tt#14 6. Tag – Trashedy und Altruismus contra Egoismus

Im Jahr 2013 gewannen sie den Jugend-Jury-Publikums-Preises beim Westwind-Festival mit dem Stück „TRASHedy“ . Nach nach „Ente, Tod und Tulpe“ zeigte die „Performing Group“ nun dieses Stück für Menschen ab fünf Jahren beim NRW Theatertreffen 2014 im Studio des Dortmunder Schauspiels.

Der Schauspieler, Tänzer und Regisseur des Stückes, Leonardo Kees, versucht hier gemeinsam mit Performer Daniel Matheus und dem Komponisten Martin Rascher auf hauptsächlich nonverbaler Ebene Jugendliche für das Thema Umweltzerstörung zu sensibilisieren. Um ihr Ziel, einen kleinen Anstoß zur Reflexion über das eigene Verhalten zu geben, setzen sie nicht auf Sprache, sonder auf die tiefer gehende Wirkung von Pantomime und Tanz.

Unterstützend und verstärkend setzen sie Soundeffekte und animierte , gezeichnete Bilder ein, die auf die eine Leinwand projiziert werden. Eindrucksvoll plastisch benutzen sie dabei auch Gegenstände wie Pappbecher, die sich im Laufe der Vorführung auf dem Boden stapeln.

Am Anfang gibt es für das Publikum eine kleine pantomimische, mit Geräuschen humorvoll unterstützte Evolutionsgeschichte in Kurzform. Danach folgt eine Darstellung der gesellschaftlichen Entwicklung mit atemberaubenden Schnelligkeit und animierten Bildern. .Zunehmende Umweltverschmutzung, mit Werbung geförderten Konsum und der Verpackungswahnsinn sowie die steigende „Vermüllung“ und Lärmbelästigung sind zu sehen. Außerdem wird der Zusammenhang von „billigen Produkten für den Endverbraucher“ und menschenverachtende Arbeitsbedingungen werden deutlich thematisiert.

Ohne gehobenen Zeigefinger gab die „Performer Group“ auf Papptafeln hinweise, was jeder einzelne für das Projekt “Rettet den Planeten“ tun könnte. Etwa weniger Fleisch essen, Sachen mehrmals verwenden, oder etwa weniger Auto zu fahren. So wurde auf der Bühne zum Beispiel gleich mal eine Runde auf dem Fahrrad gedreht.

Es stellt sich die Frage. Was brauchen wir eigentlich wirklich? Wichtige Dinge und Werte wie beispielsweise Freundschaft, Frieden, Leidenschaft, Vertrauen, Empathie oder Gelassenheit.

Dabei zeigen die Schauspieler bei einer Diskussions-Sequenz vor dem Ende des Stückes durchaus a ihre Selbstzweifel. Ihnen ist klar, dass einer alleine bei den komplexen Zusammenhängen den Planeten nicht retten kann.

Trotzdem fängt alles mit einer Bewusstseins-Bildung bei jedem einzelnen an. Einen Beitrag dazu hat diese Aufführung sicherlich geleistet, indem sie die Kinder-und Jugendliche auf eine ganz besondere, plastische und direkte Art angesprochen hat.

Am Abend war es dann Zeit für ein Stück von Brecht. „Der gute Mensch von Sezuan“ in der Inszenierung des Schauspiels Köln. Regisseur Moritz Sostmann hatte als Grundidee, dass manche Personen von Puppen dargestellt werden wie der Wasserverkäufer Wang oder die Prostituierte Shen Te, die zum guten Menschen stilisiert wird.

Kurzer Handlungsabriss: Die Götter wollen feststellen, ob es noch gute Menschen auf der Erde gibt. Sie finden sie in der Prostituierten Shen Te, die sie mit Geld belohnen. Davon kauft sie sich einen Tabakladen. Wegen ihrer Güte wird sie von allen ausgenutzt und erfindet einen Vetter Shui Ta, der ihr genaues Gegenteil ist. Je mehr sich Shen Te ausnutzen lässt, desto mehr kommt der Vetter in ihr zum Vorschein.

Hier geht es um die Problematik, gleichzeitig eine moralisch-gute und eine lebensfähig-harte Person zu sein. Daher spaltet sich Shen Te, weil sie weiß, dass ihr rein altruistischer Teil nicht lebensfähig ist. „Diese Welt ist grau und will man’s schaffen, muss man hart sein“, klagen Tocotronic auf „Als letzter auf der Bank“. Diesen harten Kern erweckt sie mit Shui Ta. So kann Shen Te immer noch „Der Engel der Unterstadt“ bleiben. Für Brecht war klar, unter den Bedingungen des Kapitalismus kann es keinen „guten“ Menschen geben.

Die Idee mit den Puppen machte in meinen Augen zum größten Teil Sinn, denn während Shen Te meistens eine Puppe war, war ihr „Vetter“ immer ein Mensch. Doch teilweise wirkte es wie eine Art Muppet-Show, als beispielsweise viele Verwandte und Bekannte in Shen Tes Tabakladen Unterschlupf fanden.

