Die wahre Geschichte der Maueröffnung

Andreas Beck erzählt im Solo-Stück „Helden wie wir“, wer für die Maueröffnung vor 30 Jahren wirklich verantwortlich war. Kleiner Spoiler: Es war nicht David Hasselhoff.

„Helden wie wir“: Thomas Brussig erzählt die legendär-satirischer Geschichte des DDR-Bürgers und Versagers Klaus Uhltzscht, der seinem Minderwertigkeitskomplex mit umso ausgeprägterer Phantasie, Hang zum Größenwahn und zu sexuellen Perversionen begegnet – von 1968, dem Tag der Niederschlagung des Prager Frühlings, bis zum 9. November 1989, dem Tag, an dem er mit heruntergelassener Hose vor der Mauer steht… Hat Uhltzscht persönlich die Mauer zum Einsturz gebracht hat? Premiere ist am kommenden Samstag, 9. November, um 20 Uhr im Studio des Schauspiel Dortmund.

Ars
tremonia nutzte die Gelegenheit, mit Andreas Beck über das Stück
und seine eigenen Erfahrungen beim Mauerfall zu sprechen.

Ars
tremonia: Andreas, wo
hast du den Mauerfall erlebt? 

Andreas
Beck: Auf der Bühne. Ich habe damals in Eisleben gespielt und zwar
das Rock-Musical „Paul Panke“ von der Gruppe “Pankow”. Wir
kamen nach dem Schlussapplaus umgezogen und abgeschminkt in die
Kantine, da kamen uns die Bühnentechniker entgegen und sagten: „Die
Mauer ist offen, die Mauer ist weg“. Das war recht seltsam, denn
die Kantine war gleichzeitig für die Besucher geöffnet und man saß
abends mit ganz vielen Leuten zusammen, die man gar nicht kannte. Es
war eine seltsame Stimmung. Auf der einen Seite Euphorie, es gab aber
auch Leute, die fast kollektiv geheult hätten. Die sagten: „Das
kann doch nicht wahr sein, jetzt ist alles vorbei.“ Ich gehörte
mehr zur euphorischen Gruppe.

Andreas Beck spielt den Mauerhelden Klaus Uhltzscht in "Helden wie wir". (Foto: © Birgit Hupfeld)
Andreas Beck spielt den Mauerhelden Klaus Uhltzscht in „Helden wie wir“. (Foto: © Birgit Hupfeld)

Das
Stück basiert auf dem Buch, es ist eine Bearbeitung von Peter
Dehler.
Der Roman war im Osten ein großer Erfolg. Dann entstand dieses
Bühnenstück als Monolog, das wird dann landauf,
landab aufgeführt.

Ars
tremonia: Warum wurde das Buch im Osten so ein Erfolg?

Andreas
Beck: Das Buch wurde zum Erfolg, weil es relativ nah dran war. Es war
das erste Buch, was sich satirisch mit der Sache befasste. Fernab von
jeglicher Ostalgie. Sondern es versuchte eine Biografie zu erzählen,
wie sie recht alltäglich war. Nämlich von den Kindern, die in der
DDR geboren wurden und dort aufgewachsen sind, und die in der Tat der
Meinung waren, auf der richtigen Seite geboren worden zu sein. Im
Text heißt es: „Da wo ich bin, wollen die anderen erst hin.”

Ars
tremonia: Was macht die Faszination aus, dies als Solostück zu
spielen? 

Andreas
Beck: Es ist eine Faszination, die anderen Figuren mitzugestalten.
Andererseits gibt es auch Tonaufnahmen, die wir von Kollegen dabei
haben. Es hat auch einen Reiz für das Publikum etwas alleine zu
machen. 

Ars
tremonia: Was macht das Stück für Westler interessant? 

Andreas
Beck: Ich hoffe erst mal, dass es viel zu lachen gibt, weil das Stück
auf viele Pointen hat, die diesseits und jenseits der Mauer zu
verstehen sind. Es ist auch ein bisschen versaut, das hat auch was
mit dem Osten zu tun. Weil der Osten auch wirklich versauter war,
beispielsweise gab es FKK Strände. Da war der Umgang mit solchen
Schweinereien ein wenig lockerer als in der verklemmten BRD. Ich habe
das schon mal gespielt vor 25 Jahren und war etwas erschrocken, als
ich den Text dann wieder hochgeholt habe. Wo man in der heutigen Zeit
von Gender und Triggerwarnungen etwas Skrupel hat und denkt “Kann
man das heute überhaupt noch so machen?“

Aber eigentlich bin ich der Meinung, dass es 30 Jahre nach dem Mauerfall kein Westen und Osten mehr geben sollte. Wir sollten uns als Gesamtdeutsche oder wie man nennen sollte, begreifen. Für Leute, die im Westen groß geworden sind, könnte es interessant sein, zu sehen, wie eine so eine Biografie ausgesehen  hat.

