Gründungsfeier der Populisten

„Wir sind die Guten“, sagt Paul von Ribbeck vom Peng! Collective selbstbewusst. Und die Guten streiten jetzt für diejenigen, die sich gerne für die „gute Sache“ engagieren möchten, aber nicht wissen, wie sie es anstellen sollen. Dafür gibt am am kommenden Freitag (06. November um 21 Uhr) die Gründungsparty der „PopulistInnen“, der PR-Agentur für die Zivilgesellschaft im Schauspiel Dortmund.

Die Gründungsparty ist der erste Schritt der zweijährigen Zusammenarbeit des Schauspiel Dortmunds mit dem Peng! Collective. Das Projekt soll für beide Seiten etwas bringen: Zum einen lernen die Aktivisten wie Theater funktioniert und zum anderem bekommt das Theater Kontakt zu sozialen Bewegungen. Das wird sogar von der Kulturstiftung des Bundes mit 150.000 € honoriert.

Natürlich brauchen die neuen „PopulistInnen“ Input von außen. Wer also ein Anliegen hat, um die sich die Damen und Herren der Agentur kümmern sollte, der kann sich auf der Seite www.populisten.com umsehen und eine Eingabe machen.

Bei der Party gibt es auf jeden Fall das Populistische Manifest, die erste Station für populistische Kommunikation, die Möglichkeit eine Politaoke zu machen, Live-Musik und es soll Freibier geben. Wenn das keine guten Gründe sind.




Literaturfestival der Vielfalt

Vom 05. bis zum 15. November startet zum 16. Mal das LesArt Festival in Dortmund. Unter dem Titel „morgen abend wunder land“ gibt es sogar am 17. und am 22. November 2015 einen Nachschlag. Mit dabei sind unter anderem Herbert Feuerstein, Piet Klocke oder Fritz Eckenga.

Eröffnet wird das Festival mit dem 17. Dortmunder Lyriktag. Der poetische Dialog mit den Niederlanden wird weitergeführt. Mit dabei sind Bianca Boer (Rotterdam), Katharina Bauer und Ellen Widmaier (Dortmund). Die Veranstaltung findet am 05. November um 19:30 Uhr im literaturhaus.dortmund (Neuer Graben 78) statt. Eintrittspreis 7 €.

Am 08. November 2015 um 19:30 Uhr liest der Chamisso-Preisträger (2001) Vladimir Vertlib aus seinem Buch „Lucina Binar und die russische Seele“. Die Lesung findet ebenfalls im Literaturhaus statt, der Eintrittspreis beträgt 7 €.

Zu einen der beliebtesten Lese-Orte gehört die Umkleidekabine des Dortmunder Westfalenstadions. Am 09. November lesen in der Gästekabine Dietrich Schulze-Marmeling aus seinem Buch über George Best und in der Heimkabine erzählt Georg Schnittker Neue Geschichten. Nach der Halbzeit wird gewechselt. Der Eintritt beträgt 10 €.

Den aktuellen Chamisso-Preisträger kann LesArt auch präsentieren. Am 12. November 2015 präsentiert Sherko Fatah sein Buch „Der letzte Ort“. Der Ort der Lesung ist das Literaturhaus, Beginn ist 19:30 Uhr und der Eintritt beträgt 7 €.

Zwei Schriftsteller lesen aus einem Buch. Ungewöhnlich, aber am 11. November 2015 lesen Fritz Eckenga und Gerhard Henschel gemeinsam aus Henschels Buch „Künstlerroman“. Ebenfalls im Literaturhaus um 19:30 Uhr, der Eintrittspreis beträgt 10 €.

Zwei unterschiedliche Künstler treffen im domicil aufeinander. Einerseits der zerstreute Piet Klocke und andererseits der Poetry Slammer Moritz Neumeier. Dazu gibt es live painting von Artur Fest und Musik von DJ Nachtfalke. Stattfinden wird das ganze am 13. November um 19:30 Uhr und der Eintritt beträgt 10 €.

