Komödie um ewige Lebensfragen

Im Dortmunder Theater im Depot ist am 03.02.2018 um 20:00 Uhr Premiere für die Komödie „Die besten Tage meines Lebens“ von Frank Pinkus.

Bei diesem Zwei-Personen-Stück geht es um die Beziehungswirren zwischen der attraktiven Künstlerin und Krankenschwester Anna und dem etwas pummeligen Gartenbauarchitekten Klaus. Beide sind mit anderen Partnern verheiratet, aber ihre Lebenswege kreuzen sich immer wieder auf unabsichtliche Weise. Jede ihrer Begegnungen, schon ab dem ersten Schultag, endet mit einer Katastrophe. Das geht als Jugendliche in der Tanzschule, als Studenten, im Fitnessstudio oder in der Sauna so weiter. Als sie zusammen beobachtet werden, müssen sie ihren Ehepartnern über ihre „völlig harmlose Beziehung“ aufklären. Ausgerechnet diese beiden gegensätzlichen Menschen sollen eine Affäre haben? Oder gibt es doch mehr Gemeinsamkeiten zwischen ihnen als gedacht?..

Den Gartenbauarchitekten Klaus spielt der durch viele Solo-Programme (z.B. Eulenspiegel) im Haus gut bekannte Schauspieler Markus Veith. Als Partnerin steht ihm die Schauspielerin Kirsten Annika Lange als Anna zur Seite.

In der intensiven Probephase: (v.l.n.r.) Markus Veith, Tony Glaser und Kirsten Annika Lange).
In der intensiven Probephase: (v.l.n.r.) Markus Veith, Tony Glaser und Kirsten Annika Lange).

Der Regisseur Tony Glaser erklärte beim Pressegespräch: „ Die große Herausforderung für mich war, die häufigen und schwierigen Übergänge fließend und gut hin zu bekommen.“ Die beiden Protagonist entführen das Publikum rückblickend in die verschiedenen Situationen ihrer Begegnungen.

Es handelt sich bei diesem Stück, so der Regisseur, um eine Komödie mit Tiefgang. Ewige Fragen des Lebens werden angesprochen. Mit wem hatte ich die besten Tage meines Lebens? Wie möchte ich mein Leben verbringen? Was wäre wenn? Dabei spielen auch Gedanken zu verpassten Chancen eine Rolle. Eine Schlüsselrolle im Stück spielt die Frau als Künstlerin.

Die Komödie ist als Tournee-Stück geplant und wird auch in anderen Städten gespielt werden. Im Theater im Depot sind vorerst neben der Premiere am Samstag, den 03.02.2018 um 20:00 Uhr weitere Vorstellungen am Sonntag, den 04.02.2018 um 18:00 Uhr und am Sonntag, den 18.02.2018 um 18:00 Uhr.

Tickets gibt es unter ticket@theaterimdepot.de oder 0231 / 9822336 (AB).




Fotokunst von Peter Reinke in der Galerie Dieter Fischer

Die Galerie Dieter Fischer im Depot zeigt vom 26.01.2018 bis zum 25.02.2018 zwanzig Fotokunstwerke des Graphik-Designers Peter Reinke (Jahrgang 1937) aus Bramsche bei Osnabrück. Unter dem Titel „125/5,6 – Spüre die Welt“ sind 20 großformatige Fotokunstwerke in den Räumlichkeiten der Galerie zu sehen.

125/5,6 beinhaltet die fotometrische Formel „Zeit mal Intensität“. Das ist nicht nur ein inspirierendes Leitthema für Peter Reinke, sondern assoziiert für ihn das Leben und schärft seine spezielle Sichtweise auf die Welt.

Peter Reinke schafft aus mehreren Fotografien am Computer Lichtbilder. (Foto: © Galerie Dieter Fischer)
Peter Reinke schafft aus mehreren Fotografien am Computer Lichtbilder. (Foto: © Galerie Dieter Fischer)

Beeinflusst wurde diese von dem Buch „Spüre die Welt“ des dänischen Sachbuchautors Tor Nørretranders. Insbesondere der von ihm geprägte Begriff der „Exposition“ als für absichtlich ausgelassene Information haben Peter Reinke beeinflusst und eine technische Entsprechung in seiner Fotokunst gefunden.

Der Künstler gestaltet aus mehreren Fotografien mit Hilfe der der technischen Möglichkeiten am Computer Lichtbilder.

Mit Hilfe des fotografischen Werkzeugs versucht er, Vergangenheit und Zukunft gleichermaßen existierend darzustellen, Dinge aus dem Dunkel ins Licht zu holen, unwichtiges von der Bildinformation weg zu lassen, eine verborgene Wirklichkeit heraus zu kitzeln und die Fantasie anzuregen.

Eine spannende Entdeckungsreise für das Publikum.

Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, den 26.01.2018 um 19:00 Uhr in der Galerie Dieter Fischer im Depot statt.