Ars
tremonia: Ist die Biografie von Klaus Uhltzscht
eine realistische?

Andreas Beck: Es ist natürlich Literatur und auch Kunst. Daher ist das Buch in keinster Weise autobiografisch, sondern eine erfundene Biografie. Es heißt im Text: „Als dann 750. 000 Menschen auf dem Alexanderplatz stehen und demonstrieren, sagt er: „Haben sie nicht alle ihre Zeit sinnvoll in irgendwelchen Arbeitsgemeinschaften verbracht, sind sie nicht alle ins Kinderferienlager gefahren, haben sie nicht alle das Lied vom “kleinen Trompeter“ gesungen, sind sie nicht alle vorm Fernseher vor Dagmar Frederic geflüchtet?“ Die Biografien hatten schon Ähnlichkeiten im Osten. In der Schule, aber schon im Kindergarten ging dieses Indoktrinieren los. Der Staat war wie Mutter und Vater. Er hat versucht, dich immer in eine gewisse Richtung zu erziehen.

Ars
tremonia: Was erwartet den Zuschauer?

Andreas
Beck: Es ist ein bisschen Stand-up mit Tiefgang. Nicht nur im Sinne
von „unter der Gürtellinie“, es gibt auch durchaus ernstgemeinte
Sachen. Damit könnte man es am ehesten vergleichen. 

Restkarten
für 19 Euro sind noch erhältlich an der Vorverkaufskasse im
Kundencenter (Platz der Alten Synagoge), unter 0231/50-27222 und
www.theaterdo.de. Weitere
Vorstellungstermine sind am 7. und 25. Dezember.




Tänzerische Läuterung

Xin Peng Wangs zweiter Teil der „Göttlichen Komödie“ von Dante führt uns auf den Läuterungsberg.

Mit dem Stück „Die
Göttliche Komödie II: Purgatorio“ entführt uns Ballettdirektor
Xin Peng Wang erneut in die Welt des italienischen Dichters Dante
Alighieri (1265–1321). Nach dem ersten Teil, dem Inferno, muss sich
unser Held Dante dem Fegefeuer stellen und den Läuterungsberg
erklimmen. Ein Premierenbericht vom 02. November 2019.

Sehr eindrucksvoll
startet das Stück. Auf einem Berg von Knochen sitzt die
Mezzosopranistin Clara Pertuy und singt das sentimentale „Whoever
You Are Come Forth“ von Kate Moore. Das ist gleichzeitig eine
Reminiszenz an die Belgrader Künstlerin Marina Abramovic, die 1995
eine ähnliche Performance gegen den Bürgerkreig im ehemaligen
Jugoslawien organisiert hat. Es ist immer wieder faszinierend, welche
wunderbaren Bilder Xin Peng Wang auf die Bühne des Theaters zaubert.
Beispielsweise, wenn eine Gruppe von Sündern im hinteren Bereich
verharrt und es aussieht, als ob sie im Hintergrund verschwimmen.
Oder am Ende, als die Wollüstigen gereinigt werden, indem sie in
einer riesigen Flammenwand brennen und in Rauch aufgehen. Dabei macht
Xin Peng Wang in seiner Interpretation deutlich: Die Hölle ist kein
echter Ort, sie ist eher in uns selbst. Wenn wir uns mit unseren
Lügengebilden, Eitelkeiten und Narzissmus die eigene Hölle
bereiten. Daher können an diesem Abend alle theologischen
Überlegungen ad acta gelegt werden, denn plötzlich hat man im Stück
das Gefühl es regnet in der Hölle.

Dante (Javier Cacheiro Alemán) in den Fängen der Versuchungen. (Foto: © Maria-Helena Buckley)
Dante (Javier Cacheiro Alemán) in den Fängen der Versuchungen. (Foto: © Maria-Helena Buckley)

Im Mittelpunkt des
Geschehens waren Dante (Javier Cacheiro Alemán) und sein Begleiter
Vergil (Dann Wilkinson). Doch eine beeindruckende Leistung bot vor
allem Guillem Rojo i Gallego als „Erzengel“, der mit seinen
Tanzbewegungen die macht des Engels unterstrich.

Ein bedeutender
Faktor in der Inszenierung war die Musik. Hier hatte Xin Peng Wang
erneut passende Musik ausgewählt. Sehr faszinierend war die deutsche
Erstaufführung von „Become oceans“ von John Luther Adams. Das
Stück ist stark von den Klängen der Natur inspiriert und imitiert
das An- und Abschwellen einer riesigen Welle im Ozean. Dazu kamen
Werke von Kate Moore, die im Bereich der minimal music komponiert und
Pascal Sevajols, dem Korrepetitor am Ballett Dortmund. Die Musik kam
natürlich nicht vom Band, sondern wurde live gespielt von den
Dortmunder Philharmonikern unter der Leitung von Philipp Armbruster.
Tänzer und Musiker haben an diesem Abend eine großartige Leistung
vollbracht.

