Kreatives Ferienprogramm für Kids im Depot

Im Rahmen des „Kulturrucksack NRW“ wird in den beiden Wochen des Ferienbeginns vom 16.-26. Juli 2018 jeweils von 10.00 bis 16.00 Uhr Montags – Donnerstags im Depot Dortmund (Immermannstraße 29) ein kostenloses kreatives Ferienworkshop-Programm unter dem Titel „Humaschines“ für Kinder und Jugendliche im Alter wischen 10 und 14 Jahren angeboten.

Eine wunderbare Gelegenheit für die Kids, gerade in der Nordstadt, aber auch darüber hinaus, sich in den Ferien inspirieren zu lassen, kreativ zu betätigen und sich mit dem spannenden Thema „Künstliche Intelligenz“und seine positiven wie negativen Aspekte künstlerisch zu beschäftigen. Nicht jedes Kind hat ja die Möglichkeit, mit seinen Eltern in den Urlaub zu fahren.

Sozialpädagogisch und künstlerisch begleitet wird das Programm von einem kompetenten Team um Susanne Beringer, Susanne Schütz, Birgit Brinkmann-Grempel sowie dem Dortmunder Fotografen Peter Lutz.

Die erste Woche (16.07. – 19.07.2018) ist für die Altersgruppe 10–12 Jahre, die zweite Ferienwoche (23.07 – 26.07.2018) für die Altersgruppe 12-14 Jahre vorgesehen.

Freuen sich auf rege Beteiligung der Kinder. (v.l.n.r.) Peter Lutz, Susanne Schütz und Birgit Brinkmann-Grempel - Künstlerinnen vom Depot Dortmund.
Freuen sich auf rege Beteiligung der Kinder. (v.l.n.r.) Peter Lutz, Susanne Schütz und Birgit Brinkmann-Grempel – Künstlerinnen vom Depot Dortmund.

Das Team begleitet die Kids und möchte ihnen Anregungen für deren eigene Entwicklung geben, erklärte Peter Lutz beim Pressegespräch. Vorgesehen ist auch eine spätere Präsentation (Ausstellung) der Ergebnisse. Je Woche sind jeweils 2 Module vorgesehen.

Das erste Modul (Malerei, Druck, Objekte ) bietet den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich malerisch, zeichnerisch oder mit Hilfe von verschiedenen Drucktechniken (Linoldruck, Stempeln, Schablonen) und mit zumeist recycelten Materialien (defekte Elektrogeräten, Computern, Platinen, Draht oder LEDs mit dem Thema „Humaschines“ auseinanderzusetzen .

Sie können zum Beispiel ihren Wunschroboter oder Zukunftsvisionen auf Papier bringen oder aus den angebotenen unterschiedlichen Materialien diese frei entwickeln.

Beim 2. Modul (Portraitfotografie, Maskenbau und Fotocollage) können die Kinder Fotos inszenieren, Requisiten verwenden und Masken (Gipsmasken) nutzen, die sie gemeinsam mit einem Partner erstellen. Später haben sie die Gelegenheit, ihre Verwandlung Mensch, danach Maschine oder „Menschmaschine“ zu dokumentieren.

Sie können auch mit den ausgedruckten Fotos Bildgeschichten erzählen und sie mit Unterschriften oder mit Sprechblasen Science-Fiction Stories kreieren. Es besteht auch die Möglichkeit, einzelne Fotoportraits mit weiteren Bildern zu fantasievollen Fotocollagen zu montieren.

Der Kreativität und Eigendynamik sind keine Grenzen gesetzt!

Dieses kostenlose Angebot wird vom Kulturbüro und der Stadt Dortmund sowie dem Land NRW unterstützt und gefördert.

Damit das interessante Programm lebt natürlich von vielen Kindern und Jugendlichen, die daran daran teilnehmen und möglichst viel Spaß in ihrer Ferienzeit haben.

Also möglichst bald per E-Mail anmelden. Es sind noch Plätze frei:

Kontakt:

Susanne Beringer: kunst@beringer.me

Birgit Brinkmann-Grempel: bb-g@gmx.net




Junges Medienfestival FEEDBACK geht in die dritte Runde

Auf der UZWEI im Dortmunder U findet vom 5. bis 8. Juli nun schon zum dritten Mal das junge Medienfestival FEEDBACK statt. Hier haben Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 25 Jahren die Möglichkeit, ihre eigenen Film-, Foto- und Multimedia-Arbeiten, ob Anfänger oder Fortgeschrittener, einem Publikum und vor allem Profis aus den verschiedenen Kunstsparten präsentieren.

Ziel des Festivals ist laut einer der Organisatoren, Vera Schöpfer (Young Dogs), den jungen kreativen Menschen eine Plattform für ihre Werke zu bieten und gleichzeitig ein konstruktives Feedback von etablierten Profis für ihre weitere Entwicklung zu bekommen.

Neben den zahlreichen Film-Screenings und Fotopräsentationen mit anschließenden Diskussionen zu den gezeigten Werken werden wieder zahlreiche kostenlose Workshops mit erstklassigen Dozentinnen und Dozenten angeboten.