Die zweite große Puppenrolle war der Wasserverkäufer Wang sowie Frau Yang, die Mutter von Yang Sun, einem arbeitslosen Flieger, in den Shen Te verliebt ist.

Auch wenn es manchmal so aussah, wie ein Bauchrednerkurs für Anfänger, die Idee mit den Puppen hatte etwas. Auch die Schauspieler zeigen eine sehr engagierte Leistung.




Musikvielfalt im Opernhaus

Die Bigband der TU Dortmund (groove m.b.h.) spielte zusammen mit den Dortmunder Philharmonikern. (Foto: © Anneliese Schürer)
Die Bigband der TU Dortmund (groove m.b.h.) spielte zusammen mit den Dortmunder Philharmonikern. (Foto: © Anneliese Schürer)

Das 3 Konzert für junge Leute lud am 18. Juni 2014 nicht in das Konzerthaus, sondern unter dem Motto „Open Stage – Lieder mit ohne Worte und Orchester“ zu einem spannenden „Crossover-Mini-Festival“ vom Feinsten. Musikschaffende aus unserer Stadt und Region hatten die einmalige Gelegenheit, zusammen mit der Dortmunder Philharmoniker auf der Opernbühne zu musizieren.

Das breite Spektrum reichte dabei von Steeldrum, Klassik, Folklore. a-cappella-Gesang bis zum Bigband-Sound. Das ganze mal mit, mal ohne Orchester.Durch das Programm führte für den ausgefallenen Christoph Jöde Andreas Beck vom Dortmunder Schauspiel-Ensemble mit Charme und Humor.

 

Teil 1 vor der Pause dirigierte engagiert Philipp Armbruster, danach mit Schwung der erste Kapellmeister Motonori Kobayashi. Schon mit der ersten Nummer „Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauß sorgte das „Bäng Bäng Steeldrumorchester“ unter der Leitung von Martin Buschmann nach der Begrüßung durch Orchestermanager Rainer Neumann mit ihren satten Steeldrum-Klängen zusammen mit der Philharmoniker für ausgelassene Partystimmung.

Danach konnte das Publikum den Künsten des jungen Pianisten Max Janßen-Müller beim melancholisch-stimmungsvollen ersten Satz des 1. Klavierkonzert in a-Moll, von Edvard Grieg lauschen.

Mit türkischer Musik und schöner Stimme bezauberte die Sängerin und Leiterin des türkischen Bildungszentrums Nuran Özdemir Asan, während die Tamilische Gruppe „Ilap Prya“  das Publikum mit einem eigens komponierten Raga berührte, der die friedlich-hoffnungsvolle Stimmung der Tamilen vor ihrer systematischen Vernichtung widerspiegelte.

Weltmusik im wahren Sinne des Wortes boten der aus Chile stammende Musiker Enrique Plazaola & Band. Sie brachten inspiriert von einem Besuch der Osterinseln und angetan von der Kultur der Rapa Nui einen selbst geschaffenen Moai.

Als Knaller heizten dann die „Green Onions“, eine Big Band des Clara Schumann Gymnasiums, die Stimmung unter Leitung von Jochen Weichert zusammen mit der Dortmunder Philharmoniker besonders mit Michael Jacksons „Billy Jean“ ordentlich an. Zur besonderer Freude des Publikums tanzte ein elfjähriger Junge als „Mini-Jacko“ mit viel Ausdruck dazu den „Moon Walk“. Zwei Dirigenten gleichzeitig auf der Bühne agieren. Wann sieht man das als Zuschauer?

 

Nach der Pause zeigte der siebzehnjährige Wuppertaler Pianist Maximilian Kliem mit seinem virtuosen und sensiblen Spiel des ersten Satzes von Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr.1, zum ersten Mal gemeinsam mit einem großen Orchester sein Können.

Die vier Sängerinnen der Band „Chantik“ begeisterten dann mit „a-cappella-Gesang“ vom Feinsten und eigener Interpretation von altem Liedgut.

Eine Mischung aus Funk, Jazz, Pop Rock, R&B und Reggae macht die Musik der Band „What Ever Works“ um Gitarrist und Tontechniker des Theaters Günther Holtmann aus. Mit „Voulez Vous“ von ABBA und „Freak You“ machten sie Appetit auf mehr bei der „After-Show-Party „ nach dem Konzert.

Als krönender Abschluss gab es „Jazz“ in hoher Qualität von der Dortmunder Bigband „Groove m.b.H.“ der TU Dortmund unter der Leitung von Michael Kröger. Er dirigiert mit Elan sowohl die Bigband wie auch die Dortmunder Philharmoniker.

