Ein besonderer Pinguin auf der Suche nach Freundschaft und Glück

Im Dortmunder Kinder- und Jugendtheater (KJT) hatte am Freitag, den
20.09.2019, das Stück „Ginpuin“ (ab 4 Jahre) Premiere. Die durch
viele schöne Produktionen bekannte KJT-Regisseurin Antje Siebers hat
die Bühnenfassung von Winnie Karnofka nach einem Bilderbuch (Barbara
van den Speulhof und Henrike Wilson) fantasievoll und mit viel Humor
inszeniert. Es ist eine Geschichte vom anders ein und dem starken
Wunsch nach Akzeptanz, Zugehörigkeit, Freundschaft.

In einer arktischen
Landschaft mit Eisschollen und Eisberg (dargestellt mit beleuchteten
hellen Holzplatten) auf der Südhalbkugel unseres Planeten erscheint
ein neuer Pinguin. Er ist anders als die anderen Pinguin, obwohl er
äußerlich genauso aussieht. „Ginpuin“ verdreht die Buchstaben.
Aus „dankeschön“ wird so etwa „schankedön“. Die anderen
Pinguine lachen (zunächst) über ihn und geben ihn seinen
Spitznamen. Traurig macht sich Ginpuin auf eine lange Reise bis zum
anderen Ende der Welt, um sein Glück zu finden und ein Held zu
werden. Er begegnet anderen Tieren und einer freundlichen Fischerin,
die ihn mitnimmt. Auf einer grünen Insel wird er sogar sehr
glücklich. Das ist aber noch nicht das Ende der Geschichte…

Ein großes
Kompliment für die wunderbaren humorvoll-fantasievollen Kostüme und
Ausstattung von Julia Schiller. Für die atmosphärischen
Videoprojektionen im Hintergrund mit zum Beispiel einem schönen
Nachthimmel oder Sonnenuntergang sorgte Peter Kirschke. Mit Humor,
Spielfreude, kleinen Tanz- sowie Gesangseinlagen überzeugten die
KJT-Schauspieler: Bianka Lammert als cooler, sprechender „Eisberg“
und relaxt-entspannte, an die Hippie-Zeit erinnernde „grüne
Insel“.

Auf einer grünen Insel wird Ginpuin (Bettina Zobel, rechts) glücklich. Mit auf dem Bild: Die Ensemblemitglieder Thorsten Schmidt; Jan Westphal und Bianka Lammert  (v.l.n.r.). Foto: © Edi Szekely)
Auf einer grünen Insel wird Ginpuin (Bettina Zobel, rechts) glücklich. Mit auf dem Bild: Die Ensemblemitglieder Thorsten Schmidt; Jan Westphal und Bianka Lammert (v.l.n.r.). Foto: © Edi Szekely)

Mit viel Spaß an
der Verwandlung schlüpften auch Thorsten Schmidt und Jan Westphal
gleich in mehrere Rollen als Pinguine und andere Tiere. Bettina Zobel
hatte in ihrer Rolle als Ginpuin die große Herausforderung, die
Sprachverdrehungen unfallfrei vorzutragen. Sie tat es mit einer
lockeren Selbstverständlichkeit.

Neben den vier
Schauspielern stand auch noch die Musikerin Maria Trautmann. Mit
passenden Hintergrundklängen und Songs sorgte sie nicht nur live auf
der Bühne mit verschiedenen Instrumenten (z.B. Posaune oder
Synthesizer) für eine besondere Stimmung, sondern überzeugte auch
als Fischerin.

Am Ende kommt auch
die drohende Eisschmelze durch den Klimawandel zur Sprache.

Rührend und etwas
naiv, wie am Ende alle gemeinsam versuchen, durch das Aussprechen von
Begriffen, die Kälte assoziieren („Eis am Stil“ u.a.) das
drohende Schmelzen des Eisbergs zu verhindern.

Informationen zu
weiteren Aufführungsterminen erhalten Sie wie immer unter
www.theaterdo.de oder Tel:
0231/ 50 27 222.




Wundersame Kunstwelten im Torhaus Rombergpark

Die Städtische Galerie im Torhaus Rombergpark (Dortmund) zeigt vom
22.09.2019 bis zum 13.10.2019 unter dem „Wundersame Welten“
fünfzehn großflächige Acrylzeichnungen des Pop-Künstlers Helmut
Kottkamp (Jahrgang 1954) aus Mühlheim an der Ruhr. Die Werke sind
alle, so Kottkamp, in den letzten drei Jahren entstanden.

Ab 1968 beschäftigt
sich der Künstler mit surrealistischer Malerei, seit 2007 mit
Popart. Er zerlegt uns bekannte Dinge, ordnet sie neu zu seiner
Kunst. Seine surrealen, kubistischen und farbenfrohen Arbeiten
lassen Fragen offen und bieten Raum für Assoziationen. Er collagiert
nicht nur alles zu Neuem, sondern arbeitet auch Teile seiner
Installationen oder sogar sich selbst und andere bekannte
Persönlichkeiten in die Zeichnung mit hinein. Tiere und und andere
Details sind oft erst auf dem zweiten Blick zu erkennen.