Am 15. November ist es Zeit für die Abschlussmatinee im Kundenzentrum der Sparkasse. Hier wird Herbert Feuerstein aus seinem Buch „Die neun Leben des Herrn F.“ lesen und der „LesArt.Preis der jungen Literatur“ verliehen. Der Eintritt beträgt 10 €.

Einen Nachschlag gibt es am 17. November um 18 Uhr, denn da heißt es Poetry-Slam und Lesung im Hoesch-Museum. Lütifye Güzel und Bülent Denmirtas zeigen im Rahmen der Ausstellung „Onkel Hasan und seine Enkel“ ihr Können. Der Eintritt ist frei,

Den Schlusspunkt setzen Frantz und Julia Wittkamp mit ihrem Einschlafbuch für Kinder „Wenn die Bären schlafen müssen“. Die Lesung findet am 22. November um 15 Uhr im Literaturhaus statt. Der Eintritt ist frei.

Mehr Informationen über die weiteren Veranstaltungen finden Sie unter www.lesart-dortmund.de




Im Zeichen der Barockmusik

Eine Mischung aus unbekannten und bekannten Komponisten der Barockzeit präsentierten vier Musiker der Dortmunder Philharmoniker sowie Luca Quintavalle am Cembalo beim 1. Kammerkonzert am 02. November 2015 im Orchesterzentrum Dortmund.

Bach, Vivaldi und Telemann sind große Namen innerhalb der Barockwelt, doch Fasch, Califano oder Zelenka sind sicherlich nur großen Fans der Barockmusik ein Begriff. Doch beim 1. Kammerkonzert zeigte sich, dass auch sie ein feines musikalisches Gespür besaßen und gefällige Kammermusik komponieren konnten.

Birgit Welpmann und Stefanie Dietz (Oboe), Minori Tschuchiyama (Fagott), Tomoko Tadokoro (Kontrabass) und der schon erwähnte Quintavalle am Cembalo präsentierten diese alte Musik in erfrischender Leichtigkeit.




Kein freakiges Instrument

Valérie Hartmann-Claverie präsentierte am 29. Oktober 2015 im Konzerthaus Dortmund in der Reihe „Musik für Freaks“ ein eher ungewöhnliches Instrument: Das Ondes Martenot. Die „Martenot Wellen“, wie das Instrument übersetzt heißt, ist ein elektronisches Musikinstrument aus den 20er Jahren. In diesen Jahren gab es mehrere Erfindungen von Musikinstrumenten, von denen aber nur das Theremin und eben das Ondes Martenot die Zeit überdauerten.

Nachdem die Zuschauer ungewohnterweise auf der Bühne Platz nehmen durften, spielte Hartmann-Claverie nicht nur einige kurze Stücke auf dem Instrument, sondern erklärte auch die Herkunft und die Funktionsweise. Vielleicht könnte man das „Ondes Martenot“ als einen der frühen Vorläufer der analogen Sythesizer bezeichnen, denn gespielt wird das Instrument über eine Klaviatur. Der Musiker kann den Klang durch elektronische Filter verändern oder die unterschiedlichen Lautsprecher aktivieren oder deaktivieren.

Das Instrument war zu seiner Zeit natürlich sehr modern. So ist es nicht verwunderlich, dass vor allem moderne französische Komponisten sich auf dieses Instrument stürzten wie Olivier Messiaen, Charles Koechlin oder André Jolivet. Heute gibt es ebenfalls Komponisten, die für dieses Instrument schreiben wie beispielsweise Tristan Murail. Ein Spieler des Ondes Martenot kommt aus dem Pop- und Rockbereich: Johnny Greenwood. Der Gitarrist der Band „Radiohead“ hat dieses Instrument in einigen Liedern der Band eingesetzt.

Ein gelungener, wenn auch etwas zu kurzer, Abend, um dieses faszinierende Instrument kennenzulernen. Ein schöner Auftakt der Reihe.