Musik: Maik Hester, Konzertakkordeon; Worte: Hartmut Gloger

Finissage: Sonntag: 25.02.2018, 17:00 – 19:00 Uhr

Öffnungszeiten: donnerstags 17:00 – 20:00 Uhr und gerne nach Vereinbarung

Näheres unter info@gloger-kunst.de oder telefonisch unter 0171 264 79 72.




Die Trinität von Farbe, Licht und Raum im Künstlerhaus

Das Künstlerhaus Dortmund zeigt in seinen speziellen Räumlichkeiten vom 27.01. – 04.03.2018 eine Ausstellung, die sich als Gesamtkonzept mit der scheinbar untrennbaren Trinität von Farbe .Licht.Raum. beschäftigt. Die sinnliche Seherfahrung, die uns das Licht ermöglicht, ist ein bildgebender Bestandteil der Raum bezogenen künstlerischer Arbeiten. In diesen kann das Licht selbst wiederum zur Farbe werden. So vereint das Konzept der Ausstellung künstlerischen Positionen der Malerei, Skulptur und Installation, um den Betrachtern fantasievolle gedankliche und visuelle Räume in und mit den Kunstwerken zu eröffnen.

Beteiligt sind acht gestandene freie Künstlerinnen und Künstler aus Dortmund, Düsseldorf, Breda oder Berlin. Jeder bringt sich in seiner eigenen künstlerischen Position ein.

Die Dortmunder Malerin Sybille Hassinger nutzt Farbe und Licht als wichtige Faktoren für die Bildfindung. Ihre großformatigen Bilder, zumeist Ölfarben auf Leinwand, sind durch Dynamik, filigranen Gitterfeldern, Kreisen oder Kreisformen und dem Dialog von einerseits pastellzarten Farben und kräftigen Farbflächen und mehreren Schichtungen gekennzeichnet.

Interessant sind die Zeichnungen auf Aluminium der Berliner Künstlerin Nicole Jana. Ob als Bindeglied zwischen Malerei und Plastik und eigenständige Objekte. Auf mehreren Schichten mit Papier sind reliefartige Strukturen angelegt und spiegeln das Licht auf eigenartige und reizvolle Weise. Farbe wird von der Hinterseite aufgetragen. Der Betrachter wird durch die Spiegelungen Teil des Reflexionsraumes.

In der Arbeit von Rainer Splitt erobert die gelbe Farbe den Raum. (Foto: © Künstlerhaus Dortmund)
In der Arbeit von Rainer Splitt erobert die gelbe Farbe den Raum. (Foto: © Künstlerhaus Dortmund)

Der Maler und Zeichner Arjan Janssen aus Breda stellt ausgewählte Großformate mit einer konstruktiven Bildaufteilung aus weißen, grauen und schwarzen Farbflächen körperhaft gegenüber und spielt mit feinsten Farbnuancen.

Der Düsseldorfer Maler Paul Schwer sucht mit seiner Installation im Kellergewölbe des Künstlerhauses Auswege aus der monochromen Malerei. Er lässt eine Reihe von Plexiglas-Scheiben, die mit einer Buttermilch-und verschiedenen natürlichen Farben bemalt wurden, längere Zeit mit Baustrahlern erhitzen, bis diese am Ende in Stücke zerplatzen. Alles ist der Flüchtigkeit unterworfen.

Die Berliner Malerin Elisabeth Sonneck nutzt die Spann- und Schwerkraft und das Eigenverhalten von Papier. Sie lässt zehn Meter lange spiralförmig ineinander verschlungene Papierbahnen mit unterschiedlichen Färbungen, einseitig mit Ölfarbe bemalt, als Schlaufe von der Wand herabhängen. Wie bei einem Mobile ändern sich die Lichtverhältnisse und Sichtweisen für den Betrachter.

Die Berliner Künstlerin Claudia Vogel bespannt in ihrer Werksgruppe hölzerne Rahmen mit Schichten von feinmaschigen Textilien oder Netzen. Durch das feinmaschige, rasterartige Gewebe reibt sie bunte Farben (Öl oder flüssige Kunstharze) von der Bildrückseite, die an der Oberfläche die Bildstruktur hervorbringt.

Eine spezielle Installation für die Ausstellung hat der Berliner Künstler Ulrich Vogl mit „Das Fenster zum Hof“ entwickelt. Ein Fenster zum Tiefkeller im Künstlerhaus dient als Projektionsfläche für eine mit Ventilatoren bewegte Pflanze aus dem Dortmunder Umfeld. Es entsteht ein geheimnisvolles Spiel mit Licht und Schatten.

Die Invasion des Raumes durch Farbe ist bezeichnend für die temporäre Arbeit des Berliner Künstlers Rainer Splitt. Flüssige schwefelgelbe Farbe aus zwei Komponenten ergießt sich auf den Boden an der linken Wand des Raumes. Das Zusammenspiel von Farbe und Raum zeigt sich auch in zwei korrespondierenden Paperpool. Zwei zu Schachteln gefaltete Papiere werden hier mit Farbe gefüllt, entleert und anschließend zurück in die Fläche gefaltet.