Für den Workshop „Regie und Schauspielführung“ fliegt zum Beispiel Lynn Musiol, die Theatermacherin und Stipendiatin der Akademie der Künste Berlin extra von den Proben für die Salzburger Festspiele nach Dortmund.

Für den Workshop „Spiele-Entwicklung“ konnten die preisgekrönten Macherinnen und Macher von Kyklos Code aus Köln gewonnen werden.

Das Thema „Illustration“ behandelt der durch seine arbeiten bei der „Zeit“, der „taz“ oder dem Handelsblatt bekannten Illustrator Felix Gephart aus Berlin.

Die Fotografin Etta Gerdes veranstaltet ein Holi-Shooting, und das KiU der FH Dortmund lädt in die Welt der Virtual Reality ein.

Alle ab 15 bis 25 Jahren sind herzlich eingeladen sich für die Workshops unter www.feedback-medien.de anzumelden. Vorerfahrungen sind nicht nötig.

Ohne Anmeldung und Altersbegrenzung wird ein ein kostenloses Rahmenprogramm angeboten.

Die Eröffnung am 5. Juli 2018 um 19:00 Uhr beginnt nach der Begrüßung mit ausgewählten Kurzfilmen im Kino U und geht danach mit der Ausstellungseröffnung um 20:30 auf der Ebene 2 mit Tanz unter dem Motto „Get Together“ weiter.

Die Organisatorinnen freuen sich auf viele Teilnehmer: (v.l.n.r.) Vera Schöpfer (Young Dogs), Henrike Becklas (DrehMomente), Franka Schlupp (UZWEI / Jugendteam) und Nadine Seidel (UZWEI / Jugendteeam).
Die Organisatorinnen freuen sich auf viele Teilnehmer: (v.l.n.r.) Vera Schöpfer (Young Dogs), Henrike Becklas (DrehMomente), Franka Schlupp (UZWEI / Jugendteam) und Nadine Seidel (UZWEI / Jugendteam).

Am Freitagabend legt das Festival den Fokus auf die Nachwuchsregisseurin Gina Wenzel. Anschließende geht es in die lange FEEDBACK-Nacht mit Rocket-League-Turnier mit Live-Kommentar. Im Siebdruck-Studio „Fake 1 Fashion Label“ wird danach ausgiebig gedruckt.

Im Festival integriert ist der Wettbewerb „DrehMOMENTE NRW“. Hier werden am Freitag und Samstag verschieden Sachpreise in unterschiedlichen Altersstufen, von Kita-Kindern bis zu jungen erwachsenen verliehen. Für den Wettbewerb wurden mehr als 75 Kurzfilme zu verschiedensten Themen aus ganz NRW eingereicht. Eine Jury bestehend aus den unterschiedlichen Altersklassen war für die jeweilige Auswahl verantwortlich. Eingerahmt wird die Vergabe der Preise von einem lebendigen Aktionsprogramm und prominenter Moderation.

Henrike Becklas (DrehMOMENTE) verriet beim Pressegespräch, dass insgesamt 50 Filme zu sehen sein werden.

Nähere Informationen und genaue Zeitangaben für Ausstellungen, Filme und Workshops finden sie entweder im Flyer zum Festival im Dortmunder U oder eben unter www.feedback-medien.de .

Die Flyer werden auch in der Stadt verteilt.

Für die Workshops sollten sich junge interessierte Menschen möglich rechtzeitig anmelden, da die Plätze begrenzt sind.




Premiere für die Benefiz-Gala Sommernachtstanz

Am Sonntag, den 24.06.2018 war es endlich so weit. Die auf Initiative vom Theater Dortmund und dem Lions Club Dortmund Rothe Erde neu ins Leben gerufene Benefiz-Gala „Sommernachtstanz“ hatte im Opernhaus Dortmund seine Premiere. Die Schirmherrin und Vertreterin für die Stadt war Bürgermeisterin Birgit Jörder.

Die Intention der Gala ist, junge aufstrebende Künstlerinnen und Künstler und nachhaltige Projekte in Dortmund zu fördern und mit ihrer Hilfe auch finanziell zu unterstützen.

Gleichzeitig soll hiermit auch ein Schulterschuss zwischen Theater und freier Szene gelingen.

Dr. Gerd Bollermann (Präsident des Lions Club Rothe Erde) und der Geschäftsführer des Theater Dortmund und Gala-Moderator Tobias Ehinger freuten sich über die Unterstützung durch 16 Sponsoren aus dem Dortmunder Umfeld. Es wurde die beachtliche Summe von insgesamt 40.000 Euro generiert.

Eine Jury unter der Leitung von Birgit Jörder hatte die Aufgabe, aus dieser Summe Förderpreise in drei Kategorien zu vergeben.

1. Junge Künstlerinnen und Künstler in Dortmund (maximal 30 Jahre alt)

2. Kulturelle/ künstlerische Vermittlungsprojekte (etwa Kindergärten oder Schulen)

3. Herausragende Projekte, die Kunst und Kultur nachhaltig für die nächste Generation etablieren.

Das Publikum wurde nach dem Einlass mit einem Begrüßungstrunk empfangen und gleich mit Live-Musik in gute Stimmung versetzt. Mit dabei waren unter anderem der Bassklarinettist der Dortmunder Philharmoniker Matthias Grimminger und die Opernsängerin Almerija Delic.