Helmut Kottkamp vor seinem Bild "Poseidon" zu sehen in der Galerie Tohaus Rombergpark.
Helmut Kottkamp vor seinem Bild „Poseidon“ zu sehen in der Galerie Tohaus Rombergpark.

Viele bekannte Film-
und Pop-Musik-Größen oder Poseidon aus der griechischen Mythologie
können die Besucherinnen und Besucher in seinen Werken wiederfinden.
Interessante Kombinationen wie etwa Martin Luther und Che Guevara,
bekannte Größen aus der Filmwelt wie Johnny Depp („Fluch der
Karibik“), „Die Vögel“ (Hitchcock), aus „Zeugin der
Anklage“, der „Terminator“ (Arnold Schwarzenegger), oder
Musikstars wie Mick Jagger, Lady Gaga, sowie die vier Beatles
(Sergeant Pepper) u.a. sind dort zu sehen. In die Arbeit „Sergeant
Pepper“ hat Kottkamp seinen eigenen Großvater mit eingebaut.

Eine politische
Entwicklung der SPD anhand vier großer Persönlichkeiten (ähnlich
aufgereiht wie die Präsidenten der USA im Grand Canyon, Mount
Rushmore National Memorial) zeigt eindrucksvoll das Werk mit dem
Titel „Genossenzeit“. Es gibt viel zu entdecken und es lohnt
sich, in diese „Wundersamen Welten“ einzutauchen.

Die Eröffnung
findet am Sonntag, den 22.09.2019 um 11:00 Uhr in der Städtischen
Galerie Torhaus Rombergpark (Am Rombergpark 65) statt.

Öffnungszeiten:

dienstags bis
samstags: 14:00 – 18:00 Uhr

sonntags und
feiertags: 10:00 – 18.00 Uhr

Eintritt frei




„Madame Butterfly“ und die Tragik einer Desillusionierung

Im Dortmunder Opernhaus hatte am 15. September 2019 die tragische
Oper „Madame Butterfly“ von Giacomo Puccini (1858 – 1924) in
drei Akten mit dem Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
seine vom Publikum gefeierte Premiere.

Die emotional
bewegende Musik von Puccini wurde durch die Dortmunder Philharmoniker
unter der engagierten Leitung von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz.
Unterstützt wurden die Sängerinnen und Sänger zudem vom Opernchor
Theater Dortmund (Leitung: Fabio Mancini) sowie der Statisterie und
Kinderstatisterie (Theater Dortmund).

Beeinflusst war
Puccini für seine Oper zum einen von der der Tragödie „Madame
Butterfly“ (David Belasco) wie auch von der gleichnamigen
Kurzgeschichte des Autors John Luther Long. Musikalischen flossen in
diese italienische Oper nicht nur rein japanische Motive in das Werk
ein, sondern als Ideengeber diente zudem eine in der Schweiz
hergestellte Spieluhr mit chinesischer Folkloristik.

Die moderne
Inszenierung von Regisseur Tomo Sugao spielte bewusst mit gängigen
Japan-Amerika-Klischees, mit traditionellen (Kimono, Samurai-Krieger)
wie modernen Elementen (Projektion, Handy oder von japanischen Mangas
oder Schuluniformen beeinflussten Kleidungsfragmenten). Alles in den
amerikanischen Farben blau, weiß und rot gehalten.

Entsprechend der
Perspektive (Brille) des amerikanischen Marineoffiziers Pinkerton
(stark Andrea Shin) wurde die Hochzeitsgesellschaft entsprechend
gekleidet. Die Bühne war komplett mit japanischen Schiebetüren und
Raumteilern (Shoji-Stil) ausgestattet, die sich wunderbar flexibel je
nach Bedarf einsetzen ließen und mit denen gespielt werden konnte.

In der Handlung
benutzt Marineoffizier Pinkerton das vom etwas
schleimig-anbiederischen Vermittler Goro (humorvoll-ironisch
dargestellt von Fritz Steinbacher) erworbene Haus in Nagasaki samt
Geisha Cio-Cio-San und Dienerschaft als amüsantes Spielzeug. Er will
die exotisch reizvolle junge Sio-Cio-San, von ihm „Butterfly“
(Schmetterling) genannt, pro forma heiraten. Nach geltendem Recht
kann er die Ehe jederzeit auflösen lassen, um später eine passende
Amerikanerin zu heiraten.

Madame Butterfly (Cio-Cio-San), sehr sensibel interpretiert und großartig gesungen von Anna Sohn, gibt alles für ihren „amerikanische Traum“ als die Ehefrau von Pinkerton auf. Sie gibt ihre Familie auf, die sie – angeführt von Onkel Bonzo (kraftvoll Denis Velev) – verstößt, als sie den katholischen Glauben ihres Mannes annimmt. Außerdem wartet sie drei Jahre geduldig mit ihrem inzwischen geborenen kleinen Sohn auf die Rückkehr ihres Ehemannes.