Die Eröffnung der Ausstellung ist am Freitag, den 26.01.2018 um 20:00 Uhr. Öffnungszeiten Donnerstag bis Sonntag 16 – 19 h

Informationen und Anmeldung zu den Ausstellungsbegleitenden Veranstaltungen bis zum 02.02.2018 unter http://www.kh-do.de. 

 




Musikalische Schicksalsbewältigung im Konzerthaus

Unter dem Titel „schicksals_mächte“ lud die Dortmunder Philharmoniker unter der Leitung des renommierten Dirigenten Andreas Spering am 23. und 24.01.2018 in das hiesige Konzerthaus. Ars tremonia war am 23.01.2018 mit dabei.

Es wurden nicht nur Werke bekannter Komponisten wie das Klavierkonzert c-Moll KV 491 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) und die berühmte 5. Sinfonie c-Moll op. 67 von Ludwig van Beethoven (1770-1827) gespielt. Mit der Auftragskomposition „Le suicide beau“, ein Poem für Orchester nach Stéphane Mallarmé gab es noch eine Uraufführung des Komponisten Frank Zabel (*1968).

Die Poesie des bedeutenden französischen Dichters kann neben Charles Baudelaire oder Arthur Rimbaud als Wegbereiter der modernen Lyrik im 19. Jahrhundert gesehen werden. Dem Stil des Symbolismus verhaftet, spielt das Werk mit Andeutungen und bewussten Unklarheiten. Kurz zum Inhalt: das lyrische Ich Mallarmés, der sich das Leben genommen hat und liegt in den Armen seiner Geliebten. Erinnerungen aus seinem Leben tauchen in musikalischen Bildern auf. Sie werden mit dem Selbst-Spott des Gescheiterten bereichert. Kämpfe, Leid und Schmerzen, aber auch Liebe, spiegeln sich in den Dissonanzen des Stückes wieder.

Für die Ohren einiger Liebhaber der klassischen Musik waren die Klänge des modernen zeitgenössischen Stückes wohl ungewohnt. Dank für den Mut, dieses durchaus passende Werk am Anfang zu präsentieren.

Alexej Gortlach interpretierte Mozart auf sehr gefühlvolle Weise. (Foto: © Kaupo Kikkas)
Alexej Gortlach interpretierte Mozart auf sehr gefühlvolle Weise. (Foto: © Kaupo Kikkas)

Für das folgende Klavierkonzert c-Moll KV 491, eines der beiden Konzerte in dieser Tonart von Wolfgang Amadeus Mozart, konnte mit Alexej Gorlatch ein Ausnahme-Pianist und Mozart-Kenner gewonnen werden. Seinen größten errang er wohl 2011 mit seinem Sieg beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München. Gorlatch beeindruckte durch sein virtuoses Spiel und seiner gefühlvollen Interpretation des Klavierkonzertes. Der ernsten und melancholisch-düstere Beginn des ersten Satzes im ¾ Takt führt etwas schwermütig in eine dunkle Welt hinein. Das Klavier setzt zögernd und zunächst verloren wie eine Art Hilferuf ein. Es folgt eine Art Gespräch zwischen dem großen Orchester und Piano. Ein wenig vorläufige Ruhe kommt erst im zweiten Satz mit Es-Dur hinein, um dann wieder ins traurigere c-Moll zu versinken. Die verschiedenen Stimmungen werden im wunderbar im Wechselbad herüber gebracht. Der dritte an Variationen reiche und vielschichtige dritte Satz endet ohne Erlösung in Moll. Sein grandioses Können zeigte der Pianist dem begeisterten Publikum bei einer rasanten Chopin-Zugabe.

Nach der Pause folgte die als sogenannte „Schicksals-Sinfonie“ bekannte 5. Sinfonie von Ludwig van Beethoven. Vier Noten und ein prägnanter pochender Rhythmus. Überall auf der Welt erkennt man dieses Motiv. Im weiteren Verlauf steigert sich das Geschehen zu einer wuchtigen und kraftvollen Kampf mit dem Schicksal. Im zweiten Satz geht es mit einem sanften Thema und schwungvollen, fast hymnische Melodien als Kontrast weiter. Beethoven baut immer wieder gekonnt Spannungen auf und spielt immer wieder mit musikalischen Gegensätzen.

Der dritte Satz ist eigentlich kein eigenständiger Satz sondern führt als musikalischer Weg vom dunklen c-Moll hin zum hellen c-Dur hin zu einem furiosen Finale.