Werkschau der Artgenossen

Sechs Künstlerinnen, die ihre Ateliers in der südlichen Innenstadt haben, zeigen unter dem Titel „Artgenossen 6.0“ ihre Arbeiten in der Galerie Balou in Brackel. Von Skulpturen von Pia Bohr über Malerei zeigen Petra Eick , Rosa Fehr-van Ilten, Sabine Held , Claudia Karweick und Claudia Terlunen eine Auswahl ihrer Werke. Die Ausstellung ist noch bis zum 07.01.2106 zu sehen.

Die Galerie im Balou ist im café Balou integriert. Die Öffnunsgzeiten sind
Montag, Dienstag, Donnerstag & Freitag:
14:30 Uhr bis 18:00 Uhr
Mittwoch: 14:30 Uhr bis 24 Uhr




Gemeinschaftsausstellung im besonderen Format

Arbeiten aus unterschiedlichen Materialien sind in der Ausstellung zu sehen.
Arbeiten aus unterschiedlichen Materialien sind in der Ausstellung zu sehen.

210 x 30? Sind 6300. Gut gerechnet, aber das ist keine Mathematik-Aufgabe, sondern bei der Ausstellung „210 x 30“ in der BIG gallery zeigen über 120 Künstlerinnen und Künstler der vier Künstlerverbände BBK Ruhrgebiet, BBK Westfalen, Dortmunder Gruppe und Westfälischer Künstlerbund ihre Werke im ungewöhnlichen Format. Die Ausstellung wurde heute eröffnet und geht bis zum 10.01.2016.

Wie geht man mit rund 200 Werken um? Es gab keine Jury, die eine Vorauswahl traf. So gibt es den versuch, zumindest nach Farben zu hängen, wer also den Ausstellungsraum betritt, wird farbliche Schwerpunkte erkennen. Aber nicht jeder hat gemalt. Manche nutzen die Fläche, um skulptural zu arbeiten wie beispielsweise Udo Unkel. Auch Gisbert Danberg hat eine Skulptur erarbeitet, die er „Spagat“ nennt. Es erinnert ein wenig an einen Stabhochspringer, der versucht an seinem Stab eine imaginäre Latte zu überqueren.

Generell ist bei solchen Themenausstellungen eine große Bandbreite zu bewundern. Von abstrakt, figürlich, politisch oder private Themen, es gibt viel Unterschiedliches zu sehen. Auch vom Material her: Neben Acryl und Öl tauchen Holzschnitte auf oder es wurden Vinylschallplatten in das Kunstwerk integriert wie es der Künstler Jott Kaa getan hat.

Manchmal haben die Künstler etwas getrickst, um der Vorgabe zu entgehen. Da jeder zwei Arbeiten einreichen durfte, verschmolzen die beiden Bilder quasi zu einem.

Nummern helfen den Besuchern, welcher Künstler nun für welches Bild verantwortlich ist, die Namen der Künstler ist auf einem zettel zu finden. Daneben wird es einen Katalog geben.

Die Öffnungszeiten der BIG gallery an der Rheinischen Straße 1 sind montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr, sonntags von 13 bis 17 Uhr.




Fredenbaumpark im Mittelpunkt von „Heimat Dortmund“

Neben dem Romberg- und Westfalenpark ist jetzt auch dem Fredenbaumpark ein Heft gewidmet. (v.l.n.r.) Günter Spranke, Hermann Josef Bausch, Klaus Winter, Adolf Miksch und Stefan Mühlhofer.
Neben dem Romberg- und Westfalenpark ist jetzt auch dem Fredenbaumpark ein Heft gewidmet. (v.l.n.r.) Günter Spranke, Hermann Josef Bausch, Klaus Winter, Adolf Miksch und Stefan Mühlhofer.

