Farbklang im Landgericht

Frohmut Mörmel vor ihrem Bild "Carpe Diem".
Frohmut Mörmel vor ihrem Bild „Carpe Diem“.

Unter dem Titel „Farbklang“ zeigt das Landgericht Dortmund vom 13.11.2013 bis 09.01.2014 in ihrem Ausstellungsbereich im ersten und zweiten Obergeschoss (Treppenumlauf) Werke der Künstlerin Frohmut Mörmel. Zu sehen sind insgesamt 22 Gemälde, darunter einige Kleinformate, aber in der Mehrzahl großformatige Gemälde der Künstlerin.

Bei der Vernissage verriet Prof. Dr. Hermann Weingärtner von der Ruhr Universität Bochum: „Frau Mörmel war früher Grund- und Hauptschullehrerin für die Fächer Kunst und Musik. Sie widmete sich später der Ausdrucksmalerei und machte außerdem ein Diplom in Psychoenergetik. Großflächiges freies Malen ohne Thema und Bewertung kennzeichnet ihre Gemälde. Was Musik für die Ohren ist, sind Bilder für die Augen. Sie sollen Ausdruck der inneren Seele im Augenblick des Entstehens sein.“ Das ist der Versuch, in der Psyche Ordnung zu schaffen aus dem Durcheinander allem im Leben angesammelten, so jedenfalls stand es in einem Text zu ihrer Vita. Jedem Betrachter entschließen sich die Bilder anders.

 

Die meisten der Gemälde sind wie zum Beispiel die „Baßgeigerin“ von gegenständlicher Natur und farbenfroh gestaltet. Auf anderen Werken sind aber auch Sinnsprüche wie „Carpe Diem“ zu erkennen. Wie bei der Arbeit „Tanzendes ABC“ gehen dabei Schrift und Farbe eine besondere Verbindung ein. Die Geigerin Freya Deiting gab der Vernissage einen feierlichen musikalischen Rahmen.

 

Auch bei der Finissage am 09.01.2014 wird Frau Mörmel von 14.30 bis 16.00 Uhr ebenfalls im Landgericht anwesend sein.




Im Wechsel der Zeiten

Ute Hoeschen neben einem ihrer Venedig-Bilder.
Ute Hoeschen neben einem ihrer Venedig-Bilder.

Vom 05. November bis zum 31. Januar 2014 zeigt die IHK zu Dortmund großformatige Bilder der Künstlerin Ute Hoeschen. Der Titel der Ausstellung lautet „Zeitenwechsel“. Ute Hoeschen malt diesen Zeitenwechsel in unterschiedlichen Orten: im Revier, in Ungarn und in Venedig.

„Da macht ein Hauch mich von Verfall erzittern.“ Diese Zeile aus dem Gedicht „Verfall“ von Gerog Trakl passt wunderbar auf die Ausstellung von Ute Hoeschen. Sie ist fasziniert vom Morbiden, vom Verfall und findet in den drei besuchten Orten Ruhrgebiet, Budapest und Venedig natürlich eine Menge an Motiven. „Das ist alles Erlebtes, alles eigenes Gesehenes“, betonte die Künstlerin. Da ist ein altes Industriegebäude im Revier, das schon überall Rost ansetzt, da ist Venedig mit ihren morbiden Häuserschluchten, da ist Budapest mit seinen im Verfall befindlichen Innenhöfen.

 

Dabei zeigt uns die Künstlerin den Verfall nicht im Detail. Ihre Kunst besteht darin, das Konkrete mit dem Abstrakten zu verbinden, so dass eine präzise, klare Form übrigbleibt. Man muss den Verfall an den Fassaden in Venedig gar nicht mikroskopisch beobachten können. Hoeschen zeigt in ihren großformatigen Werken, dass allein Farben und Formen ausreichen, um dem Betrachter das Gefühl zu geben, in den dunklen Ecken von Venedig zu stehen.

 

35 Bilder zeigt die Künstlerin in den Hallen der IHK. Die IHK ist geöffnet von Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 17 Uhr und am Freitag von 8 Uhr bis 15 Uhr.