Ballettdirektor Xin Peng Wang hatte mit seiner Compagnie und dem NRW-Juniorballett ein schönes Tanzprogramm mit Highlights aus den Produktionen der letzten Jahre zusammengestellt.

Gezeigt wurden Ausschnitte aus Faust II – Erlösung (Xin Peng Wang), Hora (Edward Clug), Alice (Mauro Bigonzetti) mit der Tea Time Szene, das NRW Juniorballett mit Versus Standard (Jacobo Godani) und den Vier Soldaten aus Krieg und Frieden (Xin Peng Wang) und Auszügen aus den neuen Produktionen Rachmaninow und Tschaikowsky (Xin Peng Wang).

Diese „Appetit-Happen“ zeigten eindrucksvoll, was durch gezielte Förderung an Klasse und Qualität zum Beispiel im Bereich Ballett/Tanz erreicht werden kann. Nicht umsonst hat Dortmund einen international hervorragenden Ruf in der Ballett-Szene.

In den Zwischenpausen wurde dem Publikum ein qualitativ hochwertiges „Flying Buffet“ vom Team DINNER & CO von Sascha Nies angeboten.

Nach dem offiziellen Programm wurde noch ausgiebig gegessen, diskutiert und begleitet von einer jungen Band aus Hagen auch getanzt.

Ein gelungener Anfang ist gemacht, bleibt zu hoffen, dass es im nächsten Jahr eine Fortsetzung des „Sommernachtstanz“ geben wird.

Die glücklichen Preisträger in den verschiedenen Kategorien waren:

Kategorie I: Peter Heinrich Köcke, die Band Brookland und die Organisatoren des „LiedDuo“.

Die zweite Kategorie hatte vier Preisträger: Die Theaterstilisten, das SilentOrchester, das Kinder- und Jugendkunstprojekt „My story“ vom Künstlerhaus Dortmund und den Posaunenchor Dortmund-Brackel.

In der dritten Kategorie wurde das Projekt „InHouse“ vom Dietrich-Keuning-Haus ausgezeichnet sowie der Kultursommer Bodelschwingh und der Künstlermarkt am Dortmunder Theater.




Addio Jens-Daniel Herzog

Mit der großen Abschiedsgala „Addio Dortmund“ wurde am 15.06.2018 in der hiesigen Oper der an die Staatsoper Nürnberg wechselnden Intendant Jens-Daniel Herzog verabschiedet. Beteiligt am gelingen des Abends waren fast das ganze Ensemble, das ihn im Laufe seiner siebenjährigen Tätigkeit begleitet hatte. Dortmunder Philharmoniker unter der schwungvollen Leitung des 1. Kapellmeisters Motonori Kobayashi und der Opernchor des Theaters Dortmund unter der Leitung des ebenfalls scheidenden Manuel Pujol waren zur musikalischen und gesanglichen Unterstützung zur Stelle.

Der Galaabend wurde locker und humorvoll von dem Journalisten und Professor für Musik (TU Dortmund) Holger Noltze moderiert.

Nach persönlichen Abschieds-und Dankesworten von Oberbürgermeister Ullrich Sierau ging es los.

Das Ensemble und der Chor der Dortmunder Oper brachte dem scheidenden Intendanten Jens-Daniel Herzog ein einen musikalischen Rückblick seiner Produktionen. (Foto: © Björn Hickmann)
Das Ensemble und der Chor der Dortmunder Oper brachte dem scheidenden Intendanten Jens-Daniel Herzog ein einen musikalischen Rückblick seiner Produktionen. (Foto: © Björn Hickmann)

Die während Giuseppe Verdis Ouvertüre zu „Nabucco“ an die Leinwand im Hintergrund projizierten Bilder gaben einen Eindruck von der Vielfältigkeit der Inszenierungen aus Oper, Oratorien, Operette und Musical während der Ära Herzog.

Nicht nur Herzog zieht es weg aus unserer Stadt, leider nimmt er sowohl seinen Dramaturgenstab wie auch viele der wunderbaren Sängerinnen und Sänger seines Ensembles mit nach Nürnberg. Aus seiner Sicht verständlich und erfreulich, aber wir werden sie in unserer Stadt sicherlich schmerzlich vermissen. Es bleibt nur zu hoffen, dass man sie noch öfter bei Gastspielen in Dortmund erleben dürfen.

Alle waren sie gekommen und bezauberten das Publikum mit ihren starken Stimmen. Julia Amos, Luke Stoker, Ileana Mateescu, Christoph Strehl, Karl-Heinz Lehner, Maria Hiefinger, Anke

Briegel, Eleonore Marguerre, Wen Wei Zhang, Emily Newton, Kammersänger Hannes Brock, Sangmin Lee, Fritz Steinbacher, Marvin Zobel, Almerija Delic und Morgan Moody.

Nur der im Programmheft angekündigte Christian Sist fehlte für seinen Auftritt als Elias mit „Herr Gott Abrahams“ (Felix-Mendelssohn Bartholdy).

