Kulturkonflikt und Liebeswirren

Bei der Matinee zu Wolfgang Amadeus Mozarts Singspiel „Entführung aus dem Serail“ am 04. Mai 2014 erfuhr das Publikum einiges zum Hintergrund, Musik und der Inszenierung von Opernintendant Jens- Daniel Herzog. Außerdem gab es wie immer kleine musikalische Kostproben. Die Premiere ist am Samstag, den 17. Mai 2014 um 19:30 Uhr im Opernhaus Dortmund.

Kurz zum Inhalt: Bei einem Piratenüberfall wird Konstanzes von ihrem Geliebten Belmonte getrennt, der sie nun verzweifelt sucht. Bassa Selim erwirbt auf dem Sklavenmarkt Konstanze und deren Dienerin Blonde sowie den Diener Pedrillo. Bassa selbst ist schnell von Konstanze angetan, und macht seinem Vorarbeiter Osmin mit Blonde ein besonderes Geschenk. Diese ist nicht gewillt , obwohl juristisch das Eigentum von Osmin, ihren Freund Pedrillo für einen Türken sitzen zu lassen. Keine guten Bedingungen für eine Verständigung und Dialog der Kulturen. Belmonte versucht sehr trickreich, seine Freude aus dem Serail zu entführen. Konflikte und Liebeswirren sind vorprogrammiert…..

„Bei unserer Inszenierung steht vor allem der kulturelle Konflikt und die beiden Liebesbeziehungen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten im Mittelpunkt. Konstanze steht ja zwischen ihrem geliebten Belmonte und dem interessanten Bassa Selim. Wir nehmen hier auf das sogenannte „Stockholm-Syndrom“ Bezug, bei dem sich das Opfer später mit dem Täter sympathisiert. Auf der anderen Seite steht wiederum Blonde zwischen Osmin und Pedrillo. Wir haben die Handlung in die Gegenwart verlegt, und bei uns ist Bassa Selim der Chef eines türkischen Unternehmens. Die „Gefangenen“ sind bei ihm Angestellt“, erklärte Herzog.

Bei Mozarts Singspiel gibt es 6 Hauptrollen, aber nur 5 Sänger/innen. Die Sprechrolle von Bassa Selim übernimmt der auch aus der „Heute-Show“ bekannte deutsch-türkische Kabarettist Serdar Somuncu. Besonders freut es den Intendanten, dass auch Menschen aus der Dortmunder türkischen Gemeinschaft bei der Aufführung teilnehmen. Das Bühnenbild wird ein sehr realistisches sein, wie man es in den Hinterhöfen unsere Städte vorfinden kann.

Der für die musikalische Leitung verantwortliche erste Kapellmeister Motonori Kobayashi verriet: „Das ist eine ehrgeizige, anspruchsvolle Musik mit21 sehr unterschiedlichen Stücken.“ Wie anspruchsvoll die halsbrecherischen Koloraturen und wie hoch der Stimmumfang sind, davon konnte sich das Publikum bei den Kostproben von der Mozart-erprobten Eleonore Marguerre (Konstanze) überzeugen.




Geschichte über Freundschaft und Vertrauen

Götz Vogel von Vogelstein und Steffen Happel (Foto: ©Birgit Hupfeld)
Götz Vogel von Vogelstein und Steffen Happel
(Foto: ©Birgit Hupfeld)

Am 9. Mai 2014 geht es im Sckelly des Kinder-und Jugendtheaters um 18.00 Uhr los mit der Premiere des Stücks „Ein Freund für Löwe Boltan“ nach dem Bilderbuch von Klaus Kordon und Pieter Kunstreich. Das Stück ist für Kinder ab fünf Jahre.

Bearbeitet wurde die Geschichte von Erik Schäffler und Uwe Schade. Regie führt Peter Kirschke, der zum Beispiel als Regisseur von „Radiomänner“ (2006) im KJT schon gut bekannt ist. Die Dramaturgin Isabel Stahl und der Regisseur erzählten vorab: „Es geht um den Löwen Boltan, den einsamen, aber stolzen absoluten Herrscher seiner Oase. Alle anderen Tiere haben zwar Respekt, fürchten sich aber auch vor dem Löwen. So will niemand mit ihm befreundet sein. Eines Tages kommt das durstige Kamel Murat zu seiner Oase. Er ist gerade nicht besonders hungrig und beschließt, es erst einmal nicht aufzufressen und aus seiner Quelle trinken zu lassen. Da Murat so interessante Dinge von seinen Abenteuern erzählen kann, ist Boltans Neugier geweckt und er freundet sich langsam mit dem Kamel an. Was würden aber die anderen Tiere über diese Freundschaft denken? Vor allem der (hinter)listige Wüstenfuchs redet ihm ein , das er sich lächerlich macht. Auch vor der Löwin Batava möchte Boltan einige Bewährungsproben bringen Klarheit in diese turbulente Geschichte um Freundschaft, Vertrauen und Solidarität…..