Künstlerische Variationen zum Torhaus

Alexander Pohl (1. Vorsitzender der Dortmunder Gruppe) kooperiert gut mit Gudrun Kattke (Vestischer Künstlerbund).
Alexander Pohl (1. Vorsitzender der Dortmunder Gruppe) kooperiert gut mit Gudrun Kattke (Vestischer Künstlerbund).

Mit der Ausstellung „Variationen mit Plan“ vom 20. Oktober bis zum 10. November 2013 in der städtischen Galerie Torhaus Rombergpark befasst sich der Vestische Künstlerbund in besonderer Weise mit dem Ort, der schon so vielen Künstlern die Möglichkeit bot, ihre Werke in einem architektonisch interessantem Haus zu zeigen: Dem Torhaus.

Der Vereinigung Vestischer Künstlerbund gehören zur Zeit etwa fünfzig Künstlerinnen und Künstler an, die im Vest Recklinghausen geboren oder tätig sind. Sechzehn von ihnen sind an der Ausstellung im Torhaus beteiligt. Die Anfänge des Vestischen Künstlerbundes gehen bis in die fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. In Anlehnung an die Recklinghäuser Kunsthalle schlossen sich damals Künstler aus der Region zusammen, um sich gegenseitig auszutauschen und zu inspirieren. Ihr Anliegen war und ist es, Bildende Kunst in das öffentliche Leben des Vestes Recklinghausen fest zu verankern.

 

Mit der Künstlervereinigung Dortmunder Gruppe e.V. gibt es eine Kooperation. Diese stellt dem Vestischen Künstlerbund ihren Platz im Torhaus für den bestimmten Ausstellungszeitraum zur Verfügung. Im nächsten Jahr kommt die Dortmunder Gruppe dann nach Recklinghausen.

 

Zur Ausstellung: Die sechzehn Künstler/innen setzen sich in unterschiedlicher Art mit dem Torhaus als „Kunstraum“ auseinander. Die künstlerischen Ausdrucksformen umfassen dabei verschiedene Installationen, Bilder und künstlerisch gestaltete graphische Grundrisse des Torhauses. Es gibt das Torhaus sogar als kleine bunte Ansteck-Pins von Marion Walla.

 

Die bei der Pressebegehung anwesende Künstlerin Gudrun Kattke sagte über beiden Werke „TV“ (Torhaus Variationen) und „Planche us“: „Ich benutze für meine Kunst Holzrahmen und setze Fundsachen, die andere wegwerfen würden, kreativ ein.“

 

Veranstalter der Torhaus-Ausstellung ist das Kulturbüro der Stadt Dortmund.

 

Die Ausstellungseröffnung ist am Sonntag, dem 20. Oktober 2013 um 11.00 Uhr im Torhaus Rombergpark. Es spricht: Prof. Dr. Ferdinand Ullrich, Museumsdirektor der Kunsthalle Recklinghausen.

 




MKK zeigt Werke aus der Provenienz Alfred Flechtheims

"Othello" von Anselm Feuerbach. Erwoben 1924 von Alfred Flechtheim.
„Othello“ von Anselm Feuerbach aus dem Jahre 1871 im Museum für Kunst und Kulturgeschichte. Erwoben 1924 von Alfred Flechtheim.

Der Galerist Alfred Flechtheim (1878-1937) gehörte zu den bedeutendsten Kunstsammlern und -händlern des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts. Vor allem seiner Liebe zu moderner Kunst sorgte für eine breitere Akzeptanz dieser Werke. Durch den Nationalsozialismus verlor Flechtheim, der jüdischer Herkunft war, seine Basis und starb 1937 verarmt in London.

Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) hat in den 1920er Jahren einige Werke von der Galerie Flechtheim erworben, aber Flechtheim hat dem Museum auch einige Kunstwerke geschenkt. Er war Dortmund sehr verbunden, denn nicht nur seine Mutter, sondern auch seine Ehefrau Betty Goldschmidt stammte aus Dortmund. Zudem wollte Flechtheim nicht, das Westfalen in der modernen Kunst hinter der Rheinschiene zurückfiel, vermutete Ulrike Gärtner, die Kunsthistorikerin, die sich seit einigen Jahren mit der Geschichte der Kunstwerke Flechtheims beschäftigt. Denn neben Münster bekam auch Dortmund von Flechtheim Kunstgeschenke. So kam das Städtische Kunst- und Gewerbemuseum, wie das MKK damals hieß, in den Besitz von insgesamt 33 Kunstobjekten (Gemälde, Grafiken, Spuren).