Gesungen wurden aus Opern von Gaetano Donizetti, Guiseppe Verdi, Wolfgang Amadeus Mozart, Charles Gounod (Faust), Richard Strauss (Rosenkavalier), dem Oratorium Elias (Opernchor), sowie im letzten Block aus den Operetten von Emmerich Kálmán, Franz Lehár und Johann Strauß.

Mit ein wenig Wehmut, Blumen, einem kleinem Feuerwerk, Sekt für das gesamte Ensemble und vielen Dankesbekundungen, auch von dem neuen Intendanten Heribert Germeshausen, endete der Abend mit Partystimmung.

Als witzige Idee wurde Jens-Daniel Herzog von einem „Chauffeur“ mit dem kleinen blauen Theaterwagen von der Bühne abgeholt und hinaus gefahren.

Was bleibt ? Erinnerungen an viele, oft mutige Inszenierungen, die aktuelle gesellschaftspolitische Themen und Oper miteinander sensibel in einen Kontext brachten. Eine nicht so einfache Aufgabe bei einem eher konservativen und Veränderungen in den Inszenierungen kritisch gegenüber stehendem Opernpublikum. Der scheidende Intendant hatte dabei immer darauf geachtet, dem Publikum von jung bis alt etwas zu bieten und sie in das Opernhaus zu locken. Ob Oper, Musical oder Operette. Er scheute sich auch nicht vor moderneren „Opernexperimenten“ wie beispielsweise mit „Einstein on the beach“ (Philip Glass) in der Inszenierung von Kay Voges (Intendant des Schauspiel Dortmund).

Fehlen wird vor allem Herzogs offene und herzliche Art, die vor allem nach den Premieren ein Gemeinschaftsgefühl vermittelten.

Addio Jens.Daniel Herzog und alles Gute in Nürnberg!

Freuen wir uns aber auch und sind gespannt auf eine neu Ära unter Heribert Germeshausen.




Künstlergruppe aus Amiens stellt in der BIG gallery aus

Im Erdgeschoss der Direktkrankenkasse BIG befinden sich die Räumlichkeiten für die BIG gallery (Galerie der Dortmunder Künstlervereinigungen). Hier stellen aber nicht nur die Künstlerinnen und Künstler wie etwa der Dortmunder Gruppe.

Seit über fünfzig Jahren, noch bevor die Dortmund offizielle Städtepartnerschaften mit Amiens, Leeds, Rostow am Don und anderen Städten auf der ganzen Welt unterhielt, hat die Dortmunder Gruppe schon einen freundschaftlichen Austausch etwa mit Leeds oder Amiens betrieben. Es entstand eine rege Kooperation und Dialog über geografische und politische Grenzen hinweg mit mehreren wechselseitigen Besuchen und Ausstellungen.

In der BIG gallery am Dortmunder U werden nun erstmals Malereien, Zeichnungen, Fotografien und Objekte von acht Beteiligten des Künstlerkollektivs „La Marronnier“ unter dem Titel „Apostrophes!“ vom 17.06.2018 bis 15.07.2018 gezeigt.

In den letzten anderthalb Jahren ist die Idee für diese Ausstellung gereift, so der 1. Vorsitzende der Dortmunder Gruppe Alexander Pohl. Alle Werke sind in den letzten Jahren entstanden.

Im Eingangsbereich sind zunächst drei Objekt auf einem verschiebbaren Stahlgerüst mit vier Rollen von Jean-François Petiperrin zu sehen. Es handelt sich um als Menschen nur stilisiert erkennbare Objekte aus einem löchrigem,geflochtenem Netz aus buntem Stahlfäden. Eine bewegliches, porös wirkendes subtiles und sensibles Konstrukt, dass zu verschiedenen Assoziationen anregt.

Die Arbeiten der neun Künstler beschäftigen sich sowohl mit Landschaften und abstrakten Strukturen und unterschiedlichen Stoffen, wie auch unterschwellig mit Machtstrukturen.

Zwei der Künstler waren beim Pressetermin anwesend. Der französische Künstler und Fotograf Michel Gombart zeigt mit zwölf Fotografien unter dem Titel „Rough“ (rau), verschiedene interessante Sichtweisen auf Frauen. Dabei ist der Blick einerseits erotisch gefärbt, verrät zudem aber etwas über Machtstrukturen im Bezug von Mann und Frau, oder auch zwischen einem als Kolonialist verschwommen erkennbaren Mann hinter einer afrikanischen Frauenstatue. Die speziellen Bilder wurden von ihm als Motive bei seinen Besuchen auf einem Flohmarkt entdeckt.

Robert Laugier befindet sich zwischen Himmel und Erde (so der Titel der Bilder hinter ihm).
Robert Laugier befindet sich zwischen Himmel und Erde (so der Titel der Bilder hinter ihm).

Für dem zweiten anwesende Künstler, Fotograf Robert Laugier, sind seine Landschaftsfotografien eine Möglichkeit hervor zu heben, was diese spezielle Landschaft an der Somme eigentlich ausmacht und ausdrückt. Die dreizehn Fotografien unter dem Titel „Zwischen Himmel und Erde“ sind in zwei Reihen angeordnet. Die obere Reihe zeigt sieben ausdrucksstarke konkrete Landschaftsfotos, während die sechs Fotografien darunter verborgene abstrakte, zum Beispiel durch Eis-Einschlüssen entstandene Strukturen aufgenommen wurden.