Kontrapunkt // Klangbilder // Bildklänge: Alle Sinne ansprechen

Unter der Trägerschaft der Theater- und Konzertfreunde findet nach einer längeren Vorbereitungszeit unter Beteiligung verschiedener Personen aus dem Bereich der bildenden Kunst, Poesie und Musik  vom 03. bis zum 12. Februar 2018 eine besondere Veranstaltungsreihe statt. Unter dem Titel „Kontrapunkt // Klangbilder // Bildklänge“ zeigen verschiedene Veranstaltungsorte wie die GalerieGedankenGänge ( Wittelsbacherstraße 3), das Pianohaus van Bremen (Hansastraße 7-11) und die Postergalerie (Kampstraße 4) wie unterschiedliche Künste zusammenwirken.

Die Idee dahinter: Es geht darum, Musik, Malerei und Poesie zu einem stimmigen Gesamterlebnis und Menschen mit unterschiedlichen Interessen zusammen zu führen. In einem kleineren Rahmen wurde die ideale Verbindung von Malerei und Musik schon einmal im Zusammenhang mit der Vorbereitung des 1. Kammerkonzertes der Dortmunder Philharmoniker in dieser Spielzeit (tiefen_rausch) deutlich.

Im Zusammenwirken mit Galerist Günther Ziethoff und der GalerieGedankenGänge wurde nun die Idee mit den beteiligten Künstlern aufgenommen und erweitert.

Die Grundlage bilden Arbeiten des dänischen Künstlers Hendrik Kruuse Sandstrøm. Insgesamt werden im Laufe der Veranstaltungsreihe von Sandstrøm 100 Bilder zu sehen und zu kaufen sein. Diese werden in einen Zusammenhang mit Musik (Piazolla, Bottesini u.a.) sowie rezitierten Gedichten (übersetzt von der in Dänemark lebenden Deutschen Juliane von Gehren) gesetzt. Aus diesem Gesamtklang entsteht ein ganz eigenes Empfinden. Die Sinne werden angesprochen und die Seele berührt.

Für das musikalische Konzept ist die Manuela Uhlmann (Kontabass Dortmunder Philharmoniker) verantwortlich. Ihre musikalischen Mitstreiter sind der ehemalige erste Geiger der Dortmunder Philharmoniker, Alf Hoffmann, die Sopranistin Judith Hoffmann und Maria Chernousova aus Russland am Klavier. Alf Hoffmann erklärte zu seiner Musik, dass er neben seiner Violine auch Alltagsgeräusche elektronisch verarbeitet und filtert, um sie zu einem Klangerlebnis zusammen zu führen. Für die Musikauswahl ließen sie sich durch die Bilder inspirieren. Später wurden dann die passenden Gedichte in das Konzept eingefügt. Neben der Sprecherin Juliane von Gehren konnte als Rezitator für die Gedichte Schauspieler Claus-Dieter Clausnitzer gewonnen werden. Sie setzten den Schwerpunkt im Rahmen von drei Veranstaltungen in der

Sorgen mit für das musikalische Programm: Manuela Uhlmann und Alf Hoffmann).
Sorgen mit für das musikalische Programm: Manuela Uhlmann und Alf Hoffmann).

GalerieGedankenGänge, am Montag, den 05.02.2018 um 19:00 Uhr mit dem MontagsKonzert im Pianohaus van Bremen, am Mittwoch, den 07.02.2018 um 15:00 Uhr mit Neuen Klängen (Alf Hoffmann) in der GalerieGedankenGänge und am Sonntag, den 11.02.2018 um 15:00 Uhr mit dem Finale ebenfalls in der Galerie

Junge Musiker spielen in der Galerie

Unter dem Schwerpunkt Junge.Klang.Kunst werden Schüler und Schülerinnen (12 bis 21 Jahre) der Musikschule Dortmund Werke im Dialog zu ausgestellten Gemälden und den Wortwerken spielen.

An den drei Veranstaltungstagen werden dabei besondere Schwerpunkte gesetzt:

Dienstag, den 06.02.2018 gegen 16:00 Uhr erklingen Werke für Cello und Kontrabass mit Klavierbegleitung, Donnerstag, den 08.02.2018 um 16:00 Uhr werden Werke für Blockflöte Violine und Cembalo gespielt und Freitag, den 09.02.2018 um 16 Uhr werden Werke für Cello , Klarinette, Violine und Klavier vorgestellt. Da die Musiker alle Schüler sind, kann es passieren, dass die Konzerte etwas später anfangen.

Bilder sind käuflich zu erwerben

Die Gemälde von Hendrik Kruuse Sandstrøm sollen und können übrigens gekauft werden. Zu einem großen Teil soll der Erlös einem sozialen Projekt im Bereich Musik zugeführt werden.

Bei der Vernissage am 04.02.2018 wird der Geschäftsführer des Theater Dortmund Tobias Ehinger einige Worte zum Konzept bei der Auftakt-Veranstaltung verlieren. Der Leiter des Dortmunder U, Edwin Jacobs, wird die künstlerische Bedeutung und Einordnung der Bilder zur Finissage am 11.02.2018 erläutern.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Eine klein oder größere Spenden natürlich gerne gesehen.