„Boltan ist eigentlich ein Gefangener der Oase, deshalb interessieren ihn die Geschichten von Murats Abenteuer aus entfernten Gebieten hinter der Wüste“, fügte Kirschke hinzu.„Stefan Happel und Götz Vogel von Vogelstein, zwei Schauspieler vom KJT, werden vom Erzählermodus in unterschiedliche Rollen springen. Darunter unter anderem der Wüstenfuchs. Dabei kommen Handpuppen und Schattenspiele sowie Musik zu Einsatz“, verriet Stahl in der Pressekonferenz.

„Bei der Entwicklung der Musiktexte zeigte die Regieassistentin Veronika Metz besonderes Talent“, freut sich der Regisseur. Es wird Musik aus der Konserve geben, dabei wird aber live gesungen.

Es wird aber in den 60 Minuten nicht nur erzählt, gespielt und gesungen, sondern unter der Choreografie von Mark Hoskins auch getanzt. Zur Ausstattung von Jula Reindell wurde nur soviel verraten: Es wird erst ein noch leere Raum zu sehen sein, dann wird nach Dunkelheit plötzlich eine Oase erscheine. Außerdem spielt ein großer Schrankkoffer mit allem notwendigen Dingen als Raum eine besondere Rolle.

Die Premiere ist schon ausverkauft. Weitere Aufführungstermine sind: So, 11. Mai 2014, So, 18. Mai 2014, Mo, 19. Mai 2014, Di, 20. Mai 2014, Di, 27. Mai 2014, Mi, 28. Mai 2014, So, 01. Juni 2014, Mo, 02. Juni 2014, Fr, 06. Juni 2014, So, 08. Juni 2014, Mi, 11. Juni 2014, Fr, 20. Juni 2014, So, 22. Juni 2014 und So, 29. Juni 2014.

Karten und Informationen unter 0231 50 27222 oder www.theaterdo.de




Theater als Versuchslabor

Merle Wasmuth als "Proband 1". (Foto: ©Edi Szekely)
Merle Wasmuth als „Proband 1“. (Foto: ©Edi Szekely)

Im Rahmen der Reihe „Stadt der Angst“ geht es im dritten Teil um 22.30 Uhr im Studio des Dortmunder Schauspiels mit „4.48 Psychose“ von Sarah Kane um die Ängste in uns und der Suche nach dem Kern des Menschen und seiner Seele.

Was ist die Seele? Wie finden wir es heraus? In einem theatralen Laborversuch gehen Regisseur Kay Voges, die beide Software-Ingenieure Stefan Kögl und Lucas Pieß vom Dortmunder Hackerspace chaostreff dortmund e.V., dem Musiker Tommy Finke, Videokünstler Mario Simon und drei Schauspielern des Theaters auf die Spur zu kommen.

„So ein Experiment gab es bisher noch nicht. Es ist ein Dilemma. Die Seele können wir nicht sehen. Wo steckt die Seele , wenn sie krank ist? Bei der Behandlung von „seelischen Erkrankungen“ kommt die Schulmedizin schnell an ihre Grenzen. Sie stochern im Dunklen und wissen nicht, welches Medikament wirklich wirkt. Diese haben zudem unerwünschte Nebenwirkung auf die Persönlichkeit. Wir versuchen gemeinsam, dem Unbegreiflichen durch ein Zusammenwirken von Bildern (Video), Musik (Tommy Finke) und Schauspiel eine Form zu geben. Wir wollen den Text von Kane nicht interpretieren, sondern als Grundlage für eine Untersuchung benutzen“, erklärte Voges.

Als textliche Grundlage dient den Schauspielern das letzte Gedicht „4.48 Psychose“ von der in den 90iger Jahren des letzten Jahrhundert bekannte britische Dramatikerin Sarah Kane. Die von Depressionen geplagte Sarah Kane war eine genaue und kritische Beobachterin der Welt und seziert mit gnadenloser Offenheit das Leiden an ihr und der psychischen Erkrankung. Das Ganze mit einer poetischen Sprachkraft. Mehrfach denkt sie daran, sich das Leben zu nehmen. Kurz vor ihrem 28 Geburtstag, nach Abgabe dieses letzten Textes, geschrieben zwischen zwei Medikamentendosen, in einem Moment der Klarheit, erhängt sie sich 1999.

Die drei Schauspieler befinden sich in einem Kubus mit einer halb durchsichtigen Gaze davor, der sich in der Mitte des Studios platziert ist. Um körperliche Reaktionen wie etwa Herzfrequenz, Muskelkontraktionen, Körpertemperatur oder die Atemfrequenz bei den Schauspieler während ihrer Spiels messen zu können, sind in ihren Kostümen eingebettet, kleine bunte Systeme (Computer-Chips) angebracht. Mit Hilfe von Sensoren werden die Körperdaten auf die Leinwand projiziert. Diese verändern sich je nach den unterschiedlichen Emotionen der Schauspieler.