Neben den genannten Künstlern stellen noch Geneviève Agache, France Dufour, Lolita Lejeune, Sausen Mustafova, Patrice Roger, Bernard Sodoyez ihre Werke aus.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Sonntag, den 17. Juni 2018 um 11:00 Uhr in der BIG gallery am Dortmunder U statt.

Begrüßung:

Peter Kaetsch (Vorstand BIG direkt gesund)

Alexander Pohl (1. Vorsitzender der Dortmunder Gruppe)

Die Kunsthistorikerin Simone Rikeit wird eine Einführung geben.

Michael Gombart setzt sich künstlerisch mit unterschiedlichen Sichtweisen auf Frauen auseinander.
Michael Gombart setzt sich künstlerisch mit unterschiedlichen Sichtweisen auf Frauen auseinander.




Klangvokal 2018 – grandioses Finale in der Reinoldikirche

In diesem Jahr fand das große Abschlusskonzert nicht wie sonst üblich im Dortmunder Westfalenpark statt. Das Klangvokal Musikfestival wurde mit einem „besonderen Schatz“, dem Oratorium „Maddalena ai Piedi di Cristo“ (um 1700), des italienischen Cellisten und Komponisten Antonio Caldara (1670-1736) in der Reinoldikirche beendet. Das Libretto ist von Bernardo Sandrinelli nach Lodovico Forni. Das Oratorium um die „Hure“ und „Büßerin“ Maria Magdalena, die hingerissen zwischen „irdischer und himmlischer Liebe“ Vergebung von Christus (Cristo) erhofft, ist aus der biblischen Geschichte bekannte. Die Beschäftigung mit diesem Genre geht bei Caldara auf die späten 1690er Jahre zurück. Er stand zu der Zeit kurz vor dem Wechsel von Venedig als Kapellmeister nach Mantua (1700 bis 1707). Noch in Venedig entstanden, sind Einflüsse des italienischen Spätbarock bei diesem Oratorium deutlich zu erkennen.

Als musikalische hochkarätige Begleitung konnte das französische Ensemble für alte Musik „Le Banquet Céleste“ unter der Leitung von Damian Guillon gewonnen werden. Dieser dirigierte nicht nur, sondern sang auch mit seinem wunderbaren Countertenor die Rolle der „Himmlischen Liebe“.

Barocker Abschluss des Festivals Klangvokal 2018 mit Caldaras Oratorium "Maddalena ai Piedi di Cristo". (Foto: © Bülent Kirschbaum)
Barocker Abschluss des Festivals Klangvokal 2018 mit Caldaras Oratorium „Maddalena ai Piedi di Cristo“. (Foto: © Bülent Kirschbaum)

Stimmgewaltig und mit renommierten Sängerinnen und Sängern waren auch die anderen Rolle besetzt. In der Rolle der Maddalena (Magdalina) sang die Sopranistin Emmanuelle de Negri, die italienische Altistin Benedetta Mazzucato als eindrucksvolle „Irdische Liebe“, die französische Sopranistin Maïlys Villoutreys als hinzugefügte Figur der Schwester (Martha) von Maria Magdalena, als spöttischer Pharisäer der Bassbariton Benoît Arnould und der belgische lyrische Tenor Reinoud van Mechelen als vergebender Cristo (Christus). Sie konnten sich alle in den oft berührenden Arien mit manchmal schwierigen Koloraturen auszeichnen.

Faszinierend war wieder einmal der besondere Klang der barocken alten Instrument wie etwa die Theorbe und Cembalo im Zusammenspiel mit Violinen, Violoncello, Bratsche und dem Kontrabass.

Trotz des überkommenen Libretto mit dem schwarz-weiß Bild von guter „himmlischer“ und „böser irdischer Liebe war es ein musikalischer Genuss und ein würdiger Abschluss eines vielseitigen und interessanten 10. Klangvokal Musikfestivals.

Ein großer Dank an alle MitarbeiterInnen des organisatorischen Teams um Festivaldirektor Torsten Mosgraber.




Musikalischer kontra_punkt im Konzerthaus

Im hiesigen Konzerthaus luden die Dortmunder Philharmoniker unter der souveränen Leitung des österreichischen Dirigenten Martin Haselböck am 5./6. Juni 2018 zu ihrem 9. Philharmonischen Konzert unter dem Titel „kontra_punkt“ ein. Ars tremonia war am 5.6.2018 anwesend.

Im Mittelpunkt des Konzerts standen mit Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Ludwig van Beethoven (1770-1827) zwei der größten Komponisten aller Zeiten. Bach ist als „Urvater der Harmonie“ (Beethoven) und Meister des Kontrapunkts bekannt. Beide hatten der musikalischen Entwicklung entscheidende neue Impulse gegeben.

