Musterlösungen für das Torhaus Rombergpark

Welche „Musterlösungen“ zeigen wohl Leonie Herrmann (links) und Refika Düx im Torhaus Rombergpark?

In einer Gemeinschaftsausstellung versuchen die jungen Künstlerinnen Leonie Herrmann und Refika Düx mit 14 Werken in verschiedenen Formaten ihre „Musterlösungen“ für die Städtische Galerie Dortmund Torhaus Rombergpark zu präsentieren. Beide haben schon zusammen in Enschede studiert.

In jedem einzelnen ihrer Werke prallen verschiedene Strukturen, tastbare Haptiken, unterschiedliche Materialien und Farben aufeinander. Verwendet werden neben Öl, Tusche, Papier oder Transparentpapier auf Leinwand oder auch Hartfaserplatte. Herrmann arbeitet beispielsweise mit zusätzlichen anheften von Papierfetzen oder Auskratzen an bestimmten Stellen. So gelingt es ihr, die Betrachter zu irritieren.

Auch Düx hat in ihren Werken überraschende Elemente. So verwendet sie alte Zeitungsausschnitte, die zum Beispiel als Notenausschnitten aus einem Bild hervor luken. Im Gegensatz zu Düx arbeitet Hermann nicht abstrakt, sondern figurativ. Trotz ähnlicher Vorgehensweise ist die Wirkung unterschiedlich. Während die neun abstrakten Exponaten von Düx mit ihren gelben, blauen oder hellgrünen Pastellfarben eine freundliche Atmosphäre und positive Spannung verbreiten, erscheinen die fünf figürlichen Werke von Herrmann irritierend und fragend.

Fast alle Exponate sind in den letzten Jahren entstanden und haben zumeist keinen Titel. Düx verwendet eine spezielle Nummerierung nach dem Ort der Herstellung.

Die Ausstellung ist vom 4. bis 25. Juni 2017 zu sehen.

Die Eröffnung der Gemeinschaftsausstellung ist am Pfingstsonntag, den 4. Juni 2017 um 11.00 Uhr im Torhaus Rombergpark (Städtische Galerie Dortmund).

Öffnungszeiten:

dienstags bis samstags: 14.00 – 18.00 Uhr

sonntags und feiertags: 10.00 – 18.00 Uhr

Eintritt frei

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