Frank Philipp
Schlößmann schafft mit seinem Bühnenbild Raum für
Sehnsuchtsbilder, die die Hoffnung und Erwartungs-Illusionen von
Butterfly verdeutlichen. So kreisen im Hintergrund Projektionen der
Freiheitsstatue oder es ist eine große amerikanische Flagge zu
sehen, die am Ende desillusioniert heruntergefahren wird.
Atmosphärisch wird das Licht eingesetzt, und zwei gegeneinander
fahrbare Ebenen mit Lichtrahmen sorgen für immer neue Bildeindrücke
und -ausschnitte.

Zentral ist die
Brautthematik im Stück. Zunächst ist Butterfly in einem japanischen
Brautkimono gehüllt, beim Liebesduett trägt sie ein westliches
Brautkleid. Als Traum- und Spiegelbild wird ihr schon da die
„amerikanische Rivalin“ Kate Pinkerton (Penny Sofroniadou),
ebenso gekleidet gegenübergestellt.

Ihr treu zur Seite
steht immer die Dienerin Suzuki (Hyona Kim). Der Konsul Sharpless
(Mandla Mndebele) hat zwar Mitleid, kann aber auch nicht wirklich
helfen.

Als B.F. Pinkerton
nach drei Jahr mit seiner neuen Frau Kate zurück kommt, um den
kleinen Sohn nach Amerika mitzunehmen, bleibt der desillusionierten
Butterfly nur der Weg in den gemeinsamen Tod mit ihrem Sohn. Hier
nimmt der Regisseur eine kleine Änderung vor, denn in der
Ursprungsfassung überlebt das Kind.

Informationen zu
weiteren Aufführungsterminen erhalten Sie wie immer unter
www.theaterdo.de




Emerging Artists Festival Dortmund als vernetzende Künstlerplattform

Das Festival für zeitgenössische Kunst aus „Emerging Artists
Dortmund“ findet vom 14. September bis zum 17. November 2019 zum
dritten Mal auf der Ebene Zwei des Dortmunder U (UZWEI –
kulturelle Bildung) statt.

Für die UZWEI als
Gastgeber verriet deren Leiterin Mechthild Eickhoff über die
Zielsetzung des Festivals: „Es ist eine Plattform für kreative,
innovative Künstlerinnen und Künstler mit klugen Ideen mit
Vorbildfunktion.“ Zehn von einer sachkundigen internationale Jury
ausgewählte KünstlerInnen mit ihren Werke sollen nicht nur
herausgehoben werden, sondern sich aktiv vernetzen und ausgestattet
werden. Sich weiter zu entwickeln und erfolgreich sowie professionell
zu arbeiten.

Das Festival ist
eine Kooperation zwischen dem Kulturbüro Dortmund, dem Dortmunder
Kunstverein und der UZWEI – Kulturelle B sowie ein Teil des
Projektes smART-places. Schon seit Anbeginn unterstützt die
Wilo-Foundation das Projekt als Förderer. Die Projektleitung liegt
bei Andree Höppe (Hartware MedienKunstverein) und Linda Schröer
(Kunstverein) .

Unsere Stadt
entwickelt sich immer mehr zu einem kulturellen Schmelztiegel mit
einer wachsenden Szene an bildenden Künstler*innen, Designer*innen,
Szenograf*innen und aus diversen anderen kreativen Branchen. Das
professionelle grafische Erscheinungsbild und die
Ausstellungsgestaltung, die Fotografien sowie das
Vermittlungsprogramm zu Emerging Artists entstand in Zusammenarbeit
mit Studierenden und Absolventen der hiesigen Hochschulen.

Kommunikationsdesign
: Marius Burgmann und Mike Magduschewski (ADLIPS DESIGN BUREAU)

Szenografie:
Kathrin Breitenbach und Jasmin Keune-Galeski (Studentinnen der
Szenografie und Kommunikation , Fachhochschule Dortmund).

Fotografie: Karol
Pryk (Student Fotografie FH Dortmund).

Die
Arbeiten der zehn Künstlerinnen und Künstler bewegen sich in dem
Spektrum bildende Kunst, Design, Szenografie und Fotografie. Sie
sind jeweils ein individueller Beitrag, der die Besucher*innen in
andere Wahrnehmungsräume und bewusst irritieren
will. Es wird mit unterschiedlichen Materialien,
oft
auch in Kombination von
verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen, wie Skulptur,
Fotografie, Bild oder auch
Text. Mit der digitalen Welt
und der besonderen Wahrnehmung, und in einem Beitrag mit zwei
„bewegten“ Objekten, die obwohl unterschiedlich groß, irgendwie
miteinander interagieren.

(c) Katja Mudaray Emerging Artists Dortmund 2019, Adlips Design Bureau
(c) Katja Mudaray Emerging Artists Dortmund 2019, Adlips Design Bureau

Den Entstehungsprozess der Kunst können sich die Besucher*innen an drei Bildschirmen erleben. Dabei sitzen sie auf drei offenen Holzstühlen, die mit einer weichen Schaumgummimasse bezogen sind und witzigerweise auf den ersten Blick als harte Unterlage wahrgenommen wird. Viel Raum für eigene Assoziationen.

