klassik“-Abend macht Lust und neugierig auf die folgenden.




Musikalische Nachtgedanken

„nacht_stücke“ hieß das Programm des 2. Philharmonischen Konzertes am 08. und 09. Oktober im Konzerthaus und präsentierte Werke von Ravel, Debussy und Mozart. Am Dirigentenpult stand Stefan Solyom.

Exit light – enter night. Das war jedenfalls das Motto des Abend, obwohl das Lied des Komponistentrios Hetfield, Ulrich und Hammett (besser bekannt als „Enter Sandman“) nicht zur Aufführung kam. So sorgte vor allem Claude Debussy zu Beginn für wohlige Schauer mit seinen „Trois Nocturnes“. Nachtbilder, Wechsel zwischen Mondlicht und Schatten, vor allem der dritte Satz „Sirènes“ weckte wohlige Schauer. Die Frauen des sinfonischen Chors der Chorakademie erzeugten mit den Philharmonikern eine Stimmung wie bei einer wolkenbehangenen Vollmondnacht.

 

Eine Besonderheit war das Konzert für Klavier und Orchester D-Dur von Maurice Ravel. Der Komponist hatte es für den Pianisten Paul Wittgenstein geschrieben, der im Ersten Weltkrieg seinen rechten Arm verloren hatte. Daher wird es einhändig, für die linke Hand, aufgeführt. Herbert Schuch am Klavier interpretierte das Werk meisterhaft. Hin und wieder hörte man aus dem Werk Ravels den Schrecken des Weltkrieges heraus. Ruhige Passagen wechseln sich mit gehetzten Takten ab, eine Reminiszenz an die Grabenkämpfer, die Tag und Nacht mit Angriffen und Bombardements rechnen mussten.

 

Nach der Pause kam Mozart mit seinem bekanntestes Stück über die Nacht: Die „kleine Nachtmusik“. Das Stück, eigentlich ein Kammermusikstück für Violinen, Bratsche, Violoncello und Kontrabass, wurde von Solyom mit der Streichbesetzung der Philharmonie gespielt. Vom Namen her passt die „kleine Nachtmusik“ natürlich ins Programm, von ihrer Klangfarbe gehört sie eher in einen lauen Abend. Besser passte schon Mozarts „Prager-Sinfonie“ ins Thema, vor allem durch seinen letzten Satz, dem Presto. Violinen und Holzbläser sorgten für eine schwebende Stimmung zwischen Nacht und Tag. Zwielicht.

 

Stefan Solyom führte die Dortmunder Philharmoniker konzentriert durch den Abend, den verdientermaßen größten Applaus erhielt Pianist Herbert Schuch, der sich mit einer Zugabe vom Publikum verabschiedete.




Wenn der Berg ruft

Kuhglocken, ich will Kuhglocken. Bei der „Alpensinfonie“ von Richard Strauss wird dieser Wunsch erfüllt. Sein spätromantisches Werk lässt alles auffahren, was ein spätromantisches Orchester zu bieten hat: Zwei Hafen, Orgel, Klavier, eine Windmaschine und eben Kuhglocken. Zu hören war die Alpensinfonie im ersten philharmonischen Konzert, quasi das Debüt des neuen GMD Gabriel Feltz.

Unter dem Titel „Natur_Gewalten“ erklang zunächst vor der Pause Beethovens „Pastorale“. Auch wenn rund 100 Jahre zwischen beiden Werten lagen, in beiden ist Natur zu spüren: in ihrer Schönheit und ihrer Gnadenlosigkeit.

Interessant auch die Frage, wie dienen die Besucher mit dem neuen GMD? Nachdem der beliebte Jac van Steen gehen musste, konnte man auf die Reaktion gespannt sein. Das Ergebnis: Feltz kann durchaus zufrieden sein, die Basis für eine gute Zusammenarbeit zwischen GMD und Publikum ist gelegt.

Kommen wir zur Musik. Den Anfang machte – wie erwähnt – Beethoven. Die Dortmunder Philharmoniker, reduziert auf ein klassisches Orchester, spielten Beethoven routiniert. Er gibt im ersten Satz ein ordentliches Tempo vor, verbindet die beiden Allegros (3. und 4. Satz) und lässt das Gewitter grollen und den Kuckuck rufen. Beethoven bildete den Grundstein, die Basis für diesen Abend, mehr nicht. War auch nicht nötig, denn der Höhepunkt des Abends war die „Alpensinfonie“ und das zu Recht. Richard Strauss schafft es, aus einer sinfonischen Dichtung ein musikalisches Drama zu machen. Man kann den Aufstieg und den Abstieg des Wanderers durchaus als Metapher sehen. Die Dortmunder Philharmoniker unter der Leitung von Feltz schaffen es an diesem Abend, dem Stück nicht nur Knochen und Fleisch zu geben, sondern auch Seele. Kein Wunder, denn die Dortmunder Philharmoniker haben ihre Stärke deutlich in der romantischen Musik. Wenn alle verfügbaren Musiker auf der Bühne sind und außergewöhnliche Instrumente hervorgeholt werden, dann entfachen die Philharmoniker eine Macht und Kraft, die der Dirigent nur noch in die richtigen Bahnen zu lenken braucht. Daher war der Strauss auch der lebendigere, buntere, stürmischere und pathetischere Teil des Abends. Der sich auf jeden Fall gelohnt hat. Auch für eine Großstadtpflanze wie mich.

Vielleicht noch von Interesse, ein Interview mit dem GMD Gabriel Feltz.