 

Ein gelungenes Experiment und besonderes Erlebnis für alle Beteiligten. Es bewies wieder einmal: Die oft propagierte Trennung von „E“ und „U“-Musik ist reine Makulatur. Es gibt nur (qualitativ) gute oder schlechte Musik.




tt#14 3. Tag Ente trifft Tod und Josef K. wird der Prozess gemacht

Am Sonntag, den 15. Juni gastierte um 12:00 Uhr im Rahmen des NRW Theatertreffen 2014 das Junge Schauspiel Düsseldorf (Westwind-Gewinner) mit ihrem Stück „Ente, Tod und Tulpe“ für Kinder ab 4 Jahren im Theater Dortmund. Im Studio des Dortmunder Schauspiels setzten sich drei junge Schauspieler unter der Regie von Franziska Henschel sensibel und behutsam mit dem Thema Tod und Leben auseinander.

In der Mitte des Studios war ein flaches, viereckiges mit Wasser gefülltes und erst durch eine weiße Plane abgedeckte Becken als Art Ententeich zu sehen. Dass Ente, Tod und Leben zusammen gehören, war auch optisch zu sehen. Die drei Schauspieler (Moritz Löwe, Taner Şahintürk und Elena Schmidt) trugen alle über ihrer Kleidung die selben langen, gehäkelte Pullover mit überlangen Ärmeln. Die „Ente“ in in der Farbe rot, der „Tod“ in blau und die „Tulpe“(Symbol für Leben) in grün.

Zunächst erschrickt die Ente und hat Angst vor dem Tod, doch nähert sich langsam dem „ständigen Begleiter“und sie verlieren die Berührungsängste.

Die Inszenierung hat geht offen mit dem Thema um und hat natürlich nachdenklichen Momenten. So wird die Frage gestellt, was mit uns nach dem Tod passiert. Erfreulich ehrlich wird nicht so getan, als gäbe es darauf eine wahre Antwort.
Daneben ist ist das Stück aber hauptsächlich eine Hommage an das Leben, dass man auch im Bewusstsein der Endlichkeit auskosten und so gut wie möglich genießen und gestalten sollte.
Geschickt werden Wandprojektionen, Lichteffekte, Musik (Mundharmonika) und Bewegung eingesetzt. Alltagsgegenstände werden zur Erzeugung von Geräuschen in die Aufführung mit einbezogen.

Von der Lebensfreude bekam das Publikum in Form von dem durch die Schauspieler verspritzten Wasser ganz direkt etwas am eigenen Körper zu spüren.

Sensibel wird am Ende der Tod der Ente inszeniert. Der Tod wird zum Erzähler, und das Leben wird zum Tod. Eine gelungene Inszenierung, die kindgerecht und ohne unnötig Angst zu verbreiten ein Thema behandelt, was in unserer Gesellschaft gerne ausgeblendet und verdrängt wird.

Am Abend wurde im Dortmunder Schauspielhaus mit dem „Prozess“ von Franz Kafka ein Stück des Schauspiel Essen gezeigt, das auch schon hier in dieser Spielzeit im Studio inszeniert wurde.
Es ist die Geschichte des Bank-Prokuristen Josef K., dem kurz vor seinem 31. Geburtstag einen Haftbefehl von zwei Wächtern zugestellt wird, ohne zu wissen und zu erfahren, wessen er sich schuldig gemacht hat. Sein verzweifelten Versuche, die Dinge klarzustellen, enden mit seiner Hinrichtung.

Die Dortmunder Inszenierung von Carlos Manuel hatte natürlich schon durch das kleine, Publikums nahe Studio ganz andere äußere Rahmenbedingungen. Manuel ging es im „Prozess“ vor allem darum, herauszustellen, das mit dem „Gesetz“ Spielregeln gemeint sind, an der sich der Prokurist als Teil des Systems zu halten hatte.

Als Handlungszentrum für die Essener Inszenierung von Moritz Peters am Sonntag diente – wie bei der Bielefelder Inszenierung von „Minna von Barnhelm“ – allein ein „schräges Bühnengerüst“, das zunächst mit 30 abnehmbaren quadratischen Platten bedeckt war. Diese ließen sich bei Bedarf öffnen und dienten den fünf Schauspielern als effektvolle Möglichkeit des Ortswechsels und als Spielball für das Stück.

Wie bei der Dortmunder Aufführung entstand hier der Eindruck, als wenn die Orte auf Josef K. zukommen. Die Schauspieler spielten nicht nur mehre Rollen, sondern übernahmen auch abwechselnd die Funktion des begleitenden Erzählers. Die Inszenierung hat ähnlich wie die Dortmunder viel ironische und komische Momente.

Das Ensemble bot eine engagierte und eindrucksvolle Leistung. Floriane Kleinpaß in den beiden Frauenrollen, Thomas Büchel mit vielen komischen Momenten als Wächter oder enttäuschter „Onkel“, Jörg Malcho als Josef K., Johann David Talinski als gedemütigter Kaufmann Block und nicht zu vergessen das ehemalige Dortmunder Ensemble-Mitglied Axel Holst als beleidigter Advokaten.
Auch körperlich wurde ihnen alles abverlangt. Manchmal hatte das Publikum schon ein wenig Angst, das einer der Schauspiel eventuell vom Gerüst stürzen könnte.

