Künstlerische Variationen zum Torhaus

Alexander Pohl (1. Vorsitzender der Dortmunder Gruppe) kooperiert gut mit Gudrun Kattke (Vestischer Künstlerbund).
Alexander Pohl (1. Vorsitzender der Dortmunder Gruppe) kooperiert gut mit Gudrun Kattke (Vestischer Künstlerbund).

Mit der Ausstellung „Variationen mit Plan“ vom 20. Oktober bis zum 10. November 2013 in der städtischen Galerie Torhaus Rombergpark befasst sich der Vestische Künstlerbund in besonderer Weise mit dem Ort, der schon so vielen Künstlern die Möglichkeit bot, ihre Werke in einem architektonisch interessantem Haus zu zeigen: Dem Torhaus.

Der Vereinigung Vestischer Künstlerbund gehören zur Zeit etwa fünfzig Künstlerinnen und Künstler an, die im Vest Recklinghausen geboren oder tätig sind. Sechzehn von ihnen sind an der Ausstellung im Torhaus beteiligt. Die Anfänge des Vestischen Künstlerbundes gehen bis in die fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. In Anlehnung an die Recklinghäuser Kunsthalle schlossen sich damals Künstler aus der Region zusammen, um sich gegenseitig auszutauschen und zu inspirieren. Ihr Anliegen war und ist es, Bildende Kunst in das öffentliche Leben des Vestes Recklinghausen fest zu verankern.

 

Mit der Künstlervereinigung Dortmunder Gruppe e.V. gibt es eine Kooperation. Diese stellt dem Vestischen Künstlerbund ihren Platz im Torhaus für den bestimmten Ausstellungszeitraum zur Verfügung. Im nächsten Jahr kommt die Dortmunder Gruppe dann nach Recklinghausen.

 

Zur Ausstellung: Die sechzehn Künstler/innen setzen sich in unterschiedlicher Art mit dem Torhaus als „Kunstraum“ auseinander. Die künstlerischen Ausdrucksformen umfassen dabei verschiedene Installationen, Bilder und künstlerisch gestaltete graphische Grundrisse des Torhauses. Es gibt das Torhaus sogar als kleine bunte Ansteck-Pins von Marion Walla.

 

Die bei der Pressebegehung anwesende Künstlerin Gudrun Kattke sagte über beiden Werke „TV“ (Torhaus Variationen) und „Planche us“: „Ich benutze für meine Kunst Holzrahmen und setze Fundsachen, die andere wegwerfen würden, kreativ ein.“

 

Veranstalter der Torhaus-Ausstellung ist das Kulturbüro der Stadt Dortmund.

 

Die Ausstellungseröffnung ist am Sonntag, dem 20. Oktober 2013 um 11.00 Uhr im Torhaus Rombergpark. Es spricht: Prof. Dr. Ferdinand Ullrich, Museumsdirektor der Kunsthalle Recklinghausen.

 




Tanzt die Planeten

David Jach (links) und Beatamines werden mit den Dortmunder Philharmonikern Gustav Holsts "Die Planeten" tanzen lassen. (Foto: wurde uns von den Dortmunder Philharmonikern zur Verfügung gestellt)
David Jach (links) und Beatamines werden mit den Dortmunder Philharmonikern Gustav Holsts „Die Planeten“ kreisen lassen. (Foto: wurde uns von den Dortmunder Philharmonikern zur Verfügung gestellt / Photograf leider unbekannt)

Etwas Besonderes erwarten die Zuhörer beim 1. Konzert für Junge Leute am 04. November um 19 Uhr im Konzerthaus. Unter dem Titel „Groove Symphony“ werden die Dortmunder Philharmoniker Zuwachs bekommen von den Elektromusikern Beatamines & David Jach. Zusammen werden sie „Die Planeten“ von Gustav Holst in einer spannenden Bearbeitung aufführen.

Es könnte eine spannende Symbiose werden, denn Gustav Holst Werk „Die Planeten“ treffen auf Elektromusiker treffen auf Philharmoniker. Wie geht es aus? Vermutlich wissen die Protagonisten es selbst nicht so genau, denn es ist eine absolute Premiere für beide Seiten.

 

„Beatamines und David Jach“ sind beide Elektromusiker, die aber auch als DJs arbeiten. Für das Projekt werden die beiden aber hauptsächlich als Elektromusiker in Erscheinung treten“, so Barbara Volkwein von den Dortmunder Philharmonikern, die die Konzeption gemacht hat. Auch für Phillipp Armbruster, dem Dirigenten des Abends, ein völlig neues Gefühl. Ob sich die beiden Musiker seinem Taktstock fügen wie die Philharmoniker, das wird sich noch herausstellen.

 

Wie wird das Konzert ablaufen? „Im Prinzip sind die beiden Musiker so etwas wie Solisten in einem Konzert“, erklärte Armbruster. Das Orchester wird alleine zu hören sein, dann gibt es Teile, in denen Beatamines und David Jach ihre Remixe in den Vordergrund stellen und es wird gemeinsame Teile geben, wo alle zusammen spielen. Noch wird alles arrangiert und geprobt.

 

Da das Konzert für junge Leute gedacht ist, dauert es rund eine Stunde, das heißt, um 20 Uhr ist Schluss. Ob es noch eine Zugabe gibt, bleibt abzuwarten.

 

Normalerweise machen Beatamines und David Jach eigentlich House-Musik. Ihr Set wird am 04. November sehr minimalistisch sein, aber dennoch tanzbar. So wird erwartetet, dass die Zuhörer im Konzerthaus nicht lange auf ihren Sitzen bleiben. Aufstehen und tanzen ist durchaus erlaubt.

 

Der Verkauf der Veranstaltung lässt sich sehr gut an, es gibt nur noch Restkarten. Wer bei diesem Ereignis dabei sein möchte, sollte sich sputen. Karten gibt es unter 0231 50 27222.