Mensch und Metall

Wenn Metalle mit anderen Elementen eine Verbindung eingehen, entstehen manchmal  wunderbare Kristalle wie hier zu sehen.
Wenn Metalle mit anderen Elementen eine Verbindung eingehen, entstehen manchmal wunderbare Kristalle wie hier zu sehen.

Nicht nur der Mensch besitzt Vergangenheit, sondern auch Metalle haben eine spannende Geschichte zu erzählen. In den vergangenen 10.000 Jahren hat der Mensch gelernt mit Metallen umzugehen und ihre Kräfte zu nutzen. Das Hoesch-Museum zeigt mit der Ausstellung „Metallgeschichten“ bis zum 04. Dezember 2016 die besondere Beziehung zwischen Mensch und Metall.

Die Beziehung von Mensch und Metall war in der Vergangenheit so prägend, das Zeitalter nach Metallen benannt wurden. Kupferzeit, Eisenzeit, Bronzezeit zeigen die besondere Bedeutung des jeweiligen Metalls oder der Legierung (Bronze). Doch die meisten Metalle wurden erst im 19. Jahrhundert entdeckt und manche erst im 20. Jahrhundert wie das Promethium (1945).

In der Sonderausstellung sind 41 Metalle zu sehen, die restlichen sind entweder radioaktiv, giftig oder zu teuer (ein Milligramm eines Isotopes von Americium kostet rund 160 US-Dollar).

Die Besucher erfahren nicht nur etwas über die Herkunft des Namens des jeweiligen Metalls, manche haben auch spannende und tragische Geschichten zu erzählen. Die schau ist eine Leihausstellung des Münchener Museums „Reich der Kristalle“ der Mineralogischen Staatssammlung Bayerns.

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