Die moderne Inszenierung des jungen Regisseurs beeindruckte auch durch spezielle Effekte und den geschickten Einsatz von Videoeinspielungen wie etwa Josef K.’s an die Wand projizierte „Trickfilm-Traumfrequenz“ vom eigenen Tod und dem Fall in das schwarze Loch.




tt#14 1. Tag – Tragik-komisches Sozialdrama

Auch Uwe Schmieder eröffnete das NRW Theatertreffen mit dem Dortmunder Sprechchor und gab einen kurzen Ausschnitt aus dem Stück "Die Hamletmaschine" zum besten.
Auch Uwe Schmieder eröffnete das NRW Theatertreffen mit dem Dortmunder Sprechchor und gab einen kurzen Ausschnitt aus dem Stück „Die Hamletmaschine“ zum Besten.

Nach der feierlichen Eröffnung des NRW Theatertreffen 2014 am 13. Juni im Dortmunder Schauspiel erwartete das Publikum mit „Das Mädchen aus der Streichholzfabrik“ nach dem gleichnamigen Film des Finnischen Regisseurs Aki Kaurismäki zum Anfang ein Beitrag des Bochumer Schauspielhauses.

Die Bühne wurde zu einer tristen, düsteren Streichholzfabrik mit Holzkisten als Sitzgelegenheiten und einfacher Schlafgelegenheit im Hintergrund.

Die Fabrikarbeiterin Iris führt neben ihrer eintönigen Arbeit in der Streichholzfabrik ein trostloses Leben bei einer im Morgenmantel mit Lockenwickler herumlaufenden Mutter und einem schweigend vor dem Fernseher sitzenden, mürrischen Stiefvater. Diese Geschichte könnte könnte auch einer der „Prekariatsfamilien“ zum Beispiel im Ruhrgebiet spielen. Iris lebt nur in der Traumwelt ihrer Groschenromane und sehnt sich nach der wahren Liebe mit der Hoffnung, dem trostlosen Leben zu entkommen. Sie erkämpft sich ein schönes rotes Kleid, lernt einen Mann (Aarne) kennen und lieben, der sie aber nur als Abenteuer betrachtet und sie im Stich lässt, als sie ein Kind erwartet. Enttäuscht von Aarne verliert sie auch noch ihr Kind bei einem Unfall und wird von ihren Eltern aus dem Haus geworfen. Verzweifelt vergiftet sie den ehemaligen Geliebten und die Eltern.

Bei dieser Geschichte wird nicht viel gesprochen. Es herrscht das Schweigen, wie es wohl in vielen Familien in prekären Familien üblich ist. Viel läuft über die nonverbale Schiene. Das ist auch die besondere Stärke der Inszenierung von David Bösch und seinen vier Schauspielern. Allen voran beeindruckt Maja Beckmann als Iris mit starker und vielseitiger Ausdrucksfähigkeit. Ob sie fröhlich verliebt ist, von einem besseren Leben träumt, oder aber verschüchtert, traurig und ängstlich ist.

In gleich drei Rollen, als Erzähler, Iris Bruder Simo und als ihr geliebter Aarne überzeugt Daniel Stock als ihr kongenialer Schauspielpartner.

Anne Knaak als Iris Mutter und Matthias Redlhammer spielen zwar mehr im Hintergrund, aber mit ausdrucksstarken Gesten.

Eine bedeutende Rolle spielte die passende gut ausgewählte Musik wie zum Beispiel Elvis Presleys „Love me tender“ und die die Accessoires wie das T-Shirt mit dem Aufdruck vom Titelbild aus „Vom Winde verweht“. Sie zeigen die Sehnsüchte von Iris. Schöne Effekte wie Golregen und passende Beleuchtung rundeten das positive Gesamtbild ab.

Ein gelungener Auftakt für das NRW-Theatertreffen.




Hochkarätig besetzte Ballettgala

Am 28. Juni 2014 um 19.30 Uhr und am 29. Juni 2014 um 18.00 Uhr findet die, nicht nur in Fachkreisen angesehene, Internationale Ballettgala in der Dortmunder Oper schon zum neunzehnten Mal statt.

Ballettmanager Tobias Ehinger erklärte: „Wir bieten dem Publikum viele hochkarätige Ballettstars aus dem In-und Ausland. Neben unserer Kompanie , die den Gala-Anfang und das Ende den Rahmen bilden, kommen nationale und internationale Spitzentänzer aus Stuttgart, München , Berlin, Paris und aus Washington. Sie zeigen Ballett mit einer auf die Spitze getriebenen Perfektion. Die Internationale Ballettgala in Dortmund zeichnet sich nicht nur durch ihre Vielfalt aus, sondern steht immer unter einem Schwerpunkt und will das Publikum auf eine Reise mitnehmen. „In diesem Jahr widmen wir uns den großen Choreographen, die Tanzgeschichte geschrieben und das Ballett im 20. Jahrhundert vorangetrieben und entwickelt haben“, so Ehinger.