Die Software für das „4.48 Psychose“-Experiment haben die beiden Software-Ingenieure vom chaostreff entwickelt.

Die Daten werden in abgespeckter Form (es wären zu viele Daten) von dem Bochumer Musiker und Singer-Songwriter Tommy Finke aufgenommen und in musikalische Impulse umgewandelt. So entsteht ein wechselseitiges Zusammenspiel mit interessanten und überraschenden visueller Darstellungen „innerer körperlicher Zustände“. Fünf Kameras senden die Bilder aus dem Kubus an vier Beamer. „Zwischendurch wird es aber auch Momente geben, wo die Schauspieler und der Musiker frei agieren,“ verriet Voges.

Dieses avantgardistische Experiment wird ein beeindruckendes und eventuell auch verstörendes Erlebnis für das Publikum werden. Die Frage nach unserem Menschenbild, was uns ausmacht, ist von existenzieller Bedeutung für eine humane Gesellschaft,“so der Regisseur am Ende der Pressekonferenz.

Weitere Termine: 22., 29. Mai, 28. Juni 2014

Weitere Informationen unter 0231/ 50 27 222 oder www.theaterdo.de




Erster Weltkrieg an der Heimatfront

Der Leiter der Steinwache Stefan Mühlhofer (links) und Adolf MIksch (Vorsitzender des Historischen Vereins) präsentieren das neue Heft.
Der Leiter der Steinwache Stefan Mühlhofer (links) und Adolf MIksch (Vorsitzender des Historischen Vereins) präsentieren das neue Heft.

Das Jahr 2014 ruft uns viele Ereignisse in Erinnerung, die große Einschnitte für viele Menschen bedeutet haben und ihr Leben und unsere Geschichte nachhaltig beeinflusst haben. Dazu gehört sicherlich auch der Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Wie wirkte sich dieses Ereignis auf unsere Stadt aus? Mit dieser Thematik befasst sich die neueste Ausgabe von „Heimat Dortmund“ des Historischen Vereins für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V., herausgegeben in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Dortmund.

 

Der Vorsitzende des Historischen Vereins Adolf Miksch erklärte: „Heimat Dortmund ist ein Aushängeschild für unsere Stadt. Es war für uns von besonderer Bedeutung, die einschneidende Ereignisse dieser Zeit aus der Sicht der Dortmunder Bürger/innen darzustellen.“

Neben anderen Vereinsmitgliedern war vor allem Dr. Stefan Mühlhofer wesentlich an dem 64-seitigen Heft beteiligt. Der verriet: „ Auf den ersten Blick war die Dortmunder Stadtgesellschaft nur indirekt betroffen, da die militärischen Auseinandersetzungen außerhalb Deutschlands stattfanden. Der Erste Weltkrieg war aber schon ein Experimentierfeld für den zweiten Weltkrieg. Wir haben unter anderem versucht , einen Überblick über die zur Zwangsarbeit eingesetzten Kriegsgefangenen in Dortmund zu geben. Eine weitere wichtige Frage war, wie es um die Stimmung in der Bevölkerung und deren Veränderung im Laufe der Kriegsjahre bestellt war. Wie stand es um die Lebensmittelversorgung?“

 

Hier kurz etwas zum weiteren Inhalt des Heftes: In einem Aufsatz erzählt Hannes Tutschku vom Luftangriff auf Dortmund im Oktober 1917. Eine der neun Bomben zerstörte den Dachstuhl des Hauses in der Rheinischen Straße 128 a. Wie in anderen Städten wurde auch in Dortmund ein hölzernes Kriegswahrzeichen aufgestellt, das zugunsten des sogenannten „Kriegsliebesdienstes“ spektakulär benagelt wurde. Das bekannteste Beispiel in unserer Stadt ist sicher der Eiserne Reinoldus. Am Westfalendamm wurde 1915 ein Schauschützengraben errichtet. Auch die Erlöse des „Schützengrabens am Westfalendamm“ flossen dem städtischen „Kriegsliebesdienst“ zu.

 

Um die „Kriegsstimmung“ hoch zu halten , gab es zum Beispiel im Fredenbaum 1917 eine vom Roten Kreuz organisierte Kriegsausstellung. Diese Wanderausstellungen sollten den Daheim-gebliebenen plastisch den Kampfeinsatz der Verwandten und Freunde vor Augen führen.