 

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden 18 Werke wegen „Entartung“ beschlagnahmt. Ein Werk konnte 1954 wieder in den Dortmunder Besitz gelangen: „Ruhrtal bei Herdecke / Blaue Berge von Christian Rohlfs aus dem Jahre 1902. Ab sofort sind hier im Rahmen des Projekts zehn Werke aus der Galerie Flechtheim zu sehen. Zu den Arbeiten – fünf Gemälde, fünf Skulpturen – gehören unter anderem „Götz von Berlichingen“ (Lovis Corinth, 1917, Öl/Leinwand), „Fußballspieler“ (Renée Sintenis, 1927, Bronzeskulptur) sowie Werke von Julius Bretz, Max Clarenbach, Ernesto de Fiori, Anselm Feuerbach, Georg Kolbe und Christian Rohlfs. Versehen mit ausführlichen Beschriftungen werden sie in der Gemäldegalerie (Dauerausstellung) des Hauses gezeigt.

 

Öffnungszeiten des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, Hansastraße 3, Dortmund: Dienstag, Mittwoch, Freitag, Sonntag von 10 bis 17 Uhr, Donnerstag von 10 bis 20 Uhr, Samstag von 12 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet fünf Euro, ermäßigt 2,50 Euro.




Bilderpracht in Rot-Orange

Karl Bathe vor einem seiner Bilder, die die Arbeit in einem Stahlwerk zeigen.
Karl Bathe vor einem seiner Bilder, die die Arbeit in einem Stahlwerk zeigen.

Das Hoesch-Museum zeigt vom 13. Oktober 2013 bis zum 2. Februar 2014 in einer Sonderschau 23 Bilder in Acryl- und Aquarelltechnik von Karl Bathe unter dem Titel „Ein Hoeschianer malt seine Arbeitswelt“. Bathe, Jahrgang 1930 begann seine Arbeitslaufbahn als Dekorationsmaler, um danach bei Hoesch anzufangen.

Rot-Orange ist die beherrschende Farbe in Bathes Werken. Der glühende Stahl, seine Herstellung und Verarbeitung hat ihn immer noch in den Bann gezogen. So leuchten die meisten seiner Bilder und es scheint von ihnen Hitze auszugehen.

 

Sein Malstil ist reduziert, Menschen sind nicht mehr als Individuen erkennbar, aber als Formen, ähnlich wie die Werksanlagen. Bathe arbeitet viel mit der Wirkung von Farbe und setzt Komplementärfarben ein, um die Wirkung seiner Bilder zu verstärken. Hitze, Dreck, Staub und Geräusche. In seinen Bildern wird diese Kraft, die ein Stahlwerk hatte wieder lebendig.

 

Karl Bathe war seit 1968 Mitglied des Kunstverbandes „Dortmunder Kreativkünstler 68“, 30 Jahre lang als Vorstandsmitglied. „Wir waren 30 Leute im Kunstverband und haben jedes Jahr drei Ausstellungen gemacht“, erzählte er.

Seit 1986 ist er im Vorruhestand und nutzt die freie Zeit, um sich dem Malen hinzugeben. So entstand ein Großteil seiner Werke von 1986 bis heute.

 

Die Ausstellung „Ein Hoeschianer malt seine Arbeitswelt“ wird am Sonntag, 13. Oktober, um 11 Uhr eröffnet. Nach einer Begrüßung durch Götz Kalthoff, stellvertretender Vorsitzender der Freunde des Hoesch-Museums e.V., führt Kurator Michael Dückershoff in die Schau ein.

 

Öffnungszeiten des Hoesch-Museums, Eberhardstraße 12, Dortmund: dienstags und mittwochs von 13 bis 17 Uhr, donnerstags von 9 bis 17 Uhr, sonntags von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet 1,50 Euro, ermäßigt 0,75 Euro.