Nachdem die Dortmunder Ballett-Kompanie mit einem Ausschnitt aus der aktuellen Neubearbeitung von „Krieg und Frieden“ unter der Choreografie von Ballettdirektor Xin Peng Wang machen, zeigen Iana Salenko und Rainer Krenstetter (Staatsballett Berlin) mit „Stars and Strips“ des Choreographen George Balanchine die von der Revue geprägten Beginn der Tanzgeschichte das 20. Jahrhunderts.

In der Folge zeigt die Gala die weitere Entwicklung über den neoklassische Balletttanz um des Tanzes will in den 60iger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts , der vollen klassischen Eleganz wie beispielsweise bei „Three Predudes“ unter der Choreographie von Ben Stevenson, oder in dem heutigen modernen Ausdrucks-Ballett mit dem schwindelerregendem Nervenkitzel der Genauigkeit.

Das zeigt zum Schluss vor allem „The Vertiginous Thrill of Exactitude“ unter der Choreographie von William Forsythe aus den „Drei Farben Tanz“.

Das Publikum bekommt an den Gala-Abenden so auch einen allgemeinen Überblick von den verschiedenen „Ballett-Schulen“ aus Russland, Frankreich, den Niederlanden oder den USA.

Die wegweisenden Choreographen für das Ballett des 20. Jahrhunderts werden hier gewürdigt.

Ein besonderes Highlight erwartet die Zuschauer übrigens mit dem Auftritt des afroamerikanischen Tänzers und „Show man“ Brooklyn Mack vom Washington Ballet . Zusammen mit Hyo-Jung Kang vom Stuttgarter Ballett führt er uns in „Diana und Aceon“ (Choreographie Agrippina Vaganova) mit Technik auf höchsten Niveau „Back to the roots“.

Achtung! Im September gibt es mit der 20. Internationalen Ballettgala eine Jubiläums-Gala. Karten möglichst schon in der ersten Juli.Woche kurz vor dem Spielzeitende in dieser Saison sichern.

Durch das mit etwa 17 Punkten umfangreiche Programm führt wieder der beliebte Kammersänger Hannes Brock.

Genaue Informationen über das gesamte Programm und Karten und Preise erhalten sie telefonisch unter. 0231/ 50 27 222 oder unter www.theaterdo.de , sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.




Bewegung und Leben

Vier Damen und zwei Herren des Seniorenprojekts am Schauspiel Dortmund setzten sich unter der Regie von Sarah Jasinszczak am 12. Juni 2014 in der Jungen Oper unter dem Titel „MOVING-STILL-MOVING“ mit dem Thema Bewegung auseinander.

Unterstützt von Video-Projektionen durch Jan Voges wurde die Vorstellung mit einer Mischung von literarischen (Rilke) und eigenen Texten, wie die „Senioren-Gebote“ sowie Gesang und Choreografien. Dabei wurde das Augenmerk vor allem auf die Füße, Hände, -Herz, Kopf und Augen gelegt.

Schon beim Einlass waren die fitten Theater-Senioren beim spaßigen Durchlaufen der Theater-Tiefgarage auf der Leinwand zu sehen. Die sechs Beteiligten wurden dann zunächst von der Leinwand aus durch den „Dirigenten“ Niels Beck humorvoll-ernsthaft zum gemeinsamen Sprechen eines DADA -Textes animiert. Sozusagen: Gemeinsamkeit im Chaos schaffen.
Eine der beteiligten Seniorinnen macht klar, wie wichtig Offenheit und eine gewisse Mobilität gerade auch im Alter ist, um neben den Einschränkungen auch Momente der Hoffnung und Freiheit zu erleben.
Dafür sind die „Gebote für Senioren“ von unerlässlich. Um nur zwei zu nennen: „Du sollst nicht immer von Krankheiten reden“ oder „Du sollst dir einen ‚gefährlichen Menschen‘ zum Kaffee einladen“.
Füße sind für Bewegung in jedem Alter von essenziellem Belang. Effektvoll plantschten fünf der Akteure in mit Wasser gefüllten Schüsseln, während auf der Leinwand die Füße der Senioren zu sehen waren.
Als „Putze“ half Regie-Assistentin Janine Janßen als junge Frau beim Aufwischen. Sie hatte auch einen musikalischen Auftritt und sang „I am pretty“ aus der West-Side-Story.
Musikalisch besungen wurde mit dem „Forellen-Quintett“ von Schubert die „Forelle“, passenderweise geangelt von Senior Heinrich Fischer. Dann wurde gemeinsam nach altem Rezept „Forelle Blau“ zubereitet.
Eine besondere Stimmung kam auf, als die sechs Senioren fröhlich sowohl auf der Leinwand rund um das Schauspiel, wie auch live auf der Bühne tanzten,
Wie wichtig der Blickkontakt mit Augen und die Berührung mit den Händen für das Wohlbefinden und die Kontaktaufnahme zu jeder Zeit sind, wurde anschaulich zum Teil mit entsprechendem Videos dargestellt.

