Was bleibt von der Privatsphäre?

Björn Gabriel und Stefanie Dellmann laden zur "Great democracy show" ein.
Björn Gabriel und Stefanie Dellmann laden zur „Great democracy show“ ein.

Mit der neuen Produktion „The great democracy show“ widmet sich das Theaterprojekt „Sir Gabriel Dellmann“ dem Thema Überwachungsstaat. Wie ist unsere Privatsphäre gefährdet? Gibt es so etwas wie Intimität noch oder was bleibt von unserer Individualität übrig? Die Premiere im Theater im Depot ist am 31.10.2014 um 20 Uhr.

Nach „Kampf des Negers und der Hunde“ sowie „Dantons Dilemma“ ist „The great Democracy show“ ein Stück, das frei ohne eine literarische Vorlage auskommt. Die Vorlage liefert die reale Welt, beziehungsweise die großen Skandale um den Whistleblower Snowden oder der NSA-Abhörskandal.
Für Regisseur Björn Gabriel steht die Frage im Mittelpunkt: „Wie nah sind wir bereits an einem totalitären Staat“. Doch die Diskussion über die digitale Weltordnung soll nicht nur kulturpessimistische Züge tragen. „Es gibt durchaus andere Positionen“, so Gabriel. Es soll auch unterhaltsam werden.

Die Handlung: Vier Schauspieler sind auf der Suche nach einem roten Faden. Denn der Regisseur ist verschwunden. Und ohne Regisseur keine Art von Auftraggeber, kein Ziel. Aber brauchen wir überhaupt einen Auftragsgeber? Jemand, der uns sagt, wo es lang geht? Einen modernen Heilsbringer?

Auf der Bühne passiert neben Video, Licht und Stimmung einiges. „Wir haben verschiedene Räume“, so Stefanie Dellmann, die für Bühne und Kostüm zuständig ist. „Die Zuschauer haben die Möglichkeit durch diese Räume geführt zu werden, sie müssen aber nicht.“

Da Stück wird neben der Premiere am 31.10. auch am 01.11. um 20Uhr sowie am 02.11. um 18 Uhr gespielt. Weitere Termine: 22.11. um 20 Uhr und 23.11. um 18 Uhr.

Ars tremonia sprach mit Stefanie Dellmann und Björn Gabriel: [youtuber youtube=’http://www.youtube.com/watch?v=3yiTLcv8OqI&list=UUjQThJ-Gy5GQYG6ODAMM6BA‘]

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