Der Abend ist kurz
(75 Minuten), aber er lohnt sich. Die Musik passt ideal zu den
Tänzern und dem Geschehen auf der Bühne. Die Tänzer selbst zeigen
einen großen Einsatz. Zeitgenössisches Ballett wie es sein sollte.

Mehr Infos und
Karten unter www.theaterdo.de




Spotlight für Rosa Fehr-von Ilten

Die Produzentengalerie in der Arneckestraße 42 stellt in ihrem
Programm “Spotlight” eine Künstlerin oder einen Künstler in den
Vordergrund. Vom 03. November bis 10. November 2019 stellt Rose
Fehr-von Ilten insgesamt 17 Arbeiten aus.

Im
Mittelpunkt stehen Arbeiten von 2013 bis 2019, Fehr-von Ilten zeigt
zehn Bilder und sieben Zeichnungen. Darunter ältere Arbeiten wie die
Zeichnungen aus dem Rombergpark, aber auch Werke aus der
Marina-Serie, bei der die Künstlerin einen eigenen Blick auf die
Hafenszenerie wirft.

Fehr-von
Ilten ist fasziniert von der Vergänglichkeit, sogenannten Lost
Places oder Abrisshäusern, in denen sie ihre Motive findet. Dabei
sucht sie die Orte nicht gezielt auf. „Ich sehe mit dem Blickwinkel
einer Ethnologin”, erzählt sie, „ich entdecke die Motive mehr
zufällig in meiner gewohnten Umgebung.”

Rosa Fehr-von Ilten vor ihren Arbeiten "Gestreiftes Tuch", "Rosa Tuch" (beide links) und "Ofenklappe".
Rosa Fehr-von Ilten vor ihren Arbeiten „Gestreiftes Tuch“, „Rosa Tuch“ (beide links) und „Ofenklappe“.

So
entstand das Bild “Ofenklappe”, das die Künstlerin in einem
Abrisshaus entdeckte und ein vergessener Schaukasten im ehemaligen
Museum am Ostwall wird zum “Mauerloch altes Museum Ostwall”.

Zu
sehen sind die Arbeiten Donnerstag, Freitag und Samstag von 16 bis 19
Uhr sowie Sonntag von 15 bis 18 Uhr, Die Vernissage ist am 03.
November um 15 Uhr.




Dortmunder Kurzfilmfestival – Keine Zeit für lange Filme

Das 19. XXS Dortmunder Kurzfilmfestival im Roxy wurde wieder souverän
durchgeführt von Studierenden der Medienakademie WAM. Am 26. Oktober
waren zehn Filme aus unterschiedlichen Genres am Start.

Die
Filme stammten nicht nur aus verschiedensten Genres, sondern wiesen
auch eine unterschiedliche Qualität auf. Beim ersten Kurzfilm “Ania”
über ein Mädchen mit Asperger-Syndrom und ihre Beziehung zu einem
Hund hatte ich das Gefühl, dass das gezeigte nur ein Ausschnitt aus
einem längeren Film gewesen sei. Viel zu wenig erklärt und das Ende
kam völlig abrupt.

Besser
machte es der chilenische Animationsfilm “La chica del vestido rojo
y sombrero amarillo” Hier träumt der Titelheld von einer jungen
Frau im roten Kleid und gelben Hut. Er selbst ist aber bereits älter
und mit einer gleichaltrigen Frau verheiratet, die nicht mit der
Traumfrau zu tun hat. Oder etwa doch?

“Hush
up” ist ein sehr witziger bis zynische Film über einen Jäger, der
statt Wild einen Menschen erschießt und verzweifelt versucht, die
Leiche loszuwerden.

“Next
door” war der komödiantischste Film. Hier geht es um einen Typen,
der nackt von seiner Freundin aus der Wohnung geschmissen wird und
sein Glück an der nächsten Tür bei der Nachbarin versucht. Das
führt wiederum zu weiteren Komplikationen.

Ein
sehr berührende Film ist “Miedos”. Hier fürchtet sich ein
kleines Mädchen vor einer alten Frau, die im Kleiderschrank haust.
Sind das nur Spinnereien oder steckt da mehr hinter? Einer meiner
persönlichen Favoriten des Abends neben “Next door”.

Im
italienischen Beitrag “Il tratto” trifft ein introvertiert Junge
auf einen Künstler aus dem Senegal, der ihm das Zeichnen beibringt.
Doch im Italien der Salvini-Ära sind Flüchtlinge nicht gern
gesehen.

“Trois
francs six sous” ist ein französischer Animationsfilm, der in er
Zeit der deutschen Besatzung spielt. Bauer Marcel versucht mit
Lebensmitteln die hungernden Menschen zu helfen, was aber zu Ärger
führt.

Die Medienakademie WAM organisierte das Dortmunder Kurzfilmfestival in gewohnt professioneller Manier.
Die Medienakademie WAM organisierte das Dortmunder Kurzfilmfestival in gewohnt professioneller Manier.