Der musikalische Stilbegriff „Kontapunkt“ wurde ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts im weiteren Sinne als „Polyphonie“ (Mehrstimmigkeit) als Organisation von Gegenstimmen zu einer vorhandenen Tonfolge gesehen.

Es ging eindrucksvoll mit der bekannten Toccata und Fuge d-Moll BWV 565 von Johann Sebastian Bach mit Martin Haselböck an der Orgel los.

Interessant war an diesem Abend für das Publikum, dass dieses Werk am Ende des Konzerts in einer orchestrieren Version (Leopold Stokowski) von der Philharmoniker dargeboten wurde. Die gewaltige Toccata und Fuge d-Moll mit seinen vielen ineinander verzahnten Elementen wurde so zu einem ganz besonderen Klangerlebnis.

Ein andere Facette von Bach, teilweise leicht an die Harmonien von Wolfgang Amadeus Mozart erinnernd, konnten die Zuhörer beim folgenden Violinkonzert a-Moll BWV 1041 erleben. Die Streichfraktion des Orchesters wurde bereichert durch den virtuosen serbisch-französischen „Geigenderwisch“ Nemanja Radulovic als Soloviolinist.

Nemanja Radulovic erinnerte mit seinem Violinspiel ein klein wenig an Paganini. (Foto: Marie Staggat).
Nemanja Radulovic erinnerte mit seinem Violinspiel ein klein wenig an Paganini. (Foto: Marie Staggat).

Er begeisterte das Publikum mit einfühlsamen Spiel bei den harmonischen (an Mozart erinnernden) Passagen, mit viel Temperament bei den musikalischen Steigerungen des Violinkonzerts und im Zusammenspiel mit dem Orchester. Sein großes virtuoses Können zeigte dann auch bei einer Zugabe.

Die folgende Fantasie und Fuge c-Moll BWM 537, orchestriert vom britischen Komponisten Edward Elgar (1857-1934) zeichnet sich durch eine sich steigernde wechselreiche musikalische Intensität aus. Einzelne Instrumente wie Oboe, Klarinette, zweite Violine oder Bratsche hatten in den Solo-Kadenzen im Wechsel öfter Gelegenheit sich hervor zu spielen.

Nach der Pause ging es mit der viersätzigen 1. Sinfonie C-Dur op. 21 von Ludwig van Beethoven mit einem intensiven Wechselspiel von Streichern und Holzbläsern und einigen Steigerungen bis zum finalem Höhepunkt weiter. Der dritte Satz bietet eine kleine musikalische Revolution in der Geschichte der klassischen Sinfonie. Obwohl noch traditionell Menuett genannt, ist dieser Satz eigentlich schon ein rasantes und furioses Scherzo.

Ein grandioses Kabinettstück war zum Schluss die von Leopold Stakowski orchestrierte Fassung von Bachs Toccata und Fuge d-Moll BWV 565. Den ersten Lauf übernehmen die groß besetzten Streicher, den zweiten dann die Holzbläser. Der Dritte wird wuchtig und massiv von den Kontrabässen übernommen. Die musikalische Ausdifferenzierung in allen möglichen Klangfarben, ob zarte und feine Klänge der Streicher oder mächtige Klangpracht, sorgte für ein emotionales Erlebnis. Beim finalen Showdown war dann noch einmal das gesamte Orchester gefordert.




World Press Photo 2018 – Ausstellung im Kulturort Depot

Auch in diesem Jahr zeichnet die World Press Photo Foundation in diesem renommierten internationalem Wettbewerb die besten Pressefotografien in verschieden Kategorien aus. Eingereicht wurden 73.044 Fotos des Jahres 2017 von 4.548 Fotografen aus 125 Ländern. Ausgewählt als Sieger wurden von einer kompetenten Jury letztendlich 41 Fotografien aus 21 Nationen.

Zum siebten Mal werden über 150 großformatige Fotos vom 09.06.2018 bis zum 01.07.2018 im Kulturort Depot (Mittelhalle) in der Immermannstraße 29 in Dortmund ausgestellt.

Wie Clara Vlaun (World Press Photo Foundation) beim Pressetermin erklärte, als neue Kategorie „Environment“ (Umwelt) hinzu gekommen. Es gibt viele spektakuläre Aufnahmen aus den Bereichen Sport, Natur, Umweltzerstörung, Portraits, gesellschaftlichen Konflikten und langfristige Projekte (Fotoreportagen).

In einer Wanderausstellung werden die preisgekrönten Fotos in der ganzen Welt gezeigt und erreichen so sehr viele Besucher. Es gibt zu der Ausstellung wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Führungen für Schulen und anderen Gruppen,, Kinofilm, Vorträgen.

Der Eintritt kostet normal 6,- €/ 4,- € erm. Für das Rahmenprogramm (Schulen) gibt es ein spezielle Begleitheft als Leitlinie. Die Führungen kosten pro Schüler 3,50 €

Dieses Begleitmaterial und nähere Informationen erhalten Sie unter der

Telefonnummer 0213-900 809 oder per E-mail unter depot@depotdortmund.de

Es lohnt sich etwas Zeit mit zu bringen, um sich die ausdrucksstarken Fotografie genau zu betrachten und die Geschichten dahinter zu erkennen.