Noch ein Hinweis: Es könnte sein, dass zumindest bei der Auftakt-Veranstaltung am 04.02.2018 um 15:00 Uhr ein riesiger Andrang ist und nicht alle Personen in die Galerie passen. Nachsicht und Geduld sind dann gefragt. Eventuell gibt es auch die Möglichkeit einer Übertragung in einen Nebenraum.

Schirmherr der Veranstaltungsreihe ist Manfred Sauer, Bürgermeister der Stadt Dortmund. Viele Unterstützer und insbesondere das finanzielle Engagement der Theater- und Konzertfreunde ermöglichen das Projekt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.theaterundkonzertfreunde.de und www.galeriegedankengänge.de.




Die „Mausefalle“ mit Herzblut

Die Projektfabrik gemeinnützige GmbH (Witten) hat mit JobAct® Family Dortmund unter der Regie von Merima Horozovic die bekannte Kriminalkomödie „Die Mausefalle“ von Agatha Christie inszeniert. Die Projektfabrik unterstützt Menschen, neue Entwicklungswege zu beschreiten, um das persönliche Leben und die Gesellschaft mit neuen Impulsen zu bereichern. Da es Alleinerziehende besonders schwer auf dem Arbeitsmarkt haben, ist ihre Motivierung und Möglichkeit zur Entwicklung und Entdeckung ihrer Fähigkeiten von besonderer Bedeutung.

Vierzehn alleinerziehende Frauen waren in das Projekt eingebunden. Unterstützt wurden sie dabei tatkräftig von Dozentinnen der Volkshochschule und dem Jobcenter Dortmund. Bei den liebevoll erstellten Requisiten waren Karina Cooper (Holzschnitzerei) und bildende Künstlerin Anette Göke ihnen eine große Hilfe.

Die für den 18.01.2018 vorgesehene Premiere in dem Dortmunder Theater im Depot musste wegen Sturmtief „Friederike“ auf den 19.01.2018 verschoben werden. Auch dieser Umstand wurde in der Aufführung humorvoll verarbeitet. Musikalisch passend begleitet wurde das Stück live von Zitherspieler Wolfgang Huber.

Wer die Geschichte nicht kennen sollte: In London wird eine Frau ermordet und der Täter von der Polizei gesucht. Die Spur führt zu einer gleichen Zeit einer Pension, die gerade von einem Ehepaar eröffnet. Die eingetroffenen Gäste sitzen wegen eines Schneesturms fest. Nicht nur ein weiteres Mordopfer, auch der Mörder sitzen in der „Mausefalle“. Ein trotz des starken Schnees eintreffender Sergeant ermittelt. Jeder ist verdächtig….

Wer tappt in die Mausefalle? Agatha Christies gleichnamige Kriminalkomödie wurde von mehreren alleinerziehenden Frauen auf die große Bühne gebracht. (Foto: © Rainer Sturm / pixelio.de)
Wer tappt in die Mausefalle? Agatha Christies gleichnamige Kriminalkomödie wurde von mehreren alleinerziehenden Frauen auf die große Bühne gebracht. (Foto: © Rainer Sturm / pixelio.de)

Die Bühne wurde mit viel Sorgfalt als eine alte englisches Gästehaus eingerichtet. Auf dem Tisch stand allerdings nicht ein Foto der damaligen Queen Mary, sondern von Königin Elizabeth ll.

Bevor die Aufführung begann, gab es erst einmal einen kleinen türkischen Kochkurs von Gurbet Medyeliayullari, ebenfalls Teilnehmerin. Danach trat Agatha Christie (Nadine Hartwig) höchst persönlich auf und erzählte mit noch etwas Lampenfieber von der Entstehungsgeschichte der „Mausefalle“.

Die sieben Darstellerinnen auf der Bühne agierten auf der Bühne mit viel Humor, Spielfreude und Herzblut. Nachdem die erste Nervosität weg war, spielten alle das Stück wie aus einem Guss. Ein großes Lob an Jessica Bergfeld, Olila Homberger, Christiane Kiwitz, Sandra Knoke, Jaklina Krcinovic, Marina Schükin und Sarah Schmidt.




MUSICIRCUS – Designierter Opernintendant stellt spannendes Klangprojekt vor

Die Spielzeit 2018/2019 wird von Heribert Germeshausen als neuen Intendanten der Oper gestaltet. Einblicke in seine Pläne für die Spielzeitbeginn hat er am 16.01.2018 zusammen mit Regisseurin Sigune van Osten bei einem Pressegespräch gegeben. Neben zwei Opernpremieren am 05. und 07. Oktober 2018 ist ein interessantes partizipatorisches Klangprojekt am Samstag, den 06.10.2018 unter dem Titel MUSICIRCUS (Idee nach dem amerikanischen Komponisten und Vorreiter der Neuen Musik John Cage) vorgesehen.