Wer dieses bewegende Seniorenprojekt erleben will, hat dazu noch während des Theaterfestes am 30.08. 2014 die Gelegenheit.




Fantasievolles Ballett für die Jugend

Die „Jugendabteilung“ der renommierten niederländischen Ballett-Kompanie „Introdans“ gastierte einmalig in Deutschland während ihrer Tournee am 11. Juni 2014 in Dortmund auf der Ballettbühne unter dem Titel „MIXVANMATS“.

Der Titel bezieht sich auf den Schweden Mats Ek, der die Choreographie dafür entwickelt hat.

Eigentlich nicht speziell für Kinder gemacht, lassen die beiden Teile , „På Norrbotten“ (Hoch im Norden) und „Parken“ (Im Park) mit ihren bunten Kostümen, besonderen Welt und absurden Idee und Unterhaltung viel platz für Imagination. Gerade das macht sie auch für ein junges Publikum interessant.

Der erste Teil entführt das Publikum hoch in den Norden Lapplands. Ein wunderschöner mystischer Hintergrund auf den Vorhang projiziert, beflügelt sofort die Fantasie. Links oben kann man wie in einem glücklichen Traum das Wort „Paradies“ lesen.

Zu traditioneller folkloristischer Musik und der passender farbenfrohen Kleidung. Der Kompanie gelingt mit einer guten Mischung aus traditionellem klassischen Tanz und dem modernem Ausdruckstanz eine besondere Welt, mit allem was ein typisches Dorfleben ausmacht, entstehen zu lassen. Da geht es natürlich um die Beziehung zwischen den Frauen und Männern des Dorfes. Besonders gelungen ist dabei die Darstellung von drei „Balzenden Macho-Männern“, die um die Gunst ihrer Liebsten buhlen. Außerdem kommen der Mann mit einem Schuh, das Frühlings-Mädchen oder der Mann, der nachts lebt und wie eine Art dunkler Fuchs erscheint.

Nach der Pause ging es mit „Parken“ weiter. Wie der Name besagt, spielt dieser Teil in einem Park. Die beteiligten Tänzer brannten ein Feuerwerk von schillernden kurzen Szenen und anspruchsvollen akrobatischen Sprüngen ab. Ein Prinz in glänzend rotem Kostüm sitzt auf dem Baum und warte auf seine Prinzessin. Wunderbar absurd und grotesk wirkte das aus dem Ruder laufende Picknick einer Familie.in bis ins Detail durchdachten Bekleidung,. So zum Beispiel lange Kleider mit Rüschen, Schleifenschürze und großem Hut. Das besondere dabei war, das zum überwiegend Männer in der Frauenkleidung tanzten.

Die Aufführung zeichnete sich aber noch durch einige andere fantasievolle Einfälle und Effekte aus. Zu nennen wäre da beispielsweise der Auftritt von den gemeinsam tanzenden Finger, Mund , Auge und Nase. Besondereoptische Highlights waren die „Disco-Männer“oder der Moment, wo Prinz nur diebeleuchteten Umrisse des Prinzen im dunklen Baumzu sehen waren.

Auch das „Sackhüpfen“ zur Musik von Richard Wagner oder am Ende das zusammentreffen vom Prinzen und Prinzessin mit Eiswaffel-Hut waren ganz spezielle, innovative Ideen.

Es war schon erstaunlich, wie aufmerksam und geduldig das doch recht junge Publikum der immerhin 90- minütigen Vorstellung folgte.

So kann der Nachwuchs für das Ballett begeistert werden.




Sportliches Sommerfest im Dortmunder U

Einschaukeln für das Sommerfest im und am Dortmunder U. (v.l.n.r.) Wolfgang Bödeker (DEW21), Jasmin Vogel (Marketing Dortmunder U), Regina Selter (stellv. Direktorin Dortmudner U), Chris Greiffenbach (Tänzer, Choreograph) und Angelika Renteln (U2_kulturelle Bildung)
Einschaukeln für das Sommerfest im und am Dortmunder U. (v.l.n.r.) Wolfgang Bödeker (DEW21), Jasmin Vogel (Marketing Dortmunder U), Regina Selter (stellv. Direktorin Dortmunder U), Chris Greiffenbach (Tänzer, Choreograph) und Angelika Renteln (U2_kulturelle Bildung)

Das zweite Dortmunder Sommerfest am 14. Juni 2014 von 11 bis 20 Uhr im und am Dortmunder U zeigt wieder ein sehr umfangreiches Programm mit Workshops, stündlichen Führungen und Musik. Der Vorplatz wird in diesem Jahr zu einem besonderen Wohnzimmerclub mit Wohlfüllcharakter. Er soll die Besucher ab 11:00 Uhr zum Verweilen, diskutieren, Musikhören und feiern einladen.