Es besteht die Möglichkeit, von den einzelnen Arbeiten der
Künstler*innen eine Postkarte mitzunehmen oder eine kleinere Edition
auch käuflich zu erwerben.

Im Rahmen von Emerging Artists gibt es nicht nur viele Workshops oder
Vorträge, teilweise z:B. auch im Rekorder (Gneisenaustraße 55) mit
wichtigen Tipps (z.B. Selbständigkeit, Antragsformalitäten oder
Urheberrechtsfragen).

Die
Eröffnung des Festivals
findet am 13. September 2019
um 19:00 Uhr (Kino im Dortmunder U) statt. Anschließend wird die
Ausstellung
auf der UZWEI (2. Etage) eröffnet.

Ab 21:00 Uhr gibt es dann eine Aftershowparty mit Delicious
Frequencies an den Plattentellern

Ort: Rekorder, Gneisenaustr. 55, 44147 Dortmund.




Stimmungsvolle Opern-Gala beim vierten Cityring-Konzert

Mit einem großen Aufgebot an glänzenden Stimmen und einem gut
ausgewogenen Programm mit Ausblick auf die neue Opern-Spielzeit
starteten zum vierten Mal die dreitägigen Cityring-Konzerte am
Freitag, den 06.09.2019 auf dem Dortmunder Friedensplatz.

Der Abend stand
unter dem Motto „Un bel di vedremo – Der Abend der großen
Stimmen“ .

Das Programm wurde
von Dirk Rutenhofer (Vorsitzender Cityring Dortmund) und
Opernintendant Heribert Germeshausen humorvoll-informativ moderiert.
Die Dortmunder Philharmoniker unter der Leitung von
Generalmusikdirektor Gabriel Feltz zeigte sich gut aufgelegt und
gewohnt professionell. Der Opernchor des hiesigen Theaters
(Einstudierung Fabio Mancini) unterstützten die Sängerinnen und
Sänger auf der Bühne tatkräftig.

Die Ouvertüre aus
die Hochzeit des Figaro ( Mozart) war der Einstieg für eine
stimmungsvolle Operngala bei etwas kühleren Temperaturen. Denis
Velev (Bass) sorgte mit der witzig-ironischen Register-Arie aus Don
Giovanni (Mozart) für heitere Gelassenheit.

Mandla Mndebele
(Bariton) heizte die Stimmung temperamentvoll mit „Votre toast“
aus Carmen (Georges Bizet) an, und Irina Simmes (Sopran) zeigte ihr
Können mit der Arie „Je dis que rien ne m‘épouvante
(Carmen). Ein Star der
Operngala war sicher Andrea Shin (Tenor), der mit seiner humorvollen
Version von „O sole mio“ das Publikum mitriss.

Ab
der neuen Spielzeit wird jedes Jahr im Mai, dem Geburtsmonat von
Richard Wagner im Kontext zu seinen Vorläufern, Antipoden und
Zeitgenossen einen „Wagner-Kosmos“ im Dortmunder Opernhaus
eingeführt. Das Vorspiel von „Lohengrin“, 3. Akt) von Wagner,
nach der Pause aus dem 1. Akt, und das vom Chor dargebrachte
„Gesegnet soll sie schreiten“ (Lohengrin) boten dem Publikum eine
eindrucksvolle Kostprobe.

Wagners
Zeitgenosse Daniel François
Esprit Auber wurde den ZuhörerInnen mit zwei Arien aus „Die Stumme
aus Portici“ von Anna Sohn (Sopran) und Andrea Shin / Mandla
Mndebele näher gebracht.

Mogan
Moody (Bassbariton) zeigte nicht
nur seine komödiantische, sondern auch
seine „teuflische“ Seite bei der Arie „Son Io spirito“ aus
Mefistofele (Arrigo Boito).

Einen
berührenden Ausblick auf die Premiere von „Madame Butterfy“
(Giacomo Puccini), die Premiere ist am 15.09.2019 um 18:00 Uhr, gaben
Sae-Kyung Rim (Sopran) und Hyona Kim (Mezzosopran) zusammen mit dem
Opernchor mit der Arie „Scuoti quella fronda“.

Emotional
wurde es auch mit Verdis „Stride la vampa“ , gesungen von Hyona
Kim (Mezzosopran ) und dem Chor-Highlight „Zigeunerchor“ aus Il
Trovatore.

Die
Puccini-Arien „O mio babbino caro“ aus
Gianni Schicchi“
sowie „Un bel die
vedremo“ (Madame Butterfly) wurden von
Irina Simmes (Sopran9 und Sae-Kyung Rim (Sopran9 sensibel
interpretiert.

Zum
Abschluss sangen alle gemeinsam „Tutto nel mundo è burla“ aus
Verdis Falstaff und als
Zugabe gab es noch Brindisi
Arie „Libiarno ne‘ lieti calici“.