Einen
weiteren Beitrag aus dem Horror Genre bot “Hunting fever”. Etwas
zu klischeehaft ausgeführt, dreht sich die Geschichte um ein Mann,
dessen Auto liegengeblieben ist und der Hilfe in einem Bauernhof
sucht.

Zu
langatmig ist “Good Luck” ausgefallen. Die Geschichte von Tom,
der sich durch einen Lottogewinn verändert und zwar alles “gut
meint”, aber nicht gut macht und damit sein persönliches Glück
aufs Spiel setzt, ist nicht sehr spannend erzählt.

Der
letzte Beitrag “Verstehen statt Vergelten” ist in meinen Augen
kein Kurzfilm, sondern eine (löbliche) Werbung für das Konzept der
“restaurativen Gerechtigkeit”, bei dem Opfer und Täter in einen
Gespräch kommen können. In Belgien wird dies bereits erfolgreich
durchgeführt. Mit dabei sind zwei Bekannte aus dem Kinder und
Jugendtheater: Ann-Kathrin Hinz und Thorsten Schmidt.

Die
Jury hatte nun die schwierige Aufgabe, drei Filme zu benennen, die
den Kurzfilmpreis bekommen sollten. In der Jury saßen Kerstin
Thielemann, Heinz Dietz und Volkan Isbert.

Den
dritten Platz belegte “Il tratto”, den zweiten Platz “Miedas”
und den ersten Platz sicherte sich “La Chica del vestido Rojo Y
Sombrero amarillo”. Den Pulblikumspreis räumte ebenfalls “Il
tratto” ab.




Neverland – Junge Oper mit behutsamer Adaption von Wagners Lohengrin

Im Rahmen des Wagner-Kosmos der Oper Dortmund mit der Premiere von
„Lohengrin“ startete die Junge Oper schon vorher ( Premiere
26.10.2019) mit „Neverland“ einer speziellen Adaption der
Romantischen Oper (auch) für Jugendliche ab 12 Jahre.

Frei nach Richard
Wagners (1813 – 1883) Lohengrin entstand dieses Werk in der Fassung
von Francesco Damiani und Alvaro Schoeck. Musikalisch sensibel
begleitet wurde die Aufführung von einer kleineren Gruppe von
Bläsern und Streichern der Dortmunder Philharmoniker unter der
Leitung von Satomi Nishi.

Mit Fritz
Steinbacher (Lohengrin), Irina Simmes (Elsa), Hyona Kim (Ortrud) und
Mandla Mndebele (Friedrich) hatte man starke Stimmen mit an Bord. Sie
konnten hier ihr vielseitiges Können unter Beweis stellen. Ob mit
Stimme oder Gestik, alle zeigten vollen Einsatz und konnten
überzeugen.

Wie bringt man
jungen Menschen den komplexen Stoff mit seinem mythologischen und
historischem Hintergrund sowie die Musik dieses ambivalenten
Komponisten näher? Wie einen Einstieg und ersten Zugang schaffen?

Dramatik auf der Bühne bei Neverland: Irina Simmes (Elsa), Fritz Steinbacher (Lohengrin), Hyona Kim (Ortrud). Foto: © Theater Dortmund
Dramatik auf der Bühne bei Neverland: Irina Simmes (Elsa), Fritz Steinbacher (Lohengrin), Hyona Kim (Ortrud). Foto: © Theater Dortmund

Die Inszenierung versucht dies durch die hauptsächliche Konzentration auf das große Frageverbot im Lohengrin: „Nie sollst du mich befragen…“. Ist es aus heutiger Sicht klug, in einer Beziehung (nicht nur) als Frau seine Zweifel zu äußern? Sind Geheimnisse nicht Gift für eine Beziehung?

Lohengrin trägt ein
Geheimnis mit sich herum, das er seiner Liebe Elsa, die sich nichts
mehr als eine ungetrübte Zweisamkeit und eheliches Lebensglück
wünscht, nicht offenbaren darf. Sein Lebenskonstrukt gerät sonst
aus den Fugen. Ortrud und Friedrich sehen die Beziehung skeptisch,
haben aber auch ihre eigenen Geheimnisse. Ist Lohengrin etwa eine
Schwindler und Betrüger? Sie helfen Elsa, sich durch selbständiges
Denken von ihren romantischen Träumen zu befreien und die Frage nach
seinem Geheimnis (Name und Art) zu stellen. Es muss tragisch enden.

Die
Grals-Mythologie, der historische Hintergrund und andere
Begebenheiten aus dem Original-Lohengrin werden eher symbolhaft
angedeutet.

Eine besondere
Eindringlichkeit der Aufführung lag in der Nähe des Publikums zum
Geschehen in der Jungen Oper. Diese wurde von zwei Seiten bestuhlt.
In der Mitte ein mit Kunstrasen umrahmter Graben. Die Delegation der
Bläser saß auf Stühlen am Rand, die Streicher mitten im Graben.
Auch Lohengrin lag zunächst auf einem Liegestuhl im Graben. Ein
Symbol für seine eingeschlossene „geheimnisvolle Welt“.