 

Einige Beispiele seiner Werke: [imagebrowser id=3]




Weltbilder in der Artothek

 

Barbara Hein-Dafdar beim Interview vor einem ihrer Wüstenbilder.
Barbara Hein-Dadfar beim Interview vor einem ihrer Wüstenbilder.

Malerei und Grafiken von Barbara Hein-Dadfar zeigt die Artothek der Stadt- und Landesbibliothek bis zum 19. November. Ihre Acrylbilder zeigen vornehmlich Landschaften, während ihre Grafiken Menschen zeigen. Besonders dabei ist: Die Grafiken werden mit persischen Wortstempeln gedruckt.

Hein-Dadfar unterrichtete Kunst und ist seit 2001 freischaffende Künstlerin. Ihre Landschaftsbilder zeigen beispielsweise den Himalaya oder die Sahara, Orte, die die Künstlerin selbst besucht hat.

Ihre Grafiken wirken aus der Ferne wie Radierungen, wenn man näher hinschaut, sieht man, dass das Bild aus arabischen Schriftzeichen zusammengesetzt wird.

 

Ich habe drei verschiedene Stempel benutzt“, erklärte Hein-Dadfar. „Die Schriftzeichen für Frieden, Freiheit und Gleichheit.“

 

Die Öffnungszeiten in der Artothek: dienstags und freitags von 10 bis 19 Uhr.

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Ausstellung zeigt Zwischenräume im Ruhrgebiet

Foto: Bernd Langmack, Duisburg- Bruckhausen, Hubertusstraße, Thyssen- Krupp Hüttenwerk, 2009
Foto: Bernd Langmack, Duisburg- Bruckhausen, Hubertusstraße, Thyssen- Krupp Hüttenwerk, 2009

Bis zum 17. November zeigt die Etage U1 der TU Dortmund im U-Turm im Rahmen des „New Industrial Festival“ die Ausstellung „RUHRBAN- Zwischenräume“. Hier geht es darum, ein Bild des Ruhrgebiets zu zeigen, das abseits der üblichen Bilder liegt. Dafür werden Karten, Fotos und Filme gezeigt.

Die Ausstellung orientiert sich an vier Hauptthemen und zwei Nebenthemen, erläuterte Ausstellungskurator Jan Polívka. „Im Bereich ‚Kerne und Adern‘ wird das eigentliche Gerüst des Ruhrgebiets thematisiert. ‚Systemräume‘ beschreibt die neue Stadt. Hier haben sich Räume stark geändert, beispielsweise durch ein Shoppingcenter oder durch die Rückgabe an die Natur.“
Ein weiteres wichtiges Thema sind die „Zäsuren“ wie beispielsweise Bahnanlagen, die Siedlungen nicht nur räumlich trennen, sondern auch sozial. Zuletzt wird den „Inneren Rändern“ Aufmerksamkeit geschenkt. Sie sind die Wohnbereiche mit Grün, die es im Ruhrgebiet an vielen Stellen gibt. Die beiden Nebenthemen behandeln den Abriss in Duisburg-Bruckhausen und die Bodenwerte im Ruhrgebiet.
„Der Strukturwandel und die Ruhrgebietsfolklore ist kein Thema“, stellte Polívka klar. Es gehe eher darum, wie wir mit den Räumen umgehen, welche Chancen es gebe.
Das wird in Karten, Filmen und Fotos gezeigt. „In meinen Filmen geht es um Menschen, die
das Ruhrgebiet bespielen. Das Ruhrgebiet ist eigentlich eine ‚unordentliche‘, schwer zu greifende Landschaft“, erklärte Filmemacher Christoph Hübner.
Fotograf Bernd Langmack ergänzte: „Ich zeige nicht nur Räume, sondern auch dort lebende und arbeitende Menschen. Es gibt einen Trend im Ruhrgebiet, dass man sich immer nur von seiner schönen Seite zeigen will.“
Begleitend dazu erarbeiteten Studierende der TU Dortmund neues Kartenmaterial zuk Ruhrgebiet wie beispielsweise eine Karte der Bodenwerte. Hier wird deutlich , dass nicht im Zentrum, sondern im Süden des Ruhrgebiets die Bodenpreise am teuersten sind.