Denn es geht hier um verborgene Wahrhaftigkeit, die in besonderen Momenten festgehalten wurden. Da die Fotografien teilweise auch schonungslos Gewalt darstellt, wird diese Ausstellung für Jugendliche erst ab 14 Jahre von der Foundation empfohlen. Als kleiner Eindruck seien hier nur wenige Beispiele genannt.

Den 1. Preis Einzelfotografie in der Kategorie „Harte Fakten“ mit eindrucksvollen Fotografien aus dem Krisengebiet Venezuela erhielt Ronaldo Schemidt (Agence France-Presse). Die Betrachter sehen in Flammen stehende Demonstranten gegen den Präsidenten Maduro in Venezuela im Konflikt mit der Bereitschaftspolizei.

Die Ausstellung zeigt sehr gefühlvolle, aber auch dramatische Bilder aus aller Welt. (v.l.n.r.) Claudia Schenke (Depot Dortmund), Wolfgang Bödeker (DEW21) und Carla Vlaun (World Press Foto Foundation).
Die Ausstellung zeigt sehr gefühlvolle, aber auch dramatische Bilder aus aller Welt. (v.l.n.r.) Claudia Schenke (Depot Dortmund), Wolfgang Bödeker (DEW21) und Carla Vlaun (World Press Foto Foundation).

In der Kategorie Natur mit dem 2. Preis Einzelfotografie und dem 3. Preis Fotoserie wurde zum Beispiel der deutsche Fotograf Thomas P. Peschak (National Gegographic) ausgezeichnet. Sein Foto von Felsenpinguinen auf den Marion Inseln im südlichen indischen Ozean und die Fotoserie auf den Galapagosinseln zeigen sensibel die Auswirkungen der Umwelteinflüsse und gleichzeitig die Schönheit der Natur.

Die Fotografin Anna Boyiazis (USA) wird für ihrer auf Sansibar aufgenommenen Fotoserie in der Kategorie „Menschen“ mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Sie zeigt Frauen und Wasser und deren Bedeutung als Symbol für Leben.

Die vielen qualitativ hochwertigen eindrucksvollen Pressefotografien haben es verdient, auch in ganz NRW und darüber hinaus beachtet zu werden. Das findet auch Claudia Schenk von der Geschäftsführung im Depot.




Lucky & Fred im Schauspielhaus-Studio

Seit über vier Jahren haben sie im Internet mit ihrem Podcast „Lucky und Fred“ mit pointierten Bemerkungen zu aktuellen Themen für Aufsehen gesorgt. Am 06.06.2018 begaben sie sich mit „Lucky & Fred – die Gala“ auf die „reale Bühne“ des Studios im Dortmunder Schauspielhaus: die Journalisten Lukas Heinser (Chef Bildblog) und Friedrich Küppersbusch (unter anderem als ZAK-Moderator bekannt). Die beiden bilden ein kongeniales Paar, das sich geschickt die verbalen Bälle zuwarf. Jüngerer und älterer Medienmacher treffen aufeinander.

Im Studio wurde das Publikum mit einer an die Leinwand projizierte ironische Anspielung auf die viel diskutierte „Datenschutzgrundverordnung“ empfangen. Mit lautem Lachen, Applaus oder Bierflaschen umschmeißen würden sie dieser Verordnung zustimmen.

Der Abend wurde mit einer witzigen Vorstellung beiden Journalisten aus der Retrospektive per Video eröffnet. Heinser als kleiner Junge mit einem Geburtstagsständchen für seinen Opi, Küppersbusch im Gespräch mit der resoluten Inge Meysel.

Wir hoffen mal, dass es nicht bei einem Besuch im Schauspielhaus bleibt (v.l.n.r.): Fred (Friedrich Küppersbuch) und Lucky (Lukas Heinser). (Foto: © Lucky & Fred)
Wir hoffen mal, dass es nicht bei einem Besuch im Schauspielhaus bleibt (v.l.n.r.): Fred (Friedrich Küppersbuch) und Lucky (Lukas Heinser). (Foto: © Lucky & Fred)

Behandelt wurden mit bissigem Humor und streng subjektiven Analysen alle aktuellen virulenten Themen wie etwa Alexander Gaulands Provokationen, die AFD im allgemeinen, die „freundschaftliche Stippvisite“ der Fußballspieler Özil und Gundogan bei „ihrem Präsidenten“ Erdogan , das Schicksal des Hundes Chico nach dessen tödlicher Beiß-Attacke, Trump, die Situation um die SPD mit ihrer Vorsitzenden Andrea Nahles und einiges mehr. Passend wurden Bilder dazu auf die Leinwand projiziert. Sogar die Fragestunde im Bundestag mit Kanzlerin Angela Merkel vom selben Tag wurde in das Programm einbezogen.

Wie es ich für eine Gala gehört, wurde auch ein Musik-Programm geboten. Die Gruppe „Frau Ado und die Goldkanten“ standen der von die Werbung (wir erinnern uns an Dr. Marianne Koch) beschworenen hochwertigen Qualität in nichts nach.

