Gemeinschaftsausstellung im besonderen Format

Arbeiten aus unterschiedlichen Materialien sind in der Ausstellung zu sehen.
Arbeiten aus unterschiedlichen Materialien sind in der Ausstellung zu sehen.

210 x 30? Sind 6300. Gut gerechnet, aber das ist keine Mathematik-Aufgabe, sondern bei der Ausstellung „210 x 30“ in der BIG gallery zeigen über 120 Künstlerinnen und Künstler der vier Künstlerverbände BBK Ruhrgebiet, BBK Westfalen, Dortmunder Gruppe und Westfälischer Künstlerbund ihre Werke im ungewöhnlichen Format. Die Ausstellung wurde heute eröffnet und geht bis zum 10.01.2016.

Wie geht man mit rund 200 Werken um? Es gab keine Jury, die eine Vorauswahl traf. So gibt es den versuch, zumindest nach Farben zu hängen, wer also den Ausstellungsraum betritt, wird farbliche Schwerpunkte erkennen. Aber nicht jeder hat gemalt. Manche nutzen die Fläche, um skulptural zu arbeiten wie beispielsweise Udo Unkel. Auch Gisbert Danberg hat eine Skulptur erarbeitet, die er „Spagat“ nennt. Es erinnert ein wenig an einen Stabhochspringer, der versucht an seinem Stab eine imaginäre Latte zu überqueren.

Generell ist bei solchen Themenausstellungen eine große Bandbreite zu bewundern. Von abstrakt, figürlich, politisch oder private Themen, es gibt viel Unterschiedliches zu sehen. Auch vom Material her: Neben Acryl und Öl tauchen Holzschnitte auf oder es wurden Vinylschallplatten in das Kunstwerk integriert wie es der Künstler Jott Kaa getan hat.

Manchmal haben die Künstler etwas getrickst, um der Vorgabe zu entgehen. Da jeder zwei Arbeiten einreichen durfte, verschmolzen die beiden Bilder quasi zu einem.

Nummern helfen den Besuchern, welcher Künstler nun für welches Bild verantwortlich ist, die Namen der Künstler ist auf einem zettel zu finden. Daneben wird es einen Katalog geben.

Die Öffnungszeiten der BIG gallery an der Rheinischen Straße 1 sind montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr, sonntags von 13 bis 17 Uhr.

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