Ausdrucksstarke Tanzperformance im Dortmunder Theater im Depot

Eingeladen vom Projekt „Gemischte Tüte“ der Integrationsagentur
der Stadtteilschule Dortmund e. V., wurden Fernando Derks
(Peru-Niederlande) und Alexander Carrillo (Kolumbien) für zwei
Vorstellungen am 04. / 05.09.2019 mit ihrer besonderen
Tanzperformance „WhARTever Should Happen – Eine Welt auf den Kopf
gestellt“ in das Theater im Depot eingeladen. Die
Dramaturgie-Assistenz übernahm, die durch einige Produktionen im
Depot bekannte, Carolina Ortega (Venezuela).
Es war aber nicht
nur reine Tanzperformance, sondern eine gelungene Mischung aus kurzen
Geschichten mit familiärem Bezug, sensiblen musikalischen
Gitarrenbegleitungen, passgenauen computergenerierten
Geräuschkulissen und intensiven Ausdruckstanz.

Die Aktionen
bewegten sich zwischen Realismus, Magie und Surrealismus. Wahre
Geschichten in Zeiten von Krisen und Gewalt, aber ebenso Liebe und
Hoffnung. Die Grausame und zerstörerische Realität
lateinamerikanischer Bauern, wird in Verhältnis zu ihrem zeitlichen
Kontext und dem Leben an sich gesetzt. Alte Sitten und Traditionen
werden in der Gegenwart verwandelt und mit ihr
konfrontiert.
Vergangenes wird dabei durch ästhetische
Reflexionen vieler Kulturen und der bildlichen Spiegelungen des
Lebens neu erschaffen.
Das Publikum erlebte nah am Geschehen ein
Wechselbad der Gefühle. Die Spanne reichte von Schmerz, Liebe,
Stolz, Mut und Hoffnung.

Fernando Derks (mit Gitarre) und Alexander Carrillo entführten die besucher im Theater im Depot auf tänzerische Weise nach Südamerika.
Fernando Derks (mit Gitarre) und Alexander Carrillo entführten die besucher im Theater im Depot auf tänzerische Weise nach Südamerika.

Es wurde zunächst
in einer Art Prozession mit Weihrauch von den in schwarz gekleideten
und ganz in ein schwarzes Tuch gehüllten Künstlern mit
Gitarrengesang zur Bühne geführt, wo man sich in einen Kreis an die
Seiten hinsetzte. Die Bühne war schon zu Beginn relativ spärlich
beleuchtet, was zum Ende der Aufführung aus
dramaturgisch-atmosphärischen Gründen noch verstärkt wurde.

Erst nach einer
Weile befreiten sich die beiden Künstler von ihren schwarzen langen
Tüchern und zeigten sich und ihre Gesichter.

Die Gegenstände auf
der Bühne wie zwei Holzschemel, einem traditionellen Reifenrock und
Federschmuck, Glitzerpumps mit hohem Absatz und anderes wurden in der
Folge in die Performance einbezogen. Historische Hintergründe wurden
verdeutlicht, Begegnungen mit Frauen wurden tänzerisch dargestellt.
Eindrucksvoll, wie Alexander Carrillo nur mit dunkler Unterhose mit
den hohen Damenschuhen Ausdruckstanz darbot. Physisch musste er
später mit Laufschuhen einen Gewaltlauf (Flucht) über viele Minuten
mit Steigerung überstehen und war am Ende Schweißgebadet. Alexander
Carrillo und Fernando Derks waren sehr gut aufeinander eingespielt.




Große und kleine Kunst der Neuen des BBK Ruhrgebiet in der BIG gallery

In der Zeit vom 08.09.2019 – 29.09.2019 werden in der BIG gallery
in Dortmund (BIG direkt gesund, Rheinische Straße 1) mehrere Werke
von vierzehn neuen Mitgliedern (seit 2015) des Bundesverbandes
Bildender Künstler (BBK) Ruhrgebiet e.V. unter dem Motto „Größer
als klein“ präsentiert.

Der Name entstand
wegen der ja relativ kleinen Künstlergruppe im Verhältnis zum
großen Verband.

Aber auch inhaltlich
bietet der Titel viel. Da geht es um große und kleine Träume,
kleine und große Liebe, die Stärke und der Mut des vermeintlich
„Kleinen“ die Kämpfe der scheinbar Schwachen (ob Flüchtlinge
oder andere) gegen die Macht der „Großen“.

Einen kleinen
Eindruck von der Vielfalt des künstlerischen Schaffens:

Der Kontrast von
kleinem Schiff und weiten, großen Meer steht zum Beispiel bei
Michaela Düllberg bei ihren Werken „Landgang“, Mixed Media auf
Leinwand, 100 x 100 cm (2019) und „Landgang 9“, Mixed Media auf
Holzkörper im Mittelpunkt, 70 x 70 cm (2017) im Mittelpunkt.Das
Schicksal der vielen ertrunkenen Flüchtlinge wird hier dabei im
Hintergrund nicht außer Acht gelassen.

Bei gleichem Ansatz
spielt bei Suria Kassimis „Water“ (Serie), Öl auf Leinwand, 100
x 100 cm die Farbe „blau“ eine wichtige Rolle. Wie sie beim
Pressegespräch betonte, auch ihre Lieblingsfarbe.