 

Erzählt wird zudem vom wirtschaftlichen Veränderungen im Ruhrgebiet, dass sich zu einer Waffenschmiede für den Krieg entwickelte. Dabei spielt der Name Friedrich Springorum, einem der wichtigsten Dortmunder Manager und politischen Spitzenfunktionär und die Entwicklung von Hoesch in dieser Zeit eine große Rolle. Ein weiterer Frage ist, was mit den Kindern in dieser Zeit passiert ist. Dabei geht es um die Propaganda im Klassenzimmer. Ein Beitrag nimmt sich bisher noch nicht veröffentlichter Feldpostbriefe von Carl Behn an seine verlobte unter die Lupe.

Zum Schluss geht es um den Umgang mit Kriegsdenkmälern.

 

Die Ausgabe 1/2014 der „Heimat Dortmund“ ist für 5 € bei den Dortmunder Buchhandlungen und im Stadtarchiv erhältlich.

 

Am Mittwoch, den 30. April 2014, um 19 Uhr präsentieren Autorinnen und Autoren des heftes gemeinsam ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit. Der Veranstaltungsort ist das Stadtarchiv Dortmund, Märkische Straße 14. Der Eintritt ist frei.




Stadt der Angst im Schauspielhaus

DER REVISOR: Uwe Schmieder, Julia Schubert, Bettina Lieder, Ekkehard Freye, Carlos Lobo und Eva Verena Müller (Foto: ©Birgit Hupfeld)
DER REVISOR: Uwe Schmieder, Julia Schubert, Bettina Lieder, Ekkehard Freye, Carlos Lobo und Eva Verena Müller
(Foto: ©Birgit Hupfeld)

Am 3. Mai 2014 ist ab 19.30 Uhr Premiere für die Reihe „Stadt der Angst“ im Schauspielhaus Dortmund. Diese Reihe beschäftigt sich in drei Stücken über die Angst: in unserem Land, unserer Stadt und und in uns. Außerdem wird der „AUTSCH 2014“ verliehen. Einen kleinen Vorgeschmack gibt das kleine Video.

Um die ersten beiden Bereichen geht es in den zwei geteilten Doppelabend im Schauspielhaus beginnend mit „Autschland d’Amour“, einer Dramödie in 3 (Sprech)-Gesängen von Fred Hundt und nach der Pause geht es mit dem „Revisor“ von Nicolai Gogol weiter.

Im Studio des Schauspielhauses beschäftigt sich dann „4.48 Psychose“ von Sarah Kane ab 22.30 Uhr mit dem dritten Bereich.

Zu den ersten beiden Teilen des Abend und den Hintergrund für diese Reihe verriet Chefdramaturg Michael Eickhoff vorab:„Wir haben uns gefragt, warum scheuen wir Konflikte und versuchen, Anweisungen und Regularien zu entsprechen? Welche individuellen und kollektiven Ängste und Stress spielen dabei eine Rolle? Wie kommt es zu dem sogenannten Phänomen „Burn Out“, dass gerade in den letzten Jahren vermehrt im Gespräch ist, und welche Konsequenzen können wir daraus ziehen? Wie gehen wir mit der Datenflut um, die täglich auf uns einprasselt?“

Dabei sind, so Eickhoff, zwei so unterschiedliche Spielstücke hintereinander im Schauspielhaus eine große Herausforderung, weil sie eine Umbaupause benötigen. Bei beiden Inszenierungen führt Marcus Lobbes Regie.

Im ersten Teil von Autschland d’Amour“ wird von den beiden Schauspieler und dem Dortmunder Sprechchor herausgearbeitet, mit welchen Arten von Stress wir täglich konfrontiert werden. Wie zum Beispiel, welchen Telefonanbieter oder welche am besten geeignete Schule wir für unsere Kinder aussuchen. Alltägliche Dinge , die Unwohlsein hervorrufen.

Im zweiten Teil wird das Publikum mit Aussagen und platzierten Behauptungen konfrontiert, die uns alle betreffen, deren Glaubwürdigkeit auf dem Prüfstand steht. Im dritten Schritt geht es um die Folgen und Auswirkungen der zunehmenden Verunsicherung auf die Sprache.

Nach der Pause geht es mit einer neuen eigenen Fassung von Gogols „Revisor“ aus dem Jahr 1934 weiter. In dieser Provinzstadtposse sorgt die Ankündigung einer anstehenden Ankunft eines vermeintlichen „Revisors“ für Aufregung in der Stadt. Will man doch im besten Licht dastehen. Dafür scheut man auch nicht vor Bestechungsversuchen jeglicher Art zurück…

„Dabei übernimmt der Dortmunder Sprechchor die Rolle der kritischen Stadtgesellschaft. Die sechs Schauspieler vermitteln das, was sich die Stadt ausdenkt. Sie kommen wie bei einer Talk-Show daher und lamentieren, was als nächstes notwendig zu tun ist“, erklärte Eickhoff.

Die Bühnenausstattung wird mit der auf einer Projektionswand etwas verfremdeten, aber erkennbaren Stadt Dortmund einfach gehalten. „Die deftige Sprache dieser Provinzposse passt dabei gut in unsere Stadt“, erläuterte der Dramaturg.