 

JAZZ IN OPERA spielt von 14 bis 16 Uhr Kammermusik mit einer Mischung aus Jazz, Klassischer Musik und Folklore. In der Zeit von 18 bis 20 Uhr wird Gruppe INSIDE THE AMBER ROOM, der diesjährige Gewinner des DEW21- Bandwettbewerbs Dortmund Calling mit ihrem Rock-Pop-Punk für ein musikalisches Highlight sorgen.

 

Das Thema Bewegung wird diesmal eine besondere Rolle spielen. Das ist auch passend zur Ausstellung „Körpermaumau“ auf der sechsten Etage, wo es um die Verbindung von Bewegung und Kunst geht. Außerdem gibt es ja noch die Nationalelf_Ausstellung „Unter Spielern“.

 

Neben den normalen Führungen von 11 bis 18 Uhr haben Interessierte die Gelegenheit, gemeinsam mit dem Tänzer und Choreograph Chris Greiffenbach, jeweils um 12:30 und 15:30 Uhr, für eine Stunde das komplette Dortmunder U sportlich mit einer Art Zirkeltraining zu durchlaufen. „Wir wollen durch Sport Kultur erleben und die Teilnehmer dabei auch für die Kunst begeistern, so Greiffenbach.

 

Für die kleinen Gäste ist natürlich wieder einiges geplant. So gibt es von der FH Dortmund von 11 bis 18 einen Schminkstand und Hennamalen. Ab 12:39 Uhr gibt es stündlich Kinderführungen durch die „WORLD OF MATTER“ vom Hartware MedienKunstverein. Spaß verspricht auch die beliebte Kinderrallye von 11 bis 18 Uhr, wo Kinder auf eigene Faust die Ausstellungen erkunden können.

„Besonders interessant ist der „Sommer auf der Baustelle“ von 14 bis 17 Uhr im Museum Ostwall im Dortmunder U. Dort können die Kinder auch die Räume in den Ausstellungen selbst gestalten und sich auch von der Baustelle neben dem U inspirieren lassen“, erklärte Regina Selter, die

Stellvertretende Direktorin des Museums Ostwall.

Spannend für groß und klein ist sicherlich eine pflanzenkundliche Exkursion zum alten Hochofen Phönix West mit einem Biologen Tierökologen. Treffen hierfür ist 13:00 Uhr am Dortmunder U.

„Auf der Ebene 6, Galerie, findet übrigens eine spannende „Schnitzeljagd“ statt. Der Pokalklau im Dortmunder U. Der streng bewachte WM-Pokal macht Station in der Nationalelf-Ausstellung „Unter Spielern“. Die Besucher des Sommerfestes sind nun aufgerufen, den Pokal zurück zu holen. – wem es gelingt, der wird groß raus kommen in der digitale Presse“, erklärte Jasmin Vogel, Marketing Dortmunder U. Pokalklau ist ein Fotoshooting, das die Besucher per Foto dabei „ertappt“, wie sie diesen Pokal ergattern. Eine Pressemitteilung auf der Titelseite einer fingierten U-Zeitung für jeden als Maildatei gibt es inklusiv dazu.

 

Wer Lust auf Kino hat kann sich ab 12:00 Uhr im RWE-Forum 13 Kurzfilme zwischen 2 und 30 Minuten von der „Deutschen Kurzfilmpreis“-Kinotournee ansehen.

 

Das alles und noch viel mehr erwartet das Publikum bei freiem Eintritt bei diesem abwechslungsreichen Sommerfest. Wer hungrig oder durstig ist, hat selbstverständlich Gelegenheit, sich etwas an den Imbiss-Ständen zu kaufen.




Kultur und Internet

Jelena Löckner von NarraTool ist die Mitorganisatorin des stARTcamp Ruhr York 2014.
Jelena Löckner von NarraTool ist die Mitorganisatorin des stARTcamp Ruhr York 2014.

Das Dortmunder U ist in diesem Jahr Gastgeber für das zweite stART camp Ruhr York. Mensch, Ort und Web sind Themen, zu denen sich Experten für Social Media und Interessierte am 14.und 15. Juni 2014 auf der 2. Etage im Zentrum für kulturelle Bildung zu einem regen Austausch zusammen finden. Die zweitägige Konferenz stellt sich dabei der Frage, wie Kultur und Internet sinnvoll miteinander zum gegenseitigen Nutzen kommunizieren können.

Orte gewinnen als Interaktions-Mittelpunkte immer mehr an Bedeutung. Die Menschen tragen ihr Web, Netzwerke und sozialen Plattformen vermehrt mobil mit Smartphones und Tables bei sich.

Museen, Theater, Festivals oder Konferenzen profitieren im Augenblick noch zu wenig den Möglichkeiten, die sich daraus ergeben.