Der Schwan, der im
Lohengrin eine wichtige mythische Rolle spielt, taucht symbolhaft an
der Seite einer Holzbank, und am Schluss als künstlicher
Schwanenkopf in der Hand des Friedrich auf. Der Brautschleier wurde
dramaturgisch geschickt vielfältig als Symbol genutzt.

Die Adaption folgt sowohl musikalisch wie textlich dem Original in drei Akten und bietet so einen Einstieg in das monumentale Werk von Wagner mit einer heutigen Perspektive. Das durchkomponierte Musikdrama bietet so einiges an Facetten. Das Vorspiel am Anfang vermittelt mit seinen leisen sphärischen Streicherklängen die Aura des Grals. Später wechselt die musikalische Stimmung je nach Handlung von dramatisch bis romantisch.

Die Motive „Nie
sollst du mich befragen…“ und „Treulich gefreit…“ (Symbol
für die Hochzeitsträume) ziehen sich ähnlich einem roter Faden
durch die Musik.

Da der gesungene
deutsche Text nicht übertitelt wurde, konnte man diesen trotz klarem
Gesang nicht genau verfolgen.

Es ist durchaus
ratsam, sich vorher doch genauer mit dem Original-Lohengrin und allen
Hintergründen zu befassen.Vielleicht sollte es eine Anregung gerade
für die Jugendlichen sein, sich damit auseinander zu setzen. Das
Publikum war jedenfalls von der Leistung der Akteure angetan.

Informationen zu
weiteren Aufführungsterminen erhalten Sie wie immer unter
www.theaterdo.de oder Tel.:
0231/ 50 27 222.




Heidi – Abenteuer eines Schweizer Naturkinds

Nach “Aschenbrödel – Nuss mit lustig” entführt uns Stefan Keim
diesmal in die Welt der Schweizer Alpen. Mit seiner Version von
“Heidi” von Johanna Spyri geht es mit Cordula Hein, Thorsten
Strunk und Sandra Wickenburg um Almöhis, Ziegen und Kühe. Die
Premiere ist am 02. November 2019 um 20 Uhr.

“Heidi”
von Johanna Spyri ist ein Weltbestseller und hat das Bild über die
Schweiz nachhaltig geprägt. In Deutschland ist der Stoff sicher
vielen von der japanischen Zeichentrickserie bekannt, die im
Fernsehen von 1977 bis 1978 lief. Aber “Heidi” ist immer noch
sehr aktuell, 2015 wurde ein Spielfilm produziert mit keinem
geringeren als Bruno Ganz als Almöhi.

Die
Geschichte in Kurzform: Die Waise Heidi wird von ihrer Tante, die in
Frankfurt bei einer Familie als Dienstmädchen arbeitet, zu ihrem
Großvater auf die Alm geschickt. Nach Anfangsschwierigkeiten
freunden sich beide an, einen Freund findet Heidi auch beim
Geissenpeter. Nach einigen Jahren holt Heidis Tante ihre Nichte zu
sich nach Frankfurt, wo Heidi als Gesellschafterin der gelähmten
Klara werden soll. Beide werden Freundinnen. Dennoch fühlt Heidi
sich immer schlechter in der Stadt und wird letztendlich wieder nach
Hause geschickt.

Sandra Wickenburg als Almöhi, dessen grantige Art von Heidi abgemildert wird. (Foto: © Stefan Keim)
Sandra Wickenburg als Almöhi, dessen grantige Art von Heidi abgemildert wird. (Foto: © Stefan Keim)

Der Regisseur Stefan Keim bleibt nah am Buch. Das Stück “Heidi – Geissen, Gipfel, Sensationen” ist ähnlich wie die Vorgängerproduktion „Aschenbrödel“ eine kleine Hommage an den bekannten Stoff. Ein paar kleine Feinheiten hat sich Keim einfallen lassen. So gibt es einen Prolog im Reisebüro, der sich um die Frage dreht: Warum fährt man in die Berge? Darüber hinaus dienen drei Kühe als Erzähler.

Auch
spielt das Stück in der Jetztzeit, wobei sich auf der Alm relativ
wenig geändert hat, Frankfurt hingegen ist modern. Cordula Hein
spielt die Heidi, während die anderen fünf Hauptfiguren wie der
Geissenpeter oder Klara von Thorsten Strunk und Sandra Wickenburg
gespielt werden.

Wer
durch die Zeichentrickserie der 70er sozialisiert wurde, der hat auch
das Titelstück “”Heidi” von Gitti und Erika noch im Ohr. Auch
das wird wieder auftauchen, aber die Musik hat eine größere
Bandbreite, die von alpinen bis modernen Klängen reicht.