Zu der Studio – Aufführung von „4.48 Psychose“ von Sarah Kane unter der Regie von Schauspieldirektor Kay Voges gibt es in der nächste Woche noch genaue Informationen.

Für die Premieren von „Autschland d’Amour“ und „Revisor“ am 03. Mai gibt es noch Restkarten. Weitere Termine am 07., 30., 31. Mai und am 08., 12. und 27. Juni.




Spanische Gemäldekunst mit sozialem Engagement kombiniert

Hoffen auf eine gelungene Vernissage: (v.l.n.r.) Xin Peng Wang (Ballettdirektor), Tobias Ehinger (Ballettmanager), Sebastian Kehl (Spieler von Borussia Dortmund), Prohejtleiterin Maria de las Mercedes Abad Lázaro und Axel Schroeder (Vorsitzender City-Ring).
Hoffen auf eine gelungene Vernissage: (v.l.n.r.) Xin Peng Wang (Ballettdirektor), Tobias Ehinger (Ballettmanager), Sebastian Kehl (Spieler von Borussia Dortmund), Prohejtleiterin Maria de las Mercedes Abad Lázaro und Axel Schroeder (Vorsitzender City-Ring).

Am 9. Mai 2014 findet ab 19 Uhr unter dem Titel „Esperanza (Hoffnung)“ im Ballettzentrum im Westfalenpark eine besondere Vernissage für geladene Gäste statt. Im Mittelpunkt stehen nämlich nicht nur die 60 Ölgemälde der international renommierten spanischen Künstler Andrés Mérida und seiner aufstrebenden Kollegin Nicoletta Tomas, sondern auch ein guter Zweck. Passend zum Thema „Hoffnung“ sollen 20% der Verkaufseinnamen des Abends der Stiftung roterkeil.net zugute kommen. Diese Stiftung setzt sich für missbrauchte Kinder ein. Unterstützter sind unter anderem auch BVB-Spieler wie Roman Weidenfeller oder Sebastian Kehl.

Beim Pressegespräch erklärte Kehl, der schon zehn Jahre die gute Sache unterstützt: „Von den Einnahmen der Stiftung werden Kinderheime, Schul- und Gesundheitszentren gebaut und viele andere wichtige Dinge gebaut und gemacht. Wir wollen den Kindern Hoffnung geben und die Menschen berühren.“

Die Kuratorin der Ausstellung Maria de las Mercedes Abad Lázaro verriet zum Abluf der Vernissage: „Die Ausstellung wird von Bürgermeister Manfred Sauer eröffnet. Andrés Mérida, Sebastian Kehl und Roman Weidenfeller werden ebenfalls anwesend sein. Neben den Verkauf der Gemälde und Spenden für den guten Zweck werden als Höhepunkte des Abends vier Tänzer des Dortmunder Ballett-Ensembles live tanzen und Mérida ein Bild malen. Das Ergebnis wird dann direkt bei einer Versteigerung unter der Leitung von Manfred Sauer meistbietend veräußert.

Sebastian Kehl unterstützt den "Roten Keil" schon seit zehn jahren.
Sebastian Kehl unterstützt die Organisation roterkeil.net schon seit zehn Jahren.

„Danach sind die Gemälde noch einen Monat für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich und zu bewundern“, so Tobias Ehinger, Manager des Dortmunder Balletts.
Die Ausstellung läuft bis zum 9. Juni 2014, die Öffnungszeiten sind Dienstag-Freitag 10-18, Samstag 12-18 Uhr. Der Eintritt ist frei.




Fotografie als moderne darstellende Kunstform

Klaus Pfeiffer neben einem seiner Werke.
Klaus Pfeiffer neben einem seiner Werke.

Die Artothek in der Stadt- und Landesbibliothek zeigt vom 8.April bis zum 20. Mai 2014 die Foto-Ausstellung „Stadt(t)räume“ von Klaus Pfeiffer. Zu sehen sind die neuesten Arbeiten des Künstlers, etwa elf bearbeitete Fotografien im Format 90 x 90 cm auf Leinwand, in denen er sich mit der Fotokunst der sogenannten Pictorialisten aus den späten 19. Jahrhundert auseinandersetzt.

Damals gab es zwei Gruppierungen. Die Fotografen, die einen Moment der Realität festhaltendes Abbild des Motivs herstellten und die kunstfotografische Stilrichtung Pictorialismus, die eine symbolische Darstellung von Gemütszuständen oder Werten erzielen wollte. So wurde die Fotografie erst zu einer Kunstform erhoben. Die Blütezeit für den Pictorialismus war Ende des 19. Jahrhunderts bis zum 1. Weltkrieg 1914 und stand unter dem Einfluss des Naturalismus, Impressionismus und des Symbolismus.

