Die Eduard Wilsing Entdeckungstour geht weiter

In der Sonntags-Matinee am 19.2.23 können neue Seiten von Eduard Wilsings musikalischen Ideen und bisher nicht beleuchtete Zusammenhänge seines Werkes zu anderen Komponisten und Komponistinnen erlebt werden.

Ein Auslöser für dieses Konzert waren die in der Staatbibliothek
Preußischer Kulturbesitz in Berlin Anfang 2022 wiederentdeckten „Hebräischen Lieder“ von Eduard Wilsing, die jetzt in Dortmund eine Erstaufführung erfahren. So werden Verbindungen über Vokal- und Klavierwerke zu musikalischen Verwandten und persönlichen Bekannten von Eduard Wilsing auch durch kurze Erläuterungen vorgestellt. Überraschende Entdeckungen über Lieder und Klavierwerke zu Wolfgang Amadeus Mozart, Clara Wieck/Schumann, Robert Schumann, Fanny Hensel (Schwester von Felix Mendelssohn Bartholdy) und Johann Sebastian Bach werden die Besuchenden erleben.

Mit Pia Viola Buchert, Mezzosopran, und Tatjana Dravenau, Klavier, konnten zwei international wirkende Musikerinnen für dieses Konzert gewonnen werden. Tatjana Dravenau ist seit 30 Jahren mit dem Werk Eduard Wilsings vertraut, zumal sie – genau vor 30 Jahren – bei der ersten Gedenkfeier für Eduard Wilsing zum 100. Todestag 1993 – damals noch als Folkwang-Studentin – mitgewirkt hat. Diese Veranstaltung wurde durch den Dortmunder Musikwissenschaftler Dr. Thomas Synofzik, heute Leiter des Schumann-Hauses in Zwickau, organisiert. Er wird bei der Veranstaltung mit einem kleinen Beitrag auf die Bedeutung von Eduard Wilsing eingehen.

Die Matinee findet am Sonntag, 19.2.2023, ab 11.30 (Einlass: 11.00 Uhr) im Hörder Bürgersaal, Hörder Bahnhofstraße 16 (Zugang über die Brücke) statt.
Der Eintritt ist frei!
Um eine Spende für die Fortführung der Wilsing-Veranstaltungs-Reihe wird gebeten!
Anmeldungen sind erforderlich über die Emailadresse:
wilsing@hoerde-international.de

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