Bei Cage spielen Stille und deren Abwesenheit sowie Unbestimmtheit, Gleichzeitigkeit, Vielfalt und Zufälligkeit eine wesentliche Rolle. Er hat die Grenzen zwischen den Genres aufgebrochen. Jeder soll seiner Fantasie freien Lauf lassen.

Die Aufgabenstellung für die neue Intendanz: Wie kann man Menschen erreichen, die sonst nicht in die Oper gehen und Schwellenängste überwinden, sondern auch eine stärkere Verwurzelung in die Stadtgesellschaft erreichen. Dazu soll der MUSICIRCUS von John Cage, bei dem jeder Bürger unserer Stadt, der der sich beteiligen möchte, auch mitmachen kann.

Die Regisseurin und Kreatorin von MUSCIRCUS, Sigune van Osten stellte beim Pressegespräch klar:

Interessierte Einzelpersonen, Vereine oder Gruppen können sich für das Klangprojekt am 06.10.2018 bis zum 31.03.2018 unter fschaefer@theaterdo.de bei dem Produktionsleiter Fabian Schäfer anmelden.

Mit dem Musicircus zur Volksoper: Der designierte Opernintendant Heribert Germeshausen und Regisseurin Sigune van Osten.
Mit dem Musicircus zur Volksoper: Der designierte Opernintendant Heribert Germeshausen und Regisseurin Sigune van Osten.

Es spielt dabei keine Rolle, ob sie nun ein Instrument spielen oder in einem Musikverein sind, oder eine Wandergruppe mit ihren Stöcken, ein Schachverein mit seinen „Klangkörper Schachfiguren“. Denkbar wäre zum Beispiel auch eine Gruppe von der Straßenreinigung, die nach einem gewissen Rhythmus durch die Straßen „fegt“ oder die Beteiligung der Feuerwehr mit ihren ganz speziellen Klanggeräuschen. Es gibt da viele Möglichkeiten der Beteiligung. Jeder darf mitmachen, wenn er sich nur an ein bestimmtes Zeitraster innerhalb der „Gesamtpartitur“ integriert. Ab Mitte April soll das (erste) Treffen mit den Gruppenleitern und dann auch mit den beteiligten Dramaturgen stattfinden.

Die schwierige und spannende Aufgabe der Regisseurin wird sein, die einzelnen Beiträge in ein passendes Zeitraster zu fassen und eine stimmige Gesamtpartitur zu entwickeln. Ein Ziel ist nebenbei ein Gemeinschaftsgefühl zu entfalten.

Vorgesehen ist, dass dieses Klangprojekt auf der Treppe vor dem Hauptbahnhof etwa um 16:00 Uhr beginnen soll. In einer Art „Prozession“ oder „Flashmob“ über geht es verschiedene Stationen durch die Stadt bis zum Opernhaus. Die Dortmunder Philharmoniker und das neue Opern-Ensemble werden anwesend sein. Seinen Abschluss soll MUSICIRCUS im Opernhaus mit einem fest aller Beteiligten finden. Dieses Projekt soll Menschen mit verschiedenen Begabungen zusammen bringen.

Es soll, so Germeshausen, nur der Auftakt für eine Entwicklung sein, an deren Ende perspektivisch die Gründung der ersten Bürgeroper Deutschlands stehen soll.




Frau Luna – Der Mond als Sehnsuchtsort

Die burlesk-fantastische Ausstattungsoperette Frau Luna von Paul Linke (1866-1946) und dem Libretto von Heinz Bolten-Baeckers hatte am 13.01.2018 unter der Regie von Erik Peters im Opernhaus Dortmund seine Premiere. Lincke gilt als der Initiator der Berliner Operette. Dabei kam es mehr auf das Wie als das Was an. Das kleinbürgerliche „Milljöh“ samt Slang wurde in der glitzernden fantastischen Welt ( z.b. der Mond) gegenübergestellt. Eingängige einfache Melodien wechselten sich ab mit Show-Elementen und Akrobatik.

Der erfahrene Regisseur von Operetten inszenierte „Frau Luna“ als ein glamouröse Revue-Operette. Tatjana Ivaschina hat dabei wieder einmal wunderbare Kostüme für das Ensemble auf die Bühne gebracht. Musikalisch begleitet wurde der Abend schwungvoll von der Dortmunder Philharmoniker unter der Regie von Philipp Armbruster.

Mit dem Ballon zu Frau Luna

Eine wichtige Rolle spielten neben den starken Sängern auch die Statisterie und der Opernchor des Theaters Dortmund (Leitung Manuel Pujol) bei den vielen Kometen, Mondgrazien und Planeten.

Frau Luna ist am Ende des 19. Jahrhunderts entstanden. Es war eine Zeit der technisch rasanten Entwicklungen. Die Menschen sucht in einer schnelllebigen Welt Ablenkung und die Möglichkeit, den Alltagsproblemen und einer verbreiteten Endzeitstimmung zu entfliehen. Da boten die viele Varietees und Theater genug Gelegenheit.