Im
Gegensatz zu “Aschenbrödel” wird “Heidi” etwas technischer,
denn es gibt Videos zu sehen. Die Aufnahmen der Schweizer Berge
entstanden im Sommer.

Für
Keim und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter ist “Heidi” kein
reines Kinderbuch. Zunächst gehe es auch darum, dass junge Menschen
tun und lassen können, was sie wollen. Außerdem hat die
Originalversion von Spyri Buch durchaus dunkle Seiten. So ist der
Almöhi nicht sofort der nette Opi und auch die erzwungene Abreise
Heidis nach Frankfurt ist bedrückend. Daher ist das Stück auch erst
für Kinder ab acht Jahre konzipiert.

Während
„Aschenbrödel“ ein Stück ist, dass nur zur Weihnachtszeit
passt, kann „Heidi“ dagegen das ganze Jahr aufgeführt werden.
Damit könnte „Heidi“ zum legitimen Nachfolger vom abgespielten
„Moby Dick“ werden.

Das
Stück hat eine Pause und dauert insgesamt zwei Stunden.

Premiere:

SA
02.11.2019 | 20 Uhr

Eintritt Premiere:
VVK 15 € / 8 € erm.
AK 17 € / 10 € erm.
Kinder bis 14 J. VVK + AK 5 €

Weitere Vorstellungen:
SO 03.11.2019 um 16 Uhr
FR 08.11.2019 um 20 Uhr
SA 09.11.2019 um 20 Uhr
SO 10.11.2019 um 16 Uhr
FR 22.11.2019 um 20 Uhr
SA 23.11.2019 um 20 Uhr

Eintritt:
VVK 14 € / 8 € erm.
AK 16 € / 10 € erm.
Kinder bis 14 J. VVK + AK 5 €




Endstation Lesbos

Das Ende der Reise nach Europa ist für viele syrische, aber auch
afghanische Flüchtlinge die griechische Insel Lesbos.Auf über
85.000 Einwohner kommt eine riesige Zahl von Flüchtlingen, die
hauptsächlich im Lager Moria zusammengepfercht werden. Von Lesbos
geht es für die meisten nicht weiter. Die Insel ist quasi ein
Gefängnis. Fotograf Hendrik Müller war 2017 als Flüchtlingshelfer
auf der Insel Lesbos und erzählt auf fünf großen 180° Panoramen
unter dem Titel „Das Ende der Reise“ das Elend der Flüchtlinge.
Zu sehen sind die Arbeiten ab dem 24. Oktober 2019 im Foyer der
Auslandsgesellschaft

Dabei verzichtet
Hendrik Müller auf pathetische Aufnahmen von Flüchtlingen. Er zeigt
generell keine Menschen. Lieber richtet er den Blick des Betrachters
auf die Auswirkungen der Flüchtlingskrise auf Lesbos, die die
gesamte Infrastruktur der Insel sehr stark belastet. Auch Dinge wie
Friedhöfe. Müller präsentiert ein Bild voller Margeriten in einer
friedlichen Landschaft. Wenn auf dem Foto nicht ein Grabstein wäre.
Dies ist eines von vier bis fünf illegalen Friedhöfen für
muslimische Flüchtlinge, berichtet Müller. Das ruhige Blumenfeld
beherbergt ungezählte und vor allem meist namenlose Tote, die hier
beerdigt wurden.

Hendrik Müller war als Flüchtlingshelfer auf Lesbos und hat die Situation abseits von Klischees fotografisch in Szene gesetzt.
Hendrik Müller war als Flüchtlingshelfer auf Lesbos und hat die Situation abseits von Klischees fotografisch in Szene gesetzt.

Fotos von zerstörten
Booten (damit sie nicht erneut benutzt werden) und einem riesigen
Berg von Schwimmwesten machen die Tragik der Flucht deutlich.
Besonders perfide ist die Geschichte der Schwimmwesten, die Hendrik
Müller erzählt. Die Schwimmwesten werden in der Türkei an die
Flüchtlinge für viel Geld verkauft. Ihre Schwimmkörper bestehen
aber aus dem Füllmaterial von Autositzen. Weil es billiger ist.
Diese Schwimmkörper saugen sich aber im Wasser sofort voll und
ziehen den Träger unter Wasser. So wird aus dem Schwimmweste kein
Rettungsutensil, sondern eine Todesfalle.

Auch ein Strandbild
von Hendrik Müller zeigt keine Idylle, sondern ein erloschenes
Lagerfeuer. Wenn Flüchtlinge die 3 ½ Kilometer von der Türkei nach
Lesbos herüber kommen wollen, orientieren sie sich am Funkturm des
örtlichen Flughafens, der aber ab 1 Uhr seinen Dienst aufgibt. Ohne
Orientierung driften die Boote wegen der Strömung leicht ab und
gelangen auf das offene Meer. Daher brennt nachts ein Lagerfeuer,
damit die Menschen in den Booten sich orientieren können.