Wer heute den Fredenbaumpark betritt, der kann sich kaum vorstellen, was sich in der Vergangenheit dort abspielte. Der Lunapark, eine Art Vorläufer von Parks wie Fantasialand, und der Saalbau war ein Anziehungspunkt für die Dortmunder, bis der Zweite Weltkrieg alles in Schutt und Asche bombte. Die neue Ausgabe von „Heimat Dortmund“ widmet sich der Geschichte des Fredenbaums.

Zu Beginn war der Fredenbaum eine Grenze. Hier stand ein Schlagbaum, der den Frieden für die Stadt sichern sollte, eben der „Fredenbaum“. Aus dem städtischen Wald wurde allmählich ein Freizeitgebiet für die immer industrialisierte Stadt. Der „Lunapark“ enstand. Wie wissen möchte, wie der Lunapark damals aussah, kann das Modell im Museum für Kunst und Kulturgeschichte bewundern.

Doch auch andere Aktivitäten gab es im Fredenbaum, wie das Heft aufzeigt. Es gab Bürgerschützen, Ballonfahrer und sogar eine Radrennbahn.

Der Saalbau war nicht nur der Treffpunkt für kulturelle Veranstaltungen, sondern auch die Arbeiterbewegung machte den Ort zu einem Sammelpunkt ihrer politischen Arbeit.

Das Heft ist für fünf Euro im Buchhandel und im Stadtarchiv Dortmund erhältlich.




Dvořák remixt

Klassische Musik und Elektronik, klingt auf den ersten Blick ungewöhnlich, ist aber in Dortmund ein Erfolgsrezept, dank Barbara Volkwein. Am 27. Oktober 2015 präsentierten zum dritten Mal die Dortmunder Philharmoniker und ihre Gäste die „Groove Symphony“. Dieses Mal wurde die 9. Sinfonie von Antonín Dvořák remixt.

Alec Tronic und Gabriel Vitel hatten diesmal die Aufgabe, die berühmte Sinfonie von Dvořák, zu bearbeiten. Sie taten dies anscheinend mit großen Spaß und hatten sogar eine Besonderheit: Gesang. Die Musik der beiden klang ein wenig nach „Wolfsheim“ und Peter Heppner und passte sich wunderbar der klassischen Musik von Dvořák an.

So war es ziemlich überraschend, dass das Konzert bereits nach einer Stunde zu ende war, doch spielten die Musiker noch einige Zugaben.

Ein ausverkauftes Konzerthaus war der beste Beweis, dass das Konzept auch beim dritten Mal funktierte. Ich kann mir gut vorstellen, dass Besucher, die eher von der Elektronik-Seite her kommen, jetzt auch mal die Lust verspüren, Dvořák mal „im Original“ zu hören.




Spraydose und Acrylfarbe

Gefangen in der digitalen Welt der Einsen und Nullen? "Mit Sicherheit nicht", von Kirian, 150x180 cm, Acrylfarbe, Sprühfarbe, PAstellkreide, Marker.
Gefangen in der digitalen Welt der Einsen und Nullen? „Mit Sicherheit nicht“, von Kirian, 150×180 cm, Acrylfarbe, Sprühfarbe, PAstellkreide, Marker.

Ab dem 31. Oktober 2015 präsentiert die Galerie „der kunstbetrieb“ zum ersten Mal in einer Einzelausstellung Arbeiten des Graffitti-Künstlers und Malers Kirian. Schon seit der Schulzeit hat sich Kirian mit Street-Art auseinandergesetzt, in denvergangenen Jahren hat sich der Künstler (Jahrgang 1990) auch mit Pinsel und Acrylmalerei auseinandergesetzt. Die Ausstellung ist bis zum 28. November 2015 zu sehen.

Kirian stellt ein uraltes Motiv in der Kunst in den Mittelpunkt seiner Ausstellung: Das Porträt. Dabei mischt er Selbstporträts und Fremdbildnisse. Seine gemalten Gesichter haben eine starke Ausdruckskraft, sie wirken oft herausfordernd und scheinen auf Antworten zu warten.