Kammersänger Hannes Brock als Prinz Sternschnuppe umringt von Fans in Frau Luna. (Foto: © Oper Dortmund)
Kammersänger Hannes Brock als Prinz Sternschnuppe umringt von Fans in Frau Luna. (Foto: © Oper Dortmund)

Kurz zum Inhalt: Der abgebrannte Mechaniker Fritz Steppke (Bonko Karadjov) hat einen lenkbaren Luftballon erfunden, und will zusammen mit dem Schneider Lämmermeier (Morgan Moody) und dem Steuerbeamten Pannecke (Marvin Zobel) nicht nur der resoluten Wirtin Frau Pusebach (Johanna Schoppa) entfliehen, sondern auch eine abenteuerliche Reise zum „Mann im Mond“ unternehmen. Es fällt ihm zunächst nur schwer, seine bodenständige geliebte Marie (Julia Amos) zurück zu lassen. Es begint eine wundersame Reise voller Überraschungen. Frau Pusebach ist als „Anhängsel“ mitgekommen, der „Mann im Mond“ entpuppt sich als „Frau Luna“. Auch dort gibt es menschliche Probleme…

In den ersten beiden Akten ging es zu nächst eher bedächtig mit der Einführung in das kleinbürgerliche typische Berliner Milieu und der Fahrt zum Mond los. Schöne Melodien wie etwa „Schlösser, die im Monde liegen“ (Marie) wechselten mit witzigen Elemente. Amüsant vor allem die schwarz-weiß auf die Leinwand projizierte Fahrt zum Mond mit Frau Pusebach im Schlepptau einschließlich „Milchgetränk aus der Glasflasche“.

Grandiose Revue im dritten Akt

Der Höhepunkt des Abends war aber der dritte Akt nach der Pause. Was da an Glamour und Glitzer angeboten wurde, konnte sich sehen lassen. Das Ensemble konnte neben seinen starken Stimmen auch sein komödiantisches Talent voll zur Geltung bringen. Frau Pusebach war mit Johanna Schoppa als „resolute Berliner Schnauze“ ebenso wunderbar besetzt wie die anderen Rollen. Bonko Karadjov gefiel als der zwar kleine Fritz Steppke, aber mit dem Herz am rechten Fleck und starker stimme. Morgan Moody hat schon öfter sein komödiantisches Können bewiesen. Das Gleiche konnten auch Ileana Mateescu (Stella) und Julia Amos in ihrer Doppelrolle als Marie und Mondgroom zeigen. Marvin Zobel konnte als Steuerbeamter Pannecke und Dirk Weiler als witzig-charmanter Theophil (Hausmeister auf dem Mond) gefallen.

Eine Paraderolle gab es für Kammersänger Hannes Brock in seiner letzten Spielzeit. Als unglücklich in Frau Luna verliebter Prinz Sternschnuppe sang er eines der drei in das Programm aufgenommene „Es war einmal“ mit etwas wehmütiger Melancholie.

Es war ein imposantes Auftreten von allen Planeten und Kometen oder Mondgrazien. Nur Pluto durfte nicht beim Mondfest dabei sein.

Frau Luna hatte im dritten Akt ihren großen Auftritt, den Emily Newton mit sichtlichem Vergnügen zelebrierte. Sie hatte sich neben Spiel und Gesang noch einer anderen Herausforderung zu stellen. Zusammen mit den fantastischen „Luftballett“ (Sylvia Idelberger, Petra Tobies) führte sie an vier weißen Tüchern akrobatische Übungen durch.

Das fulminante Finale mit einem musikalischen Mix aus „Das macht die Berliner Luft“ „aus die Berliner Luft 1905) und „Schlösser die im Monde liegen“ beendete den unterhaltsamen Revue-Abend einer etwas entstaubten Operette.

Weitere Aufführungstermine und Infos unter www.theaterdo.de




fit for future und die wichtigen Lebensfragen

Im Dortmunder Kinder- und Jugendtheater hatte das Klassenzimmerstück fit for future von Knut Winkmann (ab Klasse 9) am 12.01.2018 unter der Regie von Christina Keilmann seine Premiere. In der oberen Etage wurde zu diesem Zweck extra ein Raum als „Klassenzimmer“ für das Publikum umfunktioniert.

Worum geht es? Frau Millberg ist unterwegs im Auftrag des ZIZ (Zukunftsinformations-Zentrum), um Schüler in Fragen der der Berufs- und Lebensplanung zu beraten. Es geht um die Erstellung von möglichst genauen Persönlichkeitsprofilen, Motivation und Selbstoptimierung.