Rosa Fehr-von Ilten
dagegen arbeitet dagegen mit formalistischer Symbolkraft und den
Gegensatz von festen und weichen Strukturen bei ihren Werken : Öl
auf Leinwand, „Gestreiftes Tuch“, „Rosa Tuch“, „Rote
Palette“ und „Gelb-weiß gestreifte Tuch“ (70 x 100 cm, 2019).
Viele der Arbeiten bieten Raum für (gesellschaftskritische)
Assoziationen beim Betrachter.

Die neuen Künstlerinnen und Künstler des BBK Ruhrgebiet präsentieren ihre Arbeiten in der BIG gallery. (v.l.n.r.) Davoud Sarfaraz, Marc Bühren, Michaela Düllberg, Rosa Fehr-von Ilten, Suria Kassimi, Dieter Gawohl und Heike Kollakowski.
Die neuen Künstlerinnen und Künstler des BBK Ruhrgebiet präsentieren ihre Arbeiten in der BIG gallery. (v.l.n.r.) Davoud Sarfaraz, Marc Bühren, Michaela Düllberg, Rosa Fehr-von Ilten, Suria Kassimi, Dieter Gawohl und Heike Kollakowski.

Der Dada-Künstler
Dieter Gawol (A. Diéga)
macht auf humorvoll-anarchistische Weise das „große“ und
„kleine“ Geschäft der Menschen zum Thema seiner Werke (auf
Alu-Dipond)
mit „weiblichen“ und „männlichen“ Zubehör für die Hygiene.
Das Ganze nicht ohne kleine politische Seitenhiebe. Witzig-ironisch
ist auch der kleine Videofilm zum „stillen Örtchen“ zusammen mit
mehreren beteiligten Darstellern.

Heike
Kollakowskis kraftvollen Arbeiten „Drip“, Acryl auf Leinwand, 100
x 20 cm (2017) und „wow“ , Acryl auf Leinwand, 24 x 30 cm (2017)
sind sich schon optisch eindeutig als „groß“ und „klein“ zu
erkennen.

Davoud
Safaraz widmet sich mit seine orientalisch strahlenden Werke dem
vermeintlich „schwachen Geschlecht“ und setzt ein
Statement
für die Gleichberechtigung der Frauen. Besonders deutlich wird das
bei „Maria ist dran!“, Acryl auf Leinwand, 155 x 115 cm, 2019.

Marc
Bühren zeigt die schon in der Ausstellung im Torhaus zu bewundernden
manuellen 3D-Drucke der Reihe „Naturidentische Aromen“ mit PLA,
Moorlauge, Pigmenten,Kreiden, Wachse und Biospachtelmasse (je 20 x20
cm, 2019, zwölfteilig).

Die
Ausstellung „Größer als klein“ – Die neuen im BBK 2019 wird am
Sonntag, den 08.09.2019 in der BIG gallery um 11.00 Uhr eröffnet.

Begrüßung:
Marc Bühren (BBK Ruhrgebiet) und Peter Kaetsch
(Vorstandsvorsitzender BIG direkt gesund). Einführung: Michael
Schulz-Runge (Kunstvermittler) und Musik: Katherine Seiss (Sängerin)




Kunstausstellung zwischen Fantasie, Humor und Konventionen

Der Dortmunder Kunstverein am Park der Partnerstädte 2 zeigt vom
06.09.2019 bis zu 19. November 2019 in seinen Räumlichkeiten die
erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland von Gijs
Milius. Der Künstler ist 1985 in Utrecht geboren, lebt und arbeitet
in Brüssel.

Für diesen
speziellen Ort hat Milius unter dem Titel „Der Kampf der Kinder“
einen fiktiven Arbeitsraum entworfen.

„Der Kampf der
Kinder“ ist übrigens in eine weiteren Sinne gedacht. Es ist der ja
bei Kindern noch offen, ganz eigen Blick auf die Konstruktionen und
Gegebenheiten des Erwachsenseins. Den sollten wir uns bewahren.
Hinter einer gehörigen Portion Humor und kinematografischer Magie
verborgen, beschreiben die Arbeiten des Künstlers sowohl Isolation
als auch die Absurdität der Dinge des Lebens. Bei dieser Ausstellung
geht es um Sichtverschiebungen auf die Dinge des Lebens.

Ausgestattet ist der
Raum mit einem weißen Eingangstor, einfachen Holzmöbeln,
Fotografien aus speziellen Lebenssituationen (Momentaufnahmen), auf
Kalender gedruckt, einem fast schon philosophischen Hörspiel als
Zwiegespräch angesichts der Frage, ob man heute noch Kinder in die
Welt setzten kann. Es geht unter anderem um Fragen von Gleichheit und
Ungerechtigkeit, Aggression und Gewalt.

Neben surrealistisch
anmutenden Bildern spielt die Zeit bei der Rauminstallation eine
wichtige Rolle. Wenn die Besucher den Raum betreten, fällt der Blick
geradeaus auf eine mit einer Art weißen Wolke bemalten Uhr an der
grün gestrichenen Wand. Die Zeit wird sinnbildlich „relativiert“.