Eine der Organisatoren der Konferenz, Jelena Löckner von Narra Tool erklärte: „Das stART camp Ruhr York ist an die Idee von Barcamps angelehnt. Mit dem Thema ist nur eine inhaltliche Richtung vorgegeben. Die Teilnehmer sind aber eingeladen, ihre Erfahrungen und Ideen einzubringen sowie eigene Projekte vorzustellen oder Diskussionsrunden vorzuschlagen. Die stART camp Ruhr York findet immer in einer anderen Stadt als großes Netzwerk und Schnittstelle zwischen Kultur und Social Media statt.“ Zielgruppe ist vor allem die Kulturbranche, um ihre Angebote besser präsentieren zu können.

Die Konferenz ist in zweigeteilt.

Am 14. Juni 2014 wird ab 9:00 Uhr ein „Bootcamp“ für Einsteiger und Anfänger mit vier Experten stattfinden. Maximal 60 Teilnehmer können dabei sein. Hier wird intensiv eine fundierte Basis für die Arbeit mit smARTplaces gelegt. 9.=0 bis 15:00 Uhr.

Die Themen-Tracks sind: Mensch – Ort – Web und Video.

Am 15. Juni 2014, folgt dann die Konferenz, die ab 9:00 Uhr im Dortmunder U in der zweiten Etage beginnen wird.. Nach einer Begrüßung, einem kurzen Grundsatzreferat und der Veranstaltungsplanung verteilen sich dann die Teilnehmenden nach ihren eigenen Wünschen an Veranstaltungen über die drei Themen:

Mensch:, z.B Gesellschaft, Recht und Psychologie.

Ort: Interaktion,Technik (Ort und WLAN ) und anderes.

Web: Networking, Marketing, Tools und Trends und Tipps., Social Dashboards.

Zeitrahmen: 9:00 bis 17:00 Uhr.




Leben in Bewegung

Senioren beim Forellenfischen? v.l.n.r. Heinrich Fischer, Liesel Graf, Felizitas Foegen, Annegret Albert und Jost Bernd Henseler (Foto: © Janine Janßen)
Senioren beim Forellenfischen? v.l.n.r. Heinrich Fischer, Liesel Graf, Felizitas Foegen, Annegret Albert und Jost Bernd Henseler (Foto: © Janine Janßen)

Unter dem Motto „Moving Still Moving“ präsentiert das Seniorentheater am Schauspiel Dortmund am 12. Juni 2014 um 18 Uhr in der Jungen Oper ihr neues Projekt. Die Senioren und Seniorinnen im Alter zwischen 65 und 73 Jahren haben sich in den letzten fünf Monaten einmal die Woche unter der Regie von der Theaterpädagogin Sarah Jasinszczak getroffen und das Programm entwickelt.

Der Seniorentheater-Club ist immer für neue, interessierte Senioren offen. „In diesem Jahr wollte die Gruppe sich dem Thema Bewegung widmen“, so Jasinszczak. Es geht dabei sowohl um Körperbewegung im speziellen sowie Lebensbewegung im allgemeinen. Wo führen mich meine Schritte hin? Warum bleibe ich stehen? Bin ich glücklich?

Jeder der Beteiligten hat zunächst literarische oder eigene Text eingebracht. So entstanden zum Beispiel die „Gebote für Senioren“ wie etwa „Du sollst nicht nur über Krankheiten reden“ oder „Du solltest einen Fremden zum Kaffee einladen“. Die Texte haben natürlich alle einen Bezug zum Thema „Bewegung“. Dazu wurden dann Spielszenen passende und Bewegungen erfunden. Das Seniorenprojekt möchte sich und das Publikum mit Tanz, Lied, Choreographien, eigenen und literarischen Texten bewegen.

Als Körperteile stehen vor allem die Hände, die Füße und die Augen im Mittelpunkt. Videoeinspielungen werden als unterstützender Hintergrund eingesetzt. So zum Beispiel die nackten Füße der beteiligten Akteure beim „Füße-Text“ oder das „Happy-Video“ zum „Happy Song“.

Zu den „Großstadtaugen“ hat Niels Beck die Choreographie für den Ausdruckstanz entwickelt.

Von der Schriftstellerin Eva Strittmatter (1930 – 2011) wird das Gedicht „Anbeginn“ vorgetragen und mit Bewegung Ausdruck verliehen.

Beim Thema Füße und Wasser darf sich das Publikum auf die Musik von Franz Schuberts „Forellenquintett“ freuen. Außerdem spielen auch Unsinnstexte wie „Seepferdchen und Flugfische“, die sich der Bewegung und dem Rhythmus widmen, in der Vorstellung eine Rolle.

Eine weitere Präsentation dieses Projektes wird es während des Theaterfestes am 30. August 2014 geben.

Der Eintritt kostet 5,- Euro.

Weitere Informationen unter Telefon 0231/50 27 222 oder www.theaterdo.de