Mitsingen erwünscht: Das Konzerthaus Dortmund feiert das 1. Konzert für junge Leute

Gemeinsam singen, aufspringen, tanzen: Das Dortmunder Konzerthaus bot seinem Publikum aller Altersgruppen beim 1. Konzert für junge Leute am 21. September 2026 genau dazu die Gelegenheit.



Die musikalische Hauptrolle des Abends spielte das Projekt „SYMPHONIC SING ALONG“ mit Sängerin Leslie Jost, deren kraftvolle Stimme den Saal trug. Gemeinsam mit Miki Kekenj – Konzertmeister der Bergischen Symphoniker und an diesem Abend Dirigent sowie Moderator – brachte sie eine Playlist aus 14 Titeln auf die Bühne: ein dynamischer Bogen aus Klassik, Pop, Rock, Hip-Hop und Neuer Deutscher Welle. Beide führten mit viel Humor und spürbarer Spielfreude durch das Programm.

Sängrin Leslie Jost  Foto: Anke Doerschlen
Sängrin Leslie Jost Foto: Anke Doerschlen

Für den passenden orchestralen Rahmen sorgten die Dortmunder Philharmoniker, die unter Kekenjs Leitung einmal mehr ihre stilistische Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellten. Das Prinzip war einfach wie wirkungsvoll: Die Refrains wurden gut lesbar in roter Schrift auf eine Leinwand projiziert. Bestens von Kekenj eingestimmt, hielt es das Publikum bald kaum mehr auf den Stühlen: Bei ABBAs „Dancing Queen“ wurde getanzt, bei AC/DCs „Highway to Hell“ und den Ärzten („Schrei nach Liebe“) lautstark mitgegrölt. Spätestens bei der Toten-Hosen-Hymne „Tage wie diese“ stellte sich jenes Gemeinschaftsgefühl ein, das den gesamten Abend prägte.

Im Mittelpunkt stand die verbindende Kraft der Live-Musik. Nach zwei gefeierten Zugaben – dem 80er-Klassiker „Take On Me“ von a-ha und Leonard Cohens ergreifendem „Hallelujah“ – verließ das Publikum den Saal sichtlich beseelt.