Mediterrane Chansons im Domicil

Weltmusik einer Kosmopolitin: Vakai Stavrou. (Foto: © Bülent Kirschbaum)

Im Rahmen des Klangvokal Musikfestivals brachte die griechisch-zypriotische Sängerin Vakia Stavrou am 11.06.2017 mediterranes Flair in das Dortmunder domicil. Die Sängerin mit der klaren, kraftvollen und dabei weichen Stimme hatte zumeist melancholische Chansons in verschiedenen Sprachen im Programm.

Das ist auch ein Spiegel ihres wechselvollen Lebenslaufs. Geboren auf Zypern, hat sie im Laufe der Zeit in vielen verschieden Orten in Europa gelebt. Ob London oder Paris, Griechenland, Italien, Spanien oder Portugal, von überall ist ihre „Weltmusik“ beeinflusst worden. Anklänge an südamerikanische Musik aus Brasilien oder Argentinien (Tango) sind ebenfalls heraus zu hören.

Der portugiesische melancholische Fado spielt dabei eine große Rolle. Die wenigen von ihr an diesem Abend dargebotenen englischsprachigen Songs haben dagegen einen anderen Rhythmus. Da konnten das Publikum bei einem Song deutlich einen Dreiviertel-Takt heraus hören.

Zweimal griff die Sängerin für ihre Begleitung auch selbst zur Gitarre. Ansonsten wurde sie musikalisch sensibel von ihren vier männlichen Kollegen Carlos Bernado (Gitarre), Octavio Angarita (Violoncello), Guillaume Robert (Kontrabass) und Inor Sotolongo (Percussion) instrumental unterstützt.

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