Wie wichtig dabei Zielstrebigkeit ist, macht sie gleich mal durch Statistiken von Ausbildungs- und Studienabbrechern deutlich. Dann passiert das unerwartete. Ihr Kollege mit den Eignungstests kommt nicht, da Frau Millberg ihm eine falsche Adresse genannt hat. Nach einem kurzen Moment der Verunsicherung erzählt sie die Geschichte der ungleichen Schwestern Lena und JoJo. Lena war schon immer der pflegeleichte „Sonnenschein“ der Familie, die nie „Probleme“ machte. Zielstrebig und geradeaus funktioniert sie wie ein perfektes Uhrwerk. Mehrere Sprachen, bester Schulabschluss, Praktika, erfolgreich im Beruf, nebenbei ein Hobby und ein bisschen soziales Engagement – alles kein Problem. Ihre Schwester Jojo will ihr Leben genießen und geht nicht den geraden Weg. Sie verlässt früh ihre Familie und die Schule ohne einen Abschluss. Der große Traum von ihr ist es, Köchin zu werden, Während Lena eines Tages einen „Burn out“ erleidet und das bisherige Lebenskonzept überdenken muss, erfüllt sich JoJo letztendlich ihren Traum…

Ist die Zukunft ein Abenteuer oder ist sie dir egal?: Bianka Lammert als Frau Millberg von der ZiZ bei fit for future. (Foto: © Birgit Hupfeld)
Ist die Zukunft ein Abenteuer oder ist sie dir egal?: Bianka Lammert als Frau Millberg von der ZiZ bei fit for future. (Foto: © Birgit Hupfeld)

Dieses Klassenzimmerstück profitiert von der starken Präsenz von Schauspielerin Bianka Lammert. Sie schaffte es, die unterschiedlichen Charaktere der beiden Schwestern und die Veränderung des Blickwinkels bei Frau Millberg sensibel auf die Bühne zu bringen. Die hektisch getriebene Lena genau so wie die neugierig offene JoJo. Sie nutzt dafür den ganzen Raum und kleine Accessoires, um den Charakteren eine Lebendigkeit zu verleihen. Das Stück bietet sowohl humorvolle wie berührend nachdenkliche Momente.

Mit fit for future können aber nicht nur Jugendliche in der Berufsfindungsphase etwas anfangen. In einer sich immer schneller verändernden Gesellschaft mit ihren Herausforderungen betrifft die Thematik uns alle.

Eine gute Idee ist es gewesen, den Anwesenden zum Schluss eine der kleinen schwarzen Karten mit Fragen wie etwa: Was hindert die daran, deine Träume zu verwirklichen? Wer sind die Menschen, auf die du dich verlassen?

Man darf gespannt sein, wie die Schülerinnen und Schüler in den Klassen reagieren.

Mobile Buchung für Schulklassen und Infos unter: 0231/ 50 28773 oder awendelstigh@theaterdo.de




Prison Escape – Jugendliche präsentieren selbst entwickeltes PC-Spiel

In dem wöchentlichen Kurs „Making the Game“ haben zehn Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren unter der Leitung von Dirk Mempel und Jens Neubert über drei Monate hinweg an der Entwicklung eines eigenen PC-Game gearbeitet. Nun stellten sie ihr Spiel Prison Escape am 11.01.2018 auf der UZWEI (Zentrum für kulturelle Bildung) im Dortmunder U vor.

Wie der Titel besagt, geht es in dem zweidimensionalen retro-PC-Game Prison escape darum, es irgendwie zu schaffen, aus einem Gefängnis zu entfliehen. Wie bei einem PC-Game üblich, hat die gefangene Person drei Leben (symbolisiert durch drei Herzen), muss Fluchtwege und Löcher suchen, sich auch mit einer Schusswaffe den Weg frei schießen und einen Schlüssel in die Freiheit finden.

Wie Kursleiter Neubert erklärte, bildeten sich mehrere Gruppen, die sich um die Entwicklung der Story , die verschiedenen Figuren und Level, die Grafik, den Sound und die Programmierung gekümmert habe. Außerdem verriet er noch, dass die Jugendlichen im Unterschied zu den ersten beiden Projekten, diesmal wirklich Spaß beim Spielen hatten. Das konnte man bei der Präsentation auch beobachten.

Bei Prison Escape wird die gute alte Zeit vom C64 wieder lebendig.
Bei Prison Escape wird die gute alte Zeit vom C64 wieder lebendig.

Das Spiel bietet viel Raum für Kommunikation und Diskussion zwischen den Spielern und ist mit seiner Anlehnung an die frühen PC-Games recht unterhaltsam.

Es ist geplant, dass Spiel demnächst online zu stellen.

Die UZWEI hat vor, in diesem Jahr noch verschiedene Aktivitäten zum Thema Gaming zu veranstalten: Game-Aktion für und mit den Jugendlichen, eine interaktive Ausstellung (Ende 2018) sowie Workshops zur Verbindung von Kunst/Kultur oder Gaming im Rahmen des EU-Projekts smARTplaces.