„Der Picorialismus arbeitet mit Retuschen, Verwischungen, Überblendungen und Verfremdungen. Die analogen Techniken von damals entsprechen den Möglichkeiten, die wir mit der digitalen Smartphone-Fotografie mit ihren zahlreichen Fotoapps als Experimentierkästen zur Verfügung haben. Ich benutze für meine Fotobearbeitungen etwa an die 30 Apps. Sie ermöglichen es mir, mich künstlerisch auszutoben,“ erklärte Pfeiffer.

Die meisten seiner Fotografien sind digital bearbeitet. In den Techniken der Pictorialisten findet der Künstler eine hilfreiche Bildsprache, die ihm die Möglichkeit gibt, seine Visionen städtischer Traumlandschaften auszudrücken und darzustellen.„Darstellung mit Verfremdungen ist eigentlich paradox. Für mich ist das aber die Darstellung“, so der Künstler.

Im Mittelpunkt der Arbeiten stehen Dortmund, Köln und New York. Pfeiffer bietet einen ganz eigenen , anderen Blickwinkel auf unsere Städte. So entsteht bei einer Fotografie mit dem RWE-Tower mit zwei schemenhaften Personen der Eindruck,als würden die Menschen auf dem schräg liegenden Tower laufen.

Öffnungszeiten der Artothek: dienstags und freitags von 10 bis 19 Uhr.




Auf Spurensuche bei der Tier-Mafia

Zoo-Direktor Frank Brandstätter und Autor Heinrich Peuckmann mit südamerikanischen Landschildkröten (keine Angonokas). (Foto: © Theo Körner)
Zoo-Direktor Frank Brandstätter und Autor Heinrich Peuckmann mit südamerikanischen Landschildkröten (keine Angonokas). (Foto: © Theo Körner)

Der Kamener Schriftsteller Heinrich Peuckmann hat sich schon öfter in seinen Kriminalroman um den pensionierten Dortmunder Kommissar Bernhard Völkel mit aktuellen Themen wie den Machenschaften von Bankern (Das Pendel) oder rechtsextremen Fußballfans in „Nach Anpfiff Mord“ beschäftigt.

 

In dem neuen Krimi „Angonoka“ geht es um den lukrativen Handel mit seltenen, vom Aussterben bedrohte Tiere. In diesem Fall steht die aus Madagaskar stammende seltene Schnabelbrustschildkröte (Angonoka tortoise) im Mittelpunkt. „Davon gibt es frei lebend nur noch rund 700 Stück. Beim illegalen Handel bekommt man pro Tier 50.000 Euro“, verriet Peuckmann.

Auf das Thema war der Schriftsteller im letzten Jahr während seines Aufenthalts bei der Leipziger Buchmesse gekommen. Da ging es um eine illegal gehandelte Agame, einem eidechsenartigen Tier.

„Zuhause hatte ich dann ein interessantes Gespräch mit meinem Sohn. Der studiert theologische Ethik und wir diskutierten über den Unterschied zwischen Mensch und Tier. Dabei stellte ich fest, dass entgegen den Behauptungen einiger, Tier ebenso eine Biographie haben wie wir Menschen. So wird ein Hund, der einmal schlecht von Menschen behandelt wurde, Kontakt mit ihnen ängstlich vermeiden“, erläuterte der Schriftsteller.

 

In dem Roman wird ein unbekannter Mann erschlagen im Wald aufgefunden. In seiner Nähe entdecken die Kriminalbeamten eine seltsam aussehende Schildkröte. Der als Tierfreund bekannte pensionierte Kollege Bernhard Völkel bekommt von ihnen das Tier aufs Auge gedrückt. Völkel will sich eigentlich aus der Mordgeschichte heraushalten, entdeckt aber, dass sich hinter der Schildkröte ein ein besonderes Geheimnis verbirgt. Die Spur führt bis nach Madagaskar. Erst als er eine Frau mit vielen Kenntnissen über geschützte, vom Aussterben bedrohte Tiere kennenlernt, kommt Völkel der Lösung des Geheimnisses näher. …

 

Ein guter Ratgeber für seinen Krimi hatte Peuckmann in dem Dortmunder Zoo-Direktor Frank Brandstätter, mit dem er freundschaftlich verbunden ist. „Er ist ein Informant, der bildhaft und interessant reden kann. So ist es eine Geschichte mit einen genauen Handlungsfaden geworden, und Fehler wurden korrigiert“, freut sich der Autor.

 

Zur Angonoka erläuterte Brandstätter: „Diese besondere Schildkrötenart hat einen runden Panzer und einen pflugscharartigen Knochenfortsatz am Vorderende des Bauchpanzers. Den setzten sie zum Beispiel beim Kampf um die Gunst eines paarungswilligen Weibchens ein. Er ermöglicht ihnen immer, sich nach dem Abrollen wieder auf zurichten.“

 

Die Haupthandlung des Krimis findet in Dortmund statt, später geht auch nach Madagaskar.