Hendrik Müller war
2017 für einen Monat als Flüchtlingshelfer der NGO „No border
kitchen“ auf Lesbos. Über seine Erfahrungen berichtet der Fotograf
am 14. November 2019 um 17:30 Uhr im Foyer der Auslandsgesellschaft
Steinstraße 48.




Scheinbare Sicherheit

Das Künstlerhaus Dortmund präsentiert mit “Human Impact” fotografische Arbeiten zum Thema “Sicherheit und Gesellschaft”

Vom 25. Oktober bis zum 01. Dezember 2019 zeigt das Künstlerhaus Dortmund die Ausstellung “Human Impact – Sicherheit und Gesellschaft” im Rahmen des f2 Fotofestivals in Dortmund. Fünf internationale Positionen zum Thema Sicherheit werfen einen frischen und überraschenden Blick auf das Thema. Nichts scheint wie es ist..Fotografie ist doch Abbild der Realität oder nicht? Verlassen Sie ihre Komfortzone und schauen Sie genauer hin. 

Fotografie ist der Erzeuger der Realität. Oder etwa nicht? Fälschungen von Fotos sind natürlich seit der Erfindung der Fotografie bekannt und Bildbearbeitungsprogramme wie Photoshop sind für viele zugänglich. Das Schweizer Künstlerduo Cortis und Sonderegger führen das Prinzip der Fälschung noch eine Stufe weiter. Ikonische Bilder wie der Fußabdrücke auf dem Mond oder die brennende Hindenburg werden im Studio nachgestellt, so dass der Betrachter den Eindruck bekommen könnte, auch die Ursprungsbilder seien gefaked. So werden Fake News ironisch als überdeutlich inszenierte Fälschungen kontaktiert. 

Der berühmte "Fußabdruck auf dem Mond". Echt oder im Studio nachgestellt? Cortis und Sonderegger spielen mit der Dekonstruktion unserer Erinnerungen.
Der berühmte „Fußabdruck auf dem Mond“. Echt oder im Studio nachgestellt? Cortis und Sonderegger spielen mit der Dekonstruktion unserer Erinnerungen.

Der Ire David Farrell beschäftigt sich mit dem Begriff der “unschuldigen Landschaft”. Seine Landschaftsbilder muten auch sehr ruhig, fast pastoral an, wenn sich dort nicht Tatorte aus der Zeit des irischen Bürgerkrieges verbergen würden. So verändert sich plötzlich die Landschaft und wird zum Zeugen eines Verbrechens. Es gibt keine unschuldige Landschaft, solange sich Menschen je  auf ihr bewegt und gehandelt haben. 

Sehr bedrückend sind die Fotos der Norwegerin Andrea Gjestvang. Hier geht es um den 22. Juli 2011, als der rechtsextreme Attentäter Brevik 77 Menschen ermordete. Gjestvang fotografierte die Überlebenden und ihre Wunden – äußerliche wie innere. An diesen Bildern sieht man: Hier war die Bedrohung nicht fiktiv, sondern real. 

Die internationale Prepper-Szene trainiert solche Bedrohungen. Dem Künstlerduo Hahn+Hartung aus Deutschland ist es gelungen, einige Prepper und ihre Gedankenwelt zu fotografieren. Prepper denken, dass der Ernstfall (Krieg, Terror oder Seuchen) bald eintreten wird und sie sich darauf vorbereiten müssen. In diesen Kreisen ist die Bedrohung und Unsicherheit zuhause. Aber auch staatliche Stellen wie der THW müssen sich auf Katastrophen vorbereiten.  

Wie aus einem Science-Fiction Film erscheinen manche Relikte aus dem Kalten Krieg, die der russische Fotograf Danila Tkachenko auf seinen Reisen durch Osteuropa aufgenommen hat. Seine Serie “Restricted Areas” dreht sich um Orte, die vorher nicht betreten werden durften, jetzt aber meist als “lost places” gelten. Wie ein UFO wirkt beispielsweise das Busludscha-Denkmal in Bulgarien.Tkachenko isoliert das Gebäude und lässt es in einem weißen, verschneiten Umfeld stehen. Dadurch wirken die Bilder beim betrachter äußerst kühl. 

Die Öffnungszeiten des Künstlerhauses sind Donnerstag bis Sonntag von 16 bis 19 Uhr. Weitere Informationen unter www.kh-do.de

Die Internetseite des Fotofestivals Dortmund (07. bis 24. November 2019) finden Sie unter www.f2-fotofestival.de




Von blau zu grau – Sehnsucht als Thema

In ihrer Ausstellung „von blau zu grau“ präsentieren Magdalena Gruber und Pia Henkel ihre Abschlussarbeiten des Bachelor Studiengangs Fotografie der FH Dortmund. Die Sehnsucht – sei es nach einer Person, einem Zustand oder einer Zeitspanne – eint als zentrales Thema die beiden unterschiedlichen, konzeptuellen Projekte.