Anorganisch organisch

Bis zum 16. November zeigt die Galerie 143 in der Rheinischen Straße 143 acht Arbeiten der Künstlerin Barbara Koch. Die Werke aus Silikon unter dem Titel „Sweet Poison“ mäandern zwischen anorganischem und organischem Material.

Silikone sind ein merkwürdiges Material: Es nimmt eine Zwischenstellung zwischen organischer und anorganischer Materie ein. Und so erinnern Kochs Arbeiten an eine Auseinandersetzung dieser Prinzipien.

Bei einigen Werken hat man durch die Verarbeitung und Farbgebung die Vorstellung von Wachskerzen, in einem anderen Werk scheint sich eine fremde Substanz dem Untergrund zu bemächtigen und bildet eine Einheit wie Spaghetti mit Sauce.

Generell steht bei der Künstlerin das Organische im Vordergrund: Das Ergebnis sind Lebewesen oder Formen aus der Natur, die z.B. an Pilze, Tentakel, Fühler, Bakterien oder auch Tierschnauzen erinnern. Manchmal scheinen sie aus der Wand zu kommen, wie die rosa Pilze, die schon vorher in der Ausstellung „Ausnahmezustand“ im Dortmunder Künstlerhaus zu sehen waren.

Galerie 143
Rheinische Straße 143
44147 Dortmund
E-Mail:   info@galerie143.de
URL:       www.galerie143.de

Öffnungszeiten Freitag und Samstag 16 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung




Der Film zur Dortmunder Museumsnacht 2013 ist raus

Zunächst einmal möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken, vor allem bei Gerd Klemmer und Jonathan Bley, die mir ihre wertvolle Zeit geschenkt haben.

Leider klappte am 28. September nicht alles wie gewünscht, zumal ich wegen der Premiere von „Peer Gynt“ im Schauspielhaus unter Zeitdruck stand. Daher konnte ich drei Orte der Museumsnacht nicht besuchen, obwohl es fest eingeplant war. Das bitte ich, zu entschuldigen.

Hier die Liste, der Kulturorte, die ich besucht habe:
Atelierhaus Westfalenhütte
Hoesch-Museum
Atelierhaus KunstDOmäne
Galerie der kunstbetrieb
Künstlerhaus Dortmund
Antiquitäten Klemmer (längeres Interview)
44309 street/art gallery
Atelier Claudia Quick
Bley & Sohn geigenbaumeister (längeres Interview)

Ich hoffe, dass dieser kleine Film ein wenig die bunte Vielfalt wiedergibt, die in der Dortmunder Museumsnacht zu sehen sind.

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Ein Format, ein Thema, 51+ Interpretationen

Sah ich, als ich seh’n anfing – Was fällt Ihnen ein, wenn Sie diesen Vers lesen? Über 50 Kulturschaffende waren vom kunstbetrieb aufgefordert worden, ihre Assoziationen zum Vers aus Bertolt Brechts Gedicht „Liebeslieder I“ auf einer Fläche von 20 Zentimetern im Quadrat festzuhalten.



Neben Künstlern bildender Kunst aus so unterschiedlichen Bereichen wie Objektkunst, Malerei, Installation oder Fotografie beteiligten sich Musiker und Schauspieler, aber auch Journalisten, Grafik-Designer oder Medienwissenschaftler an dem Projekt.

Was dabei herausgekommen ist, wird erstmalig in der Museumsnacht zu sehen sein. Eine Wand des kunstbetriebs bleibt frei für die Besucher: Wer mag, kann an einem Werktisch eine eigene Idee zum Thema entwickeln.

Im Anschluss an die Museumsnacht läuft die Ausstellung der 51+ Exponate vier Wochen lang.

Ausstellung „sah ich als ich seh’n anfing“ | 28.9.-26.10.2013 |

im kunstbetrieb | Gneisenaustr. 30 | 44147 Dortmund | 0231 53 48 204 | www.derkunstbetrieb.de