 

Der neue Kriminalroman von Heinrich Peuckmann ist im Lychatz Verlag Leipzig erschienen und kostet 9.95 Euro. Die ISBN lautet 978-3-94292-70-7.




Kassandras zeitlose Tragik

Kassandra (Bettina Lieder) als Zerrbild ihrer selbst. (Foto: © Birgit Hupfeld).
Die Spiegel zeigen die Zerissenheit von Kassandra (Bettina Lieder). (Foto: © Birgit Hupfeld).

Die 2011 gestorbene Schriftstellerin Christa Wolf schrieb ihre Erzählung „Kassandra“ unter dem Einfluss des nuklearen Wettrüsten in West und Ost am Anfang der 80-iger Jahre des letzten Jahrhunderts. Als verschlüsselte Fabel und Mahnung vor der Bedrohung spielt ihre Erzählung in der Antike zur Zeit des Trojanischen Krieges zwischen dem Königreich Troja und Griechenland. Griechenland war zu der Zeit auch mit Sparta und Mykene verbunden. Kassandra hat viele Dimensionen, neben der Politischen auch eine Feministische.

 

Am Freitag, dem 4. April 2014 hatte „Kassandra“ in der Inszenierung und Bearbeitung von Lena Biresch und Dirk Baumann Premiere im Studio des Schauspiels Dortmund. Die politisch zeitlose Dimension steht bei ihnen im Mittelpunkt.

 

Zentrum der Aufführung ist die trojanische Königstochter, Priesterin und Seherin Kassandra. Kurz vor ihrer Ermordung blickt Kassandra, eindrucksvoll von Bettina Lieder gespielt, schonungslos reflektierend auf ihr Leben zurück.

Sie beginnt mit ihrer Kindheit als „Lieblingstochter“ ihres Vaters Priamos, dem König von Troja und ihrer strengen Mutter Hekabe, und von ihrem sehnlichsten Wunsch, Priesterin zu werden.

Im Traum wurde ihr die „Seher-Fähigkeit“ vom Gott Apollon verliehen. Als sie sich ihm nicht hingeben will, versieht er Kassandra mit einem Fluch. Sie soll zwar die Gabe zu Sehen weiter behalten, aber niemand wird ihr glauben.

Kassandra ist nun zerrieben zwischen der Verbundenheit zum König und Volk und ihrem zunehmende Ekel vor Täuschung, Betrug und Selbstbetrug, und rechthaberischer Feindseligkeit gegenüber der „Gegenpartei“ zum Machterhalt. Sie fleht ihren Vater an, doch Alternativen zu suchen und zu verhandeln. Sie sieht den Untergang Trojas voraus und muss die Ermordung von ihren Brüdern Troilos und Hektor durch „Achill, das Vieh“ verkraften, ohne etwas verhindern zu können. Darüber wird sie zeitweise krank und von ihren Geschwistern für wahnsinnig gehalten. Kraft geben ihr der Geliebte Aineias und Arisbe, die Mutter des Aisakos.

Kassandra kann letztendlich nicht gegen ihre Überzeugung handeln. Aineias will sie überreden, mit ihm aus besetzten Festung Troja zu fliehen und woanders etwas neues aufzubauen. Kassandra will aber aber nicht mitkommen, da er dann wohl ein Held werden müsse und sie keinen Helden lieben könne…

 

Die Bühne war minimalistisch, nur mit einer spiegelnden Folie im Hintergrund, eingerichtet. Zum einen sollte ja Kassandra im Mittelpunkt stehen und ihr eine Stimme gegeben werden, zum anderen unterstützte die Spiegelfolie gut die Selbstreflexion der Kassandra. Bettina Lieder stellte sich so mal mit dem Rücken zum Publikum, mal drehte sie sich um und sprach die Zuschauer/innen direkt offen an. Musik gab es keine, außer bei ihrer Erzählung aus der Kriegszeit. Hier hörten die Zuschauer leise Hintergrundgeräusche wie beispielsweise Kriegstrommeln.

 

Es war schon beachtlich, wie die junge Schauspielerin nicht nur den schwierigen, komplexen Text beherrschte, sondern mit ihrer starken Präsenz und Ausdruckskraft das Publikum in ihren Bann zog. Jede Geste und Wechsel in der Stimme zeigten die Gefühlswelt der Kassandra. Sei es Verzweiflung, Schuldgefühle, weil sie zunächst den Betrug mit der angeblich von den Griechen zurückeroberten „verschleierten Helena“ nicht sofort öffentlich gemacht hat, Ekel ob der Gewalt des Krieges oder die liebevollen Gefühle für Aineias.