Magdalena Gruber setzt sich in ihrer Arbeit „mittwegs“ mit ihrem Kindheitstraum in Form einer Atlantiküberquerung auf einem Segelschiff auseinander und sieht sich dabei mit dem großen Mythos der Seefahrt und dessen räumlich bedingten Konflikt zwischen Enge und Weite konfrontiert.

Der Flyer zur Ausstellung "von grau zu blau". Zu sehen in der Nordstadtgalerie an der Bornstraße 148.
Der Flyer zur Ausstellung „von grau zu blau“. Zu sehen in der Nordstadtgalerie an der Bornstraße 148.

Mit „Nachtschwärmer“ macht sich Pia Henkel auf die Suche nach erfüllender Liebe, geprägt durch gesellschaftliche Idealvorstellungen. Insbesondere die zwischenmenschliche Kommunikation auf dem Weg ins Erwachsenwerden spielt dabei eine zentrale Rolle.

Zu sehen gibt es die
Arbeiten ab dem 31.10.19, 19:30 Uhr in der Nordstadtgalerie,
Bornstraße 148, Dortmund.

Vernissage: 31.10.19
19:30 Uhr

Ausstellung: 01. – 03.11.19, 14-19 Uhr




Auf der Suche nach der Identität

Mit „Die Geworfenen“ zeigte das Sepidar Theater im Roto-Theater eine beeindruckende Premiere

Zwei Koffer, zwei Spieler. Mehr brauchte das Sepidar Theater nicht,
um in dem Stück „Die Geworfenen“ im Roto-Theater für
Begeisterung zu sorgen. Die Premiere am 19. Oktober 2019 war
jedenfalls ein großer Erfolg.

Bahareh Sadafi und
Mamadoo Mehrnejad haben die beiden Akteure, die „in die Welt
geworfen wurden“. Nur mit einem Koffer, der aber alles enthielt,
was wichtig war. Die erste Assoziation für Menschen mit Koffer war
natürlich die Flucht. Und aus dem Off kamen passenderweise die Orte
und Daten von Kriegen und Krisen, die Menschen dazu genötigt haben,
ihre Heimat zu verlassen. Und das waren eine Menge vom 20.
Jahrhundert bis heute.

Safadi und Mahrnejad
ersinnen noch eine besondere Komponente: Sie markieren mit großen
Klettbändern ein Grenze auf dem Theaterboden. Beim Versuch, die
Grenzen zu durchschreiten, ertönt ein heulender Wind, der die beiden
zurück bläst.

Bahareh Sadafi und Mamadoo Mehrnejad beeindruckten mit ihrer Körperlichkeit bei "Die Geworfenen". (Foto: © Robin Junicke)
Bahareh Sadafi und Mamadoo Mehrnejad beeindruckten mit ihrer Körperlichkeit bei „Die Geworfenen“. (Foto: © Robin Junicke)

Daher müssen sie in
ihren engen Grenzen bleiben. Im Koffer finden sie Requisiten, die sie
für ihre Performance benötigen. Beim Fußballspielen wird
beispielsweise der Unterschied zwischen Frauen- und Männerfußball
hörbar, denn jedes mal wenn Mamadoo den Ball hat, ertönt Jubel, bei
Bahareh dagegen bleibt es still.

Humor beweisen die
beiden Akteure bei der Ballettszene, als Bahareh als verzweifelte
Balletttänzerin „Schwanensee“ tanzen soll und vom Ballettlehrer
ständig korrigiert wird, bis sie es satt hat. Die Koffer können
aber nicht nur Requisiten lagern, sondern sie dienen auch als Tafel
oder Schneidebrett für eine imaginäre Küchensendung.

Gesungen wurde auch:
Georg Kreislers „Tauben vergiften“ erklang unter kräftigen
Streuen von Vogelfutter. Doch das blieb das einzig makabere Stück in
der Performance. Gegen Ende verkleideten die beiden Schauspieler noch
in verschiedene Personen wie Monroe, Rocker oder Fußballer, um aber
sofort weggeweht zu werden. Nur als echte Persönlichkeit ohne
Verkleidung konnten dann zum Schluss auch die Grenzen überwunden
werden.

Neben Bahareh Sadafi
und Mamadoo Mehrnejad sorgte Ruben Philipp mit seinen Sounds und
Live-Klängen am Klavier für einen gelungenen Abend.

„Die Geworfenen“
ist ein gelungen Performance um Identitätsfindung, die mit einfachen
Mitteln Stück für Stück eine ungeheure Kraft entwickelt. Es zeigt
viele Facetten des menschlichen Lebens und die Möglichkeiten, sich
in dieser Welt zurecht zu finden.

Weitere Termine:
08.11.2019 | 20 Uhr (Parzelle im Depot | Immermannstraße 29,
Dortmund) und

09.11.2019 | 20 Uhr
(Parzelle im Depot | Immermannstraße 29, Dortmund).