Portraits und Universen

Das Bild „Mercedes“ von Virginia Novarin. (Foto: © Virigina Novarin)

„Jeder Mensch ist eine Welt“. Das steht bereits im Talmud. Die Künstlerin Virginia Novarin sieht das ähnlich. Für sie sind Menschen Universen. Ihre Ausstellung „lauter Menschen – lauter Universen“ in der städtischen Galerie Torhaus Rombergpark präsentiert Portraits von Menschen und wie die Künstlerin sie sieht beziehungsweise, wie die Menschen gerne gesehen werden wollen. Die Ausstellung ist noch bis zum 17. September 2017 zu sehen.

Novarins Arbeiten wirken, als wären sie Illustrationen. Wie weit der Einblick in das jeweilige Leben geht, entscheiden die Beteiligten selbst. Die Künstlerin präsentiert eine Ausstellung mit Bildern von Menschen wie Du und Ich, die erahnen lassen, was die Person bewegt. Was sie mitzuteilen bereit ist – und welches Echo bei der Malerin ausgelöst wurde. Dabei entstanden farbige Werke, die sehr mit Symbolik aufgeladen sind wie beispielsweise gekrönte Vögel oder ähnliches, so dass die Motive ein wenig in den Bereich des magischen Realismus zu fallen scheinen.

Die gebürtige Argentinierin Virginia Novarin hat in Buenos Aires Kunst studiert und sich anschließend intensiv der Goldschmiedekunst gewidmet. Sie eröffnete eine eigene Werkstatt für Kunstobjekte in Buenos Aires und stellte in Argentinien, Chile und Uruguay aus. 1997 kam sie als freischaffende Künstlerin nach Deutschland.

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