Einer der Höhepunkte des Abends war sicherlich, als Kassandra sagt: „Wann ein Krieg beginnt, lässt sich zeitlich gut Terminieren. Aber wann beginnt die Vorkriegszeit?“ Oder als sie am Ende betont: „Eine Welt die Helden braucht, ist dem Untergang geweiht.“

Das ließ viel im Publikum wohl auch an gegenwärtige Konflikte wie im Augenblick in der Ukraine denken.

Ein nachdenklicher Abend, aber mit dem Wissen, dass sich die Welt im ständigen Wandel befindet, was durch auch als Quelle möglicher Hoffnung auf positive Veränderungen sein sollte.

Eine gelungene Inszenierung mit einer starken schauspielerischen Leistung wurde mit viel Beifall belohnt.

Karten gibt es noch für die Vorstellungen am 09. und 25. April sowie für den 23. Mai 2014. Karten und Infos unter www.theaterdo.de oder 0231 50 27222.

 




Kein Gehör für Kassandra

Hätte Kassandra (Bettina Lieder) sich anders entscheiden können? (Foto: © Edi Szekely)
Hätte Kassandra (Bettina Lieder) sich anders entscheiden können? (Foto: © Edi Szekely)

Am Freitag, den 4. April ist um 20:00 Uhr Premiere für „Kassandra“ nach Christa Wolf (1929 -2011) in einer Fassung von Regisseurin Lena Biresch und Dramaturg Dirk Baumann im Studio des Dortmunder Schauspielhauses. Im Zentrum der Erzählung steht die Zeit der „Trojanische Krieg“ zwischen Troja und Griechenland im Verbund mit Mykene und Sparta.

 

Die trojanische Königstochter und Priesterin Kassandra ist vom Gott Apollon in die Kunst der Wahrsagung eingeweiht worden. Da sie sich einer Liebesbeziehung mit Apollon verweigert, verflucht dieser sie. Keiner soll ihren seherischen Fähigkeiten glauben schenken. So bleiben auch ihre Warnungen vor den drohenden zehnjährigen Trojanischen Krieg ungehört. Verzweifelt und vergeblich versucht sie, den „unvermeidbaren Untergang“ noch zu verhindern. Von den Siegern wird Kassandra als Sklavin verschleppt, demütigt und am Ende ermordet…

 

Der Ausgangspunkt des Stückes ist der Zeitraum kurz vor Kassandras Ermordung. Sie erzählt Erinnerungen an ihre Erlebnisse in der Kindheit, wie sie Seherin wurde und wie sich ihr politisches Bewusstsein entwickelt hat. Wolfs „Kassandra“ hat viele Dimensionen. Vor allem eine Politische – geschrieben wurde die Erzählung Anfang der 80iger Jahre des letzten Jahrhunderts zum Höhepunkt der nuklearen Aufrüstung in West und Ost mit seinem Bedrohungsszenario. Zudem hat sie natürlich auch eine starke feministische Aussage.

 

„Bei unserer Inszenierung steht Kassandra als eine Person, die letztendlich nur ihre Überzeugung verpflichtet fühlt im Mittelpunkt. Sie steht dem politischen System und seinen Mechanismen kritisch gegenüber und will die Fehler der Regierung aufzeigen. Gleichzeit zeigt sie andere, friedliche Wege der Konfliktbewältigung auf. Sie findet aber kein Gehör“, so Baumann. „Wir wollen dieser Frau wie es auch Christa Wolf wollte, eine besondere Stimme verleihen. Schwierig war, das 350-seitige wortgewaltige Werk so zu bearbeiten und zu kürzen, dass wir dem Publikum in 80 Minuten ein interessantes und eindrucksvolles Theatererlebnis mit der spezifischen interessanten politischen Dimension bieten können“, ergänzte Biresch.

 

In ihrer ersten Solo-Rolle als Schauspielerin wird Bettina Lieder vom Ensemble des Dortmunder Schauspielhaus die Kassandra spielen.„Wir gebrauchen bei dieser Aufführung wird eine minimalistische Formsprache sein. Die Figur der Kassandra steht im Zentrum des Geschehens und die Geschichte lebt von der Präsenz der Schauspielerin. Das ist eine große Herausforderung“, erklärte die Regisseurin. „Auch das Publikum wird in den Prozess des Erkennens und Sehens einbezogen“, ergänzte Baumann. Assoziationen zu Konflikten der Gegenwart wie etwa in der Ukraine werden da nicht rein zufällig aufkommen.

 

„Das Bühnenbild ist ebenfalls minimalistisch und eher abstrakt gehalten,, um nicht von der Hauptperson abzulenken“, verriet die für die Ausstattung verantwortliche Mareike Richter.

 

Die Premiere am 04. April 2014 ist bereits ausverkauft, aber Karten gibt es noch für die Vorstellungen am 09. und 25. April sowie für den 23. Mai 2014. Karten und Infos unter www.theaterdo.de oder 0231 50 27222.