Die beiden ältesten Bilder der Ausstellung stammen von 2014. „Mensch I“ und „Mensch II“ sind noch sehr stark von der Graffitti-Kultur geprägt und wirken wie Skizzen für ein Projekt draußen. Hier arbeitete Kirian noch ausschließlich mit Sprayfarbe. Doch die technische Beschränktheit des Materials ließ ihn weitere Arbeitsweisen ausprobieren. So benutzt Kirian in seinen späteren Arbeiten Acrylfarbe oder Tusche. Aber die Dose lässt ihn nicht los, in manchen Werken kombiniert er Acrylfarbe mit Sprayfarbe.

Neben Leinwänden bemalt er auch gefundene Holzplatten, die durchaus beschädigt sein können oder Strukturen aufweisen. Das gibt den Bildern noch eine gewisse Verletzlichkeit, die im Kontrast zu den meist bunten Farben stehen. Mehr zum Künstler aus seiner Homepage: www.kirian.eu

der kunstbetrieb, Gneisenaustraße 30
Öffnungszeiten; montags bis freitags 11 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr, samstags von 11 bis 13 Uhr.
http://www.derkunstbetrieb.de




Sehnsucht nach Wärme

Der Rahmen für den Chansonabend „Paul et Manon“ am 25.10.2015 mit Désirée von Delft und Peter Sturm im Jugendcafé des Dortmunder Kinder-und Jugendtheater war gut gewählt. Tische mit erleuchteten Teelichtern und Glühweinduft schafften eine schöne Atmosphäre für das Publikum.

Obwohl Chanson-und Erzählabend trifft es genauer. Denn die Chansons waren in eine besondere Geschichte eingebettet. Dargeboten wurde eine reizvolle Kombination aus Berliner Chansonkultur der zwanziger Jahre und poetischen französischen Chansons.

Der Schauspieler und Musiker Sturm lebt den verkrachten Philosophen Paul mit vollem Engagement vor. Dieser kommt gerade von einer Reise aus dem warmen Griechenland nach Berlin zurück und will seinen besten Freund Mario in dessen Marionettenkneipe „Marionetta“ besuchen. Leider findet er dort nur die vier Marionetten. Picasso, eine Butler-Marionette, „Oma Susi“ und eine Marionette nach Marios Ebenbild. Dann ist da noch eine größere, seltsam „lebendig“ wirkende Marionette (Désirée von Delft), die Paul an seine große Liebe vergangener Jahre Franϛoise erinnert.

Zunächst erzählt Paul von seiner Sehnsucht nach Wärme und dem Vagabundenleben.Wenn es in Deutschland kalt wird, zieht es ihn immer wieder nach Griechenland in den Süden, „wo die Herzen brennen“.

In der Kneipe angekommen, spielt Paul (Peter Sturm) die frechen Berliner Balladen vom „Ganoven Harry“ und „Frieda“ auf dem Akkordeon. Da sein Freund leider nicht auftaucht, erzählt Paul die Geschichte, wie sie sich damals kennengelernt haben und über seine Reisen über die Schweiz und Italien nach Griechenland. Sturm zeigt dann sein Können als Bauchredener, als er seine Murmeltier-Freundin Lotte, ein Stoss-Murmeltier mit lustiger Sonnenbrille vorstellt. Immer beobachtet wird er dabei von der „lebendigen Marionette“ Manon. Wunderbar das Mimenspiel von Désirée von Delft.

Komische und anrührende Momente, zum Beispiel, als Paul einen alten Liebesbrief seiner alten Liebe aus der Tasche holt und beide ihn lesen, wechseln sie sich ab und eine langsame Annährung geschieht. Im Hintergrund die Einsamkeit des „Vagabunden“.

Désirée von Delft sang zum Teil in deutscher, teils französischer Sprache bekannte Chansons wie „La vie en rose“ oder „Milord“ von Edith Piaff. Eine perfekte Ergänzung zu Peter Sturm für diesen gelungenen Chansonabend.