Gijs Milius hat mím Kunstverein Dortmund für seine Ausstellung "Der Kampf der Kinder" eine eigene Umgebung geschaffen.
Gijs Milius hat mím Kunstverein Dortmund für seine Ausstellung „Der Kampf der Kinder“ eine eigene Umgebung geschaffen.

Dazu passt ein
selbst entwickelte witziges Videospiel, bei dem eine
computergenerierte Figur davor bewahrt werden muss, von einer
herunterfallenden Uhr getroffen zu werden.

An einem anderen
Computer können die Besucherinnen und Besucher wahlweise kleinere
Videofilme zu verschiedenen Situation wie etwa eine Fahrt mit der
Fähre, oder einen Busfahrer bei seiner Arbeit und andere anklicken
und ansehen. Das spiegelt das Verhalten vieler Nutzer in der moderne
digitalen Welt wieder. Ständig wird irgend etwas angeklickt, was im
Augenblick das Interesse weckt, die Zeit der Langeweile vertreibt.

Eingefangene Momente
der Erinnerung spielen eine wichtige Rolle.

An einem anderen
Tisch gibt es die Möglichkeit, Hits aus den 80-iger Jahren des
letzten Jahrhunderts in modifizierter Form als ein Spiel mit
Nostalgie zu erleben.

Persönlich wird es
an anderer Stelle, wo ein kleiner geheftetes Schriftband mit
Anekdoten zu sehen ist, die aus einem Schriftverkehr mit Milius‘
Cousin entstanden sind.

Ein Modellhaus mit
einer Miniaturversion von verschiedenen Versionen eines Hausmeisters
(in einem kleinen Glaskasten) bilden den Eingangsbereich des fiktiven
Arbeitsraumes.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 05.09.2019 um 19:00 Uhr statt.

Begrüßung. Marion Edelhoff (Vorsitzende)
Einleitung: Oriane Durand (Künstlerische Leiterin)




Kooperationsprojekt von artscenico zum Thema „Stille“

Die Welt um uns herum wird immer hektischer, lauter und
schnelllebiger. Wenig Zeit und Muße zum Innehalten und sich auf die
Stille mit all ihren erhellenden, anheimelnden oder manchmal auch
bedrückend wirkenden Aspekten einzulassen und dann sie auszuhalten.

Mit einer neuen
erweiterten Koproduktion „Silent City“ möchte artscenico unter
künstlerischen Leitung von Rolf Dennemann, Hans Dreher (Prinz
Regenten Theater) und João
Garcia Miguel (Teatro
Ibérico/Lissabon)
mit einem internationalem
Künstlerensemble die BesucherInnen auf eine Expeditionsreise durch
inszenierte Räume (25 Stationen) in verschiedenen Versionen
(Theater, Tanz, Installation, Projektion, Bilder) rund um das Theater
im Depot führen. Das
Projekt ist außerdem
eine Kooperation mit
„Parzelle im Depot“
und dem Depot e.V. Unterstützt
wird „Silent City“ unter anderem vom Kulturverband Ruhr und NRW
Kultur International.

Rolf Dennemann entführt uns mit artscenico in die "Stille Stadt" (Silent City).
Rolf Dennemann entführt uns mit artscenico in die „Stille Stadt“ (Silent City).

Nach
Version I im Bochumer Prinz Regenten Theater, finden die Premieren
der Version II im Dortmunder Depot am 06.09.2019 ( Freitag) und am
07.09.219 (Samstag) statt.

Wie
Rolf Dennemann beim Pressegespräch verriet, gab es die Idee zum
Projekt schon länger und sie bot sich als Kooperationsprojekt mit
Gleichgesinnten an. Wichtig ist dabei eine intime Atmosphäre.

Nur
für jeweils 6 Personen, jeweils zur vollen Stunde, ist der Zugang
möglich.

Der
Einlass ist stündlich ab 17:00 bis 21:00 Uhr.

Es
wird der gesamte Gebäudekomplex (Depot) für eine Betrachtung des
Themas „Stille“ in all seinen dramatischen Zuständen mit
verschiedenen künstlerischen Mittel
genutzt.

Die
BesucherInnen treffen auf Schauspieler, Tänzer, Musiker und
Performer, welche stille,
theatrale Situationen herstellen, oder aber eine menschenleere
Rauminstallation, die fremd gewordene Stille intensiv verkörpert.
Die Spanne reicht von geschlossenen Geschichten mit einem Anfang und
Ende, bis hin zu abstrakten sowie meditativen Bildern, Tanz oder kaum
vernehmbare Musik.

Auf
alle Fälle wird es ein individuelles, von jeder Person anders
empfundenes Abenteuer für den, der sich darauf einlässt.
Ausgangspunkt ist der der Eingangsbereich zum Theater im Depot (Bar).

Achtung: Eine Voranmeldung ist dringend notwendig!

