Interessanter Weg zum Boulevard Kampstraße

Die Geschichte der Kampstraße in einem Heft präsentieren (v.l.n.r.) Margarete Bonnenberg (Bundesstiftung Baukultur), Henriette Brink-Kloke (Chef-Archäologin an der Unteren Denkmalbehörde), Uwe Wendel (Architekt) und Stephan Strauß (Autor des Heftes).

Das Dortmunder Denkmalheft 07/Bausteine und Fundstücke mit dem Titel „Im Westen was Neues – Der Boulevard Kampstraße zwischen Petrikirche und Westentor“ (Autor Dr. Stephan Strauß) wurde heute der Presse vor Ort vorgestellt. Der Architekt und Architekturhistoriker Dr. Strauß war Absolvent der TU Dortmund und kennt sich gut mit der archäologischen und städtebaulichen Geschichte des Abschnittes zwischen Petrikirche und Westentor gut aus.

Mich hat vor allem schon immer die Architektur des jüngsten Baudenkmals unserer Stadt, das ehemaligen WestLB-Gebäude und die heutige Passage interessiert,“ so der Autor. Die spannenden und schwer durchzuführenden Pläne, diese Straßenabschnitt als Spielpunkt und lebendige Flaniermeile zu entwickeln, wurde im Jahr 2008 in Angriff genommen. Der Autor beginnt mit dieser neuen Entwicklung und geht dann zurück bis in das 19. Jahrhundert. Anschaulich sowie inhaltsreich und unterhaltsam erzählt er die Geschichte der architektonischen und städtebaulichen Entwicklungen in diesem Bereich unserer Stadt. So entsteht ein klares Bild für den Leser über den Weg, der zu der neuen Leitlinie im Dortmunder Städtebau geführt hat. Das Heft ist gut illustriert und gibt einen genauen Einblick in damalige Entwicklungen.

Tatkräftig unterstützt wurde der Autor vom Stadtarchiv, dem Amt für Wohnen und Stadterneuerung, das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt, der Unteren Denkmalbehörde/Stadtarchäologie Stadt Dortmund, der TU Dortmund und anderen.

Diese neue Veröffentlichung wird kostenlos von der Denkmalbehörde im Stadtplanungs- und Bauordnungsamt, sowie vom Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) ausgegeben. Solange der Vorrat reicht, können Interessierte

dort ein Exemplar ergattern. Alle älteren, inzwischen neu aufgelegten Hefte kann man dort auch erhalten.

Alle Hefte können auch im Internet unter www.denkmalbehoerde.dortmund.de heruntergeladen werden.

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