Interview mit GMD Gabriel Feltz




Creole NRW-Wettbewerb als spannende Reise in neue Klangwelten

Freuen sich auf das Festival: (v.l.n.r.) Kazim Çalisgan (Organisator), Waldo Riedl (Geschäftsführer Domicil), Wolfgang Bödecker (Sponsoring DEW21), Hedwig Otten (Produktion creole NRW), Andreas heuser (Kurator creole NRW) und Michael Batt (Musikreferent Kulturbüro Dortmund)
Freuen sich auf das Festival: (v.l.n.r.) Kazim Çalisgan (Organisator), Waldo Riedl (Geschäftsführer Domicil), Wolfgang Bödecker (Sponsoring DEW21), Hedwig Otten (Produktion creole NRW), Andreas heuser (Kurator creole NRW) und Michael Batt (Musikreferent Kulturbüro Dortmund)

Beim diesjährigen creole NRW-Wettbewerb 2013 treten wieder zehn der Bands der hiesigen Weltmusikszene vom 19. bis 21. September zu einem Wettbewerbs-Festival auf hohem Niveau im Dortmunder Jazz-Club Domicil an.

 

Die Gewinner erhalten ein Preisgeld von 1.500 Euro. Erstmals wird auch ein Sonderpreis für besondere musikalische Leistung in Höhe von 1.000 Euro ausgelobt. Die beiden ersten des Wettbewerbs können zudem am bundesweiten Wettbewerb creole global music contest teilnehmen.

Eine fünfköpfige Jury trifft die schwere Entscheidung über die Sieger des Wettbewerbes.

 

Organisiert das Festival vom Kulturbüro Dortmund, Kulturbetriebe Stadt Dortmund, dem Domicil, WDR 3 und dem Landesmusikrat NRW. Unterstützt wird es außerdem vom Ministerium für Familie, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW sowie der DEW21.

 

Hedwig Otten, Organisatorin (Produktion creole NRW) erklärte: „Das erste Mal wurde hier das Festival 2006 ausgerichtet. Die Idee war, die Qualität und Vielfalt der Musik der verschiedenen ethnischen Gruppen von Einwanderern aus dem Schmelztiegel NRW zu zeigen. Aber vor allem auch die gegenseitigen Einflüsse von europäischer und internationaler Musik.Daraus entsteht ein interessanter Mix aus multinationalen Traditionen.“

 

Kazim Çalisgan, einer der Kuratoren des Festivals erläuterte dazu: „Im Mittelpunkt steht nicht nur der Wettbewerb, sondern das Treffen der unterschiedlichen ethnischen Gruppen. Aus den Zusammenspiel der verschiedenen Musikstile und Instrumente entsteht etwas ganz eigenes neues.“

 

„Zwei Bands treten außerhalb der Konkurrenz an“, verriet die Leiterin des Kulturbüros Claudia Kokoschka. Am Donnerstag, den 19. September 2013 treten als Special Guest die Formation Kavpersaz auf. Sie verbinden auf virtuose Weise anatolische Tradition und europäische Musikkultur. Gerade erst vor kurzen konnte man sie beim MICRO!FESTIVAL bewundern. Vor der Bekanntgabe der Preisträger am Samstag, den 21. September 2013 um zirka 22.10 Uhr kommen als Special Guest die Gruppe „East Affair“. Sie verschmelzen musikalische Elemente aus Afrika, Lateinamerika und Indien und bieten eine Mischung aus Funk, Latin, Folklore und Jazz.

 

Waldo Riedl, Geschäftsführer des Domicils, freut sich auch auf die Tanzparty zum Abschluss am Samstag ab 23.10 Uhr. Für gute Tanzstimmung sorgen die Djs Kosta Kostov und Ali T. Feat. Special Guest Professor Angel Sound (Barcelona).

 

Tickets im VVK gibt es im domicil: zehn Euro (zzgl. VVK-Gebühr ) / AK: 14 Euro und im domicil-Online-Ticketshop unter: www.domicil-dortmund.de und bundesweit bei allen VVK-Stellen mit CTS/Eventim und AD-Ticket-Systemen sowie bei DORTMUNDticket in der Tourist-Information gegenüber vom Hbf.

Festivalticket für drei Tage: 22 Euro (nur im VVK erhältlich)
Schüler, Studenten und Dortmund-Pass-Inhaber halber Preis.

 

Donnerstag I 19.9.2013
20.00 Begrüßung
20.10 – 21.10 Special Guest: Kavpersaz (creole Bundespreis 2011)
Pause
21.30 – 21.50 Trio Cissoko/Goetze/Janke. Komplementäre Klangfarben
22.05 – 22.25 Cologne World Jazz Ensemble. Armenische Akzente
22.40 – 23.00 Nils Kercher & Ensemble. Zwischen Kontemplation und Passion
Freitag I 20.9.2013
20.00 Begrüßung
20.10 – 20.30 Sina Nossa. Eine Leidenschaft aus Fado
20.45 – 21.05 CATs `N FRUITS. Zwei weiter…
Pause
21.35 – 21.55 Royal Street Orchestra. Feinsinniger Klangkörper
22.10 – 22.30 Mr. Shirazy & The Exile Orchestra. Audiovisuelles Worldtronica
Samstag I 21.9.2013
20.00 Begrüßung
20.10 – 20.30 Lagash. Neue Musik Mesopotamiens
20.45 – 21.05 Kapelsky & Marina. Ostperanto-Folkjazz
21.20 – 21.40 Roye Ma. Anadolu Reloaded
Pause
22.10 – 23.10 Special Guest: East Affair. Musikalische Osterweiterung
23.10 Bekanntgabe der Preisträger
Anschließend Global Player Party – der WDR Funkhaus Europa Club