Telefonisch
unter 0231/ 9822336 (Anrufbeantworter) oder, per E-Mail:
ticket@theaterimdepot.de




Roma-Kulturfestival „Djelem, Djelem“ – zum sechsten Mal in Dortmund

Zum Kennenlernen der vielfältigen Roma-Kulturen und als ein Zeichen gegen die weiterhin präsente Stigmatisierung der Roma, findet in Dortmund nun schon zum sechsten Mal das Roma-Kulturfestival „Djelem, Djelem“ vom 12.09.2019 bis zum 20.09.2019 an neun verschiedenen Orten statt.

Um nur einige zu nennen: der Kulturort depot, das Dietrich-Keuning-Haus und das domicil, das Literaturhaus, Schauspiel Dortmund (Studio), das Literaturhaus und die Auslandsgesellschaft.

Über 30 Partner und
viele Organisatoren und Förderer zeugen von der Bedeutung dieses
Festivals.

Veranstalter sind die Stadt Dortmund, Theater im Depot, AWO Unterbezirk Dortmund und Romano Than e.V. und Carmen e.V.

Es ist eine
Einladung, in dem umfangreichen und vollständig kostenlosem Programm
eigene Bilder und Erzählungen von Roma und Sinti, über Roma und
Sinti zu entdecken, so die diesjährige Schirmherrin Julia Wissert
(neue Schauspiel-Intendantin des Schauspiels Dortmund ab der
Spielzeit Ende 2020).

Kulturdezernent Jörg
Stüdemann wies zu Beginn des Pressetermins auf die mittlerweile
verschlechterte Situation und massiven Diskriminierungen der Roma und
Sinti in Bulgarien (unsere Partnerstadt ist Plovdiv) oder auch in
Ungarn hin

Abwechslungsreiches
Programm

Das vielfältige
Festival startet in diesem Jahr mit einem großen Familienfest am
12. September 2019 (14.00 bis 18:00 Uhr) auf dem Nordmarkt mit einem
abwechslungsreichem Bühnenprogramm und diversen Angeboten für
Kinder.

Gefeiert wird am Donnerstag um 15:00 Uhr die von einem neu
gegründetem Werkstattmodell zur Gestaltung einer Hausfassade
(mit der Nachbarschaft) in der Schleswiger Straße 31 um 15:00 Uhr am
Nordmarkt.

Einen SchülerTalk gibt es am am Freitag, den 13. September um 14:00 Uhr im Helmholz-Gymnasium mit Roma-Aktivisten und Musikern über die Situation der Roma in Dortmund.

Am Samstag, den 14.
September wird der Weltkindertag auf dem Friedensplatz gefeiert und
Djelem Djelem ist mit „Tanz-Mäuse“ dabei.

Interessant geht es
dann am frühen Abend (18:00) im Theater im Depot. Das
Jugendtheater „Playhood Theatre Bukarest (Rumänien)“ spielt
„FORMA“, ein selbst verfasstes Stück über Verständigung ohne
Worte, nur mit Mitteln der Improvisation, der Pantomime und des
Tanzes.

Am 15.09.2019 um
18:00 Uhr eröffnet in der Halle im Depot die Ausstellung „Roma und
Hochzeiten“ mit Fotografien aus Stolipinovo von Aydin
Ҫetinbostanoglu,

Die Veranstalter und Organisatoren freuen sich auf ein abwechslungsreiches Festival Djelem, Djelem.
Die Veranstalter und Organisatoren freuen sich auf ein abwechslungsreiches Festival Djelem, Djelem.

Um
19.00 Uhr beginnt dann im Kino
sweetSixteen im Depot
der
Film „Just the Wind“, ein hochpolitischer Streifen über
Mordanschläge auf Roma-Familien.

Am Montag, den 16. September lädt die Auslandsgesellschaft um 19:00 Uhr zu einer Buchpräsentation („Innenansichten aus dem Leben und Kultur der Sinti & Roma“, von Mare Manuscha mit anschließender Diskussion zwischen Mit-Herausgeberin Cornelia Wilß und dem Schauspieler und Dichter Nedjo Osman.

Eine
Lesung aus dem Gedichtband „Die Morgendämmerung der Worte“ mit
musikalischer Begleitung findet
am 17. September um 19:00 Uhr im Literaturhaus
Dortmund
statt.

Das
Theaterstück „Heroes“ von Romano Svato (Wien), ein Psychogramm
aus der Illegalität mit Sandra Selimovic, Denise Teipel, Cristina
Ablinger und Jörg Waltenberger zeigt das Theater
im Depot
am Mittwoch,
den 18. September um 19:30 .

Ergebnisse
eines Forschungsprojekts von Studierenden der FH Münster zur
Situation der Diskriminierung und Armut in Stolipinovo. Jugendliche
aus Plovdiv sind an diesem Abend anwesend und stellen gemeinsam mit
Jugendliche aus Dortmund ihr transnationales Projekt „Radio
Plovmund“ vor.

Das Schauspiel Dortmund bietet am Donnerstag um 20:00 Uhr eine Diskussion (Vier Wellen des Feminismus) sowie ein Konzert mit Sonja Eismann vom Missy Magazine und der Romnja-Rapperin Mindj Panther.

Das
Festival wird mit einem Flamenco Abend mit Rafael Cortės
y Grupo im Dortmunder domicil
stimmungsvoll enden.