Mit einer gelungenen Mischung von Songs aus dem Bereichen Soul, Pop-Rock oder Schlager in englischer oder auch deutscher Sprache kam die starke Stimme von Sängerin Claudia Zahn ihrer wunderbar zur Geltung. Der Pianist Guido Schlösser konnte dem Publikum auch seine Fähigkeiten als Sänger mit einem Elvis-Song beweisen. Friedrich Küppersbusch sorgte mit der Gitarre für den passenden musikalischen Hintergrund.

Mit dem als „Spezial-Guest“ eingeladenen Journalisten und Medienkritiker Hans Hoff (bis 1999 Rheinische Post) wurde dann über die auf einer Leinwand projizierte in den letzten Jahren verstorbenen Prominenten wie etwa der Kult-Schriftsteller Wolfgang Welt, Sänger Abi Opharim oder einige andere gesprochen. Hoff zeigte sein Können als Sänger mit Jazz-Stimme und viel Groove. „Lucky“ Heinser Griff dann noch zur Gitarre und amüsierte das Publikum mit seinem „Gefühl-Song“.

Den Anwesenden sollte aber auch etwas positives mit auf den Heimweg gegeben werden. So freute sich Henser beispielsweise über ein in Europa angedachtes „Free Interrail“ für junge Menschen.

Ein kurzweiliger und unterhaltsame, satirisch-bissige Analysen zum Zustand der Welt im Studio des Schauspiels.

Eine Fortsetzung wäre zu wünschen.




10 Jahre Summersounds in den Dortmunder Parks

Einige mögen es kaum glauben. Dortmund liegt bei den grünsten Großstädten mit über 500.000 Einwohnern auf dem zweiten Platz!

Um das zu feiern und die vielen Parks in unserer Stadt noch bekannter zu machen, finden dort nun schon zum zehnten Mal vom 30. Juni bis zum 25. August 2018 die „Summersounds DJ Picknicks“ statt. Es war, so Martin Juhls (Organisator) dabei wichtig, dass die DJ-Picknicks etwas für die ganze Familie bieten. Viel Spaß mit Musik, essen und trinken, tanzen, sowie mit verschiedenen Sportangeboten ein wenig „Urlaubsfeeling“ aufkommen zu lassen.

Immer dabei war die Dortmunder Wohnungsgesellschaft „DoGeWo“, die zu ihrem eigenen hundertjährigen Jubiläum in diesem Jahr auch 100 Liegestühle zur Verfügung stellen wird.

Mit an Bord sind vor allem auch der Veranstalter Dortmund Agentur, das Jugendamt und der Verein für urbane Popkultur e.V. (UPop). Ein wichtiger Partner in diesem Jahr ist die Kronen-Brauerei. Sie wird exklusiv ihr „Helles Kronen“ zum Verkauf anbieten. Für das Gastronomie-Angebot ist Jan Wenning verantwortlich.

Wie es sich für ein Jubiläum gehört, wird an den acht Samstagen ein hochkarätiges musikalisches Programm geboten werden. Der Soundtrack reicht von Electronic Beats, Deep House, Hip Hop und Rap bis Soul, Funk, Reggae und Global Beats. Gefeiert wird immer von 14:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

Los geht es am Samstag, den 30.6.2018 im Westpark mit Compost-Labelchef Rainer Trüby, + Ingo Sänger + Carsten Helmich und passend zur Fußball-WM mit Sport & Fun: Fußballdarts sowie Soccerpool

Sa. 07.07.2018

Wiese an den Westfalenhallen: KC The Funkaholic + Guy Dermosessian + Razzmatazz sowie Sport & Fun: 9-Meter-Kletterturm + XXL Basketball.

Sa. 14.07.2018

Fredenbaumpark: Tyree Cooper + LØVE + Cosanne sowie Sport & Fun: Dortmund Wanderers Baseball + Gladiator-Kolosseum

Sa. 21.07.2018

Tremoniawiese: DJ Mad + Der Wolf + Soultrippin‘ Crew sowie Sport & Fun: Skateboard-Initiative Dortmund Mini Ramp

Sa. 04.08.2018

Phönix See: Twit one + Delicious Frequencies + EEPH sowie Sport & Fun: Yoga-Warm-Up

Sa. 11.08.2018

Wiese an den Westfalenhallen: DJ Dash + Larse + Hans Nieswandt sowie Sport & Fun: Disc-Golf (Frisbee Workshop)

Sa. 18.08.2018

Phoenix-West (Grünkeil): Ante Perry + Juliet Sikora + P.A.C.O. sowie Sport & Fun: )-Meter Kletterturm.

Am Samstag, den 25.08.2018 findet zum Abschluss das große Summersounds‘ Open Air im Hoeschpark mit Live-Acts + Dj-Floors + Streetfood-Biergarten +Silent disco + Tuk Tuk Soundsystem + Bubble-Soccer + Sports & Activities.

Dann geht das Programm von 14:00 Uhr bis 23:00 Uhr.

Der Eintritt ist natürlich.immer frei!

Die Organisatoren rechnen mit einem weiteren Anstieg der Besucherzahlen. Es waren schon im letzten Jahr mehrere Tausend. Das macht zusätzliche Sicherheitskräfte und mehr Dixi-Klos erforderlich.